AVD e.V. – Dogo Canario Event Rückblick Essen August 2006(many pics)

AVD e.V.-Sommertreffen 2006 in Essen

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Das Sommertreffen in Essen stand dieses mal mit einer starken, vielleicht etwas zu einseitigen, Betonung auf den Schutzdienst, ganz im Zeichen der Leistungsfreaks unserer Rasse. (Unsere Hunde können schließlich viel mehr als nur im Schutzdienst zu beißen). Dies lag diesmal aber daran das mindestens 90 % der erschienden Besucher und Teilnehmer ganz deutlich in erster Linie an der der Ausbildung im Schutzdienst (VPG/Ring/KNPV) und der Wesensüberprüfung Ihrer Hunde in der Reizlage interessiert waren. Nur als Beispiel für die sonst so beliebte Formwertprüfung (Ausstellung) waren nur 6 Hunde gemeldet und im Schutzdienst wurden fast alle anwesenden Hunde gearbeitet so das die Figuranten (wie allerdings auch fast immer) nicht zum verschnaufen kamen.

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Der angekündigte Stand mit dem Sport- und Diensthundezubehör fehlte leider, da sich der Betreiber eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Mir wurde selbst erst während der Veranstaltung mitgeteilt das er nicht kommen werde, hätte ich es früher gewußt hätte ich noch unsere belgischen Mondioring-Bekannten, die ebenfalls mit ausgefallenem Gebrauchshundezubehör handeln, gefragt ob sie nicht einen Shop auf dem Treffen einrichten wollen, aber da war es schon zu spät…Sorry!

Vorab muß ich erwähnen, dass wir immer großes Interesse daran haben unsere “Alanos/Dogo Canarios” auch im Leistungsvergleich mit anderen Rassen zu sehen, weshalb wir auch immer Hundeführer aus dem Dienst- und Gebrauchshundebereich einladen. Diesmal hatten wir extrem viele Anmeldungen von Führern mit verschiedenen Sporthunderassen (diesmal vornehmlich Malinois u. Deutscher Schäferhunde). Doch dann warnten einige inkompetente u. intollerante Idioten aus dem reinen Sporthundebereich (VPG) in einer Flut von Nachrichten in Internetforen und privaten e-mails davor an unserem Arbeitstreffen teilzunehmen. Es wurden vollkommen vorurteilsbehaftete, unwahre und haltlose  Behauptungen und Diffamierungen aufgestellt (Anschuldigungen in eigentlich lächerlichster Form auf die ich hier nicht näher eingehen möchte). Desweiteren wurde von diesen hinterhältigen Personen konkrete Warnungen gegenüber Mitgliedern des SV und DVG hervorgebracht, dass wenn sie an unserem Treffen teilnehmen würden sie dafür Sorgen werden, dass sie irgendwelche Lizenzen verlieren würden bla,bla,bla. Nach kurzer Ermittlung stellte sich raus das ich mit diesen Personen in der Vergangenheit während einer Sporthundeveranstaltung  aneinandergerasselt bin, als ich u.a. darauf hinwies das die PO nicht eingehalten wird und das dort stark alkoholisierte Personen als Richter fungieren und in grob fahrlässiger Weise nicht für die Sicherheit der vielen anwesenden Kinder, Besucher und Zuschauerhunde gesorgt sei. Diese tollen Leute wollten uns diesmal also im Vorfeld Probleme bescheren, wobei man wissen muß das diese Leute nicht einmal den Mut aufbringen mir etwas ins Gesicht zu sagen, doch diese E-mailschmiererreien passen natürlich zu diesem Typ Mensch! Als ob diese komplexblockierten Sozialversager glauben würden das mir niemad was von diesen e-mails mitteilen würde…

Trotz meiner Versicherungen das diese Personen nur Stimmung gegen uns machen wollen und wir das Treffen offiziell angemeldet haben, alles rechtlich abgesichert ist und selbstverständlich nichts illegales an diesem Treffen sei, ja sogar wieder Polizeibeamte als Teilnehmer anwesend sein werden, führte es dazu das nahezu alle Teilnehmer aus dem Gebrauchshundelager mit bedauern wieder absagten. Selbst aus dem DVG-Essen/Karnap-Verein, auf deren Platz das Treffen stattfand, nahm diesmal kein Hund teil!!!

