Rassehundezuchtpapiere: Ahnentafeln / Pedigrees

Rassehundezuchtpapiere

Die Wörter Ahnentafeln, Abstammungsnachweise, Papiere oder wie in der deutschen Dogo Canario Szene auch gern verwendet “Pedigrees“, (was ja auch besser zu working kennel und Co passt ;-) ) meinen alle ein und das selbe.

Diese Dokumente sollen nachweisen wo der betreffende Hund registriert bzw. eingetragen ist und so weit bekannt und nachweisbar wer die Vorfahren des Hundes sind.

Des Weiteren enthalten sie häufig weitere Angaben über den Hund wie z.B. Farbe, Abzeichen, Täto.- oder Chipnummer, Wurftag und häufig noch vieles mehr.

Aber ab wann kann man dieses Papier (woraus es in der Regel ja auch tatsächlich hergestellt ist) eigentlich als wirkliches Dokument bezeichnen, beziehungsweise ab wann ist es (und jetzt Obacht, jetzt wird es nämlich rechtlich) eine Urkunde???

Schon sind wir beim wichtigsten Punkt  wenn Sie nämlich einen Hund mit Papieren erwerben die einfach nur vom Züchter ausgefüllt wurden damit Sie Informationen über Ihren Hund haben die auf einem “Papier“ stehen, dann ist das gut und schön, bzw. solange Sie davon ausgehen können, dass Ihr Züchter ein ehrbarer Mensch ist und er Sie nicht anlügen würde, ist das als Backround-Information vollkommen ausreichend. Nur wie viele ehrbare “Züchter“ gibt es denn in den weiten der deutschen Dogo Canario-Masse? Uhijuijui… Nicht wahr???

Also der Punkt ist, damit es eine Abstammungs- oder Registrierungs- Urkunde im juristischen Sinne ist, muss das Dokument von einem Verein ausgestellt bzw. unterzeichnet sein, der wiederum bei einem deutschen Amtsgericht eingetragen ist.

Also als Merksatz:

Damit die Ahnentafel auch wirklich eine juristisch verwertbare Urkunde ist, die auch vor Gericht bestand hat, muss sie von einem Verein stammen der auch tatsächlich von einem Amtsgericht befugt wurde Urkunden auszustellen!

 Dogo Canario Deutschland Club Verein ?

Wenn Sie auf unsere Rasse, der spanischen bzw. kanarischen Dogge, bezogen sich die Vereinslage in Deutschland einmal gründlich anschauen gibt es eigentlich nur einen einzigen  Verein für spanische Doggen, der tatsächlich den Dogo Canario (wie unsere Rasse in Spanien häufig genannt wird) mit all seinen Fassetten betreut, den

AVD e. V.

eingetragener Verein, Sitz Hannover

Zuchtbuchführender Verein für spanische Doggen

Delegación Alemán del Dogo Canario ©

wer noch? Keiner! Ja genau so sieht’s aus, da können noch so viele angebliche “CLUBS“ meist sogar mit “e.V.“ versehen ohne das sie jemals eine Amtsgericht Eintragung hätten, im Internet soviel Werbung machen wie sie wollen. Die Rasse Dogo Canario (Perro de Presa / Alano) betreuen im wahrsten Sinne des Wortes tut nur der AVD e.V. .

Es gibt weitere Organisationen die für die Rasse und viele andere Rassen Papiere ausstellen würden, einen weiteren Spezial Verein für spanische Doggen, der den Dogo Canario zuchtbuchmässig erfasst und diese Rasse in ihrer Gesamtheit betreut gibt es wohl nicht. (Rechtlich müssen wir immer anfügen, soweit uns bekannt ist, dies gilt für den gesamten Artikel).

Also könnte man praktisch sagen, dass Zuchtpapiere die nicht von einem beim Amtsgericht registrierten Verein rechtlich überhaupt nichts wert sind. Soweit eigentlich logisch!

Aber jetzt kommen wir zu einem Problem, ist denn jeder eingetragene Verein seriös? Er sollte es sicher sein und in den meisten Fällen der Rassezuchtvereine ist das auch so, aber es gibt ja noch die anderen…

Unseriöse Vereine oder deutlicher die Ahnentafelmafia & Ahnentafel-Dealer-Organisationen

Auch Sie haben vielleicht schon mal gehört, dass ein Züchter der sehr viele verschiedene Rassen züchten in der Regel nicht gerade einen seriösen Eindruck macht, oder sehen Sie das anders? Sehen Sie und genau das gleiche gibt es auch bei Vereinen.

