Portrait über den AVD e.V. und den Dogo Canario im “Haustieranzeiger” !!!

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Portrait über den AVD e.V. und seine Rasse den Dogo Canario (Alano/Perro de Presa)

in der Zeitschrift “Haustieranzeiger”.

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Hier nochmal der Text mit weiteren Bildern versehen:

Alano Verein Deutschland e.V. – AVD e.V.

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El Dogo Canario

Alano Verein Deutschland e.V.

eingetragener Verein, Amtsgericht Hannover

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In Deutschland wird die Rasse Dogo Canario vom “Alano Verein Deutschland e.V.“ (AVD e.V.) mit Sitz in Hannover betreut. Der AVD e.V. ist der einzige von den Spaniern anerkannte deutsche Verein und wird dort als Delegación Alemán del Dogo Canariogeführt.

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Der AVD e.V. hat sich die Förderung des gesunden, wesensfesten und leistungsfähigen Dogos Canarios zur Aufgabe gemacht.

Es wird auf Gesundheit, Wesen, Leistung und Typ gezüchtet!

Der Verein führt ein gut geordnetes Zuchtbuch und registriert Welpen sowie Importhunde. Der AVD e.V. hat ein sehr hartes und umfangreiches Prüfungsprogramm entwickelt, dass es ermöglicht die zukünftigen Zuchthunde sehr präzise zu beurteilen. Alle Zuchthunde müssen ausführliche Gesundheits-, Fitness-, Leistungs- und Wesensüberprüfungen über sich ergehen lassen, bevor sie zur Zucht verwendet werden dürfen.

Kranke, feige, aggressive, wesens- und leistungsschwache Hunde kommen nicht zur Zucht!

Der AVD e.V. ist der einzige in Deutschland eingetragener, zuchtbuchführende Verein für die Rasse “Dogo Canario“.

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Da wir einerseits klar zu der Geschichte und der traditionellen Verwendung, wie auch zu der Zucht reinrassiger Hunde stehen und so auch respektvoll unsere Rasse “Dogo Canario“ und dem Typ “Alano“ aus dem sie hervorgegangen ist würdigen, führen wir noch heute die alte spanische Bezeichnung “Alano“ im Namen unseres Vereins.

Im AVD e.V. kommen nur reinrassige Dogos Canarios zur Zucht! Alle Zuchthunde stammen direkt von Importtieren ab, oder wurden selbst importiert.

Der AVD e.V. distanziert sich auf  das Schärfste von jeglicher Mischlingszucht, wie sie in Deutschland momentan leider häufiger vorkommt.

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Im AVD e.V. sind die deutschen Züchter der Rasse Dogo Canario organisiert. Wobei der derzeit aktivste und führende Zwinger “De la Arena“ (Mitglied im AVD e.V. & Club Espanol del Dogo Canario und spanischer F.C.I.) eine Vorreiterposition einnimmt. Da er als einziger in ständigem Kontakt mit den Züchtern des Mutterlandes steht und er jedes Jahr mehrere Male in Spanien und auf den Kanaren ist, um weiter Ausschau nach zuchtwertvollen Hunden zu halten.

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(Arne Pohlmeyer, Frank Nedel, Miguel Ángel Gonzáles Álvarez, Grieorio Afonso Batista (eh. Besitzer von Ch. Urco), Antonio Gómez Ramírez (ehemaliger Präsident des “Club Espanol del Dogo Canario”).

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(Spanischer Präsident des CEDC Ricardo Oramas Miranda (mit Tochter) und der deutsche Präsident Arne Pohlmeyer)

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   Eduardo Leon Penate Cielo de Canarias u. Arne Pohlmeyer

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   Gregorgio Barnacan Bull u. Arne Pohlmeyer

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Juan Pérez Marrero u. Arne Pohlmeyer 

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    Antonio Gomez Ramirez u. Arne Pohlmeyer

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Der AVD e.V. verfügt über mehrere Hundeplätze in den verschiedenen Teilen Deutschlands und hält dort jedes Jahr mehrere öffentliche Treffen, Workshops und Prüfungstage ab.

Der AVD e.V. macht sehr viel Öffentlichkeitsarbeit, in dem seine Mitglieder ihre Dogos Canarios bei Großveranstaltungen, bei Seminaren, bei Schul- und Kindergartenbesuchen usw. vorstellen und das sichere Wesen und die Leistungsbereitschaft ihrer Vierbeiner eindrucksvoll unter Beweis stellen. .

Des Weiteren unterstützt der AVD e.V. die rasseunabhängige Gebrauchs- und Diensthundeausbildung und steht mit hochdekorierten Kynologen und Diensthundeführern in Kontakt.