Na dann mal herzlichen Glückwunsch meine Herren, da haben ja Eure Gruselgeschichten richtig Wirkung gezeigt, mal schauen ob sich das nicht noch zu einer Grube entwickelt in die ihr selbst rein fallt…

An dieser Stelle will ich aber auch erwähnen das sich nicht alle Gebrauchshundeführer so schnell beirren lassen, so nahm z.B. Hr. Schlimme mit Schäferhund, Hr. Jens F. mit Herder, Hr. Josef Reger mit Schäferhund, Herr Christian Eitel mit mehreren Malinois, Irina Stupak mit Dobermann und IPO- Weltmeister Knut Fuchs mit mehreren Malinois teil !!!

(IPO-Weltmeister Knut Fuchs)

 (IPO-Weltmeister Knut Fuchs) (IPO-Weltmeister Knut Fuchs)

Auch nahm dieses mal, neben einem Cane Corso, noch ein Vertreter einer anderen Molosserrasse teil, ein Boerboel. Boerboels oder auch Burendoggen stellen die südafrikanischen Variante eines Bullenbeißers dar, die laut geschichtlicher Darstellung von den holländischen Einwanderen in Afrika eingeführt wurde. Heutzutage behaupten die meisten Insider dass der Boerboel mit sehr viel Bullmastiffblut am Leben gehalten wurde…

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(Boerboelrüde)

Früher konnten wir, gerade bei unseren beliebten Nachtübungen, auch immer andere Molosserrassen (wie z.B. Bordeauxdoggen, Mastino Napoletanos, Fila Brasileiros, Dogo Argentinos, Cane Corsos, American Bulldogs ect.). als Starter begrüßen. Allerdings schnitten diese anderen Molosser, ausgenommen einiger Cane Corsos,  meist nicht gut ab, was vielleicht dazu führte das die Teilnehmer aus dem (Show)-Molosserbereich deutlich weniger wurden. Das schlechte Abschneiden liegt in keinster Weise daran das jemand aus dem AVD e.V. gegen diese Hunde gerichtet hätte, sondern einfach daran das niemand diese Hunde auf (starkes) Wesen selektiert und züchtet, und woher sollten denn dann die wesensstarken Hunde auch herkommen?!?

Den, bei diesem Treffen auch in der Nachtübung startende, Boerboel will ich aber in keinster Weise schlechtreden, viele der VDH-Fettbacken (wie z.B. Douge de Bordeaux, deutsche Dogge, Mastino Napoletano, Mastiff, Bullmastiff ect.) könnten sich gerade im Hinblick auf gesunde Anatomie eine dicke Scheibe abschneiden. Er hatte tagsüber auch keine Wesensauffälligkeiten, wie die vielen Filas, Bordeaux, Mastinos ect. zuvor, gezeigt. So das ich ihn, auch vom Wesen nicht als schlecht emfand, nur muß ich natürlich auch ehrlich bleiben und sagen das er in der Nachtübung einfach nicht mutig und sicher war, noch die Eigenschaft der Führerverteidigung, die wir bei unseren Hunden so schätzen, nicht vorhanden war.

Aber trotzdem möchte ich Frau M. Wollenweier zu ihrer Einstellung gratulieren, sie möchte wesensstarke Boerboels die auch ihren Führer verteidigen, und die erhält man nur wenn jemand diese Rasse bei Leistungs- und Wesensprüfungen vorstellt und an deren Ergebnissen selektiert. Ich würde den Freunden des Boerboels wünschen wenn diese noch neue Rasse nicht den traurigen Weg der Ausstellungsmolsser geht, sondern sich jemand findet der versucht sie auf festes Wesen zu selektieren. Ich halte es zwar nicht für sehr wahrscheinlich aber wünschen würde ich es der Rasse! Die Zukunft wird es zeigen und vielleicht ist ja sogar Frau Wollenweier eine von den Personen die versuchen aus dem Boerboel einen mutigen Arbeitshund zu machen. Wir haben ja bekanntlich große Erfahrung mit der Arbeit an einer gefährdeten Arbeitsrasse und wären gerne bereit in punkto Wesens-Selektion und Ausbildung Hilfestellung zu geben, Kynologie sollte schließlich verbinden…

