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AVD e.V.-Ostertreffen 2011

AVD e.V. – Oster-Event-2011

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Ostertreffen 2011

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Das diesjährige Oster-Schutzdienst-Event, fand erstmalig in Hessen statt. Hessen liegt bekanntlich sehr zentral und ist deshalb für uns ein nicht uninteressantes Bundesland.

Ich werde diesen Bericht des Treffens recht knapp und kompakt halten, da ich momentan etwas an Zeitmangel leider. 

Also…, das Ostertreffen war gut besucht. Frank, der immer etwas mitzählt, ist auf eine aktive Teilnehmerzahl von ca. 60 Hundeführern gekommen und auf ca. 100 Personen die ich hier mal als „Durchlaufpublikum“ bezeichnen will.

Dafür dass wir in erster Linie immer etwas mehr Augenmerk auf das Pfingst- und Sommertreffen legen, können wir mit diesen Zahlen sehr wohl zufrieden sein.

Auffällig war, dass wir dieses mal auch sehr viele Starter aus dem klassischem Gebrauchshundelager hatten und überdurchschnittlich viele Diensthundeführer an unserer Veranstaltung teilnahmen.

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Einige aus unserem  AVD e.V. fragen zwar hin und wieder ob es denn sinnvoll ist, sich mit den spanischen Doggen diesen durchgezüchteten Dienstgebrauchshunden zu „stellen“. Denn gerade bei der Rasse Malinois (die immer zu gegen ist), existiert doch eine sehr hohe Leistungsdichte, in der unsere Dogos Canarios doch extrem leistungsstarke Wettkampfkonkurrenten finden. 

Doch wie ich schon einmal schrieb, scheue ich mich persönlich nicht mit unseren AVD e.V.-Dogos Canarios diese Herausforderung dankbar anzunehmen. Klar ist gerade der Mali wohl so ziemlich an der internationalen Spitze der Schutzdienstrassen, doch sehe ich es so: nur wer sich (in diesem Fall geht es um Hunde) an den besten orientiert, sich ihnen stellt und den direkten Vergleich antritt kann sich selbst verbessern.

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Natürlich wollen wir bei unseren Dogos Canarios ein ganz anderes Wesen haben als es bei vielen Dienstgebrauchshunderassen gewünscht wird. Wir im AVD e.V. wollen wesensfeste, sichere, sauber und (historisch betrachtet) rassetypische Hunde haben, die aber eben auch für den Schutzdienstbereich (vor allem für den realen, den harten, den unvorhergesehenen und nicht schematischen) im vollen Umfang ihre Belastbarkeit sowie ihre Verlässlichkeit unter Beweis stellen können.

Und anmerken will ich, kurz und knapp, dies taten sie auch bei diesem Treffen wieder.

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Übrigens bin ich selbst (sicher nicht allen bekannt) auch Führer von Malinois und zwar von wirklichen guten, doch weiß ich sehr wohl wo unsere Dogos Canarios sie in Längen übertreffen. (Zugegeben andersherum gibt es natürlich auch gewisse Bereiche wo es auch anders aussehen kann). Ich wollte es auch nur kurz anmerken, damit ersichtlich wird warum ich diese Hundeführer mit Ihren wirklichen guten Dienstgebrauchshunden immer herzlich willkommen heiße und dieses auch in Zukunft so beibehalten werde. Unsere Treffen bleiben rasseunabhängig bzw. rasseoffen.

Zum Ablauf, wir starteten recht pünktlich am Vormittag mit allgenmeiner Umwelt/Stress/Parcours-Arbeit. So hatten wir kleine Stationen aufgebaut, wo die Hunde z.B. durch Personengruppen, Kartons, Flatterbänder, Planen, entlang an einem Luftgebläsen  etc. laufen mussten… Unsere regelmäßigen Besucher kennen dies, wir wollen den Hunden und Ihren Haltern auch neben dem Schutzdienst etwas bieten und wollen (ehrlich gesagt auch aus Sicherheitsgründen) damit im Vorfeld eventuelle Wesensauffälligkeit aufdecken.   

