Der neue Alano Espanol eine eigenständige Rasse???

Der neue Alano Espanol, eine eigenständige Rasse ???

Vorab muss man erst einmal herausstellen was “Alano“ eigentlich heißt. 

“Alano“ heißt übersetzt Dogge!

Was also schon mal eindeutig zu sagen ist, dass es sich hier um einen doggenartigen Hund handelt, sprich ein Hund vom Doggen-Typ. 

Nun gibt es ja bekanntlich eine ganze Reihe von Rassen die allgemein dem Doggentyp entsprechen. 

So gibt es neben dem Alano Espanol auch den Alano de Bordeaux (die Bordeauxdogge) den Alano Ingles (Englische Dogge), den Alano Brasileiro (Brasilianische Dogge), den Alano Cuba (die Kuba Dogge) um nur einige andere Doggen zu erwähnen. 

“Alano“ ist also keine Rassebezeichnung sondern nur eine Typbezeichnug: 

Alano=Dogge

Nun lässt sich beim “Alano Espanol“ ziemlich einfach ableiten, dass es sich um eine spanische Dogge handelt. 

In Spanien existierte seit dem frühen Mittelalter eine wehrhafte Dogge die zur Jagd auf wehrhaftes Wild, zum bändigen von Stieren sowie als Wach- und als Kriegshund Verwendung fand. Diese Dogge wurde allgemein als Alano bezeichnet. 

Dieser alte spanische Alano erreichte im Laufe der Jahrhunderte einen weltweiten Ruf als unübertrefflicher Packer.

Español

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El respeto de todos los criadores y recuperatores de Alano Espanol y el G.A.P.A.E. !

Un agradecimiento especial para el Sr. Dr. Contera, Sr. Augustin del Rio, Sr. Manuel Járen Nebot,

Sr. Joaquín Cárdenas y Sr. Jose Ignacio Vega.

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Ist der alte Alano restlos ausgestorben?

Der “Alte Alano“ verschwand im 20 Jahrhundert nahezu vollkommen von der Bildfläche, da sein Einsatzfeld immer kleiner wurde. Für Stierkämpfe wurde er kaum mehr verwendet, Kriegshunde brauchte man auch nicht mehr und bei den großen spanischen Monterias (den Drückjagden auf Hochwild) waren die, häufig etwas unverträglichen, Packer auch nicht mehr so gern gesehen.

So starb der “Alte Alano“ fast(!) aus. Die reinsten Nachfolger der alten Alanos (Alanotypen) finden wir heute in der modernen Rasse Presa/Dogo Canario und in einigen wenigen Exemplaren die in den spanischen Regionen Carranza, Cantabria, Vizcaya (Carranza), Llera (Burgos) rein erhalten blieben (so der Stand der Kynologie).

Diese wenigen Exemplare reichten aber nicht vollkommen aus um den alten Alano ohne neues Blut am Leben zu erhalten. (Lesen Sie bitte hierzu auch den Bericht über die Reinrassigkeit, Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterklick hier)

Verschiedene Typen von Alano Espanoles?

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??? Echte Alanos, Boxer, Mixe, Presas de Jabali ???

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Wir finden in Spanien immer wieder leistungsfähige Hunde die als spanische “Alanos“ bezeichnet werden, und im besten Typ liegen. 

(Vergleichbar im Formwert mit Hunden wie z.B. unserer Tara, Sheila, El Toro, Jinete, Capitán, Cobra etc.). 

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(Capitán de la Arena)

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Diese guten, typischen Alanos finden wir in der Regel bei Rinderzüchtern und Jägern die als Meuteführer auf die Schwarzwildjagd spezialisiert sind (schließlich eine der typischen Aufgaben der alten Alanos). 

 

Auch waren wir in den letzten Jahren häufig recht verwundert, was man plötzlich für (aus unserer Sicht) untypische Alanos in Spanien bei einigen Züchtern und vor allem auf Ausstellungen finden konnte. 

 

Und leider gibt es auch welche die überhaupt keine echten Alano Zuechter sind. In Spanien beginnt so allmählich wieder ein echter Alano Boom, was dort in der einschlägigen Presse so alles als “Presa” oder “Alano Espanol” angeboten wird Bedarf einer genaueren Überprüfung. Man findet mittlerweile die verschiedensten optisch stark von einander abweichenden Typen, in den verschiedensten Preiskategorien. Man erhält fast den Eindruck, dass da alles zwischen Presa/Dogo Canario und Boxer und zwischen Pit und Dogo Argentino etc. als Alano Espanol angeboten von verramscht wird.