Aber jetzt zurück zum Treffen,

am Samstag Morgen starten wir mit einem Trainingsparcour in dem die Hundeführer ihre Vierbeiner über und durch verschiedene Stationen führten. Hier traffen die Hunde auf verschiedene Ruhelage- und Geschicklichkeitsübungen.

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(Drüber, drunter, durch… …Apport…)

Nach dem Übungsparcour, den man sich ähnlich wie einen DMC-Wesenstest vorstellen kann, stand eine Ringhetze für die jungen und Anfänger-Hunde auf den Plan.

Da nach wurde ausgiebg mit den fortgeschrittenen Hunden in den verschiedenen Schutzdienstbereichen gearbeitet.

Jetzt sollten eigentlich die Vorführungen präsentiert werden, geplant war diesmal eine IPO- und eine holländische KNPV-Demonstration. Das IPO-Program sollte von einem Alano/Dogo Canario vorgeführt werden und die KNPV-Demo von einer Malinoisgruppe. Beide Vorführungen fielen aber wegen den, oben erwähnten, Querellen im Vorfeld der Veranstaltung leider aus.

Dafür sprang Melanie mit ihrer “Delicia de la Arena” spontan ein und zeigte was ihre Hündin kann. So hatten wir auf jeden Fall doch noch eine schöne Vorführung.

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Nachtübung

Nach Einbruch der Dunkelheit starteten wir dann die Nachtübung.

Es ist ja immer so das nicht alle Teilnehmer des Treffens auch ihre Hunde in der Nachtübung starten lassen, was eigendlich Schade ist da wir unsere Nachtübungen ja nicht nur machen um einen schönen Pokalkampf zu haben, sondern vielmehr um allen Hundeführern die Möglichkeit zu geben das Wesen und Verhalten ihrer Hunde in realitätsnahen Situationen zu testen, und so selbst genau zu sehen was der Hund macht oder auch nicht macht. Sicher spielt da auch die Angst vor der Gewissheit mit, dass der Hund doch nicht so reagiert wie man es sich selbst von ihm erwartet.

Unsere Nachtübungen in Ruhe- und Reizlage sind ideale Wesensprüfungen.

Viele Starter haben natürlich auch die Frage im Kopf  “Würde mich mein Hund verteidigen”. Wir können nur immer wieder allen Hundeführern empfehlen an unseren Nachtübungen teilzunehmen, da sie dabei meist wertvolle Erkenntnisse über ihren Hund dazugewinnen und hinterher wissen wie sich ihr Hund in den verschiebden Situationen tatsächlich verhält. Dinge die sie im Alttag kaum herausfinden.

Es meldeten aber doch recht viele Hundeführer ihre Hunde bei  dieser Nachtübung.

Die Teilnehmer durchliefen mit ihren Hunden 6 Stationen.

Die erste war eine Ruhelagestation die eine Kneipensituation darstellte, hier mußte der Hund jetzt in die Kneipe und sich möglichst freundliche, offen und selbstsicher zeigen.

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Bei der zweiten Station wurden die Hunde durch ein Gewöll von Kanistern und Verpackungsmaterial entlang an Flatterbändern durch einen undurchsichtigen Vorhang hindurch in einen großen Pferdeanhänger geführt werden. In diesem Pferdeanhänger war ein Strahler befestigt der die Hunde auch noch etwas blendete und als wäre das noch nicht alles genug warte im Anhänger ein bewaffneter Bösewicht der das Hund/Menschteam angriff.

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In der dritten Station wurde der Hund auf eine Wand aus Strohballen geführt, an der  zur Ablenkung ein ausgestopfter Overall hing. Hinter der Wand lauerte ein mit Kanistern streitender zweiter Scheintäter der einen plötzlichen Überfall auf da Team ausführte.

