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AVD e.V.-Treffen SÜD Pfingsten 2007

Alano Verein Deutschland e.V.

Gruppe Süd

Pfingsten 2007

 

Das diesjährige Pfingstreffen wurde von der AVD e.V.-Gruppe Süd ausgerichtet.

Das Treffen wurde von unseren bayrischen Vertretern Peter und Josef, lange im Vorfeld geplant und bestens vorbereitet.

 

Sehr spannend bei diesem Arbeits- und Prüfungstreffen war das Austragungsgelände, das nämlich im  Gegensatz zu den meisten Hundetreffen nicht die grüne Wiese sondern, ein riesiger Baustoffhandel war.

Hier gab es eine Vielzahl von Möglichkeiten die man zum arbeiten der Hunde nutzen konnte.

Alles war bestens vorbereitet, und Getränke und verschiedene Leckereien (von Kuchen über Chili Con carne bis zu Bratwurst und Brötchen), war alles da.

 

Ab 14 Uhr fanden sich am Samstag die  Teilnehmer langsam alle ein. Nach einer kurzen Begrüßung (im bayrischen Stil) durch Josef Reger, wurde das diesjährige Pfingsttreffen offiziell eröffnet.

 

Die Teilnehmer kamen aus den verschiedenen Ecken Deutschlands und aus dem benachbarten Österreich zusammen um das diesjährige Pfingsttreffen gemeinsam zu gestalten. Auch bei bester Organisation kann ein Hundetreffen ohne das  entsprechende Hundematerial nicht gelingen.  Es waren fast alles aktive Hundeführer, reine Zuschauer waren nur wenige da.

 

Alle Anwesenden waren interessiert ihre Hunde im Schutzdienst zu arbeiten, und da boten sich hier wirklich eine Fülle an Möglichkeiten die Hunde auch mal außerhalb vom 0815 Schema zu arbeiten. Auf einem eigens abgesperrten Gelände wurden die Hunde in großen Baucontainern, auf Transportern, zwischen LKW’s mit laufendem Motor, auf Gitterrosten die mit dem Wasserschlauch bespritzt wurden, in gefliesten Räumen, zwischen allen möglichen Baumaterial zu trainieren und zu testen.

 

Nach dem die Hunde ausgiebig gearbeitet wurden, meldeten sich viele Teilnehmer zu den ZWP’s an. Zuchtwertprüfungen stellen einen der wichtigsten Bausteine unserer Zuchtselektion dar, es sind die Wesensprüfungen wo die Kandidaten in Ruhe- wie in Reizlage geprüft und bewertet werden. Wenn sich unsere strenge Zuchtordnung international nur halbwegs durchsetzten könnte, wäre dem Verfall unserer Rasse in kürzester Zeit Einhalt geboten…

Da man auf Grund falscher Orientierung und Überbewertung der Schönheitsausstellungen davon leider nicht ausgehen kann, wird man in ein paar Jahren wohl die charakterfesten Hunde unseres Vereins nicht mehr mit dem internationalen Gros der Dogo Canarios über einen Kamm scheren können. Selbst jetzt sprechen einige internationale Züchter schon so ehrfürchtig über unsere Leistungslinien als würde es sich um eine andere Art Hund handeln. Doch dies sollte uns nicht nur mit Stolz erfüllen, sondern vielmehr auch deutlich machen wie besorgniserregend die Lage langsam wird bzw. wie es um das Wesen unserer Rasse steht. Es ist höchste Eisenbahn, dass auch die spanischen Züchter sich wieder auf das wesentliche, den Ursprung unserer Rasse konzentrieren.

 

Trotzdem wollen aber auch wir nicht Betriebsblind werden, es ist noch lange nicht so das all unsere Hunde unseren Anforderungen entsprechen, gerade im Bezug auf den Formwert und das Aussehen gibt es noch viel Arbeit, aber auch im Wesen gibt es neben unseren Elitehunden und dem wesensmäßig guten Durchschnitt auch immer noch einige Ausreißer mit denen wir nicht zufrieden sein können, aber wir sind immerhin auf dem richtigen Weg, was man von vielen anderen nicht behaupten kann…

 

Pfingsten war es so das 8 Hunde zur ZWP 1 und ein Hund zur ZWP2 gemeldet wurden.

Die Zuchtwertprüfung 1 ist unsere Grund- beziehungsweise Mindestanforderung die wir an das Wesen eines Alano/Dogo Canario stellen.

Es gibt natürlich immer wieder Zuschauer und Interessenten aus dem harten Schutzdienstlager denen die ZWP1 nicht als spektakulär genug erscheint, dass mag in einer Art verständlich sein, denn auch uns fallen noch deutlich mehr Möglichkeiten ein, wie wir die Wesensprüfungen noch deutlich erschweren können, aber was hat man davon, wenn bei uns nur noch die absoluten Spitzenhunde bestehen können, was klar bedeutet das Züchter mit Hunden außerhalb unseres Vereins eigentlich keine Möglichkeiten mehr haben mit ihren Dogo Canarios zu bestehen…

Und sollten wir nie vergessen, dass es sich hier nicht um eine Ausbildungsprüfung sondern um eine Anlagenprüfung handelt und Hunde die während dieser Wesensprüfung die nötigen Anlagen zeigen, gehören eigentlich automatisch schon zur internationalen Elite was Leistung, Wesen und Charakter betrifft.

Und auch bei uns fallen immer wieder Hunde in der ZWP1 durch und wenn es nicht so wäre, würden wir die Anforderungen sofort weiter anziehen, da es ja sind und Zweck von Zuchtprüfungen ist nur die guten dem Rasseideal nahen Hunde in die Zucht zu lassen.

Deshalb können wir  es auch ohne weiteres verdauen wenn uns jemand sagt das er erst interessiert ab der ZWP2 zu schaut, da es vorher wohl noch nicht genügend auf’s Mett gibt, naja…

 

Auf jeden Fall wurden die Zuchtprüfungen, bei diesem Alanotreffen, klar von den ZWP’s 1 dominiert. Kurze Erläuterung zum Ablauf der Prüfung:

Der Hund wird mehrfach durch eine große Gruppe von fremden Passanten geführt und später in die Mitte eines sich bedrohlich schnell schließendem Menschenkreises abgesetzt. Diese Belastungen sind höher einzustufen als die Durchquerung einer Fußgängerzone und die Fahrt in einem voll besetzten Fahrstuhls. Wenn der Hund sich hier sicher und freundlich gezeigt hat, geht es weiter mit verschiedenen Umwelt und Schreckbelastungen (Schirme, Planen, Schüsse 9mm ect.). Nach dem Ruhelagenteil muss der Prüfling dann noch entschieden  einen Überfall vereiteln und während einer Mutprobe beweisen das er auch ohne die Nähe und Unterstützung seines Hundeführers selbstbewusst und auf sich gestellt arbeiten kann. Bei den Schutzdienstteilen folgen analog zur Gebrauchshundeselektion noch starke Belastungen mit dem Stock, um auch die positiven Eigenschaften wie Belastbarkeit und die Härte in der Zucht zu verankern.

ZWP2 stellt im Gegensatz zur ZWP1 schon eine deutlich gesteigerte Überprüfung der Wesensveranlagungen dar, hier geht’s dann schon richtig zur Sache, so dass man davon ausgehen kann das kaum ein ausgebildeter Sporthund der typischen Gebrauchshunderassen hier mithalten kann.

 

Das spannendste bei den ZWP’s war sicher die Tatsache das hier kleine Prüfungs-Geschichte geschrieben wurde, es wurden zwei Junghunde die gerade erst 8 Monate alt geworden sind zur Wesensprüfung vorgestellt!!! Nach unserem Wissen und kurzen Recherchen gab es bis Dato, von ähnlich jungen Alanos/Dogo Canarios,  weltweit noch keine vergleichbare (geprüfte bzw. nachweisbare) Leistung in den Bereichen Ruhe- und Reizlage!

Unser Glückwunsch und unser Respekt gilt diesen beiden Junghunden (Quentin de la Arena und Patrino de la Arena), die eigentlich noch mehr Welpe als erwachsener Hund sind.

Die besten und fehlerfreisten Vorstellungen boten uns hier “Capitán de la Arena” in der ZWP1und “Hampa de la Arena” in der ZWP2.

 

 

 

Hier die Resultate (in Kurzform) der ZWP’s Pfingsten 2007:

 

(Anmerkung: Eine bestandene ZWP allein ermöglicht noch keine Zuchtverwendung des Hundes, zuvor müsste noch nach erfolgreich abgelegten Gesundheitstest, Ausdauerprüfung und Formwertprüfung die Zuchtzulassung beantragt werden, und erst nach beurkundeter Zuchtzulassung wird der Hund der Zucht zugeführt).

 

 

ZWP2

Hampa de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Sehr gute und absolut fehlerfreie Vorführung des routinierten Rüden

Resultat:

Voll bestanden

 

 

 

 

 

ZWP1

Dora von Walhalla

Allgemeiner Eindruck:

Insgesamt eine gute Vorstellung, die Hündin zeigt sich in der Ruhelage freundlich und fehlerfrei (außer beim Schirm wo sie etwas schreckhaft erscheint).

In Reizlage ebenfalls gute Arbeit allerdings könnte der Griff noch deutlich fester und ruhiger sein.

Resultat:

Voll bestanden

 

 

ZWP1

Doramas (Import de la Arena)

Allgemeiner Eindruck :

Der schöne Rüde müsste in der Ruhelage bei Schirm, Vorhang und Schüssen noch etwas selbstsicherer sein, aber insgesamt eine gute Vorstellung mit guter Leistung.

Resultat:

Voll bestanden

 

ZWP1

Lenny

Allgemeiner Eindruck:

Solide, etwas roh wirkende Vorstellung, ohne größere Fehler.

Resultat:

Voll bestanden

 

ZWP1

Quentin de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Freundlicher, sehr guter Junghund von gerade erst 8 Monaten Alter. Er könnte beim Schirm und bei den Schüssen selbstsicherer sein. In der Reizlage wiederum ist er absolut ohne Fehler.

Resultat:

Voll bestanden

 

ZWP1

Patrino de la Arena

Allgemeiner Eindruck: Sehr triebiger Jungrüde von gerade erst 8 Monaten, wirkt in der Reizlage ausgeprägt aggressiv, sollte etwas ruhiger sein.

Resultat:

Voll bestanden

 

ZWP1

Capitán de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Sehr guter Rüde mit absolut perfekter und fehlerfreier Vorführung.

Resultat:

Voll bestanden

 

ZWP1

Maria de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Am heutigen Tage eine mäßige Vorstellung der Hündin die noch ausreicht, in Ruhe- wie Reizlage zeigt sie Leistung, allerdings nicht ohne deutlich Fehler.

Resultat:

Bedingt bestanden

 

 

ZWP1

Akbar von baden

Allgemeiner Eindruck:

In der Ruhelage akzeptabel, in der Reizlage keine akzeptable Leistung bzw. Führerverteidigung erkennbar.

Resultat:

Nicht bestanden

 

 

 

 

Nachtübung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den Zuchtwertprüfungen ging es an die Nachtübung, die uns allen schon im Vorfeld, von der Arbeitsgruppe Süd, als spektakulär und äußerst ausgefeilt angekündigt wurde.

 

Zu der Nachtübung wurden 33 Hunde gemeldet. Gestartet wurde wie immer in drei Klassen “Jugendklasse“, “Silberklasse“ (für erwachsene Hunde) und die “Goldklasse“ (für die absoluten Nachtübungskracks.

 

 Nachtübungsresultate:

Goldklasse
Platz

 

 

 

Hundename

 

 

 

Besitzer

 

 

 

Rasse

 

 

 

Punkte

 

 

 

1

 

 

 

Hampa de la Arena

 

 

 

Timm B.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

109

 

 

 

2

 

 

 

Parko

 

 

 

Frank N.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

91

 

 

 

3

 

 

 

Honra de la Arena

 

 

 

Thomas G.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

80

 

 

 

4

 

 

 

Xana v. Kaiserstuhl

 

 

 

Theo M.

 

 

 

Engl. Bullterier

 

 

 

70

 

 

 

Silberklasse

 

 

 

Platz

 

 

 

Hundename

 

 

 

Hundeführer

 

 

 

Rasse

 

 

 

Punkte

 

 

 

1

 

 

 

Cobra de la Arena

 

 

 

Arne Pohlmeyer/

Benjamin Schild

 

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

120

 

 

 

2

 

 

 

Dora von Walhalla

 

 

 

Florian S.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

105

 

 

 

3

 

 

 

Dureza de la Arena

 

 

 

Arne P.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

98

 

 

 

4

 

 

 

Barry

 

 

 

Walter B.

 

 

 

Malinois Mischling

 

 

 

87

 

 

 

5

 

 

 

Archie Bentaiga

 

 

 

Bert E.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

79

 

 

 

6

 

 

 

Capitán de la Arena

 

 

 

Arne P.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

76

 

 

 

7

 

 

 

Lenny

 

 

 

Maik L.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

75

 

 

 

8

 

 

 

Maria de la Arena

 

 

 

Theo u. Claudia

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

71

 

 

 

9

 

 

 

Toni

 

 

 

Andreas F.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

65

 

 

 

10

 

 

 

Jinete de la Arena

 

 

 

Sven S.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

63

 

 

 

11

 

 

 

Mago de la Arena

 

 

 

Steffen L.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

60

 

 

 

12

 

 

 

Akbar von Baden

 

 

 

Jochen M.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

58

 

 

 

13

 

 

 

Simba Bentaiga

 

 

 

Thorsten M.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

51

 

 

 

14

 

 

 

Leo de la Arena

 

 

 

Christian R.

 

 

 

Alano/Dogo Canario

 

 

 

49

 

 

 

Junghundklasse

 

 

 

Platz

 

 

 

Hundename

 

 

 

Hundeführer

 

 

 

Rasse

 

 

 

Punkte

 

 

 

1

 

 

 

Patrino de la Arena

 

 

 

Ronny N.

 

 

 

Alano/

Dogo Canario

 

 

 

 

 

129

 

 

 

2

 

 

 

Pantera de la Arena

 

 

 

Grasow

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

127

 

 

 

3

 

 

 

Quentin de la Arena

 

 

 

Tobias V.

 

 

 

Alano/

Dogo Canario

 

 

 

 

 

124

 

 

 

4

 

 

 

Ora de la Arena

 

 

 

Nicole W.

 

 

 

Alano/

Dogo Canario

 

 

 

 

 

116

 

 

 

5

 

 

 

Oso de la Arena

 

 

 

Arne P.

 

 

 

Alano/

Dogo Canario

 

 

 

 

 

107

 

 

 

6

 

 

 

Julchen

 

 

 

Christian R.

 

 

 

Dogo Mallorquin/FCI 101

 

 

 

7

 

 

 

Adolf

 

 

 

Walter B.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

99

 

 

 

8

 

 

 

Quattro de la Arena

 

 

 

Florian S.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

93

 

 

 

9

 

 

 

Orca de la Arena

 

 

 

Tobias O.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

83

 

 

 

10

 

 

 

Olé Olé de la Arena

 

 

 

Mike R.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

77

 

 

 

11

 

 

 

Orlanda de la Arena

 

 

 

Ulrich B.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

75

 

 

 

12

 

 

 

Gerry

 

 

 

Heinz L.

 

 

 

Deutscher Schäferh.

 

 

 

70

 

 

 

13

 

 

 

Primavera de la Arena

 

 

 

Mike R.

 

 

 

Alano/ Dogo Canario

 

 

 

37

 

 

 

 

Die Nachtübung fand auf einem anderen Teil des Baustoffhandels statt, so dass es für alle Hunde auf komplett neuem und unbekannten Gelände statt fand.

 

Die Nachübung bestand aus 10(!) Stationen, sieben Umwelt- Ruhelage- Unterordnungs- Stress- Situationen und drei schweren Reizlagen (KH).

Ich verkneife es mir diesmal in allen Einzelheiten auf die einzelnen Stationen einzugehen, da wir in der Regel sonst unsere Nachtübungen beim nächsten Treffen der Konkurrenz eins zu eins wieder finden.

 

Soviel soll genügen: Die Hunde wurden in den Stress/Umweltteilen extrem durch Hochdruckluft, Wasserbomben, Scheinwerfern, Einzugs-Musik, Flatterbändern, Kanistern, Betonmischern, Luftballonpools usw. usw.  geprüft und strapaziert.

 

In den Reizlagen gab es drei Täter die den Hunden richtig einheizten.

 

Nach meinem persönlichen Resümee muss ich sagen war die Nachtübung sehr interessant und fantasievoll aufgebaut, allerdings darf auch Eigenkritik wie auch Kritik zwischen Freunden und Vereinsmitglieder nicht ein Tabu dar stellen.