 

Bei vielen Züchtern die über Hundeklubs züchten, fanden wir Hunde die eher dem Typ des Deutschen Boxers entsprachen als dem des alten Alanos, viel zu kurze Fänge, falsche Winklungen, zu wenig Gewicht etc., auch waren diese Hunde auffällig bzw. untypisch verträglich mit anderen Hunden. Wurde doch von den Alanos aus alter Zeit so häufig berichtete wie schwierig sie auf den Monterias zu führen waren, da sie häufig das Raufen anfingen. Vor allem war der Transport der Alanos häufig recht abenteuerlich. 

 

Nun sahen wir plötzlich “Alano Espanoles“ die lustig im Rudel herumtollten, Rüden spielten ohne Dominanzgehabe miteinander ohne dass auch nur ein Funken Streit aufkam. So etwas erfreut einen natürlich, gerade wo wir doch bei unseren Hunden (vor allem bei den Rüden) zu Haus, in Deutschland, doch häufig größere Probleme mit dem Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden haben. Aber merkwürdig war es doch, gerade wenn man die alten Schriften und Erzählungen nicht vergisst in dem immer wieder von den angekoppelten Alanos gesprochen wird. Eine Koppel bestand aus einem Rüden und einer Hündin, nie mehr. 

Also mussten wir diese neuen Alano Espanol-Typen doch etwas genauer unter die Lupe nehmen…

 

Sie sahen auf den ersten Blick aus wie Boxermischlinge. Mischlinge mit deutschen Boxern? Dabei kamen mir dann einige Zeilen von Rudolf Sewerin in den Kopf, R. Sewerin schrieb einmal: …„Ein Tierarzt hat sich in Madrid in der Vergangenheit immer wieder damit interessant gemacht, hat diese Hunde sogar unter dem Namen Alano gezüchtet. Wir wissen aber inzwischen verbürgt, dass es sich bei seinen Alanos um Boxermischlinge handelt, Hunde um die 25 kg“… 

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Ich denke dass Rudolf Sewerin hier wohl den Züchter und Kynologen Dr. Contera meinte, der ein wichtiger Mann in der neuen Entwicklung des Alano Espanol war und der aus der Nähe von Madrid stammt. Dr. Contera beschäftigte sich seit 1977 mit dem spanischen Alano und seinen Nachfolgern. Auch wenn Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRudolf Sewerin wohl mit seinen Recherchen nicht falsch lag, ist (meines Wissens) hier eine Bezug auf Senior Contera nicht angebracht. Neben den vielen Züchtern die den bulldogartigen, boxerähnlichen Alano Espanol Typ züchten und favorisieren, lehnt Contera diesen strikt ab. Ebenso wie den boxerähnlichen Alano-Typ verurteilt er den Vorbiß als Gebißform auf’s schärfste! (Ob dies eine neue Sinnes-Wandlung ist, wie einige behaupten, oder schon immer so war kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Gewissheit sagen. Ihm war allerdings immer eine Betonung der Funktionalität und der Leistungsfähigkeit des Alanos sehr wichtig. Dr. Contera favorisierte allerdings einen sehr hochläufigen und eher leichten Typ, da er meinte, dass dieser auf den Monterias in seiner Geschwindigkeit den Findern (meist Podencos Ibericos) in nicht all zu viel Geschwindigkeit nachstehen würde. 

 

Dieses Motiv klingt zwar logisch, verwundert aber doch wenn man auf die ursprünglichen Monterias blickt, wo die Alanos überhaupt nicht frei zum stöbern geschickt wurden, sondern ausschließlich zum “Festmachen” eingesetzt wurden. Der Rüdemann (“Alanero”) schnallte seine Alanos erst, wenn die Findermeute die Sauen gefunden und gestellt hatten. Die Alanos wurden nicht frei mit der Findermeute losgelassen, sondern gezielt an den sogenannten “Bail” herangebracht und erst dann geschnallt. Es war eigentlich nicht üblich die Alanos zu schnallen, wenn sie nicht direkt Schwarzwild vorhatten.

 

Senior Contera ist sicher ein ernstzunehmender Kynologe dem Respekt gebührt. Neben dem Alano Espanol beschäftigte er sich auch einige Zeit mit einem spanischen Hühnerhund, dem er in spanischen Jägerkreisen zu viel Ansehen verhalf.

 

Viele weitere spanische Züchter gesellten sich zu der “Rekreation” des Alanos. Die meisten kreuzten moderne Hunderassen die wiederum Blut der alten Alanos führten, wie z.B. Dogo/Presa Canario, Dogo Argentino, Ca de Bou ect. . 

Die meisten von Ihnen betonten, dass sie einen leistungsfähigen Hund schaffen wollten. 

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Neben dieser positiven Einstellung zum Alano, war ihnen aber auch der folgenschwere Irrglaube zu Eigen, dass es sich beim Deutschen Boxer um einen reinen Alano-Sohn handelt. 

Da kamen wir natürlich ins Grübeln. 

