AVD e.V.-Sommertreffen 2008

Sommertreffen 2008

Das diesjährige Sommertreffen fand wie gewohnt in Essen statt.

Dort steht dem Verein eine vorzügliche „Location“ zur Verfügung.

Ein sehr großer, best gepflegter Hundeplatz mit einem riesigen Vereinsheim.

Die Gruppe, die den Hundeplatz das ganze Jahr über betreibt, ist überaus hilfsbereit, aktiv und professionell.

Man bekommt nicht nur das Gefühl, dass wir dort gern gesehen sind, sondern das unsere dortigen Freunde sich selbst auf das AVD e.V. Sommertreffen freuen.

Also besser hätten die „Essener“ das AVD e.V.-Treffen nicht vorbereiten können.

Zum Treffen:

Samstagmittag ging’s los… Viele Besucher mit Alanos (Dogo Canario FCI) sowie anderen Bulldog- Molosser- und Gebrauchshunde-Rassen sind gekommen um dieses Treffen gemeinsam mit uns zu bereichern.

Die Besucher kamen aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten Holland.

Programmpunkte waren Junghundetraining, Wesensparcour, Zuchtwert-Prüfungen, jede Menge Schutzdienst und eine große und spektakuläre Nachtübung in vier verschiedenen Klassen.

Wir haben diesmal die Besucher zählen lassen und sind auf etwas über 70 Personen mit vielen Hunden gekommen. Neben unseren spanischen Doggen (Dogo Canario/Alano/Perro de Presa), waren z.B. auch belgische Malinois, Olde English Bulldogs, Bordeauxdoggen, Holandse Herder, English Bulldogs, Rottweiller, Deutsche Schäferhunde, Bullmastiffs, X-Mechelaars, Bullmastiff-Dogo Canario-Mix, X-Hollandse Herder, Dobermann, Englischer Glatthaar Foxterrier, Am. Staff, X-DSH, Parson Jack Russel Terrier, und andere vertreten.

Die Hundeführer waren teilweise erfahrene und bekannte Hundesportler sowie Diensthundeführer.

Nachtübung:

Beim Highlight der Veranstaltung,  der Nachtübung, sind immerhin noch um die 40 Hunde gestartet. Natürlich lässt nicht jeder seinen Hund an der Nachtübung teilnehmen, weshalb die Nachtübungsstarter in der Regel nur einen kleinen Teil der Besucherhunde darstellen.

Die Ergebnisse des Nacht-Wettkampfes folgen in Kürze:

Das Treffen lief im Großen und Ganzen sehr freundschaftlich und harmonisch ab.

98% der Teilnehmer waren voller Lob über diesen gelungen Wettkampf, übrigens vollkommen unabhängig welche Platzierung ihre Hunde belegten.

In der Nachtübung gab es allerdings auch zwei Starter (einer in der lockeren Bronzeklasse und einer in der anspruchsvolleren Silberklasse-beides AVD-Mitglieder) die etwas auszusetzen hatten. So etwas kann immer mal vorkommen, doch sollten die Hundeführer besser erst einmal in Ruhe über die Leistungen ihrer Hunde sowie über die Belastungen in der Nachtübung nachdenken, bevor der Ablauf des Wettkampfes aufgehalten und gestört wird.

Der eine hatte es viel zu verbissen gesehen, als todernster Wettstreit und meinte wohl dass wenn sein Hund nur eine Schwäche zeigt, es ihn als Hundeführer blamiere und der andere hat es ganz im Gegenteil als lustige Übung ohne Zeitdruck und mit viel Raum zu diskutieren gesehen…

Beides kann und darf so nicht sein unsere Nachtübungen / Nachtwettkämpfe werden immer von sehr vielen Hundeführern und Hundesportlern besucht. Auch sind immer wieder Führer von Gebrauchshunderassen wie z.B. Malinois, X-Herder (Schäferhund-Mixe), Dobernmann u.a. dabei, von denen beschwert sich übrigens nie jemand.

Man sollte selbst wissen was man von seinem eigenen Hund zu halten und zu erwarten hat. Es geht um das Verhalten, die Leistung und den Charakter der Hunde und nicht um das Ego der Hundeführer!

