AVD e.V.-Herbsttreffen 2009

AVD e.V.- Herbsttreffen

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Am 03.10.09 lud die AG-Süd zu einem Arbeitstreffen ein – und viele folgten der Einladung.

Das Veranstalterteam Peter, Josef und Michael richteten das offene Treffen auf einem Firmengelände aus, was viel zu bieten hatte.

 

(Viele Welpen, aus verschiedenen Zwingern, waren auf dem Treffen zu bestaunen)

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Tagsüber wurden die Hunde in allen Wesensbereichen gearbeitet, getestet und gefördert.  Neben den Ruhelagenübungen mit fremden Menschen, wurde auch sehr viel Wert auf die Übung verschiedener Umwelt- und Stresssituationen gelegt.

(Junghund aus dem Zwinger “Monteria Tradicional”)

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Und wie es sich für ein Arbeitstreffen von Gebrauchs- und Arbeitshunden gehört, kam natürlich auch das Reizlagentraining nicht zu kurz.

 

(Rüde aus dem Hause “La Guardia”)

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Was für die Besucher sehr schön war, waren die verschiedenen Möglichkeiten das Trainingsumfeld zu nutzen. Das Gelände bietet natürlich mehr als ein normaler 0815-Hundeplatz.

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(Ora de la Arena)

(Wo hat man schon mal eine Rüttelplatte auf dem Hundeplatz)

(Hündin aus dem Zwinger “De la Legion”)

(De la Arena-Jungrüde, im Körper schon riesig im Kopf noch ein Welpe…)

….”Doramas (Import de la Arena)” – bei der Führerverteidigung…

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Ein kleiner Nachteil wiederum war, dass es dort keine Wiese bzw. keinen Rasen gab, so dass alle Hunde auf Beton gearbeitet werden mussten. Probleme entstehen hierbei natürlich nur bei sehr schnellen Hunden. Aber wie heißt es so schön – man kann halt nicht alles haben…

(…ruhig, wesensfest und umweltsicher…)

Nach dem freien Training waren die zuchtrelevanten Prüfungen an der Reihe.

Begonnen wurde mit der Vergabe der Formwertnoten. Alle vorgeführten Hunde lagen im soliden 2er Bereich. Die vorzügliche Note 1 konnte nicht vergeben.

Hier die erfolgreichen Teilnehmer der Formwertprüfung:

Folgt in Kürze.

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Nach der Formwertkontrolle waren die zur ZWP gemeldeten Hunde dran, ihre Wesensveranlagungen und ihren Mut zu zeigen.

Neben einem erfahrenen Haudegen waren auch vier Neulinge am Start.

Erfreulich war, dass alle 5 Prüflinge die zuchtrelevante Wesensprüfung erfolgreich absolvieren konnten.

Wobei ich auch etwas kritisch anmerken möchte, dass die Vorführungen nicht gerade fehlerfrei waren. Es wurde kein Hund durchgemogelt oder ähnliches (!), aber gewisse Schwächen waren doch bei einigen der „Newcomer“ zu erkennen. Vor allem bei der Mutprobe wurde für meinen leistungsorientierten Geschmack etwas zu stark gebremst. Dies schiebe ich aber mehr auf ein Trainingsdefizit, denn auf  ein wirkliches Charakter-Manko. Trotz diesen Tendenzen, waren die Hunde alle noch im bestandenen Bereich.

Neben dem erfahrenen Zuchtrüden „Hampa de la Arena (Greif)“, viel der jüngste Teilnehmer dieser ZWP positiv auf, „Artus de la Legion“. Artus hat diese ZWP  mit gutem Resultat und schöner Vorführung absolviert.

 

(Sicher & Wesensfest – Auch Im Gedränge)

Hier die Zusammenfassung:


 

ZWP1

 

Alegra de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Die Hündin zeigt anständiges Potential, sollte in der Reizlage aber noch deutlich souveräner sein.

 

Bewertung:

bestanden

 

Asco de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Unerfahrener Rüde mit noch ausreichender Vorführung. In der Ruhelage präsentierte sich der Rüde absolut  tadellos. In der Reizlage zeigte er sich nicht fehlerfrei, wobei seine Leistung noch ausreichend ist.