Danach war der individuelle Schutzdienst an der Reihe, vom rohen Welpen bis zum harten Polizeihund kamen alle auf ihre Kosten, ob am weichen Arm oder am Vollschutz mit hoher Belastung… Die Hunde wurden ordentlich gefördert, auch gefordert,  aber nicht überfordert. So soll es sein. Es war insgesamt wirklich eine runde Sache.

Nach dem offenen Schutzdient waren einige Formwertprüfungen an der Reihe:

-Silverio de la Arena: Formwertnote: 1 (mit leichten Abstrichen)

-Xante de la Arena: Formwertnote: 1 (mit deutlichen Abstrichen)

-Calandor de la Guardia: Formwertnote: 1 (mit deutlichen Abstrichen)

-Arisol Monteria Tradicional: Formwertnote: 2 (mit leichten Abstrichen)

 

Nach den Formwertprüfungen wurden noch drei Hunde zu den zuchtrelevanten Wesensprüfungen gemeldet:

ZWP-1: Calandor de la Guardia:

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Allgemeiner Eindruck: Gute Vorstellung des Rüden. Im Schutzdienstteil zeigt der Hunde eine sehr gute Leistung, hohe Belastbarkeit und druckvolles Einsteigen. Die Griffe sind ordentlich, die Geschwindigkeit ist hoch. In der Ruhelage waren keine offensichtlichen Fehler zu erkennen, doch könnte sich der Rüde in der Ruhelage etwas offener und temperamentvoller präsentieren.  

Bewertung: bestanden

ZWP-2: Parko (Nedel):

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Allgemeiner Eindruck: Routinierter Rüde mit schöner Vorstellung im Schutzdienst. In der Ruhelage gewisse Unsicherheiten zu erkennen, aber im tolerierbaren Rahmen. Bei der Mutprobe sollte der Hund den direkteren Weg wählen. Härte und Belastbarkeit waren aber sehr gut. 

Bewertung: bestanden

ZWP-2: Allegra de la Guardia:

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Allgemeiner Eindruck: Gute Vorführung der Hündin. In der Ruhelage absolut ohne Beanstandung in der Reizlage könnten die Griffe etwas voller sein  (fest waren die Griffe, aber etwas spitz), der Weg bei der Mutprobe sollte direkter gewählt werden.  

Bewertung: bestanden

Nun war die Nachtübung an der Reihe. Die Nachtübung wurde wie gewöhnt in Form eines Wettkampfes ausgeführt. Die anspruchsvollen Stationen waren alle gut einsehbar, die Zuschauer deutlich konzentrierter und scheinbar interessiert als es häufig der Fall ist. Die Hunde waren im Gros von sehr guter Qualität, die Konkurrenzdichte hoch, der Ablauf fair…alles nach meinem Geschmack.

Wie angekündigt, ich halte den Bericht extra etwas knapp… Hier die Treppchenplatzierungen der jeweiligen Starter-Klassen:

Junghundklasse:

1.      Platz: Aaron (Malinois)

2.      Platz: Skally (Malinois)

3.      Chilli de la Arena

Bronzeklasse:

      1.      Platz: Aimee vom Forster Hexenkessel (Malinois)

       2.      Platz: Quina de la Arena

       2.    Platz: Yacanta de la Arena

       3.    Platz: Delano (A.v.braunschweiger Land)

Silberklasse:

1.      Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

2.      Odin (Malinois)

3.      Oso de la Arena

Goldklasse:

1.      Platz: Buaro de la Guardia

2.      Platz: Hampa de la Arena

3.      Debby vom Herrenberger Schloß

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Die zügige Siegerehrung der Nachtübung war um ca. 5:00 morgens beendet und die müden Krieger krochen ins Zelt, in den Wohnwagen, fuhren ins Hotel oder traten die mutige Heimreise an.

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(Buaro, Goldklasse 1.Platz und Peter strahlt schon vorher)

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Trotz meines eng zusammengefassten Berichtes, will ich nicht versäumen zu erwähnen, dass wir viele neue Geschichter sahen und wir durchweg positiv von unserem Publikum angetan waren. Viele interessierte und faire Sportsfreunde aus der gesamten BRD waren da. Alle waren freundlich, alle waren anständig, alle waren motiviert. Eine Gruppe war sogar so gut drauf, dass sie selbst während des normalen Schutzdiensttrainings lauthals gute Leistungen von Hunden bejubelten – so etwas motiviert, bleibt in Erinnerung und spornt an.   