Bei deutschsprachigen Autoren, fanden wir so gut wie keine Hinweise auf diesen modernen “Alano Espanol”. Im Infomaterial von Stefan B. fanden wir folgendes:

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Die beiden (hier angeführten) Texte über den Alano Espanol von Stefan B. unterschieden sich doch nicht unerheblich voneinander. Also hieß es weiter recherchieren, alte Kontakte aufwärmen und schauen was wir über diese modernen boxerartigen Alano Espanols raus finden.

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Castro Diaz

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Einen kleinen Teil der Resultate unserer Recherchen, sehen Sie hier in diesem Artikel. 

 

Alano Espanol spanischer Rückzüchtungsversuch

Der alte, wahre, historische und authentische Alano ist war ein Hundetyp, keine Rasse im Sinne der FCI, der auch in der heutigen Zeit Nachfolgerassen hinterlies.

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Hunderassen wie Presa/Dogo Canario, Dogo Marlorquin, Dogo Argentino, Villano de Encartaciones, Cane Corso, Flia… etc. führen alle (mehr oder weniger viel) Blut dieses alten Alanos. Die neue spanische Hunderasse Alano Espanol führt ebenso Blut der alten Alanos ist aber keinesfalls automatisch mit diesen gleichzusetzten!

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Deutlich bevor sich in Deutschland jemand um die Wiederbelebung des Alanos bemühte, schloss sich in Spanien eine Gruppe von Veterinärstudenten zusammen. Dies wird mehr oder weniger genau auf 1980 datiert. Diese Gruppe bemühte sich einige Hunde, die den Anschein machten echte Überreste des Alten Alanos zu sein, zu finden. Einige “Presas” konnten sie erwerben und begannen mit ihnen die Alano Espanol Zucht.  Auf diesen Zuchtanfang basiert der Großteil der aktuellen Alano Espanol Zuchten die man heute finden kann. Die Zucht kam natürlich nicht ohne Einkreuzungen weiterer Hunde aus, da die Basis viel zu gering war um nur mit Nachkommen dieser ersten “Alano Espanols” aus den 80er zu züchten.

Diese Hunde wurden verschieden Hunden und Rassen gekreuzt und ihre Linien erweitert. Wie in diesem Artikel erwähnt gab es auch einige nicht unerhebliche Einkreuzungen mit Fremdrassen wie z.B. den erwähnten Deutschen Boxer.

Dr. Contera, der zu der Pionier-Gruppe der ersten “Alano Züchter” gehörte. Bemängelt und verurteilt die Entwicklung “seiner” Rasse, seines Alano Espanoles” und schreibt heutzutage folgendes zu diesem Thema (übersetzte und zusammengefügte Textzitate aus dem spanischen):

…”

…” Die meisten der heutigen Alano Espanol-Züchter züchten nicht im Einklang mit der Tradition, sondern haben die Selektion der Rasse auf den Teppich des Ausstellungsrings verschoben. Der offizielle (und aktuelle) FCI-Rassestandart ist mehr als widersprüchlich, verwirrend und würde die Boxermischlinge verteidigen. Des Weiteren ist im Standart kein “Hinweis” auf den Alano Espanol als Jagdhund, da den Verantwortlichen die Funktionen des Alano Espanol nicht wichtig ist. Alano Espanoles werden aus diesem Grund immer attraktiver für Stadtmenschen und Privatpersonen die den Alano Espanol in der Etagenwohnung halten wollen. 

Die Züchter fördern die falsche Vorstellung, dass der Alano ein sanftes Haustier sei. 

Der schlimmste Fehler ist, dass die Rasse keinen Funktionstest unterzogen wird und dass mit Hunden mit Vorbiß gezüchtet wird. Der Vorbiß (vorgreifender Unterkiefer) hat den ganzen Alano Espanol geschwächt.  

Die Einkreuzungen von Boxern führte zu einer Verkürzung der LebensdauerDer echte Typ des Kopfes (Kopfform) ist so gut wie verloren. Die meisten Alano Espanol Züchter sind “Doggy-Menschen” und keine echten Jäger. Sie haben Scheuklapen auf, sprechen mit gespaltenen Zungen und haben die Rasse Alano Espanol in nur 4 Generationen bis zur Unkenntlichkeit zerstört.  Sie haben die Rasse in der Form geschwächt,  sie haben den Hund versüßt und sabbelig gemacht, ihn liebevoll, sensibel und laut gemacht. Alles um ein attraktives Haustier für die städtischen Bewohner zu erschaffen. Die Hunde haben neben dem Vorbiss, ultra-konkave Profile, wirken plump und zylindrisch. Die Alanos Espanoles haben nun hervorstehende runde Augen