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Knut Fuchs FCI-Malinois-Weltmeister bei einem AVD e.V.-Treffen    

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        Hans Werner Jahnke “Meister seines Faches”

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Bei so gut wie jeder AVD e.V.-Veranstaltung sind auf Hundeführer von Polizei und Bundeswehr als Teilnehmer dabei

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 Mehrmaliger FCI-Schlittenhund-Weltmeister Peter Kick, AVD e.V. Mitglied und AVD e.V.-Züchter

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“Puma” AVD-124, erster VPG3 und IPO3 Alano der Welt 

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Die Anfänge der Dogo Canario Zucht in Deutschland

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Erste FCI Registrierung im deutschsprachigen Raum, Rudolf Sewerin(Deutschland), Mag. Dr. Otto Schimpf(FCI Österreich), J.M. Sanz Timón(FCI Spanien), Thomas Schultz(Deutschland). Die beiden Dogos Canarios sind “Tara” & “Bindo”.

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Ende der 80er Jahre wurden die ersten Rasseexemplare von Spanien und den Kanaren nach Deutschland importiert. Es wurde gehofft, dass man mit dieser alten robusten Rasse nun endlich einen gesunden und leistungsfähigen Molosser gefunden habe, der in der Lage sei den  Hunden aus dem Gebrauchshundelager Paroli bieten zu können.

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1989 wurde dann auch der erste deutsche Verein für die Rasse in Deutschland, unter dem Namen “Presa Canario Club e.V.“,  eingetragen. Dieser Verein wurde intern kurze Zeit später in “Alano Club e.V.“ umbenannt. Die ersten drei Zwinger waren Matarife,  De TinguaroBentaiga, viele weitere folgten. Der erste durch die Cania Central (FCI) anerkannte u. veröffentlichte Standart wurde bereits 1992 in Deutschland veröffentlicht. Der Verein importierte bis zu seiner Auflösung im Jahr 2000 weiter Dogos Canarios nach Deutschland. Kurz nach der Auflösung des “Presa Canario e.V.“ wurde dann der “Alano Verein Deutschland e.V.“ gegründet der zum jetzigen Zeitpunkt der einzige zuchtbuchführende, deutsche Verein für die Rasse Dogo Canario ist.

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Dogo Canario Rassebeschreibung:

.Vom alten Alano zum Dogo Canario von heute 

Herkunft:

Der Dogo Canario stammt vom alten Alano ab. Der Alano war ein Hundetyp den wir uns am einfachsten als wehrhafte Dogge vorstellen können, er entstand im mediterranen Raum, wie in ähnlicher Weise auf den britischen Inseln Mastiff und Bulldog, sowie in Mitteleuropa der Bullenbeißer (Vorläufer des deutschen Boxers) als vergleichbare Spezies herausgezüchtet wurde. Der Dogo Canario stellte in Spanien den direkten Nachfolger des alten Alano dar. Der alte Alano  taucht in unzähligen Büchern und Schriften verschiedener Autoren ab dem 14. Jahrhundert auf. Auch im altertümlichen Schrifttum wurde dieser Hundetyp schon immer als Alano bezeichnet. Auch wenn diese spanischen Doggen ziemlich rein gezüchtet wurden, scheint es uns hier trotzdem richtiger von einem Typ als von einer Rasse im modernen Sinn zu sprechen. Die hier beschriebenen Hatz- und Kriegshunde entsprechen erstaunlich genau unseren Dogos Canarios von heute. Der Dogo Canario hat sich Gottlob bislang noch nicht zu weit von seinem Ahnherrn dem “Alano“ entfernt.

Dogo Canario Deutschland 2002

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Festland Alano 1905… 

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…und Dogo Canario (um 1980), Deutlicher Unterschied?-nicht erkennbar! 

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Wie der spanische Kynologe (Spezialrichter für spanische Rassen,Tierarzt,Züchter,Ausbilder u. Jäger) Sanz Timón sagt: heute existiert der alte Alano nur noch im Dogo/Presa Canario und in einigen Presas der nordspanischen Regionen weiter, diese Hunde sind die reinsten Nachfolger der alten Alanos.

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Namenswirrwarr: Alano Presa Dogo Canario

.Namenswirrwarr:

Hier wollen wir Ihnen eine kurze Richtigstellung um das, von einigen Deutschen, künstlich inszenierte Namenswirrwarr geben.

Die FCI(Belgien) hat den Hundetyp “Alano“ unter dem Synonymnamen “Dogo Canario“ vorläufig als Rasse anerkannt.

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Erstens ist festzustellen, dass der Name “Dogo Canario“ ein brandneuer Name ist. Er wurde von angehörigen der FCI kreiert und existiert natürlich auch bei der FCI in verschiedenen Namensvarianten für die verschienen FCI-Länder. Zum Beispiel: in Spanien heißt er Dogo Canario, in Polen “Pies Kanryjski“, in Frankreich “Dogue des Canaries“ und bei uns in Deutschland ist die offizielle FCI-Bezeichnung „Kanarische Dogge“.

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Die FCI hatte aus Spanien mehrere Namensvorschläge erhalten, die FCI hat sich dann für den Namen “Dogo Canario “ entschieden. In Spanien existieren und existierten aber noch duzende Namensvarianten für unsere Rasse wie z.B. Alano, Presa Espanol, Pero de Presa, Bulldog Espanol, Perro de Presa Canario, Perro de Toro, Mastin Canario, Alano Jabali, Perro de Pelea, Dogo Espanol u.v.m. .

