Rückblick: AVD e.V. Ostertreffen 2005

Dieses Ostern konnten wir nur eine festgelegte und überschaubare Anzahl an Hundeführern einladen, da wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht hatten.

Wir traffen uns am Samstag nicht auf einem Hundeplatz, sondern auf einem Privatgrundstück mit privatem Wohnhaus.

In diesem Wohnhaus sollte nun eine ganz besondere Nachtübung ausgetragen werden.

Wir präparierten das Wohnhaus schon einen Tag zuvor, in dem wir die verschieden Nachtübungsstationen vorbereiteten.

Der Parcour:

Die Teilnehmer der Nachtübung mussten mit ihren Hunden an der Aussenseite des Haus entlang zu einer Überdachten und gefliesten Terasse. Hier musste der Teilnehmer nun eine Schiebetür öffnen um in das Innere des Hauses zu gelangen. Nun stand er mit seinem Hund mitten im Wohnzimmer des Hauses. In diesem Wohnzimmer hielten sich alle anderen Besucher auf und veranstalteten eine Party. Mit dem Begriff Party muß man sich eine wirklich laute Feier mit richtig lauter Musik vorstellen.

Nun mußte sich der Hundeführer mit seinem Hund direkt durch die feierenden Leute bewegen.

Dannach wurde er angewiesen sich an eine festgelegte Position zu stellen und dort zu warten.

Diese Position lag dicht an einer Tür die das Wohnzimmer mit dem Flur verband. Nun wurde die Musik noch lauter aufgedreht und plötzlich riss ein Scheintäter diese Tür auf und sürmte ins Wohnzimmer. Der Scheintäter griff dann ungebremst an. Diesen Angriff sollte der dann unverzüglich vereiteln. Nach Einstellung der Schutzdiensthandlung sollte der Hund wieder ablassen und der Scheintäter flüchtete wieder in den Flur und war verschwunden.

Jetzt sollte der Hundeführer seinen Hund wieder in einen weiteren Raum führen in dem ein undurchsichtiger Vorhang hing.

Hinter diesem Vorhang  machte sich ein zweiter Scheintäter bemerkbar. Nun war der HF angehalten seinen Hund durch den Vorhang zu schicken. Der Hund sollte selbstständig, vor dem Hundeführer durch den Vorhang laufen. Dort landete er nun in einer kleinen Kammer, in der sich der ST befand. Der Scheintäter griff den Hund im schwierigen rechten Winkel an. Der Hund mußte sich in der Kammer drehen und den ST fassen.

Nach dieser Schutzdiensthandlung holte der HF seinen Hund wieder ab und stellte sich vor eine verschlossene Tür.

An dieser Tür befand sich ein Schild auf dem das Wort “Panikraum” zu lesen war.

Nun hatten langsam auch einige HF Angst, aber auch dort mussten sie mit ihren Vierbeinern rein. In diesem Raum war es erst stockdunkel und dann wurde er von einer Wunderkerze/Pyrokerze etwas erleuchtet. Jetzt war zu erkennen das an der Decke ein Galgen hing, man sich mitten zwischen Kartoons und Storuporplatten befand. In diesem Panikraum lief Wasser was in extremer Lautstärke auf ein Blech prasselte. Und jetzt wurde auch noch eine elektrische Säge eingeschaltet was die Geräuschkulisse natürlich noch stark erhöhte. Der Hundeführer musste seinen Hund genau auf die Pyrokerze zuführen da sie an der Tür hing durch die er den Raum wieder verlassen konnte. Jetzt ging es wieder raus aus dem Haus und der Parcour war beendet.

Nun wurde dieser Nachtübungsparcour in drei Klassen aufgeteilt:

1. Klase Jugendklasse (für Welpen und Junghunde)

2. Klase Silberklase (für erwachsene Hunde)

3. Klasse Goldklasse (für die harten und erfahrenen Profihunde)

In der Jugendklasse wurde natürlich noch sehr freundlich figuriert. In der Silberklasse waren die Angriffe dann schon sehr realistisch und in der Goldklasse versuchten die Scheintäter dann die Hunde richtig einzustampfen, da gab es dann richtig Druck für die Hunde.

Hier muß man aber klar sagen das bei dieser Nachtübung nicht nur die Schutzdienststationen, sondern auch die anderen Stationen das Nervenkostüm der Hunde extrem gefordert haben. Die ganze Nachtübung war sehr realitätsnah.

Hier die Resultate:

Goldklasse:

1. Platz: Wotan (de la Arena)

2. Platz: Delicia de la Arena

3. Platz: Parko (Nedel)

3. Platz: Anja (Blasberg)(KNPV-Malinois)

4. Platz: Hummel (de la Arena)

4. Platz: Lisa (Scheidemantel) (APBT)

5. Platz: Arnold von Baden

6. Platz: Nick (Bongers) (Stukenbrock-Malinois)

Silberklasse:

1. Platz: Robusto Guarda Gringo

2. Platz: Honra de la Arena

3. Platz: Dureza de la Arena

4. Platz: Hampa de la Arena

5. Platz: Ebo von den Pretorianern (Cane Corso)

6. Platz: Tabasco (Blasberg) (Malinois)

7. Platz: Pilgrim (Kemena) (Malinois)

8. Platz: Quasimodo (Kemena) (Deutscher Schäferhund)

Jugendklasse:

1. Platz: Red Star Emma (Import de la Arena)

1. Platz: Lennox de la Arena

2. Platz: Jinete de la Arena

3. Platz: Lady (Selbeck) (Staffordshire-Mix)

4. Platz: Karto de la Arena

5. Platz: Leo de la Arena

6. Platz: Vamo (Import de la Arena)

7. Platz: Ivor de la Arena

7. Platz: Joya de la Arena

Bei der Siegerehrung wurden dann wie immer Urkunden und Pokale verliehen.

Dannach ging die Feier noch weiter, da wir das Haus unbegrenzt nutzen konnten. Mehrere Teilnehmer schliefen auch in dem Haus. Das Haus mit dem großen Grundstück wurde uns übrigens von Thomas Grüneberg zur Verfügung gestellt, Vielen Dank Thomas!!!

Nach einen Frühstück am nächsten morgen fuhren wir dann zum Hundeplatz wo wir den ganzen Ostersonntag mit den Hunden arbeiteten. Das Wetter war großartig und wir hatten alle viel Spaß!