Die südspanischen Züchter haben zweitklassiges Zuchtmaterial eingeführt. Sie haben einen Krüppel zur Zucht verwendet. Der berühmt “Turco” ist ein Boxer aus Bilbao. Eine Reihe weiterer inakzeptabler Rasseexemplare folgten in die Zucht: TarantoCurroGoicoVitorino etc. verbreiten den falschen Typ und die erwähnten Fehler. Sie beschmutzen das Blut des Alano Espanol. Jeder sollte den Stammbaum seines Alano Espanol nach diesen Hunden durchsuchen und darauf achten, dass die Namen dieser Hunde nicht in der Ahnenreihe der Welpen auftauchen. “…

“…

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Um kein böses Blut aufkommen zu lassen, dies habe nicht ich sondern Dr. Contera der Alano Espanol Pionier geäußert!!! Es wird nämlich eine ganze Reihe Alano Espanol Züchter und Welpenkäufer geben, die die aktuellen Aussagen ihres „Rassepioniers“ nicht besonders ermunternd finden werden. Da die erwähnten Namen der AE-Rassevertreter in vielen Ahnenreihen auftauchen (vornehmlich im AE-FCI-Club, aber auch bei einigen anderen Züchtern und Vereinen).

Um aber informativ und umfangreich über die Thematik des „falschen Alanotyps“ zu berichten, ist es sicher nicht uninteressant einen der (wenn nicht sogar DEN)  Alano Espanol „Recuperations“-Pioniere hier zu Wort kommen zu lassen.

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Fairer Weise muss man aber anmerken, dass es auch zu Beginn der neuen spanischen Rückzüchtung des Alano Espanoles, bereits Hunde gab die in der Kopfform, stark den bulldogartigen Typ präsentieren und dies stark an die nachfolgenden Generationen weitergaben. Natürlich kann es sein, was man manche ebenfalls erzählen, dass diese Hunde zuvor auch schon mit Rassen wie Boxer u. eng. Bulldog etc. vermischt waren, doch wurde dies in den 80er bis 90er Jahren, von den Pionieren des Alano Espanol, noch nicht so negativ gewertet, wie sie es heute tun.

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Vater

Sohn

Enkel

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Carpintero” ist einer der Hunde, die den Ursprung des modernen Alano Espanol bildeten. Seinen runden Oberkopf, seinen kurzen stupfen Fang und sein aufgezogenes Nasenbein vererbte er und seine Kinder an die nachfolgende Generationen weiter. Auch die buschigen Ruten (siehe Altermira und Chato) verankerten sich in einigen Zuchtlinen. 

Eine weitere “Linie” die in Spaninen und mittlerweile international polpulär geworden ist, ist die “Turco-Linie“:

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Vater

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Tochter

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Enkel

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Urenkel

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Ur-Enkel

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Ur-Ur-Enkel

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Es gibt aber auch “Linien” die den historischen Typ des alten Alano, zumindest in guter Form, herausgemenelt haben. Die Unterschiede der folgenden Ahnenreihe (Bilderreihe) im Vergleich zu den beiden oben angeführten, sollten dem interessiertem Betrachter wohl nicht verborgen bleiben.

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Mutter

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Tochter

 

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Enkel

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Ur-Enkelin

Der neue boxerähnliche Alano Espanol “Alano Espanol moderno”

In der Zwischenzeit wurden ja im Internet etliche Alano Espanol Seiten eingestellt die häufig (nicht alle) auch diese Boxer ähnlichen Typen zeigten. Auffällig hierbei, dass fast alle dieser Züchter zwar immer auf die alten Funktionen, vor allem auf die Verwendung des Alanos bei der Schwarzwildjagd pochten, in der Regel aber eigentlich keine Meuteführer und somit Praktiker waren. Zwar findet man auf ihren Internetseiten häufig auch ein, zwei Bilder von Hunden an ihrem Hausrind oder an der wohlbekannten Gatter-Bache nebenan, dass war’s dann meistens aber auch.

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Zwei Alano Espanol im neuen Typ

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Natürlich verkauften auch einige von Ihnen ein paar Hunde an Jäger und natürlich nahmen vielleicht auch einige mal an einer Saujagd teil. Von passionierten Jägern oder Jagdgebrauchshundezüchtern zu sprechen würde hier aber doch zu weit führen.

Auch ist der durchschnittliche, spanische Meuteführer nicht bereit die durchschnittlichen Clubpreise zu bezahlen.

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Ruck Zuck ging es auch los, dass diese Alano Espanol-Züchter (spanische Doggenzüchter) ihre Hunde auf Ausstellungen präsentierten, was wie jeder Liebhaber von gesunden leistungsfähigen Hunden weiß, immer ein Schritt in die Zerstörung einer Rasse ist. Hundeshows haben immer alle Arbeitsrassen nachhaltig beschädigt!