 

Für die Insider:

Neben der perfekten Vorbereitung, durch die Arbeitsgruppe Süd, gab es ein paar Punkte die für mich nicht ganz optimal  waren. Dies waren keine Fehler einer Einzelperson, sondern entstand aus dem Umstand heraus das wir keine Zeit fanden um die Scheintäter, Bewerter und Helfer der Nachtübung ausreichend zu instruieren bzw. alle Eventualitäten durchzusprechen…:

In der Junghundklasse wurde wie in allen vorherigen Stationen gesagt, dass der Hundeführer bis auf Anweisung an einer vorgegebenen Stelle warten musste, dies war ja in allen anderen Stationen auch logisch. Allerdings kam in dieser Station plötzlich ein Scheintäter der mehr oder weniger angriff, und das mehr oder weniger war dann auch das Problem, da der Scheintäter zwar hetzte aber nicht in die Reichweite des Hundes kam und so konnten nur die Hunde einen schnellen Einbiss erlangen, deren Hundeführer dem Täter entgegenrannten und die die artig ihren Hund festhielten und an der vorgegebenen Stelle warteten konnten nur einen verzögerten Anbiss landen. Das was nun gewollt war, hätte den Hundeführer deutlicher gesagt werden müssen. In der Erwachsenen Klasse wurde in zwei Reizalgestationen der Hund gesperrt oder durch Sperrversuche am Einbiss gehindert und das ist im AVD e.V. in der Silberklasse normalerweise nicht üblich. Ein Beispiel war das ein Figurant sich komplett hinter einer aufrecht vorgehaltenen Schubkarre versteckt hatte und so eigentlich nur ein sofortiger Anbiss im Kopf/Hals/Schulterbereich möglich war, da sogar die Ellbogen eingezogen wurden und der Scheintäter hatte keinen Helm das war doch etwas gefährlich, Resultat war das fast kein Hund einen Einbiss landen konnte. Da der Täter sich nonstop hinter der Karre versteckte und das wo wir klar gesagt hatte das keiner seinen Hund loslassen  bzw. ableinen durfte war diese Station also klar zu schwer. Mit zu schwer meine ich nicht zu hart, ein knackiger aber deutlicher Überfall wäre hier angebrachter gewesen. Ein beutestarker Hund sucht seine Beute auch hinter einer Schubkarre, aber ein Hund der aus der Verteidigung her raus beisst war hier schon ungleich im Nachteil, was eigentlich nicht der Sinn der Silberklasse ist…

Da in der Goldklasse viele Stressfaktoren nicht gesteigert werden konnten, und es den Figuranten plötzlich doch zu gefährlich erschien, gegen die noch gradlinigeren und durchsetzungsstärkeren Hunde der Goldklasse mit der Schubkarre anzugehen, mussten wir uns kurzer Hand entscheiden mit extrem hoher Härte gegen die Hunde vorzugehen. Da nur so der wichtige Unterschied, die notwendige und eindeutige Steigerung der Goldklasse klar rauszustellen und zu sichern.

Das in einer Station ein Radlader voll auf die Hunde zufuhr und abprubt abbremste um ein Gespenst hochzuziehen, fand ich wiederum sehr gut und absolut ausgefallen.

Ein Missgeschick entwickelte sich leider für den Mitveranstalter Josef  R. zu einem echten Unfall, der das Treffen etwas überschatte.

Josef stieß sich so dermaßen den Kopf, als er gerade seine Maxima de la Arena bei der Nachtübung führte, das  Josef sofort mit einer wirklich starken Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Wunde wurde mit 16 Stiche genäht! AUA!

 

Wirklich grandios war die Organisation während der Nachtübung, das Drumherum.

Alle Bewertungsbögen wurden sofort eingesammelt und digitalisiert was nicht nur dazu beitrug, dass das erste mal in der Geschichte des Vereins alle Urkunden noch in der Nacht bei der Siegerehrung überreicht werden konnten, sondern auch dazu das alle Ergebnisse sofort über einen professionellen Projektor in gigantischer Größe an eine Häuserwand geworfen wurde. Das gab’s auch noch nie, so konnte man die ganze Nachtübung in jeder Klasse sehen welcher Hund gerade auf welchem Platz liegt. Das war irre spannend und einfach eine großartige Idee.

Wirklich beeindruckt haben mich eigentlich nur wenig Hunde bei dieser Nachtübung (wie z.B. Patrino de la Arena, Pantera de la Arena und Dora von Walhalla)  fast alle anderen habe ich schon mit besser Leistung gesehen.

Was mich aber absolut beeindruckt hatte waren die Helfer die im Hintergrund der Nachtübung und der gesamten Veranstaltung tätig waren. Fast alles gute Freunde von Peter und Josef, mein größter Respekt.

 

 

Nach der Siegerehrung der Nachtübung war es bereits halb sechs morgens geworden und das wo wir beim Einbruch der Dunkelheit bereits mit der Nachtübung begonnen hatte.

Das untermauert meine Theorie das eine Starterzahl von 40 Teilnehmern das Maximum für eine Nachtübung darstellen sollte.

 

Am nächsten morgen ging es schon um 8 Uhr morgens weiter, Training für alle. Mit Schlaf war also nicht viel.

 

Gegen Mittag  traten dann alle voller neuer Eindrücke und voller Müdigkeit die Heimreise an.

 

 

Fazit ein super organisiertes Treffen mit vielen engagierten Helfern, vielen netten Teilnehmern und einer beeindruckenden Nachtübung.

 

 

Das Treffen war, nach einer kleinen Generalprobe im Vorjahr, quasi die gelungene Prämiere der Arbeitsgruppe Süd. Wir hielten Bayern für ein etwas schwieriges Pflaster und wurden positiv überrascht. Es waren zwar keine Besuchermassen da, doch mit über 40 Hunden war es sehr wohl ein echtes AVD e.V.-Treffen.

 

Ich denke wir alle freuen uns schon wieder auf das nächste Süddeutsche Alanotreffen…

 

 

Arne Pohlmeyer

 

AVD e.V.-Präsident

AVD e.V.- Treffen Ostern 2007

Alano/Perro de Presa/Dogo Canario Oster-Treffen

Ostern 2007

 

Das diesjährige Ostertreffen war sehr gut besucht und insgesamt recht gut gelungen. Viele Vereinskameraden sind angereist um Ihre Hunde vorzuführen, zu arbeiten und sie weiter auszubilden. Neben dem engeren Kreis waren auch einige interessierte Hundesportler zu Gast bei unserem AVD e.V.- Ostertreffen.

Das Treffen ging über 2 Tage, wobei (wie üblich) am ersten Tag deutlich mehr los war.

 

So waren insgesamt sicher 50 bis 60 Menschen mit mindestens 60 bis 70 Hunden auf dem Vereinsgelände zu sehen.

Natürlich blieben nicht alle bis zur Nachtübung (die bekanntlich ja erst Nachts losgeht) geblieben, doch kann man mit Fug und Recht sagen, dass das Alano/Dogo Canario-Arbeitstreffen einen guten Anklang fand.

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung fingen wir  ca. um halb zwölf an die Junghunde im Bereich “Ruhelage und Umweltfestigkeit“ zu trainieren. Alle Junghunde wurden an verschiedenste Stresssituationen mit und ohne fremde Personen gewöhnt. Hier wurde der Nachwuchs mit Wasser begossen, musste über Planen laufen, vorbei an Helfern die plötzlich Schirme öffneten, die Hunde anfassten, unerwartet stolperten oder mit Kanistern schmissen, unter Vorhängen durchlaufen, vorbei an einen 9mm Revolverschützen usw. usw. .

 

Die Junghunde zeigten sich im Gros übrigens sehr wesensfest, so dass nur wenige nachhaltig beeindruckt waren. Generell würde ich sagen, dieses Alano/Dogo Treffen wurde besonders durch die Junghunden (8 Wochen bis 13Monaten) dominiert.

Danach waren die Besitzer der Junghunde mächtig gespannt ob denn im Schutzdienst auch schon was drin ist… Und auch hier zeigten sich die Junghunde sehr gut. Wir können mit unserem Nachwuchs wohl zufrieden sein.

Die Figuranten gaben sich große Mühe den Wünschen der Hundeführer gerecht zu werden und ihre Vierbeiner möglichst gut zu fördern.

 

Nach Beendigung des Nachwuchstrainings wurden uns von Tobi’s “Viper“ (Quentin de la Arena) und von Thomas’s  “Ginger“ (Honra de la Arena) zwei, wie ich meine, für den sachkundigen Zuschauer beeindruckende Vorführungen dar geboten.

 

Quentin de la  Arena war gerade einmal 6 Monate alt und zeigte was er bereits in der Hundeschule Dog-Control gelernt hat und was für ein genetisches Potential in so einem jungen Kerlchen steckt.

Quentin de la Arena wurde von Tobi sauber bei Fuß auf den Hundeplatz geführt und im Abstand von ca. 25 Metern Entfernung zum Scheintäter abgelegt, wo er korrekt liegen blieb.

Der Hundeführer ging (ohne Hund) zum Scheintäter, der ihn mit Handschlag begrüßte, plötzlich schlug die Stimmung um und der Scheintäter griff den Hundeführer an. Jetzt wo Quentin de la Arena sah, dass sich sein Hundeführer in Bedrängnis befand, sprang er auf und raste auf den Scheintäter los und versuchte den Angriff zu vereiteln, was ihm etwas leidlich gelang.

 

Dann trennte bzw. unterbrach der Hundeführer durch Kommando die Kampfhandlung und nahm seinen “Viper“ wieder bei Fuß und entfernte sich. Nun ergriff der Scheintäter einen Plastikring (zwingt mich nicht Hulahup-Reifen richtig zu buchstabieren) der mit Flatterband behangen war und bedrohte das Tobi-Viper-Team, worauf hin Tobi seinen Alano/Dogo Canario FCI gegen den Täter schickte. Der halbjährige Rüde ging ohne abzubremsen voll durch die “Barriere“, wie wir im Mondioring sagen, eine Barriere bedeutet soviel wie eine optische Blockade die den Hund beeindrucken und vom Einbiss abhalten soll. Doch obwohl sein Ziel völlig verdeckt war, sprang der Hund durch den  Reifen und landete einen festen und sicheren Griff. Diese Übung stammt auch aus dem in der Hundeschule

“Dog-Control“ verwendeten Mondioring-System.

Nach dem landen dieses spektakulären Griffes, übte der Scheintäter noch hohen Druck, in der Form aus, dass er den Junghund in der Luft drehte und ihn mit dem Rücken aufkommen lies, diese Rollen musste der Jungrüde ein paar mal halten bis der Scheintäter die Kampfhandlung einstellte.

 

Die nächste Mutprobe musste der Hund bestehen in dem er gegen den mit einem Wassereimer bewaffneten Täter antreten musste. Der Scheintäter nahm den Hund nett an um ihn dann einen Schock zu verpassen in dem er ihn mit Wasser übergoss. Doch auch hier hielt der Jungrüde Quentin de la Arena seinen Griff ohne sich vom Figuranten beeindrucken zu lassen.

Zum Abschluss wurde Quentin dann noch gegen einen Täter, der sich auf dem Dach eines eigens präparierten Autos befand, geschickt. Der Jungrüde kam mit vollem Tempo auf das Dach geschossen und beendete die Bedrohung durch den Täter.

Eine wirklich aussagekräftige Vorführung, der Rüde war nur 6 Monate alt und war bei allen Kampfhandlungen unangeleint auf sich allein gestellt. Er stammt übrigens aus der Verpaarung “Demonio de la Arena“ x “Cobra de la Arena“ .

 

 

Die zweite Vorführung mit Thomas und seiner erfahrenden Ginger folgte gleich im Anschluss.

Thomas betrat nicht das eigentliche Ausbildungsgelände, sondern lief mit seiner professionell ausgebildeten Hündin direkt zwischen den Besuchern im Zuschauerbereich, als plötzlich ein Täter Thomas deutlich aggressiv angriff. Diesen Übergriff auf ihren Hundeführer vereitelte die Hündin durch konsequenten Griff und Fixierung des Täters. Das ist ja auch das was wir von einem guten Hund aus unserem Verein erwarten wollen.

 

Doch jetzt wurde das Szenario noch deutlich interessanter in dem ein zweiter Täter den Hundeführer angriff. Die Hündin wechselte sofort auf den zweiten Täter und stoppte auch dessen Angriff. Und jetzt ging das ganze ein paar mal hin und her da die beiden Täter immer abwechselnd den Führer des Hundes angriffen.

Diese Übung haben wir der Hündin beigebracht, da sie tatsächlich als Schutzhund geführt werden soll, und wir davon ausgehen, dass ein Angriff von mehreren Tätern mindestens so wahrscheinlich, wenn nicht sogar noch deutlich wahrscheinlicher ist, als ein Angriff von nur einen Täter, gegen einen Hundeführer mit seinem großen Hund. Honra de la Arena demonstrierte auf jeden Fall das sie dazu im Stande ist und das natürlich vollkommen sauber und sicher. Bei einer ähnlichen Vorführung mit einer der häufiger verwendeten Diensthundrassen, wären sicher alle Anwesenden gebeten worden einen gebührenden Sicherheitsabstand einzuhalten, bei Honra de la Arena war dies nicht nötig, hier konnte die Vorführung (realitätsecht) direkt zwischen den Zuschauern statt finden.

Honra de la Arena stammt übrigens aus Odin x Sheila .

 

Nach den Vorführungen waren nun die erwachsenen Hunde an der Reihe in den verschiedenen Bereichen gearbeitet zu werden.

 

Auch das lief alles sehr positiv und Reibungslos ab (Von einer, durch meinen Fehler versuchten, AusnahmeJ einmal abgesehen).

 

Alle nutzen kräftig das Angebot an Figuranten und Trainingsmöglichkeiten.

So wurden z.B. reihenweise die Figuranten auf das Dach unseres präparierten Autos (übrigens ein Porsche) gebeten um zu schauen welche Hunde es dem jungen Viper gleich tun würden und ebenfalls den Täter vom Dach holen würden. Am lustigsten machte uns das wohl Odin vor, der nicht über die Motorhaube oder den Kofferraum ging sondern mit einem lockeren Satz direkt auf das Dach sprang und den Figuranten runterpflückte.

 

Wir hatten dieses Jahr Ostern mal wieder Hunde mit äußerst guter Qualität auf den Platz. Neben den ganzen Überfliegern fiel es dann einigen Hundeführern schon recht schwer kleinere Probleme bei Ihren Hunden zu verzeihen oder überhaupt zu verstehen. Es ist nun mal so das leider nicht jeder den absoluten Granatenhund haben kann. Manche brauchen halt etwas länger, manche brauchen halt etwas mehr Training und manche brauchen halt etwas mehr Unterstützung von ihren Besitzern. Selbst bei unseren Leistungsverpaarungen gehört ein wenig Glück auch immer dazu und überall wo es Glück gibt, gibt es leider auch jemanden der halt etwas Pech hat. Aber wenn wir nicht immer alle unsere Hunde mit absoluten Spitzenhunden wie WotanOdinSheilaArnold und Co vergleichen würden, sondern vielmehr einen Vergleich zu anderen sogenannten “Presa Alano Dogo Clubs“ oder anderen Molosserrassen wie den vielen Cane Corsos, American Bulldogs, Bordeauxdoggen, Dogo Argentinos, Mastinos, Dogo Malorquins, Fila Brasileiros, Bullmastiffs etc. heranziehen. Dann würde sicher ganz klar herausgestellt werden, dass Wesensfestigkeit in großer Einheit nur durch unsere Zuchtselektion erreicht werden kann.

 

Wir arbeiteten bis zum Einbruch der Dunkelheit, währenddessen bereiteten einige hilfsbereite Vereinskollegen schon einmal den Nachtübungsparcour vor.

 

Die Nachtübung bestand aus 8 Stationen (4 x Stress- u. Ruhelage und 4x Schutzdienst) und wurde wieder in drei Klassen durchgeführt:

  • Die Jugendklasse (vom Welpenalter bis zu 12 Monaten)
  • Die Silberklasse ( für die Erwachsenen Hunde)
  • Die Goldklasse (für die harten Vollprofis, die Champs)

Viele fragen uns gerne was denn in so einer Nachtübung passiert. Einige fragen weil sie probieren unsere Nachtübungen zu kopieren da ihnen selbst nur Sachen einfallen die man als  kynologischen Blödsinn bezeichnen könnte, die anderen Fragen da sie sich nicht trauen mit einem untrainierten Hund bei uns teilzunehmen. Dazu ist zu sagen das Nachtübungen immer etwas anders sind und keiner von uns dafür seinen Hund extra trainiert, was ja auch absolut kontraproduktiv und voll am Sinn der Nachtübung vorbei wäre!

 

Ich will die Stationen dieser Oster-Nachtübung nur kurz anhand von den erwachsenen Hunden erläutern.

  • 1.) Station der Hund musste über ein ca. 1.30m hohes und 6m langes Gittergerüst laufen unter dem einige Kerzen flackerten.
  • 2.) Der Hund musste sich zu einer Menschengruppe, die ein Saufgelage dar stellen sollten, begeben.
  • 3.)Hier wurde der Hund an einer Blechplatte vorbeigeführt, auf die aus großer Höhe ein Knäul aus Kanistern und Holzlatten mit großem Krach aufschlug.
  • 4.) Der Hundeführer musste sich mit seinen Hund in ein Auto setzten, woraufhin plötzlich ein Scheintäter durch das geöffnete Fenster griff und auf den Hundeführer einschlug, jetzt sollte der Hund den Scheintäter fassen. Daraufhin hielt der Scheintäter eine voll laufende Motorsäge (ohne Kette) direkt vor den Kopf des Hundes um ihn in seiner Verteidigungshandlung zu stoppen.
  • 5.) In diese Station musste der Hundeführer in einen großen Anhänger laufen in dem ein Scheintäter wartete. Der Scheintäter hatte einen Beuteärmel in der Hand, den er dem Hund bestmöglichst anbot und versuchte möglichst die Hunde in ein klares Beute- Griffverhalten zu ziehen. Jetzt wo der Hund fest den Ärmel in Beschlag hatte schenkte der ST den Ärmel und griff urplötzlich den Hundeführer an. Hier sollte der Hund zeigen das er nicht übertrieben equipmentfixiert  ist und somit den Ärmel wieder ausspucken und den Angriff auf seinen Hundeführer vereiteln. Dies war eine recht schwere Übung, da auch einige sehr gute Hunde nur mit Mühe zum Ausspucken ihres Lieblingsspielzeugs zu bewegen waren. Sicher eine Übung über die viele Hundesportler noch nie nachgedacht hatten…
  • 6.)Jetzt wurde es spukig, der Hund wurde durch, mit  Fackeln beleuchtete und gut verkleidete Schaufensterpuppen geführt.
  • 7.)Dies war die größte Station, der Hunde musste durch einen Planen- und Dosenvorhang laufen um in eine art Raum, der wiederum mit Plastikmüll vollgestellt war, zu gelangen. Aus diesem Raum musste der Hund durch einen weiteren undurchsichtigen Vorhang kriechen (oder wie einige auch springen) um draußen von einem Scheintäter massiv angegriffen zu werden.
  • 8.)In der letzten Station begab sich der Hundeführer mit Hund zu einer freundlichen Menschengruppe, die plötzlich grundlos aggressiv wurde. Jetzt wo der Hund voll auf die Gruppe fixiert war griff ein Täter mit äußerster Vehemenz von der anderen Seite an. Falls der Hund diesen hinterhältigen Überfall vereitelt hatte, griff ein weiterer Scheintäter den Hundeführer an, um zu sehen ob der Hund vom ersten Täter ablassen und seinen Hundeführer gegen weitere Angreifer verteidigen würde.