Da gibt es Vereine die X-verschiedene Rassen (in der Regel sogar alle die es gibt oder die man noch schnell erfinden könnte) betreut, eine enorme Leistung oder?

Sicher nicht! Denn von betreuen kann hier absolut keine Rede mehr sein!

Natürlich können wir hier nicht alle Vereine einbeziehen die mehr als eine Rasse betreuen, es gibt auch einige Vereine die hier nicht ins Schema passen wie z.B. “Club für französische Hirtenhunde e.V.“, der “Club für britische Hütehunde e.V.“ oder der “Deutscher Brackenverein e.V.“ um nur einige zu nennen die nicht nur eine Rasse betreuen und Ihrer Aufgabe trotzdem gerecht werden.

Nein wir sprechen hier ganz bewusst die Vereine an, die aus reiner Profitgier, Züchtern jedweder Rassen und Kreuzungen offizielle Papiere für Ihre Hunde verkaufen. Ja verkaufen!

Es gibt mittlerweile unzählige Organisationen und tatsächlich eingetragene Vereine die ohne irgendwelche Kontrollen jedem Züchter und Händler Papiere verkaufen.

Die Hundezeitungen, sowie das Internet sind mit Werbeanzeigen, von irgendwelchen “Deligierten-West-Deutschen-Verband-Rasse-Comissionen etc.” (Achtung dies war ein Synonym) überfüllt, wo jeder, vollkommen unkontrolliert, Papiere erwerben kann und zwar egal für was…

Ja? Na dann…

Keine Kontrollen? Ja genau so ist es,

wir haben es bei mehreren dieser unseriösen Organisationen zur Recherche getestet. Wir haben z.B. einfach mal angerufen und haben erzählt das unsere Dalmatiner Hündin bald Welpen bekommen wird, der Vater war unserer Angaben zur Folge auch ein Dalmatiner (oder zumindest gefleckt) und wir bräuchten dann ja bald Papiere für unsere Welpen, wie geht das jetzt von statten usw. , die Antworten waren immer ziemlich ähnlich wenn wir im Verein eintreten wird es etwas günstiger und wenn nicht etwas teurer, wir sollten nur das Geld (natürlich ganz wichtig) überweisen und dann einfach schreiben was in den Urkunden (Ahnentafeln) drin stehen soll, fertig! Aha, jetzt sind wir schlauer. Und ob wir überhaupt (wirklich) jemals einen Dalmatiner hatten, interessierte keinen nur das Geld für die Papiere.

Dann haben wir ebenfalls zu einer dieser Ahnentafel-Dealer-Organisationen Ahnentafeln versehen mit unseren Vereinslogos geschickt (nicht die echten Ahnentafeln der Hunde) und erzählt wir wollten jetzt unsere Hunde in Zukunft überdiese Organisation züchten. hocherfreut wollte man uns gleich am Telefon zum Zuchtwart ernennen, ohne das man sich auch nur einmal gesehen hat. Die Papiere die wir geschickt hatten wurden kurzerhand mit sämtlichen Fehlern abgeschrieben und auf Papiere der Organisation übertragen. Bevor uns die Papiere zurückgeschickt wurden, bekamen wir noch einen Anruf ob nicht noch Prüfungen, Ausstellungserfolge oder zumindest HD-Frei-Auswertungen unter die Namen der Ahnen eingetragen werden sollen. Das mache sich immer gut wurde uns mütterlich erklärt.

Darauf verzichteten wir und wollten möglichst schnell die ominösen Papiere in der Hand halten und tatsächlich die Papieren kamen, wie meistens bei diesen Ahnentafel-Vereinen optisch schön gestaltet (Häufig erhält man sogar vollkommen schwachsinnige Ahnentafeln in Form eines kleinen Büchleins).