 

Bewertung:

bestanden

 

Anima de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Hündin zeigt sich in der Ruhelage nahezu fehlerfrei. In der Reizlage zeigt sie sich gut, wobei sie in beiden Reizlagenteilen etwas verzögert in den ST geht. Insgesamt aber eine solide Vorstellung.

 

Bewertung:

bestanden

 

Artus de la Legion (Hampa de la Arena  x  Ora de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Viel versprechender Jungrüde mit guter Vorführung.

 

Bewertung:

bestanden

 

ZWP2

 

Hampa de la Arena (Demonio de la Arena  x  Sheila )

 

Allgemeiner Eindruck:

Solide Charakterpräsentation des erfahrenden Rüden.

 

Berwertung:

Bestanden

 


Nach den ZWP’s ging es zum Nachübungsgelände, wo sich die Veranstalter wieder einmal viele spektakuläre Stationen einfallen ließen.

 

(selten einen Stier gesehen der so merkwürdige Geräusche von sich gab…)

(jede Menge Druckluft gab es beim Nachtparcour…)

 

Die Nachtübung wurde in vier Klassen eingeteilt.


Hier die „Treppchenplatzierungen“:

 

Goldklasse:

Platz 1: Hampa de la Arnea

Platz 2: Dardo de la Arena

Latz 3: Debby vom Herrenberger Schloss

 

Silberklasse:

Platz 1: Antonio la sol espana

Platz 2: Ron (Malinois-Mix)

Platz 3: Lady (Malinois)

 

Bronzeklasse:

Platz 1: Curly (Malinois)

Platz 2: Alegra de la Guardia

Platz 3: Atos de la Legion

 

Jugendklasse:

1. Platz: Barosso de la Guardia

2. Platz: Bandera de la Guardia

3. Platz: Yetta de la Arena

 

 


 

Im Resümee hat das Treffen, wie ich denke, den meisten Teilnehmern viel Freude gemacht. Es waren viele neue Gesichter zu sehen. Im Verhältnis waren sehr viele Junghunde und Welpen vor Ort und weniger die alten Haudegen. Der Großteil der Besucher bestand aus aktiven Hundeführern und nicht aus „Zaunrednern“  und „Internethundlern“. Was mir, hoch erfreut auffiel, war die Beobachtung, dass auch die anfänglich etwas zurückhaltend wirkenden Hundeführer (z.B. MarkusSmiley) jetzt auch ihre Vorsicht abgelegt haben und engeagiert mitmachen, egal woher ihre Hunde stammen. Hier wird nämlich jeder Hund fair und anständig behandelt, wie jeder ehrlich Teilnehmer bestätigen kann. Auch die vierbeinigen Staatsdiener waren mitten im Geschehen. Wir hatten gleich eine ganze Reihe von Diensthunden da. Denn neben den Polizeihundeführern waren  auch Bundeswehr-Diensthundeführer aktiv dabei. Eine positive Entwicklung die von uns gewünscht und geschätzt wird.

 

(Spektakuläre Schutzdiensteinlage)

 

Ich selbst war aus Zeitgründen heraus ohne Hunde angereist und habe an der Veranstaltung nur als Besucher teilgenommen. Da ich auch erst verspätet beim Treffen erschien, habe ich diesen Bereicht etwas kurz und knapp gehalten. Ich bitte dies zu entschuldigen. Sicher gab es noch eine Reihe weiterer Gegebenheiten, die es wert gewesen wären über sie zu schreiben. Im Endeffekt ist es aber so, jedes Treffen ist anders (!), wenn man wissen will was los war, dann muss man sich das nächste mal, schlicht und einfach, ins Auto setzten und selbst hinfahren.

 

 

 

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Der Dank gilt dem Veranstalterteam und ihren Helfern!

 

 

Also bis zum nächsten Treffen im Dezember.

 

Euer

Arne Pohlmeyer

(Für den Großteil der Fotos danken wir “unserem” Ralf ! )