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Positives muss man aber auch erwähnen! Erfreulich stellten wir fest, dass das historische Wissen dieser Züchter weit größer war als das geschichtliche Wissen der meisten kanarischen Züchter!

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Auch stellten wir fest, dass viele Züchter dieses neuen Typs behaupteten, dass Ihre Hunde rein auf die wenigen überlebenen Alano Exemplare zurück gingen. Dies erschien uns wenig glaubwürdig, da es nach aller Wahrscheinlichkeit nicht genügend alte Exemplare waren um ausschließlich auf sie aufbauen zu können. Eine neu kreierte „Storie“ besagt, dass angeblich 300 reine Exemplare (hauptsächlich im Baskenland) gefunden wurden. Dies ist eine reine Schutzbehauptung, um der FCI eine neue, eigenständige Rasse aufzutischen. Selbst wenn wir glauben würden, dass die Zahl so groß war, wäre dies ohne Belang, da ziemlich genau festgehalten wurde wie viele bzw. wie wenige Hunde überhaupt in die Rekreation (oder “Recupertion”) des neuen Alano Espanol floßen. Vor Ort konnten wir die meisten Züchter dann doch zu ehrlicheren Aussagen bringen. Nach dem wir den Züchtern etwas auf den Zahn füllten, erhielten wir dann in der Regel als Antwort folgende Aussage:

Es wird versucht den alten Alano anhand seiner Nachkommen (Seiner Söhne) wieder zu rekonstruieren – diese neue Rekreation wird von den meisten als “Alano Espanol” geführt!

Beginn der Rekonstruktion war mehr oder weniger genau 1980, wo sich eine kleine Gruppe auftat um den “Alano Espanol” als eigenständige Rasse wieder zu beleben. Nun gab es vorher auch genügend Züchter bzw. in der Regel Jäger die Ihre Hunde als Alano Espanol oder auch schlicht als Presa oder Alano bezeichneten, die im Typ auch unseren Hunden entsprachen. Aber hier wollen wir uns jetzt erstmal mit dem boxerähnlichen, leichten Hunden beschäftigen, die so viele aus dem Internet kennen.

Die Züchter dieses neuen Typs mischten also verschiedene moderne Rassen zusammen, hier wurden meistens folgende Rassen genannte Presa/Dogo Canario, Ca de Bou und Dogo Argentino, sowie der Villano de las Encartaciones (den Villano de las Encartaciones kann man “noch” nicht als moderne Rasse bezeichnen). Soweit ja auch noch logisch aber dann wurde von einigen Züchtern auch vermehrt der Deutsche Boxer (und gelegentlich auch reine Jagdhunde / Laufhunde) in das Zuchtprogramm aufgenommen.

Ein Fakt den man meist erst vor Ort zu hören bekommt. Man muss halt richtig fragen, denn viele Züchter die im Internet nichts vom Boxer erwähnten, antworteten auf die Frage in welcher Generation der eine oder andere Hund einen Boxer führt, erstaunlich offen und präzise.

Nun muss man hier auch sagen, dass diese Spanier sehr wohl wissen, dass der Presa/Dogo Canario, der Villano de las Encartaciones “Presa Encarto” und der Presa/Dogo Malorquin (Ca de Bou) in ihrer unvermischten Variante eigentlich komplett echte und reine iberische Alanos sind und das der Dogo Argentino (“Alano Argentino”) zu über 70 % auf reine alte Alanos zurück geht. Deshalb war es ja auch mehr als logisch das sich die spanischen Züchter an diese direkten Söhne hielten. Nur, gibt es bei einigen Züchtern den fest verankerten Irrglauben das auch der Deutsche Boxer vom spanischen Alano abstammt (und nicht etwa vom germanischen Bullen- und Bärenbeißer). Das ist einer der Gründe weshalb viele Züchter des neuen Alano Espanol -Typs (“Alano Espanol moderno“) recht offen zugeben, dass teilweise massiv Deutsche Boxer eingekreuzt wurden. So massiv, dass sogar reinrassige Boxer (mit Papieren) gleich als Alano Espanols in den Clubs registriert wurden.

Durch diese neuen Züchter ist der Bekanntheitsgrad des Alano Espanol in Spanien so explosionsartig gestiegen, dass es mittlerweile eine Reihe von Clubs, Rassestandarts und Züchter gibt.

Auch gibt es wieder verschiedene Unterlager, die als Rassebezeichnung zum Beispiel Villano, Perro de Presa Espanol oder Perro de Toro Espanol fordern und sich absolut ungebunden und selbstständig sehen.