Bedanken will ich mich auch noch bei der SV-Ortsgruppe die uns den Platz vermietet hat, sowie bei den zahlreichen organisatorischen Helfern und Figuranten. Diesmal hatten wir wirklich sehr viele helfende Hände, weshalb ich es mir wohlweißlich verkneife sie einzeln aufzuzählen um nicht Gefahr zu laufen, jemanden bei meiner Aufzählung  zu vergessen. Seid Euch aber gewiss ich speichere (auf Elefantenart), jegliche uneigennützige Hilfe und Unterstützung für unseren Verein immer ab…

Also vielen Dank!

Bis zum nächsten Treffen, Pfingsten in Berlin (Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLink, klick hier), verbleibe ich mit besten Grüßen und meinem obligatorischen „Gut Griff“

Euer Arne

AVD e.V.-Weihnachtstreffen 2010

AVD e.V. – Weihnachtstreffen 2010

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AVD e.V. -Weihnachts-Treffen 2010

Zum diesjährigen Weihnachtstreffen hatten wir einen schönen niedersächsischen Hundeplatz mit gemütlichem Vereinsheim und (sehr wichtig) Flutlichtanlage angemietet.

Ab 12Uhr trudelten die Teilnehmer ein und schlossen sich beim Unterordnungs- und Schutzdiensttraining an. Neben normaler VPG-Arbeit, boten wir natürlich auch einige Möglichkeiten für moderne, spezielle oder sagen wir mal etwas unorthodoxe Schutzdiensteinlagen. So kamen natürlich auch Kanister, Flatterband, Klapperstock, Planen und ähnliche Utensilien zum Einsatz…

Neben dem offenen Training hatten wir gleich 6 Starter bei der zuchtrelevanten Wesensprüfung  ZWP1 und zwei Formwertprüfungen.

Alle Hunde konnten erfolgreich die ZWP bestehen. Natürlich gab es bei den, z.B. Teil noch ziemlich ungeübten Hunden kleinere, technische Mängel. Doch gerade dies zeigt natürlich, dass diese Zuchtwertprüfungen auch tatsächlich greifen. Mir persönlich ist es deutlich lieber, ich sehe junge Hunde die die ZWP (vielleicht auch mit ein paar kleinen Patzern) bestehen, als voll erwachsene Prüfungskandidaten, die langwierig darauf hintrainiert wurden.

Neben der Zuchtwertprüfung 1 stellten sich auch zwei Nachzuchthunde der Formwertprüfung.

Hier die Resultate:

Die ZWP 1 konnten die folgenden Hunde erfolgreich bestehen:

Xante de la Arena (Demonio de la Arena x Riqueza de la Arena)

Arnold v. braunscheiger Land (Arnold von Baden x Anja de la Guardia)

Talisa de la Arena (Arnold von Baden x Elly Import de la Arena)

Hampa de la Arena (Demonio de la Arena x Sheila)

Ambra de la Legion (Hampa de la Arena x Oroa de la Arena)

Silverio de la Arena (Arnold von Baden x Cobra de la Arena)

Formwertprüfung:

Cadimo de la Guardia: Formwertnote 2

Ambra de la Legion: Formwertnote 3

Auch außerhalb der Prüfungen wurden diesmal überdurchschnittlich viele Hunde vorgestellt, die man mit Fug und Recht als gut und teilweise sogar als sehr gut bezeichnen kann!

Neben den vielen interessanten Nachwuchshunden, sowie den häufig vorgestellten Routiniers,

hatten wir auch mal wieder dass (eher seltene) Vergnügen, die Rüden von Albert Spreu, Alexander Wulf und Paul Bauch in Action bewundern zu können.

Insgesamt hatten wir deutlich weniger schwache Hunde auf dem Platz als auf den vorangegangen Veranstaltungen dieses Jahres.