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(Xana vom Kaiserstuhl)

Die vierte Station bestand daran das das der Hundeführer an einem Revierversteck vorbeigeführt wurde in diesem Versteck stand eine sehr beeindruckene Schaufensterpuppe mit reungslosem Blick. Als der Hund genau neben der Puppe war knallte dann noch ein geworfener Kanister voll gegen das blecherne Versteck.

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In der fünften Station wurde es dann heiß. Hier mußten die Teams zwischen zwei großen Spiritusfeuern ihren Weg finden.

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In der sechsten und letzten Station mußte das Team durch einen Zickzacktunnel (ähnlich einem Labyrint) gehen um am Ausgang von einem Turm aus unzähligen Kanistern bombardiert zu werden und den gleichzeitig erfolgenden Überfall eines Täters entgegenzutreten.

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Die Stationen 1,4 u. 5 waren Ruhelagestationen und forderten nicht so viel vom Hund wie die Stationen 2,3 und 6, weshalb die Ruhelagestation mit maximal 5 Punkten zu bewerten waren und die Stationen mit Reizlage mit maximal 10 Punkten zu buche schlugen.

Die Teams starten in drei verschiedenen Klassen: Jugendklasse (Welpen und Junghunde), Silberklasse (für erwachsene Hunde) und Goldklasse für die Hundeführer die meinten sie hätten einen ganz harten und ausgebuften am Strick.

In der Jugendklasse wurde natürlich noch beuteorientiert mit Welpen-und Junghundärmeln figuriert. In der Silberklasse waren die Überfälle dann schon sehr druckvoll und realitätsnah und in der Goldklasse ging es dann, wie vorher deutlich gesagt, mit härtesten Sperrversuchen voll gegen den Hund.

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(Archie Bentaiga)

Auch in der Ruhelage wurde in der Silber- und Goldklasse mehr als in der Jugendklasse verlangt, Nedeljunior David gab sich beim feuermachen z.B. so große Mühe, dass in der Goldklasse durch die riesigen Flammen fast noch ein Hundeführer “abgefackelt” wäre…

Die Qualität der Hunde war sehr gut. Auch die harte Goldklasse war sehr gut besucht, als absoluten Punktesammler, wie sonst oft unser Wotan, konnte sich in der Goldklasse keiner stark abgrenzen, die Leistungen lagen sehr dicht beieinander. In der Silber- und Jugendklasse zogen die beiden Gewinner wiederum deutlich vor.

Hier die Resultate der Nachtübung:

Goldklasse:

1.Platz-Arnold von Baden, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 5,4,8,5,5,9 Gesamt: 36

2.Platz-Dardo de la Arena, Besitzer Josef Reger

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 5,6,7,5,3,9 Gesamt: 35

3.Platz-Hampa de la Arena, Besitzer Timm Barche

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 4,10,8,5,5,2 Gesamt:34

4. Platz-Parko, Besitzer Frank Nedel

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,7,8,5,0,5 Gesamt 28

5. Platz-Clara vom Further Moor, Besitzer Christian Eitel

Rasse: Malinos

5,9,2,5,5,1 Gesamt 27

6. Platz-Archie Bentaiga, Besitzer Bert Ehrlicher

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,2,0,5,5,0 Gesamt 17

7. Platz-Xana vom Kaiserstuhl, Besitzer Theo Mylonas

Rasse: Englischer Bullterrier

5,2,0,5,3,0 Gesamt 15

8. Platz-Sultan (Rosenberg/Balci), Besitzer Mikayil Balci

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,0,5,5,0 Gesamt 14

Silberklasse:

1.Platz-(Tara) Durzea de la Arena, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,10,8,5,4,9 Gesamt 41

2.Platz-Cobra de la Arena, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,8,7,5,3,7 Gesamt 35