Wie in Spanien häufig, sind sich die meisten Züchter “Spinne Feind“, weshalb jeder zweite auch seinen eigenen Zuchtverband gegründet hat. Seit dem gibt es auch (leider) immer mehr Alano Espanols die vollkommen ohne Funktion in Privathand stehen, Leute die die Hunde weder jagdlich noch sonst irgendwie nutzen. Und sicher sind es in Zukunft wieder diese Leute und Züchter die man auf Ausstellungen durch den Showring stolzieren sieht.

Verschiede Alano Espanol-Clubs, Vereine und Verbände, die in einigen Punkten den Typ betreffend, teilweise grundverschiedene Auffassungen vertreten, gibt es in Spanien mittlerweile in großer Zahl.

Gegen besseres Wissen, wird in Deutschland häufig behauptet es gäbe nur einen einzigen Alano Espanol Verband in Spanien, natürlich der mit der spanischen Canida (FCI) kooperiert…

Aber dass alles kennt man ja auch von anderen Rassen, wo nur diejenigen genannt werden die sich der Schönheitsdachorganisation der FCI unterwerfen und häufig selbst zu der Zerstörung ihrer Rasse beitragen.

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 Link zu einer Bildergallerie mit weiteren Bilder des Typus “Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAlano Espanol moderno”, klick hier!

Die reinsten spanischen Alanos findet man in der Rasse Presa/Dogo Canario und in wenigen Exemplaren des Presa Encarto

Jetzt stellen sich sicher viele die Frage ob denn demnach alle Alano Espanol Züchter mit Boxermischlingen züchten, die Antwort ist NEIN, es gibt sehr wohl noch Züchter die Alanos im echten alten Typ züchten, sie bezeichnen sie häufig als Perro de PresaPerro de AgarreAlano Jabali aber auch als Alano Espanol.

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Es sind durch die Bank alles Züchter, die ihre Hunde auch tatsächlich für die Sauhatz oder für die Arbeit an den Rinderherdenzüchten und nicht für den internationalen Internetverkauf.

Sie sind in der Regel keinem Verband angeschlossen und arbeiten autark. (Wobei ich an dieser Stelle hinzufügen muss, dass sich Mittlerweile auch Organisationen gebildet haben, die den Alano Espanol, mehr oder weniger, leistrungsorientiert betreuen. Sie lehen den Ausstelungsring als Selektionsmerkmal ab).

Selbstverständlich gibt es hin und wieder, auch in den spanischen „Schönheits-Clubs“ einige wirklich leistungsorientierte Züchter, doch auch hier gilt leider der Leitsatz „Ausnahmen bestätigen die Regel“…

Um sicherheitshalber gleich im Vorfeld wieder Fehlinterpretationen auszuräumen, wir haben absolut nichts gegen die Züchter des neuen TypsDie meisten von Ihnen sind wirklich freundliche und hoch motivierte Personen über die wir hier nichts negatives sagen wollen!

Doch wollen wir dennoch klar herausstellen, dass deren Hunde (in der Regel) nicht den korrekten Typ der alten spanischen Alanos entsprechen, weder vom Wesen noch vom äußeren Erscheinungsbild (Formwert).

Und wie bereits erwähnt gibt es bei den Praktikern immer noch alte robuste Arbeitstypen, knochenstarke Alanos mit einem Rüden-Gewicht zwischen 40 und 50 kg, mit anständigem Fang und ordentlich Feuer im Wesen.

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Eine wirkliche Trennung zu den Bezeichnungen AlanoPresa Canario (Dogo Canario) und Presa Espanol lässt sich hier natürlich schwerlich ziehen.

(Lesen Sie hierzu bitte auch diesen Artikel über den Namenswirr unserer Rasse, Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterklick hier).

Viele dieser alten robusten Typen stammen aus sehr traditionsreichen Linien, die nur von Praktiker zu Praktiker weiter gegeben wurden. Bei genauerer Nachforschung sind in vielen dieser Linien wieder Hunde von den Kanaren und einige dieser (wie oben geschildert) überdauerten, alten Hunde zu finden.

Es sind auch immer wieder Hunde dabei, die von spanischen Festlandzüchtern stammen, die wiederum nie auf Jagdeigenschaften selektiert haben (z.B. der Presa Canario-Zwinger „Atlas Asio“ hat mehrere seiner “Presas” an Jäger verkauft, die diese Hunde wiederum zur Weiterzucht ihrer Alano Jabali (Schwarzwild-Doggen) bzw. Alano Espanol genutzt haben.

Natürlich muss man sich auch vor Augen halten, dass viele der Meuteführer die Ihre Meuten (Rehalas) auf den großen Monteriasführen häufig nur wenige Packer dabei haben. Auch gibt es unter ihnen welche, denen es völlig egal ist aus welchen Linien ihre Alanos stammen bzw. teilweise auch andere Rassen sowie Mischlinge führen. Ihre Divise lautet: „Wenn der Hund funktioniert ist er gut, wenn nicht, dann ist er schlecht, mehr zählt nicht“.