Bei dieser Nachtübung starteten insgesamt 34 Hunde.

Das wir mit den Anforderungen bei unseren Nachtübungen richtig liegen, zeigt z.B. dass die ersten drei Plätze der Goldklasse auch an Hunde gingen die alle samt die schwere ZWP3 mit Erfolg bestanden hatten.

Nachtübung

 

Jugendklasse:

  • 1. Platz: Pantera de la Arena (HF: D. G.)
  • 1. Platz: Patrino de la Arena (HF: Ronny N.)
  • 2. Platz: Quentin de la Arena (HF: Tobias V.)
  • 3. Platz: Ora de la Arena (HF: Steffen L.)
  • 3. Platz: Julchen von Kirchenholz (APBT) (HF: Christian R.)
  • 4. Platz: Freya (Import de la Arena( (HF: Christina K.)
  • 5. Platz: Olé Olé de la Arena (HF: Mike R.)
  • 6. Platz: Q-Perle de la Arena (HF: Frank N.)
  • 6. Platz: Quattro de la Arena (HF: Florian S.)
  • 6. Platz: Orca de la Arena (HF: Tobias O.)
  • 7. Platz: Nuera de la Arena (HF: Peter K.)
  • 8. Platz: Primavera de la Arena (HF: Mike R.)
  • 9. Palma de la Arena (HF: Winny W.)

 

Silberklasse:

 

  • 1. Platz: Cobra de la Arena (HF: A. P.)
  • 1. Platz: Dureza de la Arena (HF: A. P.)
  • 2. Platz: Dora von Walhalla (HF: Florian S.)
  • 3. Platz: Maxima de la Arena (HF: Josef R.)
  • 4. Platz: Lenny (HF: Maik L.)
  • 5. Platz: Mago de la Arena (HF: Steffen L.)
  • 6. Platz: Leo de la Arena (HF: Christian R.)
  • 6. Platz: Eddy (Malinois) (HF: K. Krauß)
  • 7. Platz: Maria de la Arena (Theo & Claudia)
  • 8.Platz: Kedo (Campo del Norte) (Tobias B.)
  • 9.Platz: Akbar von Baden (HF: Jochen Maier)
  • 10.Platz: Mora de la Arena (Albert Spreu)

 

Goldklasse:

 

  • 1. Platz: Demonio de la Arena (HF: Jens M.)
  • 2. Platz: Hampa de la Arena (HF: Timm B.)
  • 3. Platz: Dardo de la Arena (HF: Josef R.)
  • 4. Platz: Honra de la Arena (HF: Thomas G.)
  • 5. Platz: Parko (de la Arena) (HF: Frank N.)
  • 6. Platz: Delicia de la Arena (HF: Melanie H.)
  • 6. Platz: Marlow (Malinois) (HF: K. Krauß)
  • 7. Platz: Rudi (Holandes Herder) (HF: Mario B.)
  • 8.Platz: Hank (Malinois) (HF: K. Krauß)

 

Nach einer kurzen Nacht begannen wir am zweiten Tag des Alano Verein Deutschland e.V.-Oster-Treffens um ca. 10 Uhr morgens.

Wir arbeiteten in freundlicher Atmosphäre noch bis zum Nachmittag mit unseren Alanos/Dogo Canari  FCI und traten die für einige mehr oder weniger weite Heimreise an.

 

Rundum ein gelungenes Hundetreffen!

 

Besonderer Dank an alle helfenden Hände!

AVD e.V.-Prüfungstag 25.02.07

Prüfungstag 25.02.07

Am besagten Tag fanden sich einige Alano/Dogo Canario Freunde auf dem Ausbildungsgelände der Hundeschule Dog-Control ein.

Es wurden Begleithundprüfungen und Zuchtwertprüfungen abgenommen.

Zuchtwertprüfungen

ZWP1

Der erste Prüfling war Mago de la Arena der zur ZWP1 antrat.

Prüfungsbericht:

Bewertung: bestanden

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ZWP1

Auch Maria de la Arena wurde zur ZWP1 vorgeführt.

Prüfungsbericht:

Ruhelage

Personengruppe: Ohne Beanstandung

Personenkreis: Ohne Beanstandung

Schüsse (9mm) 2x: leicht beeindruckt, fängt sich aber sehr schnell;

Schirm: leicht beeindruckt fängt sich aber sehr schnell;

Vorhang/Plane: Ohne Beanstandung

Freier Umwelttest: Ohne Beanstandung

Reizlage

Überfall:

Die Hündin kommt schnell rein, hält mit losem Griff, den sie dann unter Belastung verbessert, die Stockschläge hält sie;

Mutprobe:

Die Hündin setzt schnell nach, bremst kurz vor Kontakt mit Scheintäter ab, bekommt Anbiss den sie auch unter der Belastung mit losen Griff hält. Nach Einstellung der Kampfhandlung lässt sie selbstständig ab.

Allgemeiner Eindruck:

Gute Junghündin mit ausreichender Vorführung, die sicher noch steigerungswürdig ist.

Bewertung: bestanden

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ZWP2

Ruhelage

Cobra de la Arena

Ruhelage

Personengruppe: Ohne Beanstandung

Personen-Kreis: O.B.

Schüsse (9mm) 2x: leicht beeindruckt, fängt sich aber sofort wieder.

Schirm: O.B.

Vorhang: O.B.

Freier Umwelttest: O.B.

Reizlage

Überfall: ST kommt erst ca. 60cm vor dem Hund aus dem Versteck und geht voll und sehr massiv gegen den Hund, der Hund steigt voll gegen den ST ein, prallt ab, schlägt auf dem Rücken auf, springt aber sofort wieder auf setzt nach und hält den Griff auch unter Belastung sehr fest und derb.

Mutprobe:

Setzt sehr schnell nach und geht vollkommen ungebremst in den Scheintäter, hält auch hier die prüfungsvorgeschriebene Belastung mit vollem und festen Griff.

Allgemeiner Eindruck:

Die Hündin zeigt hier eine sehr schöne Demonstration an Wesensfestigkeit. Sie ist sicher, belastbar, hart und verfügt über ein ausgeprägtes Griffverhalten. Eine sehr gute Vorstellung.

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ZWP3

Arnold von Baden

Ruhelage

Personengruppe: Ohne Beanstandung

Personenkreis: O.B.

Schüsse (9mm) 2x: O.B. nach dem 2. Schuss leicht schussagressiv.

Schirm: O.B., nicht agressiv , bleibt aufmerksam.

Vorhang: O.B., nicht agressiv bleibt aufmerksam.

Freier Umwelttest: O.B.

Reizlage

Überfall:

Rüde lässt sich kurz sperren, bekommt dann aber einen Anbiss, den er unter voller Belastung verbessert und sicher hält.

Mutprobe:

Der Rüde zeigt sehr schnelles nachsetzen und beisst unter Belastung ein und verbessert noch während der KH seinen Griff. (Aufgrund von Ladehemmungen der 9mm Pistole musste der Rüde die Mutprobe zwei mal durchlaufen, was bedeutete das er auch die Belastung der Mutprobe durch Stock und Täter zweimal absolviert hat).

Allgemeiner Eindruck:

Der Rüde zeigt eine gute Vorstellung in dieser harten Wesensprüfung. Beim Überfall könnte er vielleicht noch etwas zielstrebiger sein. Insgesamt ist diese ZWP3 aber voll bestanden.

Bewertung:

Bestanden

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Begleithundprüfung (BH)

Hampa de la Arena

Bericht folgt in Kürze

Honra de la Arena

Bericht folgt in Kürze

Delicia de la Arena

AVD e.V. – Dogo Canario Event Rückblick Essen August 2006(many pics)

AVD e.V.-Sommertreffen 2006 in Essen

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Das Sommertreffen in Essen stand dieses mal mit einer starken, vielleicht etwas zu einseitigen, Betonung auf den Schutzdienst, ganz im Zeichen der Leistungsfreaks unserer Rasse. (Unsere Hunde können schließlich viel mehr als nur im Schutzdienst zu beißen). Dies lag diesmal aber daran das mindestens 90 % der erschienden Besucher und Teilnehmer ganz deutlich in erster Linie an der der Ausbildung im Schutzdienst (VPG/Ring/KNPV) und der Wesensüberprüfung Ihrer Hunde in der Reizlage interessiert waren. Nur als Beispiel für die sonst so beliebte Formwertprüfung (Ausstellung) waren nur 6 Hunde gemeldet und im Schutzdienst wurden fast alle anwesenden Hunde gearbeitet so das die Figuranten (wie allerdings auch fast immer) nicht zum verschnaufen kamen.

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Der angekündigte Stand mit dem Sport- und Diensthundezubehör fehlte leider, da sich der Betreiber eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Mir wurde selbst erst während der Veranstaltung mitgeteilt das er nicht kommen werde, hätte ich es früher gewußt hätte ich noch unsere belgischen Mondioring-Bekannten, die ebenfalls mit ausgefallenem Gebrauchshundezubehör handeln, gefragt ob sie nicht einen Shop auf dem Treffen einrichten wollen, aber da war es schon zu spät…Sorry!

Vorab muß ich erwähnen, dass wir immer großes Interesse daran haben unsere “Alanos/Dogo Canarios” auch im Leistungsvergleich mit anderen Rassen zu sehen, weshalb wir auch immer Hundeführer aus dem Dienst- und Gebrauchshundebereich einladen. Diesmal hatten wir extrem viele Anmeldungen von Führern mit verschiedenen Sporthunderassen (diesmal vornehmlich Malinois u. Deutscher Schäferhunde). Doch dann warnten einige inkompetente u. intollerante Idioten aus dem reinen Sporthundebereich (VPG) in einer Flut von Nachrichten in Internetforen und privaten e-mails davor an unserem Arbeitstreffen teilzunehmen. Es wurden vollkommen vorurteilsbehaftete, unwahre und haltlose  Behauptungen und Diffamierungen aufgestellt (Anschuldigungen in eigentlich lächerlichster Form auf die ich hier nicht näher eingehen möchte). Desweiteren wurde von diesen hinterhältigen Personen konkrete Warnungen gegenüber Mitgliedern des SV und DVG hervorgebracht, dass wenn sie an unserem Treffen teilnehmen würden sie dafür Sorgen werden, dass sie irgendwelche Lizenzen verlieren würden bla,bla,bla. Nach kurzer Ermittlung stellte sich raus das ich mit diesen Personen in der Vergangenheit während einer Sporthundeveranstaltung  aneinandergerasselt bin, als ich u.a. darauf hinwies das die PO nicht eingehalten wird und das dort stark alkoholisierte Personen als Richter fungieren und in grob fahrlässiger Weise nicht für die Sicherheit der vielen anwesenden Kinder, Besucher und Zuschauerhunde gesorgt sei. Diese tollen Leute wollten uns diesmal also im Vorfeld Probleme bescheren, wobei man wissen muß das diese Leute nicht einmal den Mut aufbringen mir etwas ins Gesicht zu sagen, doch diese E-mailschmiererreien passen natürlich zu diesem Typ Mensch! Als ob diese komplexblockierten Sozialversager glauben würden das mir niemad was von diesen e-mails mitteilen würde…

Trotz meiner Versicherungen das diese Personen nur Stimmung gegen uns machen wollen und wir das Treffen offiziell angemeldet haben, alles rechtlich abgesichert ist und selbstverständlich nichts illegales an diesem Treffen sei, ja sogar wieder Polizeibeamte als Teilnehmer anwesend sein werden, führte es dazu das nahezu alle Teilnehmer aus dem Gebrauchshundelager mit bedauern wieder absagten. Selbst aus dem DVG-Essen/Karnap-Verein, auf deren Platz das Treffen stattfand, nahm diesmal kein Hund teil!!!

Na dann mal herzlichen Glückwunsch meine Herren, da haben ja Eure Gruselgeschichten richtig Wirkung gezeigt, mal schauen ob sich das nicht noch zu einer Grube entwickelt in die ihr selbst rein fallt…

An dieser Stelle will ich aber auch erwähnen das sich nicht alle Gebrauchshundeführer so schnell beirren lassen, so nahm z.B. Hr. Schlimme mit Schäferhund, Hr. Jens F. mit Herder, Hr. Josef Reger mit Schäferhund, Herr Christian Eitel mit mehreren Malinois, Irina Stupak mit Dobermann und IPO- Weltmeister Knut Fuchs mit mehreren Malinois teil !!!

(IPO-Weltmeister Knut Fuchs)

 (IPO-Weltmeister Knut Fuchs) (IPO-Weltmeister Knut Fuchs)

Auch nahm dieses mal, neben einem Cane Corso, noch ein Vertreter einer anderen Molosserrasse teil, ein Boerboel. Boerboels oder auch Burendoggen stellen die südafrikanischen Variante eines Bullenbeißers dar, die laut geschichtlicher Darstellung von den holländischen Einwanderen in Afrika eingeführt wurde. Heutzutage behaupten die meisten Insider dass der Boerboel mit sehr viel Bullmastiffblut am Leben gehalten wurde…

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(Boerboelrüde)

Früher konnten wir, gerade bei unseren beliebten Nachtübungen, auch immer andere Molosserrassen (wie z.B. Bordeauxdoggen, Mastino Napoletanos, Fila Brasileiros, Dogo Argentinos, Cane Corsos, American Bulldogs ect.). als Starter begrüßen. Allerdings schnitten diese anderen Molosser, ausgenommen einiger Cane Corsos,  meist nicht gut ab, was vielleicht dazu führte das die Teilnehmer aus dem (Show)-Molosserbereich deutlich weniger wurden. Das schlechte Abschneiden liegt in keinster Weise daran das jemand aus dem AVD e.V. gegen diese Hunde gerichtet hätte, sondern einfach daran das niemand diese Hunde auf (starkes) Wesen selektiert und züchtet, und woher sollten denn dann die wesensstarken Hunde auch herkommen?!?

Den, bei diesem Treffen auch in der Nachtübung startende, Boerboel will ich aber in keinster Weise schlechtreden, viele der VDH-Fettbacken (wie z.B. Douge de Bordeaux, deutsche Dogge, Mastino Napoletano, Mastiff, Bullmastiff ect.) könnten sich gerade im Hinblick auf gesunde Anatomie eine dicke Scheibe abschneiden. Er hatte tagsüber auch keine Wesensauffälligkeiten, wie die vielen Filas, Bordeaux, Mastinos ect. zuvor, gezeigt. So das ich ihn, auch vom Wesen nicht als schlecht emfand, nur muß ich natürlich auch ehrlich bleiben und sagen das er in der Nachtübung einfach nicht mutig und sicher war, noch die Eigenschaft der Führerverteidigung, die wir bei unseren Hunden so schätzen, nicht vorhanden war.

Aber trotzdem möchte ich Frau M. Wollenweier zu ihrer Einstellung gratulieren, sie möchte wesensstarke Boerboels die auch ihren Führer verteidigen, und die erhält man nur wenn jemand diese Rasse bei Leistungs- und Wesensprüfungen vorstellt und an deren Ergebnissen selektiert. Ich würde den Freunden des Boerboels wünschen wenn diese noch neue Rasse nicht den traurigen Weg der Ausstellungsmolsser geht, sondern sich jemand findet der versucht sie auf festes Wesen zu selektieren. Ich halte es zwar nicht für sehr wahrscheinlich aber wünschen würde ich es der Rasse! Die Zukunft wird es zeigen und vielleicht ist ja sogar Frau Wollenweier eine von den Personen die versuchen aus dem Boerboel einen mutigen Arbeitshund zu machen. Wir haben ja bekanntlich große Erfahrung mit der Arbeit an einer gefährdeten Arbeitsrasse und wären gerne bereit in punkto Wesens-Selektion und Ausbildung Hilfestellung zu geben, Kynologie sollte schließlich verbinden…

Aber jetzt zurück zum Treffen,

am Samstag Morgen starten wir mit einem Trainingsparcour in dem die Hundeführer ihre Vierbeiner über und durch verschiedene Stationen führten. Hier traffen die Hunde auf verschiedene Ruhelage- und Geschicklichkeitsübungen.

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(Drüber, drunter, durch… …Apport…)

Nach dem Übungsparcour, den man sich ähnlich wie einen DMC-Wesenstest vorstellen kann, stand eine Ringhetze für die jungen und Anfänger-Hunde auf den Plan.

Da nach wurde ausgiebg mit den fortgeschrittenen Hunden in den verschiedenen Schutzdienstbereichen gearbeitet.