So auf jeden Fall wurden also alle die Informationen mit Fehlern, inklusive Ahnen ohne weitere Fragen übernommen und neue Ahnentafeln ausgehändigt und das ganze von der so genannten “Zuchtbuchstelle“ der Ahnentafelorganisation beglaubigt, ein Züchter der vielleicht etwas mehr dazu sagen könnte, musste nicht unterschreiben, denn das nimmt dort die Zuchtbuchstelle allein auf Ihre Kappe.

Also auch hier wusste überhaupt keiner ob die Hunde jemals existiert haben, geschweige denn die Angaben auf dem Papier stimmten…

Interessant hierbei ist die Tatsache dass viele dieser Ahnentafel-Organisationen in ihren Regeln und Satzungen klar festgelegt haben, dass eine Aufnahme von Mitgliedern etc. nicht möglich ist, wenn sie gewerblicher Hundezucht oder Handel nachgehen. Trotzdem nehmen sie von diesen Personen liebend gerne das Geld für Ihre Dokumente. Uns sind sogar gravierende Fälle bekannt in dem gewerbliche Züchter/Händler sogar Vereinspositionen bekleiden.

Von gewerblichen Hundehändlern und Züchtern (die von wirklich seriösen Vereinen überhaupt keine Papiere bekommen würden), werden diese Papiere dann häufig noch als äußerst wertvoll angepriesen da der Verein ja so riesig ist bzw. für ALLE Rassen zuständig sei… Na dann, klingt ja super seriös oder nicht?

Merksatz hierzu:

 Es ist immer mit größter Vorsicht zu betrachten, wenn ein Verein/Verband für alle oder mindestens für sehr viele Rassen die nichts mit einander zu tun haben, Papiere ausstellt.

Zu 99% ist hier was absolut unseriös!

So nun mal von den unseriösen Vielrassezüchtern, zum seriösen normal Fall in Deutschland:

Wer betreut den Deutschen Boxer? – Der Boxer Klub e.V., Sitz München

Wer betreut den Westfalenterrier? – Der Verein für Westfalenterrier e.V.

Wer betreut die Deutsche Dogge? – Der Deutscher Doggen Club 1888 e.V.

Wer betreut den Berger de Beauce Beauceron? –Der Club für französische Hirtenhunde e.V.

Wer betreut den Deutschen Dobermann? – Dobermann-Verein e.V., Sitz München

Wer betreut den Foxterrier? – Der Foxterrier Verband e.V., Sitz Dortmund

Wer betreut den Deutschen Schäferhund? – Verein für Deutsche Schäferhunde e.V., Sitz Augsburg

Wer betreut den Hannoverschen Schweißhund? – Der Verein Hirschmann e.V.

Und wer betreut die Rasse Dogo Canario (alte Bezeichnungen  Alano, Presa Espanol, Presa de Toro, Perro de Presa Canario etc.) ? – Der

Alano Verein Deutschland e.V.

 

eingetragener Verein, Sitz Hannover

 

Zuchtbuchführender Verein für spanische Doggen

 

Delegación Alemán del Dogo Canario ©

Es ist uns klar, dass die meisten Welpenkäufer sich nicht wirklich für die Papiere Ihres Hundes interessieren, viele haben die Einstellung, dass sie schließlich einen guten Hund und nicht ein Stück Papier haben wollen. Das ist sicher auch nachvollziehbar, doch sollte man nicht vergessen, dass bei vielen Welpen Papiere mitgeliefert werden die nicht die Tinte wert sind mit der sie gedruckt wurden. Vor allem hat das in der Regel auch Auswirkungen auf die Qualität ihres Hund, denn in der Regel ist es wie bereits erwähnt so, dass die Vermehrer die sich nicht an die strengen Regeln der Spezial-Rassezuchtvereine halten, sich häufig Papiere bei den unseriösen “Alle-Rassen-Groß-Handel-Mit-Ahnentafeln-Vereinen” kaufen und deshalb auch Ihre Welpen mit Papieren anbieten können.

Früher haben wir alle Züchter die Ihre Welpen ohne Papiere verkauft haben als Schwarzzüchter bezeichnet, da sie sich nicht an die Zuchtvorschriften gehalten haben und i.d.R. mit qualitativ miesen Hunden gezüchtet haben. Heute haben diese Schwarzzüchter häufig die Möglichkeit sich Papiere für ihre Welpen zu kaufen. Doch bleiben sie unseriöse Schwarzzüchter!