So finden wir in manchen Rehalas häufig Hunde die als Packer genutzt werden, die im wesentlichen gar nichts mit den Alanos zu tun haben. Unter anderen finden wir neben den häufig verwendeten Alano-Sohn dem Dogo Argentino, auch Rassen wie BoxerMastin EspanolPitbull und (nicht einmal so selten) den Deutschen Rottweiler und allerlei Mischlinge (häufig Kreuzungen aus Podencos mit spanischen u. kanarischen Alanos oder mit Dogo Argentinos). (Lesen Sie hierzu bitte auch den Bericht über die spanische Saujagd, Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterklick hier).

Aber wir wollen uns nicht allzu sehr mit Hunden aufhalten die uns vom alten Alano wegführen.

Zusammengefasst muss man also sagen, dass es in Spanien sehr wohl noch Alano Espanoles gibt die von Typ, von der Verwendung und von der Funktion sehr genau den Alanos entsprechen die aus alten Zeiten so rumreich die Jagd- und Geschichtsbücher füllten.

In der Regel stellen diese Hunde eine etwas leichtere Form des modernen Presas bzw. Dogo Canarios dar (Rassebezeichnung nach FCI).

Wir haben jetzt ja klar heraus gestellt dass, wie oben beschrieben (…“Die reinsten Nachfolger der alten Alanos (Alanotypen) finden wir heute in der Rasse Presa/Dogo Canario und in einigen wenigen Exemplaren die in den abgelegenen spanischen Regionen rein erhalten blieben“…).

Wir müssen uns aber genauso klar darüber sein , dass diese neuen boxerähnlichen Typen des Alanos nicht dem echten, alten Alano Typ entsprechen, uns auch glasklar vor Augen führen, dass die häufig überschweren deutlich zu massiven, übermolossoidien, unbeweglichen Dogo Canario Schönheitschampions, wie man sie bei vielen Ausstellern findet, genauso wenig dem echten Typ entsprechen. Gerade für die Jagd braucht man einen absolut gesunden, leistungsfähigen, ausdauerstarken und harten Arbeits-Typ.

Man findet die besten spanischen Alanos in der modernen Rasse Presa/Dogo Canario, aber auch hier nur wenn man sich die robusten und leistungsfähigen Arbeitsschläge raussucht, sowie bei den wahren Gebrauchszüchtern vom Perro de Presa Encarto und Alano Espanol.

Die einzige Rasse die unseren guten Hunden auf den Monterias, wirkliche Konkurrenz liefern könnte ist der Dogo Argentino, da es beim Dogo Argentino Linien gibt die seit sehr langen Zeiten konsequent auf die Schwarzwildtauglichkeit selektiert sind. Aber auch beim Dogo Argentino (Alano Argentino) wollen wir nicht vergessen, dass er ebenfalls auf unsere Spanische Dogge zurückreicht.

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Link zu einer Bildergallerie mit typvollen Alanos,Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster klick hier! 

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Abschluß – Liebe Leser

Bitte verzeihen Sie uns wenn wir uns in diesem Artikel mehrfach wiederholt haben, doch haben wir in letzter Zeit leider häufig feststellen müssen, dass einige unserer Artikel in der Kernaussage vollkommen falsch verstanden und wichtige Fakten vollkommen außer acht gelassen wurden.

Dies kann daran liegen, dass viele Leser die Berichte nur oberflächlich überfliegen. Dies ist sicher noch verständlich. Des Weiteren gibt es auch einige Gestallten in der deutschen Dogo Canario „Szene“, die nichts anderes zu tun haben, als Textpassagen von uns abzuschreiben (illegal zu kopieren) und in vollkommen falschen Zusammenhängen wiederzugeben.

Deshalb sehe ich mich gezwungen, bei unseren Artikeln in Zukunft mit deutlichen Merksätzen zu arbeiten. Dies soll Sie lieber Leser nicht befremden, ich bin selbstverständlich davon überzeugt, dass Sie vom Intellekt her absolut in der Lage sind, den Inhalt unserer Artikel auch ohne Merksätze voll zu erfassen.

Es grüßt Ihr

Arne Pohlmeyer

Nachtrag:

Uns wurde von einen engagierten Alanofreund einmal vorgeworfen, dass doch auch der spanische FCI- Alano Espanol Club, sehr wohl auch einige Jäger in seinen Reihen haben soll und auch dort die Leistung im Vordergrund stehen soll.

“!“Und bei diesen Züchtern eckt dieser Bereicht hier eventuell an.“!“

Sicher liegt es uns fern, in irgendeiner Weise zu provozieren, auch sind wir (wie mehrfach erwähnt) von der Gastfreundlichkeit einiger spanischer Züchter sehr angetan.