Jetzt sollten eigentlich die Vorführungen präsentiert werden, geplant war diesmal eine IPO- und eine holländische KNPV-Demonstration. Das IPO-Program sollte von einem Alano/Dogo Canario vorgeführt werden und die KNPV-Demo von einer Malinoisgruppe. Beide Vorführungen fielen aber wegen den, oben erwähnten, Querellen im Vorfeld der Veranstaltung leider aus.

Dafür sprang Melanie mit ihrer “Delicia de la Arena” spontan ein und zeigte was ihre Hündin kann. So hatten wir auf jeden Fall doch noch eine schöne Vorführung.

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Nachtübung

Nach Einbruch der Dunkelheit starteten wir dann die Nachtübung.

Es ist ja immer so das nicht alle Teilnehmer des Treffens auch ihre Hunde in der Nachtübung starten lassen, was eigendlich Schade ist da wir unsere Nachtübungen ja nicht nur machen um einen schönen Pokalkampf zu haben, sondern vielmehr um allen Hundeführern die Möglichkeit zu geben das Wesen und Verhalten ihrer Hunde in realitätsnahen Situationen zu testen, und so selbst genau zu sehen was der Hund macht oder auch nicht macht. Sicher spielt da auch die Angst vor der Gewissheit mit, dass der Hund doch nicht so reagiert wie man es sich selbst von ihm erwartet.

Unsere Nachtübungen in Ruhe- und Reizlage sind ideale Wesensprüfungen.

Viele Starter haben natürlich auch die Frage im Kopf  “Würde mich mein Hund verteidigen”. Wir können nur immer wieder allen Hundeführern empfehlen an unseren Nachtübungen teilzunehmen, da sie dabei meist wertvolle Erkenntnisse über ihren Hund dazugewinnen und hinterher wissen wie sich ihr Hund in den verschiebden Situationen tatsächlich verhält. Dinge die sie im Alttag kaum herausfinden.

Es meldeten aber doch recht viele Hundeführer ihre Hunde bei  dieser Nachtübung.

Die Teilnehmer durchliefen mit ihren Hunden 6 Stationen.

Die erste war eine Ruhelagestation die eine Kneipensituation darstellte, hier mußte der Hund jetzt in die Kneipe und sich möglichst freundliche, offen und selbstsicher zeigen.

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Bei der zweiten Station wurden die Hunde durch ein Gewöll von Kanistern und Verpackungsmaterial entlang an Flatterbändern durch einen undurchsichtigen Vorhang hindurch in einen großen Pferdeanhänger geführt werden. In diesem Pferdeanhänger war ein Strahler befestigt der die Hunde auch noch etwas blendete und als wäre das noch nicht alles genug warte im Anhänger ein bewaffneter Bösewicht der das Hund/Menschteam angriff.

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In der dritten Station wurde der Hund auf eine Wand aus Strohballen geführt, an der  zur Ablenkung ein ausgestopfter Overall hing. Hinter der Wand lauerte ein mit Kanistern streitender zweiter Scheintäter der einen plötzlichen Überfall auf da Team ausführte.

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(Xana vom Kaiserstuhl)

Die vierte Station bestand daran das das der Hundeführer an einem Revierversteck vorbeigeführt wurde in diesem Versteck stand eine sehr beeindruckene Schaufensterpuppe mit reungslosem Blick. Als der Hund genau neben der Puppe war knallte dann noch ein geworfener Kanister voll gegen das blecherne Versteck.

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In der fünften Station wurde es dann heiß. Hier mußten die Teams zwischen zwei großen Spiritusfeuern ihren Weg finden.

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In der sechsten und letzten Station mußte das Team durch einen Zickzacktunnel (ähnlich einem Labyrint) gehen um am Ausgang von einem Turm aus unzähligen Kanistern bombardiert zu werden und den gleichzeitig erfolgenden Überfall eines Täters entgegenzutreten.

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Die Stationen 1,4 u. 5 waren Ruhelagestationen und forderten nicht so viel vom Hund wie die Stationen 2,3 und 6, weshalb die Ruhelagestation mit maximal 5 Punkten zu bewerten waren und die Stationen mit Reizlage mit maximal 10 Punkten zu buche schlugen.

Die Teams starten in drei verschiedenen Klassen: Jugendklasse (Welpen und Junghunde), Silberklasse (für erwachsene Hunde) und Goldklasse für die Hundeführer die meinten sie hätten einen ganz harten und ausgebuften am Strick.

In der Jugendklasse wurde natürlich noch beuteorientiert mit Welpen-und Junghundärmeln figuriert. In der Silberklasse waren die Überfälle dann schon sehr druckvoll und realitätsnah und in der Goldklasse ging es dann, wie vorher deutlich gesagt, mit härtesten Sperrversuchen voll gegen den Hund.

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(Archie Bentaiga)

Auch in der Ruhelage wurde in der Silber- und Goldklasse mehr als in der Jugendklasse verlangt, Nedeljunior David gab sich beim feuermachen z.B. so große Mühe, dass in der Goldklasse durch die riesigen Flammen fast noch ein Hundeführer “abgefackelt” wäre…

Die Qualität der Hunde war sehr gut. Auch die harte Goldklasse war sehr gut besucht, als absoluten Punktesammler, wie sonst oft unser Wotan, konnte sich in der Goldklasse keiner stark abgrenzen, die Leistungen lagen sehr dicht beieinander. In der Silber- und Jugendklasse zogen die beiden Gewinner wiederum deutlich vor.

Hier die Resultate der Nachtübung:

Goldklasse:

1.Platz-Arnold von Baden, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 5,4,8,5,5,9 Gesamt: 36

2.Platz-Dardo de la Arena, Besitzer Josef Reger

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 5,6,7,5,3,9 Gesamt: 35

3.Platz-Hampa de la Arena, Besitzer Timm Barche

Rasse: Alano/Dogo Canario

Punkte 4,10,8,5,5,2 Gesamt:34

4. Platz-Parko, Besitzer Frank Nedel

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,7,8,5,0,5 Gesamt 28

5. Platz-Clara vom Further Moor, Besitzer Christian Eitel

Rasse: Malinos

5,9,2,5,5,1 Gesamt 27

6. Platz-Archie Bentaiga, Besitzer Bert Ehrlicher

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,2,0,5,5,0 Gesamt 17

7. Platz-Xana vom Kaiserstuhl, Besitzer Theo Mylonas

Rasse: Englischer Bullterrier

5,2,0,5,3,0 Gesamt 15

8. Platz-Sultan (Rosenberg/Balci), Besitzer Mikayil Balci

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,0,5,5,0 Gesamt 14

Silberklasse:

1.Platz-(Tara) Durzea de la Arena, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,10,8,5,4,9 Gesamt 41

2.Platz-Cobra de la Arena, Hundeführer Arne Pohlmeyer

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,8,7,5,3,7 Gesamt 35

3. Platz-Xana vom Kaiserstuhl, Theo Mylonas

Rasse: Englischer Bullterrier

5,1,4,5,5,8 Gesamt 28

4.Platz-Jinete de la Arena, Besitzer Sven Selbeck

Rasse:Alano/Dogo Canario

5,6,3,3,3,7 Gesamt 27

5. Platz-Dora von Walhalla, Besitzer Florian Siedler

Rasse :Alano/Dogo Canario

5,5,3,4,4,2 Gesamt 23

5.Platz-Sparky, Besitzer Kai Schlimme

Rasse: Dogo Canario-Rottweilermix

5,0,2,5,5,6 Gesamt 23

6.Platz-Quijarudo Matarife, Besitzer Grasow

Rasse: Alano/Dogo Canario

1,7,0,5,2,7 Gesamt 22

7.Platz-Lenny, Besitzer Maik Lauß

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,2,5,3,7 Gesamt 21

7.Platz- Via von der Laügerts, Besitzer J.Reger

Rasse: Deutscher Schäferhund

4,0,0,5,5,7 Gesamt 21

8.Platz-Leo de la Arena, Christian Raubenheimer

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,2,4,4,0,3 Gesamt 17

9.Platz-Vampy el don del Diabolo, Besitzer Remek Rosenberg

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,1,4,3,4 Gesamt 16

10.Platz-Lady, Besitzer Sven Selbeck

Rasse: Staff Mix

5,0,0,4,2,3 Gesamt 14

11.Platz-A. B., Besitzer M.W.

Rasse: Boerboel

0,0,1,3,3,0 Gesamt 7

Jugendklasse:

1.Platz -Jenos Botox, Knut Fuchs

Rasse Malinois

5,9,9,4,3,10 Gesamt: 40

2.Platz-Maxima de la Arena, Josef Reger

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,7,7,5,4,10 Gesamt: 37

3.Platz-Maria de la Arena, Theobald/Seeck

Rasse: Alano/Dogo Canario

5,8,8,3,1,10 Gesamt: 35

4.Platz-Jenos Berta, Christian Eitel

Rasse: Malinois

4,4,10,5,4,5 Gesamt:32

5.Platz-Raja, AlexanderStupak

Rasse: Dobermann

5,2,9,4,3,7 Gesamt: 29

6.Platz-Mago de la Arena, Steffen Lauß

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,3,4,3,5,7 Gesamt: 25

7.Platz-Tyra,Theobald/Seeck

Rasse: Jack Russel Terrier

5,2,5,2,4,5 Gesamt: 23

8.Platz-Orlanda de la Arena, Ulrich Braun

Rasse: Alano/Dogo Canario

4,0,6,3,3,5 Gesamt 21

9.Platz-Negro de la Arena, Markus Stübe

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,5,0,2,2,8 Gesamt: 20

10.Platz-Olé Olé de la Arena, Mike Rothmann

Rasse: Alano/Dogo Canario

3,2,3,4,2,5 Gesamt: 19

11.Platz-Locura de la Arena, Christina Dieball

Rasse Alano/Dogo Canario

4,0,0,4,2,1 Gesamt: 11

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(Gewinner der Goldklasse: “Arnold”, Hundeführer: Arne Pohlmeyer)

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(Gewinnerin der Silberklasse: “Tara” Dureza de la Arena, HF: Arne Pohlmeyer)

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(Gewinner der Jugendklasse: Jenos Botox, Hundeführer: Knut Fuchs)

Weitere Bilder der Nachtübung

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(Cobra de la Arena)

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(Hampa de la Arena)

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(“Parko”)

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(“Arnold” beim einstellen der Verteidigung in der sechsten Station)

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(Die sehr gute Malinoishündin “Clara vom Further Moor”)

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(Der Boerboel zeigt deutlich das er den Überfall ernst nimmt, verteidigt aber leider nicht)

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(Xana vom Kaiserstuhl)

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(“Parko” in der Station Nummer 3)

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(“Mago de la Arena” in der fünften Station der Jugendklasse)

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(Dardo de la Arena)

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(Remek’s “Vampy”)

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(Rottweiler-Alano-Mix “Sparky”)

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(Sven’s kleine “Lady”)

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(Älester Teilnehmer der Nachtübung Schäferhündin “Via”)

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(Maik’s “Lenny”)

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(Leiter und Protokolführer der Nachtübung, Frank Nedel)

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(Archie Bentaiga)

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(“Arnold” in der Station Nr.3)

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(“Maxima de la Arena” 2.Platz in der Jugenklasse)

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(“Tara” Dureza de la Arena)

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(Jack Russel “Tyra”)

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(Der Welpe “Olé Olé de la Arena” in der ersten Ruhelagestation)

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(Dobermannhündin “Raja”)

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(Negro de La Arena stammt aus Emma x Odin)

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(…Station Nummer2)

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(“Orlanda de la Arena”)

Nach der Siegerehrung und Pokalvergabe fuhren die meisten Teilnehmer in ihre Hotels oder krochen ins Auto oder Zelt.

Obwohl wir am nächsten morgen früh aufstehen mußten blieben noch einige verrückte bis zum Sonnenaufgang im Clubheim sitzen fachsimpelten, “lästerten” und lauschten den Stories und Legenden die man immer wieder gerne hört und die sich jedes mal so schön verändern und immer noch wilder und obskurer werden. Alle diskutierten rege obwohl eigentlich alle der gleichen Meinung zu sein schienen.

 Ab 10 Uhr begannen wir wieder mit dem Training.

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(Unterordnung und Schutzdienst, hier Florian mit seiner “Dora”)

Am Sonntag standen dann neben dem allgemeinem Training auch noch Prüfungen auf dem Plan.

Bei der Formwertprüfung konten folgende Ergebnisse erzielt werden:

Leo de la Arena:

Formwertnote 1 (mit leichten Abstrichen)

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Mago de la Arena:

Formwertnote 1 (mit noch deutlichen Abstrichen)

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Cara Campo del Norte:

Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

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Ilka of Bavarian Presa:

Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

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Kennedy of Bavarian Presa:

Formwertnote 3 (Ohne Abstriche)

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Locura de la Arena:

Formwertnote 4 (Ohne Abstriche)

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Bei den Zuchtwertprüfungen gab es folgende Resultate:

ZWP1

Cara Campo del Norte

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Ruhelage

Personnengruppe: offen, freundlich ohne Beanstandung

Personenkreis: noch freundlich ohne Beanstandung

Schüsse (9mm) 2x: schreckt zurück und dann schussagressiv

Schirm: deutlich beeindruckt

Vorhang/Plane: Ohne Beanstandung

Freier Umwelttest: deutlich beeindruckt

Reizlage

Überfall: weicht dem Angriff des Scheintäters deutlich aus, tastet sich wieder an den ST herran und setzt einen kurzen Biß den sie aber nicht hält sondern sofort wieder zurückweicht. Zeigt deutliche Fluchtendenzen. Verteidigt nicht.

Mutprobe: die Hündin scheint verunsichert und traut sich nicht vom Hundeführer zu entfernen, folgt dann nach mehrmaligem anhetzen doch noch, meidet aber die Konfrontation mit dem Scheintäter völlig.

Allgemeiner Eindruck: Hündin mit noch akzeptabler Ruhelage, die aber in den Reizlageüberprüfungen völlig versagt, da es ihr scheinbar an Selbstsicherheit, Mut, Belastbarkeit und Härte fehlt. Eigenschaften die bei unserer Rasse vorhanden sein sollten und bei einem Zuchthund vorhanden sein müßen und dem Standart der Rasse entsprechen sollten.

Bewertung:

nicht bestanden

ZWP 2

Hampa de la Arena

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Ruhelage

Personengruppe:Temperamentvoll, sicher, keine Agressionen;

Personenkreis:Temperamentvoll, sicher, keine Agressionen;

Schüße (9mm) 2 x: mutig, schußagressiv;

Schirm: keine Angst, will Schirm greifen;

Vorhang/Plane: keine Angst, Temperamentvoll, beißt in die Plane;

Freier Umwelttest: keine Angst, geht mutig und sicher nach vorn;

Reizlage

Überfall: voll ohne Beanstandung, verteidigt mit sehr schnellen Reaktionen und

sehr guten Griffen absolut sicher und verdaut die Belastung sehr gut.

Mutprobe: voll ohne Beanstandung, geht hart gegen den Angriff, bremst nicht ab, und hält den Scheintäter mit gutem Griff, die Belastung verdaut er wieder sehr gut.

Allgemeiner Eindruck: Der Rüde zeigt sich in der Ruhelage sicher und mutig, allerdings auch sehr temperamentvoll. In der Reizlage zeigt er eine absolut fehlerfreie Vorführung, mutig, hart, belastbar und äußerst durchsetzungsstark.

Der Rüde zeigt ein sehr gutes Wesen, das voll dem Rasseideal entspricht.

Bewertung:

voll bestanden

Die Hündin “Cara Campo del Norte” konnte, im Gegensatz zu der Formwertprüfung wo sie ein gutes Resultat erzielte, also leider nicht die Wesensprüfung für Zuchthunde bestehen. Ich habe die Hündin während der beiden Tage recht genau beobachtet und denke das sie vielleicht schon ein gewisses Potential besitzt, allerdings zeigte sie meist schlechte Nerven und war häufig grundlos aggressiv. Auch beim Schutzdienst reagierte sie auf Beutereize kaum mit Beutetrieb, vielmehr schien sie völlig wehrübersteuert. Die Hündin müßte deutlich selbstsicherer und gelassener werden.

Wenn sich das Wesen der Hündin nicht mehr verändern sollte, sollte man also mit dieser Hündin nicht züchten, da sie hier im Wesen zu starke Mängel hat. Allerdings kann es theoretisch natürlich sein das in der Charakterentwicklung noch was kommt.

Falls die Hündin doch noch nachreifen sollte kann sie natürlich nochmals versuchen die Wesensprüfung zu bestehen.

Also ein freundliches Kopf hoch an Andreas Meins.

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“Dardo de la Arena” hält Josef auf Trab und lässt es selbst gemütlich angehen.

Eigendlich sollte ja der Hund und nicht der Hundeführer über die Hürde,

aber unser Extremsportler Josef ist halt nicht zu bremsen.

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(Diese kleine Hündin will, wenn sie einmal groß ist, ein geprüfter Jagdgebrauchshund werden)

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(Rüde von Manuel Curto Gracia)

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(Dardo gibt Gas)

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(Karsten’s Holandse Herder “Spike” spielt hier mit “Orlanda de la Arena”.)

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(…flying Bully…)

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(Ralf mit seiner “Faye”, die leider nicht in der NÜ gestartet ist…)

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(Jinete de la Arena)

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(Parko)

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(…bei der Formwertprüfung)

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(Florian mit Dora)

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(AVD e.V. Fanshop)

AVD e.V.-Sommertreffen

Das AVD e.V.-Sommertreffen war gut besucht, die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an, auch waren wieder international angereiste Besucher da, bei genauer Beobachtung konnte man neben den Holländern auch Spanier, Polen und einen Engländer ausmachen.