Positiv viel ebenfalls ins Auge, das sich gleich eine Reihe Hundeführer aufmachte und ihre Hunde in der Unterordnung präsentierten. Ein mutiges Unterfangen auf einem reinen Hundesportplatz… Doch man muss sagen auch die Unterordnung sitzt bei einem Großteil der vorgestellten Dogos Canarios. Wer hätte gedacht, dass z.B. auch die etwas „plump“ wirkenden, massiven Rüden wie z.B. Mike’s “Lenny“ oder Christian’s “Leo de la Arena“ eine so sportliche und freudige Unterordnung auf dem Kasten haben!

Da mir diesmal so viele Hunde gut gefallen haben, will ich mich nicht verzetteln und fange gar nicht erst an meine Favoriten aufzuzählen.

Nach dem Arbeitsprogramm fuhren wir gemeinsam, in ein nahe gelegenes Gasthaus, in dem wir einen Saal reserviert hatten. Dort fand dann dass Weihnachtsessen (in Form eines reichlichen Büfetts) statt. Vor der Eröffnung des Büfetts, wurde der übliche Jahresrückblick

Vorgetragen. Nach dem Essen wurden dann der Pokal für den  erfolgreichsten Hundeführer des Jahres 2010 übergeben. Derr Pokal ging zum wiederholten male an Timm Barche (Besitzer des Deckrüden “Hampa de la Arena“. Dann wurden noch einige Pläne, Neuerungen und Änderungen für die Zukunft verkündet und allen Aktiven, allen Mitgliedern und allen Züchtern viel Glück und Erfolg für das kommende Jahr gewünscht.

Ich bedanke mich bei allen aktiven Besuchern ganz herzlich, dass sie sich auch bei den nicht ungefährlichen Wetterverhältnissen aufgemacht haben, um mit uns dieses Weihnachtstreffen zu begehen. Mir ist sehr wohl klar, und darüber freue ich mich natürlich besonders, dass einige wirklich sehr weit angereist sind, wie z.B. die Bayern wie Martin Götz +Freundin, Peter Kick+Freundin und Paul Bauch,  die wohl die weiteste Strecke auf sich genommen haben.

Somit schließe ich diesen kurzen Bericht und Wünsche allen Freunden des AVD e.V. ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest

Arne Pohlmeyer

Präsident AVD e.V.

AVD e.V.-Herbsttreffen 2010

AVD e.V. Herbsttreffen mit Nachtübung

AVD – Herbsttreffen 2010

Das diesjährige AVD-Herbsttreffen, fand nicht wie ursprünglich geplant in Bayern statt, sondern in Thüringen. Unsere Vereinsanlage in Thüringen ist nicht unbedingt für schlechte bzw. kalte Wetterbedingungen geeignet. Aber wir hatten Glück, trotz 80% Regenwahrscheinlichkeit (laut Vorhersage) blieb es fast vollkommen trocken und die Temperaturen waren ebenfalls akzeptabel. Sozusagen Glück gehabt.

Dafür dass dieses Treffen nur mäßig beworben wurde, sind doch erfreulich viele Teilnehmer erschienen. Alleine 45 Starter bei der Nachtübung, sind für ein Herbsttreffen nicht schlecht.

Neben den spanischen Doggen unseres Vereins, waren auch einige aus fremder Zucht vertreten, sowie eine Reihe Fremdrassen, wie z.B. Malinois, Deutscher Schäferhund, Bullterrier, Bordeauxdogge, Thai Ridgeback, Am. Staffs, Hollandse Herder etc.,

Neben dem Ruhelagen- und Umwelttraining stand natürlich auch Schutzdienstarbeit auf dem Programm. Einige sehr hoffnungsvolle Junghunde konnten sich hier positiv präsentieren.

Natürlich gab es auch zuchtrelevante Prüfungen wie die Ausdauerprüfen (am Vortag), die Formwertprüfungen und die Zuchtwertprüfungen. Bei den ZWP’s waren es 7 Teilnehmer.

Wobei „nur“ 4 der sieben gemeldeten Hunde die ZWP bestehen konnten.