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Nur  einige absolut professionelle Showzüchter benutzen ausschließlich die spanische FCI-Bezeichnung ”Dogo Canario”.

Der Name Dogo Canario betitelt die gleiche Rasse die in alter Zeit als “Alano” und in den letzten Jahren auch häufig als “Perro de Presa Canario“ bezeichnet wurde!

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Ein paar Deutsche behaupten gerne auch mal das es sich beim Dogo CanarioPerro de Presa Canario und Alano um drei völlig verschiedene Rassen handelt, das ist definitiv falsch und historisch wie genetisch nicht haltbar.

—-Das Wort “Alano“ wie auch das Wort “Dogo“ bedeuten im spanischen genau das selbe nämlich “Dogge“!—-

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Funktionen des Alano/Dogo Canario

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Funktion:

Die alten spanischen Doggen (Alanos) dienten dem jagdpassionierten, mittelalterlichen Adeligen als kompromissloser Packer wehrhaften Wildes (Hirsch, Bär, Wildschwein). Ein gefährliches Unterfangen, bei dem häufig nicht nur das Blut des Wildes floss. Der Viehzüchter nahm sie zum zusammentreiben seiner halbwilden Rinder. Das einfache Volk erfreute sich in jenen Zeiten an Bären- und Kampfstierhatzen, wo auch wieder Alanos zum Einsatz kamen. Und schließlich wurde er von den spanischen Konquistadoren als Kriegshund mit in die überseeischen Kolonien gebracht.

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Der Alano hat sich aus diesen brutalen, rohen und kämpferischen Zeiten, aber auch einige nützliche Eigenschaften erhalten, die er an seinen reinsten Sohn, dem Dogo Canario, weitergab  und die seine Besitzer noch heute sehr schätzen.

Heute wird der Dogo Canario in erster Linie als Familien-, Wach- und Schutzhund gesehen.

Über 90% aller im AVD e.V. gezüchteter Welpen sind in Familien mit Kindern vermittelt worden!

Des Weiteren hat er sich auch als Diensthund der verschiedenen Sicherheitskräfte etabliert .

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Wie soll ein guter Dogo Canario sein?

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Wie sollte ein guter und typischer Dogo Canario sein?

 

Wesen: 

Vom Charakter sollte der Dogo Canario ruhig, ausgeglichen, geradeaus, nerven- und triebstark sein. Ein unbedingt ernstzunehmender Beschützer von Haus, Hof und Familie. Kein Feigling oder hinterhältiger Wadenbeißer.

Er sollte sozial sein und sich körperlich Schwächeren nachsichtig zeigen.

Der echte Dogo Canario weist ein einzigartiges Balancewesen auf einerseits präsentiert er sich als kinderlieber und absolut umwelttauglicher Begleiter seiner Familie, andererseits verfügt er über genügend Mut, Härte und den nötigen Instinkt, um Angriffe auf die Seinen äußerst effektiv zu vereiteln. Wir finden hier Wesenszüge, die sich wohl in keiner anderen Hunderasse so gut vereinigen.

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Aussehen:

Der Dogo Canario ist ein urwüchsiger, stämmiger, übermittelgroßer Hund. Die Funktion sollte beim Dogo Canario immer vor der Optik stehen. Auch darf man sich beim Dogo Canario keine Rasse vorstellen deren Exemplare alle absolut gleich aussehen, die Gesundheit, das Wesen und die Leistung sollten uns wichtiger erscheinen, dennoch muss der Dogo Canario aber Typ haben. Er soll molossid sein aber nicht plump wirken, er soll kräftig aber nicht überladen sein, er soll stabile Knochen haben aber nicht schwerfällig wirken.

Der Dogo Canario hat einen ausgeprägten Schädel vom brachyzephalen (breitköpfigen) Typus und einen muskulösen Körperbau. Das kurze, pflegeleichte Haarkleid ist einfarbig falb bis rot oder gestromt, Stromungen kommen in nahezu allen Varianten vor, von schwarz-, über grau-, braun-, rot-, bis falbgestromt ist alles als typisch zu bezeichnen, auch weiße Abzeichen kommen häufig vor.

Größe: (Schulterhöhe) 58-68 cm

Gewicht: Der austrainierte, muskulöse aber nie fette Dogo Canario sollte je nach Schulterhöhe, 40 bis 60 kg wiegen.

 Bizco (Import de la Arena)

www.Alanos.de

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Prollen, Protzen, Prahlen können andere, bei uns gibt es beweisbare Qualität!

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse für unsere Rasse Dogo Canario geweckt haben.

Ausführliche Informationen über diese wundervolle Rasse erhalten Sie unter

www.Dogo-Canario.biz    &     www.Alanos.de

oder

 AVD e.V.-Präsident:            Arne Pohlmeyer  Tel.: 05167/345

AVD e.V.-Vizepräsident:    Frank Nedel  Tel.: 0173/2324833

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