Die Stimmung war sehr gut, Streitereien oder unsportliches Verhalten, wie man es bei Hundesportveranstaltungen leider häufig antrifft, gab es bei uns nicht.

Im Namen des geasamten Vereins möchte ich mich bei dem DVG-Verein Essen Karnap und bei allen Helfern die uns im Vorfeld und während der Veranstaltung geholfen haben herzlichst bedanken.

Spezieller Dank geht an Frank, David, Melanie, Tobi und Timm für die Hilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung. An Ines und Olli für die beiden Schaufensterpuppen und ihre Hilfe bei der Nachtübung, an Claudia für die proffesionelle Führung des Fanshops, an Peter und dem Sponsor Affinity Advance, an die Figuranten und Scheintäter Hannes, Tobi und Timm. Und ein dickes Dankeschön für die unzähligen Fotos geht an Theo, Florian, Ines und Winny.

Ohne solche Helfer wäre so eine Veranstaltung nicht möglich!

Danke!

Ich hoffe das es allen Teilnehmern und Besuchern gefallen hat und würde mich freuen Euch auf einer kommenden AVD e.V.-Veranstaltung wieder begrüßen zu können.

Herzlichst Euer

Arne Pohlmeyer

(AVD e.V.-Präsident)

AVD e.V.-Ausdauerprüfung & Arbeitstreffen in Bayern!

AVD e.V.-Ausdauerprüfung & Arbeitstreffen in Bayern

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AVD e.V.-Ausdauerprüfung & Arbeitstreffen in Bayern

Die AVD e.V.-Arbeitsgruppe Süd hatte am15.Oktober, unter der Leitung von Peter Kick und Josef Reger, eine Ausdauerprüfung mit anschließendem Arbeitsworkshop abgehalten.

Das Treffen war leider nicht sehr stark besucht, da kaum AVD e.V.-Mitglieder da waren. Dies kann im Einzelfall natürlich ganz unterschiedliche Gründe haben, wir hoffen aber, dass  im kommendem Jahr das AVD e.V.-Treffen im Süden besser besucht wird und auch unsere Mitglieder Ihren (manchmal) faulen Hintern in Richtung Süden bewegen. 2007 werden auch die Vorstandsmitglieder dabei sein.

Das diesjährige Süd-Treffen war aber sicher eine gute Generalprobe für 2007. Es war ja erst auch nur eine Ausdauerprüfung geplant und dann relativ kurzfristig ein Arbeitstreffen zugefügt.

Trotzdem haben wir uns aber berichten lassen (ich selbst konnte nämlich leider, aus familiären Gründen, auch nicht anwesend sein), dass das AVD e.V.-Treffen im großen und ganzen doch ein Erfolg war und es den Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Es waren ja auch genügend Hunde aus den verschiedensten Lagern da, die alle gearbeitet und vorgeführt wurden.

Alleine Reiner Reichert +Frau (“of Bavarian Presas”) war mit 14 Alanos und einem  Pitbull (Am.Staff./FCI) dabei. Wir freuen uns immer sehr wenn sich auch Hundeführer mit Hunden beteiligen die nicht aus Leistungslinien stammen. Es zeugt von Weitblick und Sportsgeist wenn man auch solche Hunde bei einem Arbeitstreffen vorstellt und versucht sie bestmöglichst zu trainieren. Glückwunsch und Respekt zu dieser richtigen Einstelltung!

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Die Figuranten Peter, Josef und Theo gaben sich größte Mühe alle Hunde ganz individuell, nach den gegebenen Möglichkeiten der Hunde, zu arbeiten und keine Hunde zu überfordern.

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Auch neben den im AVD e.V. gezüchteten “Alanos/Dogo Canario FCI”, demonstrierten, im Wesensparcour, auch einige gute englische Bullterrier aus deutschen Leistungslinien und von Hr. Reichert ein guter amerikanischer Pit Bull Terrier (American Staffordshire Terrier/FCI) ein sauberes Wesen und einen belastbaren Charakter.

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(Im Container war der Bösewicht versteckt, Arnold von Baden AVD-ZBnr.:088, hat ihn rausgeholt.)

Die Ausdauerprüfung über 25 km wurde von den folgenden Hunden erfolgreich absolviert:

Dardo de la Arena

Doramas (Import de la Arena)

Maxima de la Arena

Akbar von Baden

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Lesen Sie bitte unter dem folgendem Klickpunkt auch den Bericht zum Treffen (von Peter Kick):

Bericht über das Treffen, klick hier! Bericht über das Treffen, klick hier!

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Rückblick: AVD e.V.-Ostertreffen 2006 ! (many pics)

AVD e.V. Ostertreffen 2006

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Zu Ostern veranstalteten wir auch dieses Jahr wieder ein Treffen. Genauer gesagt ein Arbeitstreffen!

Dieses AVD e.V. Arbeitstreffen fand in Niedersachsen statt.

Bei unseren Arbeitstreffen legen wir, im Gegensatz zu unseren AVD e.V. Infoveranstaltungen, nicht in erster Linie wert darauf das wir den (teilweise ebenfalls weit angereisten) Zuschaueren eine super Show liefern und die Rasse best möglich präsentieren, sondern darauf das die Hundeführer Gelegenheit bekommen Ihre Vierbeiner möglichst individuell, viel und efektiv arbeiten zu können.  Hier geht es also mehr um Erreichung persönlicher Zielsetzung, also vorallem um die Beseitigung oder Verbesserung der Schwächen und Probleme.

Wir hatten auch wieder mehrere Hunde auf dem Platz die zum ersten mal im Schutzdienst gearbeitet wurden.

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Wie immer erwähnen wir natürlich das Wetter, da das Wetter bei dem Ablauf eines jeden Hundetreffens immer eine große Rolle spielt. Regnet es oder ist es zu kalt haben die Hundeführer meistens wenig Lust, ist es zu heiß und wenig Schatten verfügbar, werden die Hunde oft überstrapaziert. Die Woche vor Ostern sah wettertechnisch nicht sehr schön aus und viele gingen davon aus, dass das Arbeitstreffen sicher vollends ins Wasser fallen wird…

Doch die Hundeführer die sich trotzdem mutig aufmachten merkten schnell das wir, zumindest in Niedersachsen, viel Glück mit dem Wetter hatten.

Am Samstag schien die Sonne so schön und stark das sich einige sogar einen Sonnbrand geholt hatten.

Wir trafen uns Samstagmorgen und begannen die Hunde, die mit Ihren Hundeführeren teilweise sehr weite Wege hinter sich hatten, in den Bereichen Ruhelage und Schutzdienstaufbau zu trainieren.

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Wir hatten neben den vielen jungen Nachwuchshunden auch einige alte Kämpen auf dem Platz.

Als die Sonne etwas ihren Lauf genommen hatte und nicht mehr ganz so stark brannte, begannen wir mit den Prüfungen. Sieben zuchtrelevante Prüfungen waren zu richten.

Hier die Resultate und Prüfungsberichte in Kurzversion:

Formwertprüfung:

(Die Formwertprüfung ist eine der Prüfungen, die zukünftige Zuchthunde absolvieren müssen, gerichtet wird nach dem spanischen Standart, es handelt sich aber um keine Schönheitsaustellung sondern um ein notwendige Überprüfung des Formwerts (inclusive Typs und Anatomie). Bewertet wird wie im deutschen Schulsystem von 1 (Bestnote) bis 6 (schlechteste Note). Wobei Hunde die im Formwert eine 1, 2 oder 3 erhalten haben einen zuchtuneingeschränkten Formwert aufweisen, Hunde die nur eine 4 erhalten dürfen wiederum nur mit Hunden verpaart werden die ihrerseits die Note 1 oder 2 im Formwert haben. Hunde mit der Formwetnote 5 oder 6 dürfen nicht in die Zucht.

Die beiden folgenden Rüden wurde der Formwertprüfung unterzogen

1.) Hampa de la Arena:

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Ein Rüde ohne schwerwiegende Fehler, allerdings mit mehreren leichten Mängeln (etwas offene Vorderpfoten, etwas langem Rücken, etwas zu schlank, daher etwas windige Erscheinung, sehr ausgeprägte weiße Abzeichen, etwas zu viel Kehlhaut, etwas lose untere Augenlieder) Insgesamt aber ein schöner, typvoller und sehr großer Rüde, der mehr Substanz bräuchte!

Formwertnote 2 (ohne Abstriche)

2.) Dardo de la Arena:

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Sehr muskulöser Rüde, ohne schwerwiegender Fehler (nur seine Vorderläufe wirken am Fesselgelenk etwas aufgetrieben und die Vorderpfoten werden etwas durchgetreten, und der Oberkopf ist etwas zu rund weshalb der Kopf nicht voll im Typ ist).

Insgesamt aber ein extrem muskulöser und knochenstarker Rüder mit viel Substanz, sicher ein guter Ausgleichspartner für zu leichte oder dünnknöchige Hündinen.

Formwertnote: 2 (ohne Abstriche)

Zuchtwertprüfungen

Die Zuchtwertprüfungen sind Wesensprüfungen in Ruhe- sowie Reizlage, es sind keine Ausbildungsprüfungen sondern Zuchtprüfungen die das Wesen der zukünftigen Zuchthunde bewerten sollen. Hierbei muß der Hund viele Eigenschaften zeigen die er genetisch mitbringen muß , da sie nur in geringen Maß trainierbar sind, diese Eigenschaften sind unter anderem Mut, Belastbarkeit, Selbstsicherheit, Härte und Durchsetzungsvermögen. Desweiteren wird die Umwelttauglichkeit  und der Wehr- u. Beutetrieb des Hundes überprüft. Die Zuchtwertprüfungen sind in drei verschiedenen Klassen aufgeteilt, ZWP1, ZWP2, ZWP3. Die ZWP1 ist die Grundprüfung, die ZWP3 ist die härteste der drei Prüfungen.

Hier die Resultate und Zusammenfassungen in Kurzversion:

ZWP1

1.) Robusto Guarda Cospida

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Gesamteindruck: Die Hündin hat zwar potential, für die Wesensanforderung die wir an einen Zuchthund stellen, zeigt sie hier zu wenig. In der Ruhelage zeigt Sie sich Menschenfreundlich, ist aber in den anderen Ruhelageteilen etwas zu unterwürfig, fühlt sich sichtlich unwohl.

Um den Reizlagenteil der Prüfung zu bestehen fehlt es ihr aber an der nötigen Dominaz und vor allem an Härte.

Bewertung: ZWP1 nicht bestanden.

ZWP1

2). Jinete de la Arena

Gesamteindruck: In der Ruhelage ist er bei allen Teilen mit friedlichen Personen und beim Vorhang freudig, ohne Beanstandung. Bei allen anderen Teilen wirkt er etwas zu angespannt und  zeigt ein noch akzeptables Maß an Schärfe und Aggression.

In der Reizlage zeigt er beim Überfall schnelle Reaktionen, bekommt schnellen Anbiß ist aber etwas hektisch, knurrt laut und zieht etwas in den Rücken des ST. Bei der Mutprobe setzt er schnell nach, stopt aber vor dem Einbiß ab, bekommt aber den Griff und hält, wird wieder etwas hektisch, knurrt laut und zieht es in den Rücken des ST. Hält aber allen Stockschlägen der Reizlage stand.

Rüde mit viel Trieb, der etwas viel Hektik und unbegründete Aggression besitzt. Der Rüde zeigte aber keine Aggressionen gegen friedliche Personen!

Der Rüde könnte nach Auffassung des Richters etwas gelassener sein, was ihn sicher auch noch selbstsicherer machen würde.

Insgesamt aber ein gute Vorführung mit der der Rüde die Prüfung voll bestanden hat.

Bewertung: ZWP1 bestanden.

ZWP2

1.) Dardo de la Arena

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Gesamteindruck: In der Ruhelage in allen Teilen ohne Beanstandung (offen, freundlich, mutig, unbeeindruckt) Nur bei den Schüssen wirkt er etwas angespannt, verhält sich aber schußneutral).

Reizlage: Beim Überfall geht er gegen den Mann prallt ab, rappelt sich auf, lässt sich kurz treiben und findet dann einen Anbiß den er unter Belastung verbessert. Bei der Mutprobe geht der Rüde ungebremst gegen den Mann, prallt ab, springt wieder auf und setzt einen sehr festen Griff den er unter Belastung noch verbessert.

Rechtsliegender Rüde mit ausgeprägter Härte und sehr gutem Wesen, aber etwas langsamen Reaktionsvermögen, wodurch der Rüde etwas tollpatschig wirkt.

Insgesamt eine gute Vorführung.

Bewertung: ZWP2 bestanden.

ZWP2

2.) Faye (Lukavelz)

Gesamteindruck: Alle Teile des Ruhelagentests ohne Beanstandung.(mutig, freudig, offen, schußaggressiv).

In der Reizlage ohne Beanstandung (schnelle Reaktionen, triebstark, belastbar, feste Griffe, hart, durchsetzungsfreudig).

Sehr überzeugende Vorführung in Ruhe wie in Reizlage. Die Hündin präsentierte sich hier fehlerfrei.

Bewertung: ZWP2 bestanden

ZWP2

3.) Hampa de la Arena

Gesamteindruck: In allen Ruhelagenteilen ohne Beanstandung: (freudig, extrem temperamentvoll, mutig, unbeeindruckt, schußaggresiv).

In allen Reizlageteilen ohne Beanstandung (schnelle Reaktionen, absolut hart, kontert unter Belastung, volle feste Griffe, mutig und durchsetzungsstark).Mutiger Rüde mit ausgeprägter Härte. Er ist offen und extrem temperamentvoll. Hier mit einer tadellosen Vorführung.

Bewertung: ZWP2 bestanden.

Nach den Prüfungen machten wir noch eine Ringhetze und Grifftraining für einige Hunde. Während dessen begannen einige nette Helfer die bereits vorbereiteten Nachtübungsstationen zu instalieren.

 Nachtübung

Die Nachtübung sollte mit Einbruch der Dunkelheit beginnen, was wir nicht ganz schafften, da sich die Prüfungen doch recht lang gezogen hatten.

Leider mußten mehrere weit angereiste Hundeführer schon vor Beginn der Nachtübung Richtung Heimat aufbrechen.

Insgesamt starteten so (nur) 19 Teams.

Die Nachtübung war in drei Klassen aufgeteilt:

1.) Die Jugendklasse (für die Welpen und Junghunde)

2.) Die Silberklasse (für die erwachsenen Hunde)

3.) Und die Goldklasse ( für die absoltuten Profihunde, harte Hunde von denen die Besitzer meinen das sie bereits mit allen Mitteln gewaschen sind).

Nachtübungen sind bei uns immer wieder anders so das keine der anderen zu stark ähnelt.

Es scheint für alle Freunde von Nachtübungen immer wieder ganz besonders spannend zu sein. Es macht ja auch wirklich Spaß!

Allerdings muß man auch deutlich betonen das eine Nachtübung aus kynologisch richtiger Sicht bei weitem nicht so viel über einen Hund aussagt wie z.B. das Bestehen einer unserer Zuchtwertprüfungen!

Manchmal kochen bei den Nachtübungen die Gemüter der Hundeführer auch etwas zu hoch. Da fühlt sich der ein oder andere auch schonmal falsch bewertet oder hat gesehen das ein anderer Hund doch etwas weniger Druck bekommen hat ect..

Es ist natürlich nicht immer möglich 100% gleich zu richten, und eigentlich sollte es ja auch wichtiger sein das man selbst mit seinem Hund und der gezeigten Leistung zufrieden ist, als die Punktzahl die der Hund erhält. Man kann ja auch schließlich unzufrieden sein, obwohl der Hund die beste Punktzahl geholt hat!

Nachtübungen sollten deshalb auch nicht immer so bierernst genommen werden. Sie sind deshalb ja auch keine Prüfungen sondern Wesensparcours die immer anders sind, zwar hauptsächlich genetische Anforderungen aber auch erlernte Anforderungen abverlangt.

Um aber keinen falschen Eindruck zu erwecken, diese Oster-Nachtübung lief (wie die meisten im AVD e.V.) absolut harmonisch ab, es gab keine Querolanten und beleidigte Leberwürste!!! Ich wollte es nur kurz erwähnen da die früheren Nachtübungen (z.B.) in Ellwangen ja oft zu riesigen, kindischen und zu nichts führende Diskussionen oder oftmals sogar zu handfesten Streitigkeiten führten. Und auch bei uns gab es schon öfter mal Gasthundeführer aus anderen Gruppen und teils Vereinen die sich bereits tagsüber (gegen die Platzordnung) kräftig hochprozentigen Alkohol tranken, dann die ganze Zeit beschäftigt waren tollen Reden auf ihre eigenen Hunde zu halten und bei Nachtübungen und bei Zuchtwertprüfungen dann tiefstbeleidigt waren das ihr Hund den eigenen Ankündigungen und den Geschichten nicht gerecht werden konnte.

Ein Wort zum Alkohol, wir haben natürlich kein Problem wenn jemand bei einer AVD e.V.-Veranstaltung etwas trinken möchte. Ein Bier in Ehren, doch bitte nicht wenn der Hundeführer seinen Hund noch im Schutzdienst führen will. Das ist fahrlässig und gefährlich!

Also wie geasgt diese Nachtübung lief freundlich und unproblematisch ab.

Es gab einen Parcour mit sechs Stationen die der Hundeführer passieren musste. Währen der Stationen mußte der Hund äußerst starke Nerven zeigen, da er in den verschiedenen Situationen in erster Linie auf  Mut, Umwelttauglichkeit, Schreckhaftigkeit, Belastbarkeit, Reaktionsfähigkeit, Abwehrfähigkeit und Schutzfunktion getestet wurde.