Auf der einen Seite zeigt dies, dass unsere Prüfungen echte, reale Selektionsinstrumente sind, die auch tatsächlich greifen. Wir wollen uns nicht in die Tasche lügen, dies gibt es schon bei genügend anderen Rassezuchtvereinen. Auf der anderen Seite muss ich aber einräumen, dass wir uns mit dieser ZWP nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben. Denn zwei der drei „Durchfaller“ stammten aus unseren Verein, und sogar aus zwei recht ordentlichen Verpaarungen. Geführt wurden die beiden von Steffen und Marius. Dies nur ganz deutlich rausgestellt um allen „Unkern“ zum Trotz, klar vor Augen zu führen, dass wir auch die Hunde unsere eigenen Hundeführer und Züchter (sozusagen aus dem ganz engen Kern), genauso hart und fair prüfen wie alle anderen Teilnehmer. Bei der Zucht und Zuchtselektion gilt es, auf die wahren Werte zu achten und nicht auf selbst gestrickte „Stories“ zu bauen.

Nachtübung:

Wie gewohnt wurde der nächtliche Wettkampf in 4 Klassen aufgeteilt. Die Nachtübung war mit 6 Stationen eher kurz bzw. knapp bemessen. Allerdings dauerte es trotzdem, über die halbe Nacht bis alle 45 Starter „abgefertigt“ waren. Die härteste Klasse, die sog. Goldklasse war diesmal (aus unserer Sicht) eher leicht gestaltet. Im Gegenzug war die Bronzeklasse, die bekanntlich für unsere Beginnerhunde den folgenden Schritt nach der Junghundklasse darstellt, diesmal doch recht schwer bzw. „wirkungsvoll“ gestaltet. Viele der Starter in der Bronzeklasse hatten doch deutliche Probleme mit den gebotenen Belastungen. Die Bronzeklasse war diesmal übrigens die am stärksten frequentierte Klasse.

Hier folgen nun die Treppchenplätze des Nachtübungs-Wettkampfs (Achtung mehrere Doppelplatzierungen):

Junghundklasse:

1.Platz: Zorro de la Arena (Hampa de la Arena x Quina de la Arena)

1.Platz: “Delano” Arnold vom braunschweiger Land (Arnold von Baden x Anja la Guardia)

2.Platz: “Lea” Anja vom braunschweiger Land (Arnold von Baden x Anja la Guardia)

3.Platz: „Kira“ de la Legion (Hampa de la Arena x Ora de la Arena)

Bronzeklasse:

1. Platz: Barosso de la Guardia (Alvarez de la Guardia x Nuera de la Arena)

1. Platz: Nelly zum Friedberg (Deutscher Schäferhund)

1. Platz: Alida de la Legion (Hampa de la Arena x Ora de la Arena)

Silberklasse:

1. Platz: Artus de la Legion (Hampa de la Arena x Ora e la Arena)

1. Platz: Debby  vom Herrenberger Schloß (Malinois)

2. Platz: Ora de la Arena (Wotan x Elly)

2. Platz: Odin (Malinois)

2 .Platz: Julchen vom Kirchenholz (Am Staff.)

3. Platz: Lenny (El Maestro de la Arena x Conquisa de la Arena)

3.Platz: Buaro de la Guardia (Alvarez de la Guardia x Nuera de la Arena)

3.Platz: Curly (Malinois)

Goldklasse:

1.Platz: Hampa de la Arena (Demonio x Sheila)

2.Platz: Yankee (Malinois)

3.Platz: Nando (Malinois)

Insgesamt können wir dieses Treffen als gelungen bezeichnen. Die Tagesleistungen der Hunde (die halt manchmal auch von den Tagesformen abhängen) waren etwas durchwachsen, aber nun gut. Das Wetter war schön, der Großteil der Besucher interessiert, offen und freundlich, insgesamt also alles in Ordnung. Anmerken muss ich allerdings dass ich Zeuge von ein zwei Situationen wurde, bei denen mir das Verhalten einiger Anwesender nicht gefallen hat. Hierbei handelt es sich nicht um etwas, was sich nicht unkompliziert auf dem „kurzen Dienstweg“ klären bzw. zukünftig abstellen lässt. Für den einen oder anderen dem dies ebenfalls unangenehm aufgestoßen sein mag, sei gesagt dass ich dies in Zukunft so nicht hinnehmen werde.