3. Platz-Xana vom Kaiserstuhl, Theo Mylonas

Rasse: Englischer Bullterrier

5,1,4,5,5,8 Gesamt 28

4.Platz-Jinete de la Arena, Besitzer Sven Selbeck

Rasse:Alano/Dogo Canario

5,6,3,3,3,7 Gesamt 27

5. Platz-Dora von Walhalla, Besitzer Florian Siedler

Rasse :Alano/Dogo Canario

5,5,3,4,4,2 Gesamt 23

5.Platz-Sparky, Besitzer Kai Schlimme

Rasse: Dogo Canario-Rottweilermix

5,0,2,5,5,6 Gesamt 23

6.Platz-Quijarudo Matarife, Besitzer Grasow

Rasse: Alano/Dogo Canario

1,7,0,5,2,7 Gesamt 22

7.Platz-Lenny, Besitzer Maik Lauß

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,2,5,3,7 Gesamt 21

7.Platz- Via von der Laügerts, Besitzer J.Reger

Rasse: Deutscher Schäferhund

4,0,0,5,5,7 Gesamt 21

8.Platz-Leo de la Arena, Christian Raubenheimer

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,2,4,4,0,3 Gesamt 17

9.Platz-Vampy el don del Diabolo, Besitzer Remek Rosenberg

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,1,4,3,4 Gesamt 16

10.Platz-Lady, Besitzer Sven Selbeck

Rasse: Staff Mix

5,0,0,4,2,3 Gesamt 14

11.Platz-A. B., Besitzer M.W.

Rasse: Boerboel

0,0,1,3,3,0 Gesamt 7

Jugendklasse:

1.Platz -Jenos Botox, Knut Fuchs

Rasse Malinois

5,9,9,4,3,10 Gesamt: 40

2.Platz-Maxima de la Arena, Josef Reger

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,7,7,5,4,10 Gesamt: 37

3.Platz-Maria de la Arena, Theobald/Seeck

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,8,8,3,1,10 Gesamt: 35

4.Platz-Jenos Berta, Christian Eitel

Rasse: Malinois

4,4,10,5,4,5 Gesamt:32

5.Platz-Raja, AlexanderStupak

Rasse: Dobermann

5,2,9,4,3,7 Gesamt: 29

6.Platz-Mago de la Arena, Steffen Lauß

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,3,4,3,5,7 Gesamt: 25

7.Platz-Tyra,Theobald/Seeck

Rasse: Jack Russel Terrier

5,2,5,2,4,5 Gesamt: 23

8.Platz-Orlanda de la Arena, Ulrich Braun

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,6,3,3,5 Gesamt 21

9.Platz-Negro de la Arena, Markus Stübe

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,5,0,2,2,8 Gesamt: 20

10.Platz-Olé Olé de la Arena, Mike Rothmann

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,2,3,4,2,5 Gesamt: 19

11.Platz-Locura de la Arena, Christina Dieball

Rasse Alano/Dogo Canario

4,0,0,4,2,1 Gesamt: 11

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(Gewinner der Goldklasse: “Arnold”, Hundeführer: Arne Pohlmeyer)

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(Gewinnerin der Silberklasse: “Tara” Dureza de la Arena, HF: Arne Pohlmeyer)

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(Gewinner der Jugendklasse: Jenos Botox, Hundeführer: Knut Fuchs)

Weitere Bilder der Nachtübung

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(Cobra de la Arena)

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(Hampa de la Arena)

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(“Parko”)

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(“Arnold” beim einstellen der Verteidigung in der sechsten Station)

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(Die sehr gute Malinoishündin “Clara vom Further Moor”)

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(Der Boerboel zeigt deutlich das er den Überfall ernst nimmt, verteidigt aber leider nicht)

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(Xana vom Kaiserstuhl)

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(“Parko” in der Station Nummer 3)

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(“Mago de la Arena” in der fünften Station der Jugendklasse)

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(Dardo de la Arena)

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(Remek’s “Vampy”)

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(Rottweiler-Alano-Mix “Sparky”)

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(Sven’s kleine “Lady”)

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(Älester Teilnehmer der Nachtübung Schäferhündin “Via”)

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(Maik’s “Lenny”)

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(Leiter und Protokolführer der Nachtübung, Frank Nedel)

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(Archie Bentaiga)

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(“Arnold” in der Station Nr.3)

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(“Maxima de la Arena” 2.Platz in der Jugenklasse)

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(“Tara” Dureza de la Arena)

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(Jack Russel “Tyra”)

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(Der Welpe “Olé Olé de la Arena” in der ersten Ruhelagestation)

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(Dobermannhündin “Raja”)

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(Negro de La Arena stammt aus Emma x Odin)

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(…Station Nummer2)

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(“Orlanda de la Arena”)

Nach der Siegerehrung und Pokalvergabe fuhren die meisten Teilnehmer in ihre Hotels oder krochen ins Auto oder Zelt.