In der Jugendklasse waren die Angriffe natürlich noch recht human aber die anderen Stationen doch sehr anspruchsvoll und forderten Nervenstärke.

In der Silberklasse schossen beide Figuranten (beide noch in der Ausbildung) doch etwas über das Ziel hinaus, so das in der Silberklasse schon hart gegen den Hund figuriert wurde. Dort gab es ordentliche Stockschläge, Kanister voll ins Angesicht der Hunde, und auch die Hundeführer lagen reihenweise auf der Nase. Und gerichtet wurde ebenso hart. Trotzdem denke ich aber das es alle Hunde der Silberklasse gut weggesteckt haben.

In der Goldklasse, und so soll es ja auch sein, wurde dann wirklich mit knallharten Bandagen gekämpft. Bei den Angriffen haben die Figuranten richtig Druck gemacht um möglichst die Hunde zu vertreiben. Hier gibt es kein nettes Zuarbeiten, hier heißt es mit aller Kraft gegen den Hund!

In der Goldklasse hatten wir richtig konkurenzstarke Hunde.

Der jüngste Hund der Nachtübung war die Dobermannhündin Raja (WT 28.11.2005), ältester Hund Wotan und Hummel (28.07.1997).

Alle Hunde haben diese Nachtübung heil überstanden. Einzig “Wotan” wurde, sicher auch deutlich sichtbar, krank vom Platz geführt. Er hatte sich nicht während der Nachtübung eine Verletzung zugezogen, sondern wurde bereits krank vorgeführt. Wotan hat sich eine extrem schmerzhafte Nervenentzündung zugezogen, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit stark einschränkt. (Keine Angst, natürlich keine Erbkrankheit)  Es war sicher etwas leichtsinning von seinem Hundeführer das er Wotan in dieser Nachtübung starten ließ…

Hier die Resultate der Nachtübung:

Jugendklasse:

1. Platz: Maria de la Arena – 32Punkte

2. Platz: Raja (Dobermann) – 22Punkte

3. Platz: Maxima de la Arena – 21 Punkte

Silberklasse:

1. Platz: “Tara” Dureza de la Arena – 36 Punkte

2. Platz: Dora von Walhalla – 27 Punkte

3. Platz: Celine von der Anderter Mühle (D. Schäferhund) – 20 Punkte

4. Platz: Jinete de la Arena – 19 Punkte

5. Platz: Lady (Stafford-Mix) – 18 Punkte

6. Platz: Kaos de la Arena – 16 Punkte

6. Platz: Robusto Guarda Cospida – 16 Punkte

7. Platz: Doramas (Import de la Arena) – 14 Punkte

8. Platz: Leo de la Arena – 12 Punkte

Goldklasse

1. Platz: Wotan (de la Arena) – 31 Punkte

1. Platz: Delicia de la Arena – 31 Punkte

2. Platz: Parko (Nedel) – 30 Punkte

3. Platz: Hampa de la Arena – 27 Punkte

4. Platz: Honra de la Arena – 26 Punkte

5. Platz: Dardo de la Arena – 25 Punkte

6. Platz: Hummel – 22 Punkte

Nach Auswertung der Punkte konnte die Siegerehrung starten.

Die Teilnehmer erhielten alle eine Urkunde und einen Beutel mit Hundeleckerlies.

 Jeweils der dritte Platz erhielt zusätzlich einen Sack Premiumhundefutter der Firma “AFFINITY-ADVANCE”.

Der erste und zweite Platz bekam dann neben dem Beutel mit Hundeleckerlies, dem Futtersack und der Urkunde auch noch einen hochwertigen Pokal !!!

Die Futtergaben wurden von unserem Freund aus Bayern Peter Kick gespendet. Peter ist Schlittenhundeweltmeister und konnte daher bei seinem Sponser ein gutes Wort für den AVD e.V. einlegen.

An dieser Stelle noch mal unser herzlichster Dank an Peter und seinen Sponsor!!

Zu diesem Zeitpunkt war es schon mitten in der Nacht. Einige blieben noch etwas sitzen und erzählten interessante neue und lustige alte Geschichten, was einige bis zum Morgengrauen durchhielten. Die meisten fuhren dann aber doch noch schnell ins Hotel oder krochen ins Zelt oder Auto. (Die Holländer natürlich standesgemäß in ihren Wohnwagen).

Am nächsten morgen kamen die meisten so ab 11 Uhr wieder in Fahrt und es wurde weiter gearbeitet. Techniktraining, Grifftraining, Figurantenausbildung ect. .

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Für die informierten und fortgeschrittene Hundeführer und -Ausbilder, war es sicher schön unseren guten Freund Hans Werner Jahnke begrüßen zu dürfen. Hans Werner Jahnke ist einer der erfahrensten Hunde-, Experten, Führer, Ausbilder und Züchter den es in Deutschland gibt. Hans Werner war lange Zeit der Leiter einer Diensthundestaffel und war dort für den Diensthundeankauf, für die Diensthundeausbildung und für die Ausbildung der Diensthundeführer verantwortlich. Desweiteren züchtet er seit Jahren Leistungs-Schäferhunde im SV und Heideterrier für die Saujagd. Hans Werner hat die Gabe Hunde extrem gut lesen und einschätzen zu können, auch hat er eine enorme Ausstrahlung auf Hunde und vermag es immer sie zu beeindrucken.

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Am Nachmittag zog dann doch noch das befürchtete schlechte Wetter auf womit wir das Arbeitstreffen beendeten.

Im Resümee würde ich von einem schönen Treffen sprechen was ganz unter dem Arbeitsstern stand. Obwohl die Getränke und “Nedels Bratwürste” geradeso gereicht hatten,  hätten es doch noch etwas mehr Besucher sein können, wobei man sagen muß das uns leider mehrere angemeldete Hundeführer mit ca. 15 Hunden, wieder absagen mussten. Und wir wollen nicht vergessen es war ja auch schließlich Ostern, und es gab sicher auch einige unter uns die ein schlechtes Gewissen hatten, dass sie am Ostersonntag auf dem Hundeplatz statt mit ihrer Familie in der Kirche saßen, aber der Herrgott möge uns verzeien. Aber für die Hunde war so etwas mehr Zeit, was ja auch schön ist. Und trotzdem war die Zeit eigentlich wieder viel zu kurz ich hatte kaum Zeit mit einigen Freunden mehr als ein paar Worte zu wechseln. Aber das ist ja auch immer so…

Vielen Dank an alle helfenden Hände!

A. Pohlmeyer

Rückblick des großen AVD e.V.-Events, Essen Oktober 2005 ! (viele Fotos/many pictures)

Essen 15.&16. Oktober 2005

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Um es gleich vorweg zunehmen die AVD e.V.-Info-Veranstaltung in Essen war ein voller Erfolg, sehr viele interessierte Besucher, hochmotivierte Teilnehmer, sehr gutes Hundematerial, gute Organisation, schöne und gepflegte Platzanlage, fantastische Helfer, sehr gute Bewirtung, perfektes Wetter also rundum eine gelungene Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre!

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…lauter nette Leute…

Zwar hatte die Dessidenz im Oktober auch irgendwo etwas gemacht, so ein bis zwei Veranstaltungen und man könnte meinen das es den Besucherandrang der AVD e.V.-Infoveranstaltung negativ beeinflußt hätte, doch weit gefehlt, die große Mehrheit kam dann doch zu uns. Eine gute Organisation, ein gutes Program, proffesionelle Ausbilder und Figuranten, ein geregeltes Prüfungswesen mit offizieller Prüfungsordnung und eine klare Richtung in Zucht und Ausbildung ist den meisten Freunden unserer Rasse doch bedeutend lieber als chaotische Schutzdiensttreffen ohne Program.

Wir hatten uns ja an diesen beiden Tagen viel vorgenommen, wir veranstalteten ein Treffen mit non stop Hundeaktivitäten, das Program war so voll gestopft das wir es fast nicht geschafft hätten es innerhalb der beiden Tage durchzuziehen. Dafür war aber auch wirklich für Jeden etwas dabei und es kam nicht einen Moment Langeweile auf.

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Was für die Besucher sicher auch sehr schön war, ist das überall auf dem großen Vereinsgelände Pavilions mit Sitzgelegenheiten aufgebaut waren und die Küche wie auch der Getränketresen durchgehend geöffnet war. Eine weitere Besonderheit für viele war das es zwei große Stände gab wo zwei proffesionelle Hundesportausstatter ihre Waren zu fairen Preisen anboten. Hier gab es neben den üblichen Accessoire wie Leinen, Halsbänder, Geschirre, Futterschüsseln etc. auch ausgefallenes wie Vollanzüge, Zivilmanschetten und alles erdenkliche Schutzdienstmaterial.

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Die Besucher reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Die ersten Enthusiasten trudelten sogar schon am Freitagabend ein um ja nichts zu verpassen.

Nach einem schönen Frühstück im Clubheim wurde der Trainingsparcour aufgebaut und die Stationen besetzt.  Dannach wurde die Veranstaltung vom AVD e.V.-Ausbildungswart für NRW Björn Blasberg und von mir eröffnet.

Der erste Programpunkt war dann auch der Trainingsparcour. Alle waren eingeladen ihre Hunde zu holen und den Parcour zu durchlaufen. Der Parcour war so konzipiziert das der Hund durch Planen, über Hürden und Hindernisse, vorbei an verschiedenen Schrecksituationen und freundlichen Pasanten laufen mußte.

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Nach dem alle den Trainingsparcour ausgiebig genutzt hatten kamen unsere Figuranten zum Einsatz. Es wurde eine große Ringhetze für alle Jung- und wenig trainierten Hunde durchgeführt.

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Hier waren jetzt mehrere Figuranten an der Arbeit die Hunde im Schutzdienst aufzubauen. Es gab fast keine Totalausfälle, und auch bei denen gaben sich die Figuranten größte Mühe, annährend alle Hunde haben im Schutzdienst sehr gut gearbeitet, es waren auch mehrere Naturtalente dabei die zuvor noch nie im Schutzdienst geführt wurden und trotzdem absolut überzeugende Arbeit machten mit vollen und festen Griffen und allem drum und drann…

Dann kamen noch ein paar routinierte Hunde dran die dann auch ihr Können demonstrierten.

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Inzwischen war es schon nachmittags geworden und die Prüfer und Prüfungsfiguranten betraten den Platz. Jetzt wurden die Zuchtwertprüfungen eingeleutet. Insgesamt wurden 6 “Alanos/Dogo Canarios” gemeldet, wobei drei der sechs fast roh oder zumindest nicht professionell trainiert waren, was zeigt das genetisch hochveranlagte Hunde unsere Zuchtprüfungen sehr wohl auch auf Anhieb bestehen können. Es waren zwar noch einige mehr die überlegt hatten ihre Hunde bei einer ZWP vorzustellen, doch leider bekamen sie dann doch kalte Füße und entschieden sich dieses mal doch lieber nur zu zuschauen.

Was für die Zuschauer sehr schön war ist das alle drei Prüfungsstufen (ZWP 1,2,3) zu sehen waren.

Die Zuchtwertprüfungen wurden nach AVD e.V.-Prüfungsordnung durchgeführt, erst wurde der Hund in der Ruhelage geprüft wobei sich der Hund möglichst offen, freundlich, schußfest, selbstsicher und mutig zeigen muß. Danach trennt sich dann meist die Spreu vom Weizen, dann kommt nämlich der Reizlagenteil in dem der Prüfling während eines Überfalls und einer Mutprobe seine Härte, seine Belastbarkeit, sein Durchsetzungsvermögen, seine Nerven, seine Wehr- u. Beutetriebveranlagungen zeigen muß.

Die “Zuchtwertprüfung 1″ (ZWP1) ist die Mindestanforderung die wir im Punkto Wesen an einen Zuchthund stellen. Die “Zuchtwertprüfung 2″ ist dann schon für die wirklich sehr guten und weit überdurchschnittlichen Hunde. Und die “Zuchtwertprüfung 3″ ist dann für die handverlesene Wesens-Elite.

Wobei man aber klar sagen muß das der AVD e.V. die weltweit härtesten Zuchtüberprüfungen für die Rasse durchführt. Und nach unserer Erfahrung bestehen auch im Ausland nur ca. 10% der Hunde eine Wesensüberprüfung die mit unserer “Zuchtwertprüfung 1″ gleichzusetzen wäre! Unter diesem Gesichtspunkt müßte man also auch die “ZWP 1-Hunde” bereits als Elite bezeichnen!!!

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Zurück zu den Zuchtwertprüfungen vom 15. Oktober. Es konnte nur ein Hund, trotz recht guter Leistung, nicht bestehen. Die anderen Hunde hatten die Wesensprüfungen uneingeschränkt bestanden.

Wir gratulieren den Hundeführern zu ihren Hunden!

Die “Zuchtwertprüfung 1″ konnte der Hunde “Dardo de la Arena” bestehen. “Dardo” ist ein Rüde der nicht konsequent im Schutzdienst aufgebaut wurde, sondern ein Hund der das Wesen wirklich von Natur aus mitbringt. In der Ruhelage zeigte er sich sehr gelassen, nervenstark, mutig und freundlich, einzig die beiden Schüsse aus naher Distanz schienen ihn etwas zu beeindrucken.

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In der Reizlage machte er keinen hoch triebigen Eindruck, auf Belastung reagierte er aber mit voller Gegenwehr, hoher Härte und satten Griffen.

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Im Fazit kann man sagen das es sich bei “Dardo” um einen etwas temperamentlosen, aber sehr harten und selbstsichern Rüden handelt. (An die Schüße hat er sich mitlerweile auch gewöhnt)! Er zeigt für unsere Rasse ein sehr schönes Naturwesen, vom Charakter ist er sicher kein prädestinierter Sporthund, allerdings für die harte Gangart ist er schon wesentlich besser geeignet. Denn nimmt man ihm im Schutzdienst hart antwortet er seinerseits mit sehr harten Griffen die er auch unter starker Belastung hält oder sogar noch verbessert. “Dardo” wäre sicher sehr gut für Hündinen mit viel Temperament und Trieb aber vielleicht nicht so guten Nerven, als Deckpartner geeignet.

Die “Zuchtwertprüfung 2″ konnte die Hündin “Honra de la Arena” mit einer nahezu perfekten Vorführung bestehen. Die Ruhelage meisterte sie (fast) optimal, es gab (fast) kleine Beanstandung. Einzig der Schirm beeindruckte sie leicht, wobei sie sich aber sofort wieder fing.

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In der Reizlage konnte sie ebenfalls absolut überzeugen. Beim Überfall zeigte sie sehr schnelle Reaktionen, volle und feste Griffe bei hoher Härte. Auch die Stockschläge beeindruckten sie nicht. Die Hündin trennte auf Hörzeichen.

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Auch bei der Mutprobe setzte sie sehr schnell nach und zeigte wieder volle und feste Griffe. Die Stockschläge verdaute sie problemlos. Auf das Hörzeichen “Aus” ließ sie problemlos ab.

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Insgesamt eine sehr gute, triebige und leistungsstarke Nachzuchthündin, die sich bei dieser Prüfung nahezu perfekt präsentierte. Was will man mehr?!

Ebenfalls die “Zuchtwertprüfung 2″ konnte der, kaum trainierte,

Nachzuchtrüde “Arnold von Baden” mit sehr guter Leistung bestehen.

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“Arnold” übersprung die ZWP1″ und wurde sofort für die “Zuchtwertprüfung 2″ gemeldet. Sein Besitzer wollte ihn sogar gleich in der “Zuchtwertprüfung 3″ vorstellen und ließ sich nur auf Rat der Prüfer etwas bremsen. Das “Arnolds” Besitzer zu recht sehr überzeugt von seinem Hund war, bestätigte seine souveräne Leistung bei dieser Prüfung. Wir sind jetzt auch überzeugt das “Arnold” ein Kandidat  für die “ZWP3″ ist. Auch bei der späteren Nachtübung wurde er gleich in die “Goldklasse” geworfen und das meisterte er auch sehr gut,  er machte nur einen Fehler der ihn an einem noch besseren Abschneiden hinderte. Bei der Nachtübung griff  sich “Arnold” während eines Überfalls nämlich das Fass mit dem der “Scheintäter” angriff und nicht den Scheintäter selbst. Das kostete ihm 10 von insgesamt 30 Punkten. Aber zurück zu seiner “Zuchtwertprüfung 2″ in  der Ruhelage war er absolut ohne Beanstandung.

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Er machte einen freundlichen aber schon etwas angespannten und stets abwehrbereiten Eindruck, was neutral gewertet wurde da dieses Verhalten Ok oder besser gesagt Geschmackssache ist .

In der Reizlage zeigte er beim Überfall, obwohl er falsch fixiert war, sehr schnelles Einsteigen mit vollem und festem Griff im Oberarm und ließ sich durch die Stockschläge nicht im geringsten beeindrucken.

Bei der Mutprobe zeigte er sehr schnelles Nachsetzen, bremst nicht ab, geht voll in den Scheintäter, bekommt einen Anbiß im Arm und nimmt die Stockschläge sehr gut. Danach wechselt er seinen Griff in das Bein des ST und wechselt wieder zurück in den Arm.

Insgesamt ein hoch veranlagter, selbstbewußter Rüde mit bestem Wesen, von dem wir sicher noch viel erwarten können.