Als Vorsitzender des AVD e.V. bin ich stolz, dass bei unseren Veranstaltungen, jeder seriöse Hundeführer willkommen ist. Dass sich bei uns Familien mit Kindern, neutrale Zuschauer, neue Rasseinteressenten, ob jung oder alt, sich willkommen und wohl fühlen können.

Sollte es eine Entwicklung geben (wie dies bei vielen anderen Clubs u. Vereinen der Fall ist), dass man den Eindruck erlangen könnte, unsere Treffen oder aber der Hundesport den wir betreiben, wäre vorrangig für testosteronstrotzende Teilnehmer, wird der AVD e.V. Vorstand hier einen Riegel vorschieben.

Wir sind froh über unsere zahlreichen Besucher, dies wird auch in Zukunft so bleiben. Wir werden es nicht zu lassen, dass sich unsere Mitglieder, Vereinsinteressenten und „Neu-Besucher“ von ein zwei „peoples“, die sich nicht zu benehmen wissen, irritieren lassen.

Machos, Maulhelden oder alkoholisierte Besucher trifft man bei anderen Hundeveranstaltungen schon zur Genüge, im AVD e.V. wollen wir dies nicht!

Natürlich können wir nicht ausschließen, dass wir bei z.B. 80 Besuchern auch mal einen Chaoten dabei haben. Doch fängt einer oder etwas an zu stören werden wir, dieses Problem zukünftig abstellen.

Unsere AVD-Treffen waren, sind, und werden auch in Zukunft für alle Interessenten und Besucher, eine freundliche und offene Atmosphäre bieten. Dafür wird der Vorstand mit Nachdruck eintreten. Damit auch in Zukunft unsere Besucher  positiv feststellen, was für nette Menschen man auf unseren Treffen doch kennen lernen kann.

Neben unseren Hunden, kommt es nämlich nicht nur auf ein schickes Vereinsheim, gutes Essen und günstige Getränke an, es kommt auf die Atmosphäre und Stimmung an.

Danken möchte ich der gesamten „AVD-AG-Thüringen“, allen Helfern, Figuranten und natürlich unserem „Büroteam“.

Euer

Arne Pohlmeyer

1. Vorsitzender

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AVD e.V.-Sommertreffen 2010

AVD e.V. – Sommertreffen 2010

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AVD e.V.-Sommertreffen

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Das Sommertreffen fand in Essen statt. Obwohl das Treffen von intervallartig auftretenden Regengüssen begleitet wurde, war die Stimmung gut. In Essen steht uns ein sehr großes Vereinsheim, mit großer überdachter Terrasse zur Verfügung, so dass der Regen uns nicht viel anhaben konnte. Natürlich blieb die Besucherzahl deshalb auch noch eher überschaulich.

Insgesamt waren aber sicher um die 50 Besucher anwesend, was für diese Wetterverhältnisse eine akzeptable Zahl darstellt.

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Begonnen wurde mit einem Ruhelagenparcour, der in Essen immer sehr schön und abwechslungsreich gestaltet wird. Hier konnten wir unsere Hunde absolut positiv, als wesensfeste, mutige, umweltsichere und freundliche Rasse präsentieren.

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Nach diesem Wesensparcour war dann die Schutzdienstarbeit an der Reihe. Neben einigen oft erwähnten Schutzdienstcracks, möchte ich erwähnen, dass mir diesmal die Junghunde Cadimo ,Yacanta, Zoro, Delano(Arnold) sehr gut gefallen haben. Und „last but not least“, hat uns Peter ganz nebenbei eine sehr ansprechende VPG Einlage mit Doramas (Import de la Arena) dargeboten.

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“Doramas (Import de la Arena)”

“Doramas (Import de la Arena)”

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“Zorro de la Arena”

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“Yacanta de de la Arena”

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“Oso de la Arena”

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“Yacanto de la Arena”

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“Ora de la Arena”

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“Xara de la Arena”

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“C. de la Guardia”

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“Ambra de la Legion”

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“Leo de la Arena”

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Nach dem offenen Schutzdiensttraining waren dann die zuchtrelevaten Wesensprüfungen an der Reihe. Sieben Hunde wurden zu den ZWP’s gemeldet, fünf konnten bestehen.