Obwohl wir am nächsten morgen früh aufstehen mußten blieben noch einige verrückte bis zum Sonnenaufgang im Clubheim sitzen fachsimpelten, “lästerten” und lauschten den Stories und Legenden die man immer wieder gerne hört und die sich jedes mal so schön verändern und immer noch wilder und obskurer werden. Alle diskutierten rege obwohl eigentlich alle der gleichen Meinung zu sein schienen.

 Ab 10 Uhr begannen wir wieder mit dem Training.

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AVD-August-Treffen-(32).jpgAVD-August-Treffen-(43).jpg%

(Unterordnung und Schutzdienst, hier Florian mit seiner “Dora”)

Am Sonntag standen dann neben dem allgemeinem Training auch noch Prüfungen auf dem Plan.

Bei der Formwertprüfung konten folgende Ergebnisse erzielt werden:

Leo de la Arena:

Formwertnote 1 (mit leichten Abstrichen)

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Mago de la Arena:

Formwertnote 1 (mit noch deutlichen Abstrichen)

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Cara Campo del Norte:

Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

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Ilka of Bavarian Presa:

Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

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Kennedy of Bavarian Presa:

Formwertnote 3 (Ohne Abstriche)

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Locura de la Arena:

Formwertnote 4 (Ohne Abstriche)

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Bei den Zuchtwertprüfungen gab es folgende Resultate:

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Cara Campo del Norte

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Ruhelage

Personnengruppe: offen, freundlich ohne Beanstandung

Personenkreis: noch freundlich ohne Beanstandung

Schüsse (9mm) 2x: schreckt zurück und dann schussagressiv

Schirm: deutlich beeindruckt

Vorhang/Plane: Ohne Beanstandung

Freier Umwelttest: deutlich beeindruckt

Reizlage

Überfall: weicht dem Angriff des Scheintäters deutlich aus, tastet sich wieder an den ST herran und setzt einen kurzen Biß den sie aber nicht hält sondern sofort wieder zurückweicht. Zeigt deutliche Fluchtendenzen. Verteidigt nicht.

Mutprobe: die Hündin scheint verunsichert und traut sich nicht vom Hundeführer zu entfernen, folgt dann nach mehrmaligem anhetzen doch noch, meidet aber die Konfrontation mit dem Scheintäter völlig.

Allgemeiner Eindruck: Hündin mit noch akzeptabler Ruhelage, die aber in den Reizlageüberprüfungen völlig versagt, da es ihr scheinbar an Selbstsicherheit, Mut, Belastbarkeit und Härte fehlt. Eigenschaften die bei unserer Rasse vorhanden sein sollten und bei einem Zuchthund vorhanden sein müßen und dem Standart der Rasse entsprechen sollten.

Bewertung:

nicht bestanden

ZWP 2

Hampa de la Arena

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Ruhelage

Personengruppe:Temperamentvoll, sicher, keine Agressionen;

Personenkreis:Temperamentvoll, sicher, keine Agressionen;

Schüße (9mm) 2 x: mutig, schußagressiv;

Schirm: keine Angst, will Schirm greifen;

Vorhang/Plane: keine Angst, Temperamentvoll, beißt in die Plane;

Freier Umwelttest: keine Angst, geht mutig und sicher nach vorn;

Reizlage

Überfall: voll ohne Beanstandung, verteidigt mit sehr schnellen Reaktionen und

sehr guten Griffen absolut sicher und verdaut die Belastung sehr gut.