Der dritte Hund der bei diesem Treffen die “Zuchtwertprüfung 2″ erfolgreich abgelegt hatte war “Hampa de la Arena”, in der Ruhelage war er absolut super. “Hampa”(alias Greif) war durch nichts zu beeindrucken, er nahm sogar die Plane, den Schirm und den Kanister als Spielobjekt oder besser alsBeute an, obwohl diese Gegenstäde, in den dazugehörigen Stationen, eigendlich die Hunde beeindrucken sollten.

Reizlage: Bei der Mutprobe steigt er gut ein, wechselt die Griffe im Arm und hält die Stockschläge gute. Der Hund zeigt hohe Härte und hätte sicher noch deutlich mehr vertragen…(Die Stockschläge wurden beim Überfall etwas verhemmt ausgeführt).

Bei der Mutprobe zeigt “Hampa” schnelles nachsetzten, bremst nicht ab und hält den Griff auch während der Stockschläge weiterhin gut. Nach Einstellung der Kampfhandlung lässt er selbstständig ab.

Das Griffverhalten war nicht ganz optimal, das haben wir bei ihm schon besser gesehen.  Und der Figurant machte zwei kleine Fehler, er führte während der ersten Kampfhandlung die Stockschläge etwas zu verhalten aus und der Figurant wich leicht bei der Mutprobe aus.

Insgesamt aber ein selbstsicherer, noch junger, Rüde mit einer ordentlichen Vorstellung der voll bestehen konnte. Hampa de la Arena stellte sein Wesen abends während der Nachtübung noch deutlich besser unter Beweis, da wurde er dann Sieger der “Silberklasse”.

Die äußerst harte “Zuchtwertprüfung 3″ konnte der  junge Rüde “Parko (de la Arena/Nedel)” erfolgreich ablegen, womit er jetzt auch zu dem elitären Kreis der Hunde gehört die diese Prüfung bestehen konnten.

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Bei der “ZWP 3″ geht es in der Reizlage wirklich zur Sache, weshalb sich verständlicher Weise die meisten Hundebesitzer streuben würden ihren Hund solch einer harten Probe zu unterziehen. Aber bitte vergessen Sie nicht es handelt sich hier um eine Zuchtprüfung die den Hund so hart rannimmt das er auf seine Genetik zurüchgreifen muß und nicht um eine Sporthundprüfung oder ähnliches die ja viele Hundeführer auch nur zum Spaß ablegen. Die “ZWP’s” sind generell so ausgelegt das man wirklich sieht was der Hund von Natur aus mitbringt und nicht was er erlernt hat. Denn wie ich immer sage das erlernte vererbt er nicht!

In der Ruhelage zeigte sich “Parko” etwas zurückhaltend und angespannt. Das der Rüde sich in der Ruhelage nicht optimal zeigen würde war uns klar, da er sich in Umweltstreßsituationen immer etwas unwohl fühlt. Dieser Mangel ist auf die schlechte Sozialisierung des Rüden zurück zuführen. Wobei man aber klar sagen muß das der Rüde keine offensichtliche Aggression oder Angst gezeigt hat!

In der Reizlage legte er einen sensationellen Überfall hin, es war auch mit härtester Gangart nicht möglich  den Rüden zu sperren.

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“Parko” zeigte sehr harte Griffe und ließ sich absolut nicht beirren. Bei der Mutprobe setzte er schnell nach und ignorierte den Kanister. Durch einen 9mm Schuß direkt über seinen Kopf bremste er ab. Durch die folgenen Einwirkungen des Scheintäters ließ er sich nicht sperren oder beeindrucken und bekam so einen verzögerten aber festen Einbiß. Den Griff wechselte er nach einiger Zeit und hielt dann wieder fest und ruhig.

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Bei beiden Reizlageteilen zeigte er stark ausgeprägtes Konterverhalten. Der Rüde ließ bei beidemale schlecht ab.

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Der Scheintäter hatte den Rüden nach dem Einbiß eigentlich schon über Gebühr deutlich, durch starke Einwirkungen über einen längeren Zeitraum, belastet.

Insgesamt eine beeindruckene Vorführung des jungen Rüden. Ein sehr guter Rassevertreter, der durch mangelnde Sozialisierung in der Ruhelage nicht ganz optimal dasteht, allerdings hat er die Fähigkeit sich blitzschnell wieder zu fangen, falls er einmal unsicher wird. In der Reizlage ist er absolut hart und gradlienig.

Wir gratulieren dem Besitzer Frank Nedel zu seinem Mut und vorallem zu der Leistung seines Hundes, eine Leistung die zu bringen nur extrem wenige Hunde fähig sind.

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 Nach dem baldigen Eintritt der Dunkelheit begannen wir mit der Nachtübung.

In der Nachtübung mußten die Hunde die verschieden Situation des Parcours durchlaufen. Während des Parcours wurde die Umwelttauglichkeit, die Schreckhaftigkeit und die Verteidigungsbereitschaft des Hundes geprüft. Diese Nachtübung wurde als Wettkampf ausgetragen und hatte einen sehr realitätsnahen Bezug. In den verschiedenen Stationen erhielten die Hunde Punkte die dann zu Schluß zusammen gezählt wurden und so die Platzierung der Hunde ergaben. Die Punkte wurden durch sachkundige Bewerter vergeben.

Aber wichtiger als die Punkte und Plazierungen sollte der Spaß sein den der interessierte Hundeführer dabei haben sollte und vieleicht auch die Beantwortung der Frage die wir immer wieder hören: “Würde mich mein Hund verteidigen”?

Die Nachtübung wurde in der Jugend-, Silber-, und Goldklasse durchgeführt.

Da wir etwas Rücksicht auf die Anwohner nehmen wollten begannen wir diesmal zuerst mit der Goldklasse, da das mit Abstand die lärmintensivste Klasse war.

Die Goldklasse war für die Vollprofis gedacht, für die Hundeführer die meinten das ihre Hunde durch nichts zu beeindrucken seien und über eine sehr hohe Härte verfügen. Gleich nach dem ersten Hund der Goldklasse harderten einige unter uns doch sehr ob sie ihren Hund wirklich starten lassen sollten oder ihn doch lieber zurück ziehen sollten.

Nach dieser sehr harten und schwierigen Klassen kam dann die Silberklasse. Die Silberklasse war zwar in der Härtestufe deutlich abgeschwächter aber trotzdem nicht minder realitätsnah, auch hier wurden Angriffe der Scheintäter im Vollanzug ausgeführt.

Insgesamt wurden einige Hunde die zur Nachtübung bereits gemeldet waren wieder zurück gezogen und viele Hunde die tagsüber auf dem Vereinsgelände dauerhaft zu sehen waren wurden erst garnicht gemeldet.

Was schade war ist das viele Besitzer von Hunden die Ihre “Alanos/Dogo Canarios/Perro de Presas” aus Nicht-AVD-Zucht haben, sich nicht getraut hatten ihre Hunde vorzustellen. Wir haben vollstes Verständnis das sich nicht Jeder traut seinen Hund in diesem Wettkampf vorzuführen und sicher auch nicht jeder Hund die besten Vorraussetzungen hat. Doch werden bei uns immer alle Hunde fair behandelt und bewertet!!!

Einige haben aber auch nicht gezögert ihren Hund vorzustellen obwohl er nicht aus AVD-Zucht stammt und wir sind sicher das diejenigen auch bestätigen können das bei uns alles fair abläuft. Der AVD e.V. hat keine Vorurteile! Bei uns kann Jeder seinen  Hund vorstellen egal wo er ihn gekauft hat.

Nur Leute die uns tagsüber erzählen ihr Hund kann alles, habe angeblich Prüfungen und ist natürlich auch noch Welt- oder mindestens Europameister auf einer obskuren Schönheitsausstellung geworden (Und das natürlich nicht in Spanien sondern in irgend einem Dorf in Deutschland, na Prost Mahlzeit). Und diese Leute führen ihre Hunde natürlich nicht vor, die haben dann nämlich meistens gerade zu viel oder zu wenig gefressen, sind gerade in der Hitze, haben sich am Ballen oder an den Krallen verletzt, oder die Besitzer halten es für Quatsch da sie ja sowieso wissen das ihr Hund der Beste ist und hätte er mitgemacht dann hätte er auch gewonnen, oder die Lieblingsausrede “Wir haben leider nicht solange Zeit, wir müßen noch weg” natürlich schauen sie dann doch die ganze Veranstaltung an. Ja diese Pralhänse die mögen wir dann wirklich nicht so gerne…

Wir haben immer wieder Starter die wissen das ihr Hund erhebliche Schwächen hat und trotzdem haben sie die Courage ihren vierbeinigen Partner bei unseren Nachtübungen vorzustellen und bestmöglich zu unterstützen.

Wir haben immer großen Respekt vor diesen Teilnehmern!

Diesesmal wurden sogar zwei Junghunde von den Kindern Lena Jendrycki und Sven Blasber vorgeführt. Gratulation zu der richtigen Einstellung!!!

Das einige zurückgezogen wurden war allerdings auch nicht schlimm da wir mit den gemeldeten Hunden bei weitem genug zu tun hatten. Wir mußten sogar die Jugendklasse auf den nächsten Morgen verschieben, so das die Jugendklasse also eigentlich ein Wesensparcour und kein Nachtübungsparcour war, was die Jugendklasse aber nicht beeinflußt hatte.

 Nach Beendung der Silberklasse war es schon sehr spät.

Wären es zu wenig Hunde geworden hätte ich selbst auch noch 6 weitere “De la Arena-Hunde”  im Hänger gehabt, die wir hätten vorführen können.

Nach dem Ende der Silberklasse ging es ins Clubheim, oder für die weniger hartgesottenen ins Hotel, in den  Wohnwagen, ins Auto oder  Zelt.

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Nach einer all zu kurzen Nacht wurde dann am nächsten morgen gleich die Jugendklasse durchgeführt.

Die bei der Nachtübung vorgestellten Hunde zeigten fast alle ein sehr gutes Wesen.

Natürlich hat eine Nachtübung nicht so eine Aussagekraft wie eine “ZWP”, doch konnte man sehr schön die verschieden Wesensveranlagungen der Hunde sehen.

Es liegt in der Natur der Sache das sich einige Hunde unter Wert verkauft haben und andere vielleicht etwas Glück hatten. Doch glaube ich waren die Platzierungen absolut richtig, gerechtfertigt und für alle Experten sicher keine Überraschung.

Hier sehen Sie die Platzierungen der

Nachtübung

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Resultate:

Goldklasse

1. Platz:  Wotan (de la Arena), Alano/Dogo Canario, Rüde, mit Besitzer  Arne Pohlmeyer

2. Platz: Delicia de la Arena, Alano Dogo Canario, Hündin, Besitzer: Melanie Hillebrand

3. Platz: Lisa, APBT, Hündin, Besitzer: Alexander Scheidemantel

4. Platz: Parko (de la Arena/Nedel), Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Frank Nedel

5. Platz: Arnold von Baden, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Adnan Selli

6. Platz: Puma (Blasberg), Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Jennifer Blasberg

7. Platz: Ass, Malinois-Mix, Rüde, Besitzer: Dieter Blasberg

Silberklasse

1. Platz: Hampa de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Timm Barche

2. Platz: Dardo de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Josepf Reger

3. Platz: Dalton de Eterna Primavera (Import de la Arena), Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Wolfgang Schüler

4. Platz: Justus, Deutescher Schäferhund, Rüde, Besitzer: Claudia Kemena

4. Platz: Faye Bentaiga, Alano, Hündin, Besitzer: Ralf Lukauecz

5. Platz: Honra de la Arena, Alano/Dogo Canario, Hündin, Besitzer: Thomas Grüneberg

5. Platz: Fly vom rotem Milan, Malinois, Rüde, Besitzer: Dieter Blasberg

6. Platz: Roko, Rotweiler, Rüde, Besitzer: Hannes

7. Platz: Pilgrim, Malinois, Rüde, Besitzer: Claudia Kema

7. Platz: Dora Walhalla, Alano, Hündin, Besitzer: Florian Fiedler

8. Platz: Jinete de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Sven Selbeck

8. Platz: Rocky, Malinois, Rüde, Besitzer: Andreas Kasfeld

9. Platz: Igneo de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: René Venohr

9. Platz: Jorge de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Heike Waxweiler

9. Platz: Boyero del Canaveral, Alano, Rüde, Besitzer: Koppe

10. Platz: Belicia de la Arena, Alano/Dogo Canario, Hündin, Besitzer: Wolfgang Schüler

Jugendklasse

1. Platz: Lennox de la Arena, Alano/ Dogo Cananrio, Rüde, Besitzer: Björn Blasberg

2.  Platz: Leo de la Arena, Alano/Dogo Canario, Rüde, Besitzer: Christian Raubenheimer

3. Platz: Red Star Emma (Import de la Arena), Alano Dogo Canario, Hündin, mit HF Nadine Schmidt

3. Platz: Luna de la Arena, Alano/Dogo Canario, Hündin, Besitzer: Andrea Blasberg

4. Platz: Aaliah, Alano, Hündin, Besitzer: Jessica Kindermann

5. Platz: Adriano, Alano, Rüde, Besitzer: Anja Reintsch

6.Platz: Pepina, Mischling, Hündin, Besitzer: Sven Blasberg

7. Platz: Pepe, Mischling, Rüde, Besitzer: Anna-Lena Jendrycki

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Nach Ende der Jugendklasse wurde dann die Siegerehrung für die gesamte Nachtübung durchgeführt. Die einzelnen Bewertungen wurden verlesen und die Urkunden vergeben. Die jeweiligen Gewinner der einzelnen Klassen erhielten darüber hinaus einen hochwertigen Pokal.

Und unsere Melanie erhielt für ihren zweiten Platz in der Goldklasse eine Medaille die wir direkt von unseren Freunden vom  “Club Espanol del Dogo Canario” aus Tenerifer importiert hatten.

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Nach der Siegerehrung ging es dann wieder streng nach Veranstaltungsplan weiter:

Unterordnung und Schutzdienst für alle!

Die Ausbilder und Figuranten gaben sich größte Mühe auf die Wünsche der Hundeführer einzugehen und die Hunde bestmöglichst zu trainieren.

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Jetzt ging es weiter mit den Formwertprüfungen die in Form einer Ausstellung durchgeführt wurden. Die Hunde erhielten ihre Bewertungen auf einer Skala von 1bis 6, wobei die eins die Bestnote da stellt. Die Formwertnote ist embenfalls eine Zuchtprüfung die für die Zuchtzulassung eines Hundes von Nöten ist.

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“Aisa (Import de la Arena)”

Auch wenn hier keine angeblichen Weltmeister gekürt wurden, waren doch verdamt typvolle und wirklich schöne Hunde im Ausstellungsring zu bewundern. Wenn man das mal mit den früheren Ausstellungen in Ellwangen verglichen hätte, wo immer nur vereinzelt typvolle Hunde (wie z.B. Sultán) zu sehen waren, wäre das eine Typsteigerung von 100% gewesen.

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“Sheila”

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(“Tornado (Vollberg)” Import aus Gran Canaria)

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Die ausgestellten Hunde waren alle von guter bis sehr guter Qualität!

Es wurde mehrfach die Bestnote “1” vergeben und kein Hund erhielt eine schlechtere Formwertnote als “3”. (und auch die drei steht immer noch für einen zuchtuneingeschränkten Formwert). Hierran können wir sehen das die AVD e.V.-Zuchtaktivitäten der letzten Jahre in die richtige Richtung gegangen sind und die äußerst typvollen Importe ihre Spuren im Formwert deutlich hinterlassen haben.

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“Dalton de Eterna Primavera (Import de la Arena)”

Gerichtet wurde nach dem spanischen FCI-Standarts. Um es für den interessierten Zuschauer deutlicher zu machen, wurden anhand der jeweiligen Hunden, die einzelnen Punkte des Standarts erläutert und per Megaphone übertragen. Um der Ausstellung einen noch schöneren Rahmen zu geben wurden auch einige Hunde ausgestellt die bereits ihre Formwertnote hatten.

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 “Puma”

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Hier können Sie sich die Formwertresultate der ausgestellten Hunde ansehen:

Die Formwertnote “1” konnten die folgende Hunde erlangen

Sheila (de la Arena) (“1″ ohne Abstriche)

Igneo de la Arena (“1″ ohne Abstriche)

Elly (Import de la Arena) (“1″ ohne Abstriche)

Red Star Emma (Import de la Arena) (“1″ Jugendnote ohne Abstriche)

Dureza de la Arena (Tara) (“1″ mit leichten Abstriche)

Puma (“1″ mit leichten Abstrichen)

Arnold von Baden (“1″ mit leichte Abstrichen)

Dalton de Eterna Primavera (Import de la Arena) (“1″ mit leichten Abstrichen)

Parko (de la Arena/Nedel) (“1″ mit leichten Abstrichen)

I (Atila)de la Arena (“1″ mit leichten Abstrichen)

Jinete de la Arena (“1″ mit leichten Abstrichen)

Tornado (Vollberg)(“1″ mit deutlichen Abstrichen)

Aisa (Import dela Arena) (“1″ Jugendnote mit leichten Abstrichen)

Leo de la Arena (“1″ Jugendnote mit deutlichen Abstrichen)

Die Formwertnote “2” konnten die folgende Hunde erlangen

Lennox de la Arena (“2″ Jugendnote ohne Abstriche)

Abaja (Import de la Arena) (“2″ mit leichten Abstrichen)

Jorge de la Arena (“2″ mit deutlichen Abstrichen)

Die Formwertnote “3” konnten die folgenden Hunde erlangen

Luna de la Arena (“3″ Jugendnote ohne Abstriche)

Ilka of Bavarian Presa (“3″ ohne Abstriche)

Adriano (“3″ Jugendbeginnote ohne Abstriche)

Aaliah (“3″ Jugendbeginnote mit leichten Abstrichen)

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“Boyero del Canaveral”

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 “Jinete de la Arena”

Nach der sehr zeitintensieven Ausstellung ging es dann mit den Vorführungen weiter.