Heute müssen Sie also bei einer Welpenanzeige, die den Vermerkt führt “Welpen mit Papieren“ ganz genau nachfragen von welchem Verein den die Papiere sind. Nicht das die Ahnentafel nachher noch von einer dieser unseriösen Organisationen stammt.

Viel Vorarbeit für einen Hundelaien, sicher,  aber Arbeit die sich lohnt!

Wenn Sie einen z.B.Dobermann  suchen, rufen Sie den Dobermann Verein  e.V. an.

Wenn Sie einen guten Jagdterrier suchen, rufen Sie den Deutschen Jagdterrier Club e.V. an.

Wenn Sie einen guten Westfalenterrier suchen, rufen Sie den Verein  für Westfalenterrier e.V. an.

Und wenn Sie eine gute Spanische Dogge suchen dann rufen Sie den AVD e.V. an!

Denn nur im AVD e.V. können Sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sie einen dem Rasseideal nahen Hund erwerben können.

Der AVD e.V. hat international die strengsten Zuchtregeln für die Rasse Dogo Canario aufgestellt! Im AVD e.V. wird nur mit reinrassigen Hunden gezüchtet!

Im AVD e.V. wird auf Gesundheit, Wesen, Leistung und Typ gezüchtet.

Das bedeutet, dass Sie nur von einem Dogo Canario der im AVD e.V. gezüchtet wurde erwarten können, dass er später frei von genetischen Defekten, leistungsfähig, wesensfest in Ruhe und Reizlage, mutig, kinderlieb, familien- und umwelttauglich und wenn nötig verteidigungsbereit ist. (Sicher gibt es hin und wieder auch wo anders, vereinzelt “gute Dogo Canarios“, es werden aber immer nur Einzelexemplare sein und keine guten Würfen. Es wäre immer nur ein Glückstreffer, da die wirkliche Selektion, wie der AVD e.V. sie betreibt, vollkommen fehlt).

Und das alles können wir nur durch unsere hohen Anforderungen, die wir an die Züchter und die Zuchthunde im AVD e.V. stellen festigen.

Die Schwarzzüchter sind die Feinde unserer Rasse, da sie Hunde für die Zucht verwenden die über schwerwiegende Fehler verfügen und das schlägt sich massiv in ihren Nachzuchten nieder.

Also tun Sie sich und der Rasse einen Gefallen und erwerben Sie nur einen Dogo Canario aus seriöser und kontrollierter Zucht im AVD e.V. .

Was gibt es im AVD e.V. für Papiere?

Wenn Sie einen Welpen aus deutscher AVD e.V. Zucht erwerben, erhält dieser einige Zeit später, ein offizielles Dokument, eine Urkunde im juristischen Sinne. Dieses Dokument gehört zum Hund und bleibt zu jeder Zeit Eigentum des AVD e.V., Sitz Hannover. Beim Tode des Hundes ist es  an die Zuchtbuchstelle zurückzugeben. Diese Ahnentafel (Urkunde) ist nur gültig wenn sie vom Züchter und von der Zuchtbuchstelle unterschrieben ist. Änderungen dürfen nur durch die  Zuchtbuchstelle vorgenommen werden. Die Ahnentafel berechtigt nicht zur Zuchtverwendung des Tieres, diese ist nur nach erhaltener Zuchtzulassung möglich. Nachdruck, Vervielfältigung, Teilkopien, sowie fotomechanische Wiedergabe und die Speicherung in elektronische Medien ist nur mit schriftlicher Genehmigung des AVD e.V. gestattet.

Auf der Ahnentafel sind alle wichtigen Abstammungs- und Registrierungs-Angaben des Hundes zu finden.

Wichtig hierbei ist das die Ahnentafel vom Züchter und von der Zuchtbuchstelle unterschrieben ist, da sie sonst nicht gültig ist.

Nun bekommt der Zuchtleiter und manchmal auch die Zuchtbuchstelle häufig Fragen wie folgt gestellt: Warum denn bei manchen Ahnentafeln nicht alle Ahnenreihe ausgefüllt bzw. mit dem Zusatz “nicht nachweisbar“ betitelt sind. Die Antwort ist ganz einfach: Da der AVD e.V. seriös ist!  Häufig sind dem Zuchtleiter die Ahnen bis in die X-te Generation bekannt, doch wenn sie nicht definitiv und belegbar nachweisbar sind, werden sie auch nicht in die Ahnentafeln übernommen. Es sind ja schließlich Urkunden des AVD e.V. und nicht irgendwelche Phantasiebücher der Ahnentafel-Mafia.