Mutprobe: voll ohne Beanstandung, geht hart gegen den Angriff, bremst nicht ab, und hält den Scheintäter mit gutem Griff, die Belastung verdaut er wieder sehr gut.

Allgemeiner Eindruck: Der Rüde zeigt sich in der Ruhelage sicher und mutig, allerdings auch sehr temperamentvoll. In der Reizlage zeigt er eine absolut fehlerfreie Vorführung, mutig, hart, belastbar und äußerst durchsetzungsstark.

Der Rüde zeigt ein sehr gutes Wesen, das voll dem Rasseideal entspricht.

Bewertung:

voll bestanden

Die Hündin “Cara Campo del Norte” konnte, im Gegensatz zu der Formwertprüfung wo sie ein gutes Resultat erzielte, also leider nicht die Wesensprüfung für Zuchthunde bestehen. Ich habe die Hündin während der beiden Tage recht genau beobachtet und denke das sie vielleicht schon ein gewisses Potential besitzt, allerdings zeigte sie meist schlechte Nerven und war häufig grundlos aggressiv. Auch beim Schutzdienst reagierte sie auf Beutereize kaum mit Beutetrieb, vielmehr schien sie völlig wehrübersteuert. Die Hündin müßte deutlich selbstsicherer und gelassener werden.

Wenn sich das Wesen der Hündin nicht mehr verändern sollte, sollte man also mit dieser Hündin nicht züchten, da sie hier im Wesen zu starke Mängel hat. Allerdings kann es theoretisch natürlich sein das in der Charakterentwicklung noch was kommt.

Falls die Hündin doch noch nachreifen sollte kann sie natürlich nochmals versuchen die Wesensprüfung zu bestehen.

Also ein freundliches Kopf hoch an Andreas Meins.

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“Dardo de la Arena” hält Josef auf Trab und lässt es selbst gemütlich angehen.

Eigendlich sollte ja der Hund und nicht der Hundeführer über die Hürde,

aber unser Extremsportler Josef ist halt nicht zu bremsen.

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(Diese kleine Hündin will, wenn sie einmal groß ist, ein geprüfter Jagdgebrauchshund werden)

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(Rüde von Manuel Curto Gracia)

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(Dardo gibt Gas)

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(Karsten’s Holandse Herder “Spike” spielt hier mit “Orlanda de la Arena”.)

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(…flying Bully…)

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(Ralf mit seiner “Faye”, die leider nicht in der NÜ gestartet ist…)

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(Jinete de la Arena)

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(Parko)

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(…bei der Formwertprüfung)

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(Florian mit Dora)

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(AVD e.V. Fanshop)

AVD e.V.-Sommertreffen

Das AVD e.V.-Sommertreffen war gut besucht, die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an, auch waren wieder international angereiste Besucher da, bei genauer Beobachtung konnte man neben den Holländern auch Spanier, Polen und einen Engländer ausmachen.

Die Stimmung war sehr gut, Streitereien oder unsportliches Verhalten, wie man es bei Hundesportveranstaltungen leider häufig antrifft, gab es bei uns nicht.

Im Namen des geasamten Vereins möchte ich mich bei dem DVG-Verein Essen Karnap und bei allen Helfern die uns im Vorfeld und während der Veranstaltung geholfen haben herzlichst bedanken.

Spezieller Dank geht an Frank, David, Melanie, Tobi und Timm für die Hilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung. An Ines und Olli für die beiden Schaufensterpuppen und ihre Hilfe bei der Nachtübung, an Claudia für die proffesionelle Führung des Fanshops, an Peter und dem Sponsor Affinity Advance, an die Figuranten und Scheintäter Hannes, Tobi und Timm. Und ein dickes Dankeschön für die unzähligen Fotos geht an Theo, Florian, Ines und Winny.

Ohne solche Helfer wäre so eine Veranstaltung nicht möglich!

Danke!

Ich hoffe das es allen Teilnehmern und Besuchern gefallen hat und würde mich freuen Euch auf einer kommenden AVD e.V.-Veranstaltung wieder begrüßen zu können.

Herzlichst Euer

Arne Pohlmeyer

(AVD e.V.-Präsident)