Hier wurden, von den Demoteams, ausbilderische Leistungen präsentiert die viele unserer Rasse vielleicht garnicht zu getraut hätten.

Als erstes wurden einige Zuschauer auf den Platz gebeten, die als Ablenkung und als Demonstrationsobjekte der Menschenfreundlichkeit unserer Rasse fungieren sollten.

Dann betrat Björn Blasberg mit dem Rüden “Puma” den Ausbildungsplatz. Björn führte uns mit “Puma” eine eindrucksvolle Unterordnung mit Freifolge durch eine große Menschengruppe, mit Ablage unter straker Ablenkung und mit  einem Aport über weite Distanz vor. Das beeindruckenste aber war sicher das während der Vorführung ein, zuvor versteckter, Scheintäter mehrfach angriff. Puma vereitelte die spektakulären Angriffe des Scheintäters und ließ sich danach sofort wieder in Freifolge abführen um weiter seiner Unterordnungsdemonstration nachzugehen und das obwohl sich der bedrohliche Scheintäter immer noch in seiner Nähe aufhielt.

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Es war eine wirklich gelungene Präsentation von Pumas Gehorsam und der Ausbildungsfähigkeit unserer Rasse!

Dann betrat Melanie zusammen mit ihrer Couga (Delicia de la Arena)  und einem Scheintäter das Geschehen. Jetzt wurde den deutlich verblüfften Zuschauern gezeigt was ein ausgebildeter Personenschutzhund leisten kann und vorallem unter welchen Gesichtspunkten er ausgebildet wurde. Hier wurden wirklich neue Wege der Schutzhundeausbildung gezeigt. Das Demoteam wies deutlich auf das der Hund in keinster Weise Aggressionen gegen den Scheintäter hegt und auch das er keine klar ersichtlichen Beute- oder Wehrtriebreaktionen zeigt. Und doch agierte der Hund blitzschnell gegen Angriffe auf seine Hundeführerin. Dieser Hund wurde nach den Prinzipien der Hundeschule “Dog Control” im Personenschutzdienst ausgebildet. Der Hund darf keine Angriffe auf seinen Hundeführer zulassen, darf aber auch nicht zu hoch in Trieb kommen und muß sich sofort wieder absolut freundlich und umwelttauglich zeigen. Der Hund vereitelte während dieser Vorführung mehrere Angriffe unter großer Ablenkung und ließ sich dannach sofort wieder vom Scheintäter streicheln, der sich sogar zu dem Hund auf den Boden legte.

Das der Hund nicht equipmentfixiert ist wurde deutlich gezeigt, unteranderm wurde ihm sogar eine Beiswurst als Ersatz angeboten was der Hund aber ignorierte, sich nicht beirren ließ und weiter seine Hundeführern beschütze.AVD-Treffen-Essen-2005-035.jpg

Auch die Schußfestigkeit wurde bewiesen, indem der Scheintäter die Trommel seines 9mm Revolvers direkt über dem Kopf des Hundes leerrschoß.

Und alle diese realistischen Schutzdienstaktion in mitten der Zuschauer!

Während dieser langen Demonstration führte Melanie dann auch noch eine schöne Unterordnung (Fußgehen, Freiablage etc.) mit ihrer Hündin vor.

Diese Vorführung fazinierte die Zuschauer besonders und brachte auch die Zuschauer mit  viel Ausbildungserfahrung zum nachdenken.

Als dritte und letzte Vorführung traten dann Jennifer Blasberg und Andrea Blasberg mit ihren beiden Junghunden “Lennox de la Arena” und “Luna de la Arena” an.

Sie präsentierten uns den hohen Ausbildungsstand ihrer jungen Hunde.

Hier wurde positiv bestärkte Unterornung vom feinsten geboten.

Sehr schöne Freifolgen, Ablagen und super Motivationsvorschläge wurden uns hier von Jenny und Andrea gezeigt.

Sehr schön zu sehen wie unsere jungen Nachwuchshunde schon so perfekt im VPG-Sport arbeiten.

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Nach den Vorführungen wurde dann, für die unermüdlichen,  noch etwas Übungsbetrieb geboten.

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Dannach wurde die Veranstaltung dann offiziell beendet.

Die fleisigen Helfer halfen dann noch alle kräftig mit das Vereinsgelände wieder aufzuräumen um die vielen Übungsgeräte und Utensielien zu verstauen.

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Im Fazit war es also eine vollstens gelungene Veranstaltung die wir im nächsten Jahr zeitig wiederholen werden. Nächstes mal werden wir den Zeitplan vieleicht nicht ganz so voll stopfen, damit die Veranstalter auch mal Zeit finden etwas durch zu atmen.

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An dieser Stelle sei noch einmal der ganzen NRW-Gruppe und allen Helfern, ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre, unser herzlichster Dank ausgesprochen!

Arne Pohlmeyer

Rückblick: AVD e.V. Ostertreffen 2005

Dieses Ostern konnten wir nur eine festgelegte und überschaubare Anzahl an Hundeführern einladen, da wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht hatten.

Wir traffen uns am Samstag nicht auf einem Hundeplatz, sondern auf einem Privatgrundstück mit privatem Wohnhaus.

In diesem Wohnhaus sollte nun eine ganz besondere Nachtübung ausgetragen werden.

Wir präparierten das Wohnhaus schon einen Tag zuvor, in dem wir die verschieden Nachtübungsstationen vorbereiteten.

Der Parcour:

Die Teilnehmer der Nachtübung mussten mit ihren Hunden an der Aussenseite des Haus entlang zu einer Überdachten und gefliesten Terasse. Hier musste der Teilnehmer nun eine Schiebetür öffnen um in das Innere des Hauses zu gelangen. Nun stand er mit seinem Hund mitten im Wohnzimmer des Hauses. In diesem Wohnzimmer hielten sich alle anderen Besucher auf und veranstalteten eine Party. Mit dem Begriff Party muß man sich eine wirklich laute Feier mit richtig lauter Musik vorstellen.

Nun mußte sich der Hundeführer mit seinem Hund direkt durch die feierenden Leute bewegen.

Dannach wurde er angewiesen sich an eine festgelegte Position zu stellen und dort zu warten.

Diese Position lag dicht an einer Tür die das Wohnzimmer mit dem Flur verband. Nun wurde die Musik noch lauter aufgedreht und plötzlich riss ein Scheintäter diese Tür auf und sürmte ins Wohnzimmer. Der Scheintäter griff dann ungebremst an. Diesen Angriff sollte der dann unverzüglich vereiteln. Nach Einstellung der Schutzdiensthandlung sollte der Hund wieder ablassen und der Scheintäter flüchtete wieder in den Flur und war verschwunden.

Jetzt sollte der Hundeführer seinen Hund wieder in einen weiteren Raum führen in dem ein undurchsichtiger Vorhang hing.

Hinter diesem Vorhang  machte sich ein zweiter Scheintäter bemerkbar. Nun war der HF angehalten seinen Hund durch den Vorhang zu schicken. Der Hund sollte selbstständig, vor dem Hundeführer durch den Vorhang laufen. Dort landete er nun in einer kleinen Kammer, in der sich der ST befand. Der Scheintäter griff den Hund im schwierigen rechten Winkel an. Der Hund mußte sich in der Kammer drehen und den ST fassen.

Nach dieser Schutzdiensthandlung holte der HF seinen Hund wieder ab und stellte sich vor eine verschlossene Tür.

An dieser Tür befand sich ein Schild auf dem das Wort “Panikraum” zu lesen war.

Nun hatten langsam auch einige HF Angst, aber auch dort mussten sie mit ihren Vierbeinern rein. In diesem Raum war es erst stockdunkel und dann wurde er von einer Wunderkerze/Pyrokerze etwas erleuchtet. Jetzt war zu erkennen das an der Decke ein Galgen hing, man sich mitten zwischen Kartoons und Storuporplatten befand. In diesem Panikraum lief Wasser was in extremer Lautstärke auf ein Blech prasselte. Und jetzt wurde auch noch eine elektrische Säge eingeschaltet was die Geräuschkulisse natürlich noch stark erhöhte. Der Hundeführer musste seinen Hund genau auf die Pyrokerze zuführen da sie an der Tür hing durch die er den Raum wieder verlassen konnte. Jetzt ging es wieder raus aus dem Haus und der Parcour war beendet.

Nun wurde dieser Nachtübungsparcour in drei Klassen aufgeteilt:

1. Klase Jugendklasse (für Welpen und Junghunde)

2. Klase Silberklase (für erwachsene Hunde)

3. Klasse Goldklasse (für die harten und erfahrenen Profihunde)

In der Jugendklasse wurde natürlich noch sehr freundlich figuriert. In der Silberklasse waren die Angriffe dann schon sehr realistisch und in der Goldklasse versuchten die Scheintäter dann die Hunde richtig einzustampfen, da gab es dann richtig Druck für die Hunde.

Hier muß man aber klar sagen das bei dieser Nachtübung nicht nur die Schutzdienststationen, sondern auch die anderen Stationen das Nervenkostüm der Hunde extrem gefordert haben. Die ganze Nachtübung war sehr realitätsnah.

Hier die Resultate:

Goldklasse:

1. Platz: Wotan (de la Arena)

2. Platz: Delicia de la Arena

3. Platz: Parko (Nedel)

3. Platz: Anja (Blasberg)(KNPV-Malinois)

4. Platz: Hummel (de la Arena)

4. Platz: Lisa (Scheidemantel) (APBT)

5. Platz: Arnold von Baden

6. Platz: Nick (Bongers) (Stukenbrock-Malinois)

Silberklasse:

1. Platz: Robusto Guarda Gringo

2. Platz: Honra de la Arena

3. Platz: Dureza de la Arena

4. Platz: Hampa de la Arena

5. Platz: Ebo von den Pretorianern (Cane Corso)

6. Platz: Tabasco (Blasberg) (Malinois)

7. Platz: Pilgrim (Kemena) (Malinois)

8. Platz: Quasimodo (Kemena) (Deutscher Schäferhund)

Jugendklasse:

1. Platz: Red Star Emma (Import de la Arena)

1. Platz: Lennox de la Arena

2. Platz: Jinete de la Arena

3. Platz: Lady (Selbeck) (Staffordshire-Mix)

4. Platz: Karto de la Arena

5. Platz: Leo de la Arena

6. Platz: Vamo (Import de la Arena)

7. Platz: Ivor de la Arena

7. Platz: Joya de la Arena

Bei der Siegerehrung wurden dann wie immer Urkunden und Pokale verliehen.

Dannach ging die Feier noch weiter, da wir das Haus unbegrenzt nutzen konnten. Mehrere Teilnehmer schliefen auch in dem Haus. Das Haus mit dem großen Grundstück wurde uns übrigens von Thomas Grüneberg zur Verfügung gestellt, Vielen Dank Thomas!!!

Nach einen Frühstück am nächsten morgen fuhren wir dann zum Hundeplatz wo wir den ganzen Ostersonntag mit den Hunden arbeiteten. Das Wetter war großartig und wir hatten alle viel Spaß!

Rückblick: AVD e.V.-Weihnachtsfeier 2005 !

Am 18.12.05, also am vierten Advent, fand unsere Weihnachtsfeier in Niedersachsen statt.

Wir hatten Vormittags eine Ausdauerprüfung über 25 km geplant, Nachmittags Übungsbetrieb und Prüfungen und für den Abend hatten wir einen kleinen Saal beim Italiener reserviert.

 Nun hatte es die ganze vorherige Nacht geschneit und die Strecke der Ausdauerprüfung lag mitten im Wald und war somit natürlich nicht geräumt…

Aber was solls…, wir trafen uns wie verabredet auf dem Hundeplatz. Nach einer kurzen Ansprache fuhren wir in Kolonne zum Start der Ausdauerstrecke , wo wir die Fahrräder abluden.

Zu meinem Verwundern machte keiner der gemeldeten Teilnehmer einen Rückzieher, wobei die Strecke, wetterbedingt, wirklich grausig aussah und auch noch ein starker Wind wehte.

Also nahmen die Teilnehmer Ihre Hunde und setzten sich auf die Drahtesel.

Nach einer knappen Erklärung vom Ablauf der Prüfung wurde der Startschuß gegeben und die Teilnehmer radelten los.

Extrem beeindruckend war das einer der Teilnehmer sein Fahrrad an den Baum stellte, da er die 25 km lieber laufen wollte. Um es gleich vorweg zunehmen dieser Läufer schafte es tatsächlich nicht nur die Strecke in der vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit zu bewältigen , sondern überholte sogar noch einge der Radfahrer.

Und wir reden hier nicht von 25 km auf dem Sportplatz, wir reden hier von Schnee, Wind, unebenen Waldwegen und haufenweise Matsch!!!

Wir haben wirklich Hochachtung vor dieser Leistung. Denn hier sehen wir mal das auch die Hundeführer selbst Härte, Durchsetzungskraft, Durchhaltevermögen und einen eisernen Willen haben können! Alles Eigenschaften die wir an unseren Hunden so schätzen, doch meist nicht selbst aufbringen wollen oder können.

Alle Teilnehmer der Ausdauerprüfung konnten erfolgreich bestehen. Und alle waren noch heil, obwohl tatsächlich einige Stürze zu dieser Ausdauerprüfung gehörten. Die meisten lagen noch gut in der Zeit, ein Teilnehmer reizte die Gesamtzeit zwar streng aus, schaffte es aber auch noch pünktlich im Ziel anzukommen. Einzig unser Freund Hartmud Döring mit seinem Hund Ebo konnte die AD nicht bestehen, das war aber nicht seine Schuld da er sich ein Fahrrad auslieh was nach ca. 800 Metern den Geist aufgab. Hartmud schleppte das Fahrrad wieder zurück, tauschte es gegen ein anderes Rad und startet erneut, doch man mag es kaum glauben auch dieses Fahrrad streikte nach kurzer Zeit auch wieder. Und jetzt war nicht mehr genügend Zeit um noch einen dritten Versuch zu unternehmen. Deshalb war Hartmud mit seinen Hund Ebo aus der Wertung zu nehmen. Ebo war als Cane Corso die einzige Fremdrasse die bei dieser Weihnachts-Ausdauerprüfung gestartet ist. Hartmud berichtet uns dann, auf seiner typisch amüsanten Art, von weiteren Mißgeschicken die ihn in letzer Zeit zu verfolgen schienen (Auto, Waschmaschiene ect.).

Nach Beendigung der Ausdauerprüfung waren die meisten durchgefroren klitschnaß und mußten sich erst mal umziehen.

Nach etwas Erholung ging es dann auf den Hundeplatz wo schon die anderen Besucher der Weihnachtsfeier warteten.

Jetzt hieß es Schutzdienst, Ruhelage und Unterordnung für alle.

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Geplante Prüfungen verkniffen wir uns jetzt doch lieber, da mittlerweile so viel Schnee auf dem Hundeplatz lag, dass man unmöglich schnell laufen konnte. Die Figuranten lagen ja sogar schon so mehrfach auf der Nase.

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Alle holten ihre Hunde auf den Platz und begannen mit dem Training.

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Abends gingen wir dann zu dem wohl verdienten gemütlichen Teil über…

Wir fanden uns alle bei unserem Stamm-Restaurant, einen guten Italiener, ein. Hier hatten wir einen kleinen Saal für uns, in denen wir dann unsere eigendliche Weihnachtsfeier begannen.

Einige hatten noch wirklich weite Strecken vor sich. Ich denke die Besucher aus Amsterdam, Thüringen und aus Baden Baden hatten wohl die weiteste Fahrt vor sich, da waren unsere Freunde aus Mecklenburg Vorpommern, aus Schleswig Holstein oder aus Berlin ja noch verhältnismäßig schnell zu Hause.

Doch trotzdem feierten, assen und tranken wir alle noch bis in die späten Abendstunden.

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Schulklassen und Kindergartenbesuche

Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations

AVD e.V.-Öffentlichkeitsarbeit

Wir sind der Meinung das Öffentlichkeitsarbeit, gerade in unserer Zeit, überaus wichtig ist. 

Heutzutage trifft man immer häufiger auf Vorurteile und völliges Unwissen über Hunde im Allgemeinen. Wir veranstalten deshalb regelmäßig Workshops und halten Vorträge über das Thema “Hund”. 

Wir handeln auch Spezialthemen, wie z.B. Verhalten bei aggressiven Hunden, Hundeausbildungsmöglichkeiten, Hundesozialisierung, Hundetherapiemöglichkeiten, Diensthundwesen, Therapiehunde für Menschen, Hundezucht, Schutzdienstarbeit und viele Weitere, ab. Wir führen für Laien wie erfahrene Hundebesitzer Fortbildungs-Seminare durch. Auch nehmen wir an öffentlichen Großveranstaltungen mit unserem “Demoteam” teil und demonstrieren so unsere Hundesbildungskonzepte vor interessierten Zuschauern. 

Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist die Arbeit mit Kindergarten- und Schulkindern. Wir besuchen die Klassen / Gruppen mit einem oder mehreren Hunden und vermitteln den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden. Auch sind wir immer bereit sämtliche Fragen der Kinder zu beantworten. Sie glauben garnicht wieviele Stadtkinder absolut keinen Bezug zu Tieren haben.

Falls Sie Interesse an unserer Öffentlichkeitsarbeit haben oder uns buchen wollen, können Sie sich ganz unverbindlich mit uns in Verbindung setzten. Tel: 05167/345

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