Doch ist es auch ein Wettkampf der viel Vorbereitung und auch Kosten verschlingt, es gibt Pokale und Urkunden und viele Deckrüdenbesitzer werben mit Nachtübungserfolgen. Es ist für manche Hundeführer sogar eine art Sport, parallel zu IPO und Ring etc. . Also ist es auch keine planlose und lockere Übung nebenbei, wo man nach Herzenslust mit den Prüfern diskutieren kann. Die nächtlichen Scheintäter machen dies übrigens auch Ehrenamtlich und sollten somit auch mit dem gebührenden Respekt behandelt werden.

Wenn wir unsere Nachtübungen mit denen aus dem ehemaligen PCC/AC vergleichen, ist es sicher so das es bei uns sowieso viel sportsmännischer, freundschaftlicher und harmonischer zugeht, doch wollte ich auch mal die negativen Impulse ansprechen.

In Zukunft stelle ich mir es wieder so vor, dass jeder Hundeführer seinen Hund ohne Tricks (und entschuldigt) „Beschiss“ führt, sportlich fair und freundlich bleibt, wie immer als Hundeführer nüchtern bleibt, in jeder Reizlagen-Station dem Scheintäter für’s figurieren dankt, bis zur Siegerehrung bleibt, auch für den Letztplatzierten klatscht und die Bewertung des eigenen Hundes, dankend vom Richter entgegen nimmt. So wie es sich unter Sportsleuten mit Sportsgeist gehört!

(Ich denke aber das sich die beiden besagten Hundeführer, bereits wieder abgeregt haben. Einer zumindest zeigte sich noch während des Treffens einsichtig und hatte die Größe zum “umdenken”.)

Am zweiten Tag, am Sonntag, kamen dann noch weitere bzw. neue Besucher, die dann interessiert den Aufbau einiger Hunde verfolgten.

Die Qualität der vorgeführten Hunde war bei diesem Treffen wieder überaus beeindruckend, wir konnten neben hervorragenden „Alanos“ auch einige sehr leistungsstarke „Malis“ bewundern, vor allem eine enorm kampftriebstarke Mali-Hündin stach für mich deutlich hervor…

Danken möchten wir allen die uns geholfen haben dieses schöne Treffen auszurichten und durchzuführen, allen Figuranten wie z.B. Marcel, Denis, Timm, Marius, Steffen und ihren Kollegen, der gesamten Essener-PHV-Crew und allen vorweg Claudia und Hannes ohne die dieses, ich darf es wohl so betiteln, überaus gelungene Hundetreffen nicht möglich gewesen wäre.

Euer Arne Pohlmeyer

Zusatz: Anmerken muss ich noch das diesmal versucht wurde von unseren hinterhältigen „Konkurrenten“ das Treffen, bei dem es um Hunde und ihre Freunde geht, zu sabotieren. Diese charakterlosen Denunzianten haben uns im Vorfeld beim Veterinäramt angezeigt und dort Lügen und haltlose Propaganda verbreitet. Doch es geht in Deutschland, zumindest noch manchmal, mit Recht zu. Schließlich melden wir unsere Veranstaltungen an, impfen unsere Hunde, versichern unsere Hunde, halten uns strikt an die Landesverordnungen und an geltende Tierschutzgesetzte, haben viel strengere Regel was das Verhalten und den Umgang mit den Hunden betrifft, verbieten das führen von Hunden wenn zuvor Alkohol konsumiert wurde etc. alles strenger als man es von irgendwelchen anderen Hundeveranstaltungen außerhalb des AVD e.V. kennt. Doch das Veterinäramt wollte oder musste uns nun ja jetzt kontrollieren, denn wenn gesichtslose Lumpen eine Anzeige erstatten dann muss der wohl nachgegangen werden.

Im Endeffekt war es so dass zivil gekleidete Veterinärbeamte unsere Veranstaltung bzw. unsere Nachtübung besuchten und ansahen. Resultat der Geschichte (Denunziations-Anzeige) war, dass die Herren vom Amt uns zum Ablauf unserer Hundeveranstaltung sogar beglückwünschten und sie als vorbildlich bezeichneten…

Naja mal schauen was als nächstes von diesen hinterlistigen Lumpen kommt- schämen würde ich mich an ihrer Stelle…