Beispiel wenn die Eltern und Großeltern, des Welpen,  im AVD e.V. registriert und in das AVD e.V. Zuchtbuch eingetragen sind, die Urgroßeltern aber nicht in einem vom AVD e.V. anerkannten Zuchtbuch (oder anders definitiv belegbar) nachweisbar sind, werden sie natürlich nicht in die Ahnentafel eingetragen (selbst wenn sie bekannt sind), “nachweisbar“ ist das entscheidende Wort!!!

Bei reinrassigen Importhunden oder Hunden aus Schwarzzucht wird ebenso logisch verfahren, verfügen die Hunde nicht über vom AVD e.V. anerkannte Ahnentafeln, werden die Hunde registriert. Sie werden zwar ins Zuchtbuch des AVD e.V. eingetragen erhalten aber nur “Registerurkunden“, die über keine Ahnenreihe verfügen (da die Ahnen ja nicht eindeutig nachweisbar sind).

Werden Hunde importiert die über einen vom AVD e.V. anerkannten Ahnennachweis verfügen, werden die Ahnen eingetragen. Der Hund erhält eine normale Ahnentafel, die aber wiederum nur von der Zuchtbuchstelle unterschrieben wird.

Einfacher Merkblock:

Normale “Ahnentafeln“ sind mit Angabe von Züchter und Ahnenreihe (alle vom AVD e.V. nachweisbare Ahnen) versehen. Sie wird vom Züchter und von der Zuchtbuchstelle unterschrieben.

Wenn es sich um einen Importhund mit anerkannten Ahnennachweis handelt, erhält er die gleiche Ahnentafel, aber nur mit der Unterschrift der Zuchtbuchstelle, nicht des Züchters.

Register Papiere“ sind mit Angaben über den beim AVD e.V.  registrierten Hund versehen, enthalten aber keinen Ahnennachweis. Sie wird nur von der Zuchtbuchstelle unterschrieben.

Des weiteren gibt es noch so genannte “Export Pedigrees“ die Hunde erhalten, die ins Ausland verkauft wurden. Diese Export-Urkunden gibt es genauso einmal in der Variante der “Ahnentafel“ und einmal in der Variante der “Register-Papiere“.

Die Ahnentafeln, Export Pedigrees,  sowie die Register Papiere sind alles juristisch voll verwertbare Urkunden!

Dogo Canarios die aus einem AVD e.V.-Zwinger stammen erhalten den Zwingernamen des Züchters als Zusatz zu ihren Namen.

Beispiel:  “Alberto von Baden “

Dogo Canarios die von einem Züchter im AVD e.V. aus dem Ausland importiert wurden erhalten den Zusatz “Import-Zwingername“.

Beispiel: “Alberto (Import Eldorado)“

Dogo Canarios die von einer Privatperson (Mitglied) ohne gültigen Zwingerschutz importiert wurden erhalten als Zusatz  den “Nachnamen der Person“.

Beispiel: “Tornado (Vollberg)“

Sie haben bereits einen Dogo Canario (Alano/Perro de Presa) und wollen wissen ob er reinrassig ist und die Ahnenangaben korrekt sind?

Da die reinrassige Zuchtbasis an Dogo Canarios für die Rasseexperten des AVD e.V. noch überschaubar und in der Regel einfach zu ermitteln ist, übernehmen wir dies gerne (vollkommen kostenlos) für Sie, schicken Sie uns einfach eine Kopie der Ahnentafel Ihres Hundes und wir werden die Angaben für Sie prüfen.

Und wenn Sie noch weitere Fragen zu Papieren und Ahnentafeln haben kontaktieren

Sie die AVD e.V. Zuchtbuchstelle in Berlin. 

Zuchtbuchführer  Herr D. Grasow

zuchtbuchstelle-avd@alanos.de

Oder den

 AVD e.V.-Zuchtleiter Arne Pohlmeyer

arne-pohlmeyer@web.de

Tel.. 05167/345