Doch wenn die Verantwortlichen des spanischen FCI-Clubs, ähnlich viel Wert auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und den Charakter des Alanos legen würden, wie wir dies tun, wären sie nicht zur FCI gerannt, hätten sie die „Rasse“ nicht als Rasse ohne Gebrauchsfunktion eintragen lassen und hätten sich nicht an Schönheitsausstellungen beteiligt. Eine Rasse mit eingetragener Gebrauchsverwendung (wie z.B. die Dienstgebrauchshunde oder die Jagdgebrauchshunde) können innerhalb der FCI bekanntlich akzeptabel existierten und gezüchtet werden. Doch der FCI-Antrag in Spanien, für den Alano Espanol, sah keine Gebrauchseintragung vor. Eben kein Jagdgebrauchshund, obwohl man dies in Spanien so häufig hört.

Demnach ist der Alano Espanol, laut FCI, ein weiterer so genannter „Luxushund“. Eine Hunderasse ohne Gebrauchsfunktion, vergleichbar mit Mops, Mastiff oder Mastino und all den vielen anderen..

Auch wollen wir (nachdenklich) darauf hinweisen, dass es auffällig ist, dass gerade die Züchter, die häufig Alano Espanols auf Schönheitsausstellungen führen, zu Hause häufig noch Mode- und Schmusehunde züchten, so gut wie nie aber andere Arbeitshunde.

Genauso muss man aber auch dem „Alano Espanol FCI Club“ zu Gute halten, dass er recht viel Engagement zeigt. Wobei er aber auch, aus politischen Gründen, einige Schlüsselfiguren der Alano Espanol Rekreation wissentlich totschweigt. Vereins-Politik halt…

Wir müssen in dieser Thematik sicher niemanden anprangern, doch wollen wir genauso unseren, ungezwungen, informativen und unabhängigen Schreibstiel beibehalten. Verpflichtet sind wir keinem Dachverband, keinem Züchter, sondern nur unseren Idealen zur Erhaltung der Rasse. Das Anecken scheint uns wohl zu Eigen zu sein…

Der Leser mit Weitsicht und der Fähigkeit geschichtliche und internationale Zusammenhänge und Parallelen zu erkennen, mag es uns verzeihen…

Merksätze zu diesem Artikel (Sicher ist Sicher)

Merksätze zu diesem Artikel:

-Das Wort “Alano“ bedeutet allgemein Dogge, es ist keine genaue Rassebezeichnung im Sinne der FCI!

-Alano Espanol heißt übersetzt Spanische Dogge.

-Die reinsten spanischen Alanos findet man in der Rasse Presa / Dogo Canario und im “Presa Encarto”.

-Der Alano Espanol ist streng genommen keine eigenständige Rasse. (Rein wissenschaftlich / kynologisch betrachtet). Wird sich aber vorraussichtlich in die Reihe der FCI-Ausstellungsrasse einreihen.

-Der Name Alano Espanol wird in Spanien von vielen verschiedenen Alano Espanol – Clubs und Verbänden als Rassebezeichnung verwendet.

Es gibt in Spanien sehr viele Hunde die von Ihren Züchtern als Alano Espanols geführt werden, diese sind häufig Kreuzungsprodukte aus den Rassen Deutscher Boxer, Dogo Canario, Dogo Malorquin, Villano de las Encartiones und Dogo Argentino u.a. . Wobei manche Züchter Ihre Alano Espanol-Zucht massiv auf den Deutschen Boxer aufgebaut haben. Diese Züchter und Hunde findet man auch häufig im Internet und trifft sie auf Schönheitsausstellungen, auf jeden Fall deutlich häufiger denn auf Drückjagden. Die Mehrheit dieser Züchter spricht von einer Rekonstruktion oder Rekuperation der Rasse / des Typs Alano Espanol. Diese Rekonstruktion soll Anfang der 80er Jahre begonnen haben.

-Viele dieser boxerähnlichen neuen Alanotypen sind genauso weit entfernt vom ursprünglichen echten, sprich alten spanischen Alano -Arbeitstyp, wie die heutigen überdimensionalen Showchampions beim Dogo Canario aus FCI-Zucht..

-Das geschichtliche Wissen der meisten “Alano Espanol“-Züchter ist in der Regel weit umfangreicher als das historische Wissen, des Großteils der kanarischen Züchter. (Was auf den Kanaren meist nur bis in die 1970er zurückreicht).

-Nicht alle als Alano Espanol bezeichneten Hunde sind Boxermischlinge! Es gibt immer noch typische Alanos im Wesen und Formwert. Diese Hunde findet man häufiger bei reinen Jägern, die ihre gezüchteten Hunde, auch (nur) an Jäger abgeben.