Die Zuchtwertprüfungen konnten die folgenden Hunde erfolgreich bestehen:

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Bandera de la Guarddia

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagte Hündin mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage könnte die Hündin noch etwas direkter und ungebremster reinkommen. Die Hündin zeigt sicheres, rechtsliegendes und belastbares Wesen.

Akira de la Legion:

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagte Hündin mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage könnte die Hündin ungebremster reinkommen. Die Griffe in der Reizlage sind fest aber spitz. Die Hündin zeigt sicheres und belastbares Wesen.

Buaro de la Guardia

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagter Rüde mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage präsentiert er sich durchsetzungsstark und belastbar, nimmt bei der Mutprobe aber nicht den direkten Weg über das Hindernis. Der Hund zeigt belastbares und dominates Wesen, ist aber sicher in der Ruhelage. Gute Härte, Reizschwelle ist als mittel zu benennen.

Hampa de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Sehr guter Rüde, der in der bei der Mutprobe etwas schneller nachsetzten könnte. Ansonsten tadellose Vorführung in Ruhe- und Reizlage.

Cadimo de la Guardia

Allgemeiner Eindruck:

Guter Rüde mit solider Vorführung. Ruhelage beim Schirm etwas unsicher in allen anderen Stationen ohne Beanstandung. Reizlage: feste Griffe, bremst nicht ab, nimmt bei der Mutprobe nicht den direkten Weg über das Hindernis. Der noch sehr junge Rüde, zeigt ein viel versprechendes Wesen in Ruhe wie in Reizlage. Reizschwelle: mittel

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Nachtübung 

Hier die Nachübungs-Treppchen-Platzierungen:

Junghundklasse:

1. Platz: Zoro de la Arena (Quia de la Arena x Hampa de la Arena)

2. Platz: Yora de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

2. Platz: Arnold vom braunschweiger Land (Anja de la Guardia x Arnold von Baden)

3. Platz: Yuma de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

3.Platz: Anja vom braunschweiger Land (Anja la Guardia x Arnold von Baden)

Bronzeklasse:

1.Platz: Yacanta de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

2.Platz: Cadimo de la Guardia (Maxima de la Arena x Dardo de la Arena)

3.Platz: Yette de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

Silberklasse:

1.Platz: Antik von de brennenden Herzen (Malinois)

2.Platz: Honra de la Arena (Sheila x Demonio)

3.Platz: Artus de la Legion (Ora de la Arena x Hampa de la Arena)

Goldklasse:

1.Plaltz: Hampa de la Arena (Sheila x Demonio)

2.Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

3.Platz: Parko (Bes. F. Nedel)

Nach der Siegerehrung der Nachtübung, wurde noch bis in die frühen Morgenstunden zusammen gehockt und angeregt geplaudert.

Insgesamt kann man auch dieses Treffen mal wieder als gelungen bezeichnen. Nette und seriöse Besucher, gute Hunde gute Stimmung…

Ich bedanke mich bei allen die dem Wetter getrotzt haben und dieses Treffen zu einem schönen Ereignis gemacht haben.

Mein besonderer Dank geht an alle Helfer, an alle Figuranten, alle die Fotos gaben und selbstverständlich an Claudia und Hannes und dem gesamten Vereins-Team des Hundeplatzes.

„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage !!!“

Euer

Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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AVD e.V.-Pfingsttreffen 2010

Alano Verein Deutschland e.V.- Pfingsttreffen 2010

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Am Pfingstwochenende fand das große Schutzhunde & Dogo Canario Treffen in Apolda (Thüringen) statt. Ausrichter war das Team von der AVD-Arbeitsgruppe-Ost. Unser Mann vor Ort ist dort Steffen Lauß, der mit hohem Engagement und viel Ehrgeiz eine Arbeitsgruppe von uns führt. Steffen hat erfolgreich unsere www.dog-control.de -Figuranten-Ausbildung absolviert, besucht regelmäßig alle(!) Vereinstreffen, hat einen AVD e.V.-Zuchtzwingerangemeldet und wartet gerade auf die Geburt seine „B-Wurfes“. Steffen hat „seine Mannen“ bestens im Griff, so dass wir ein sehr gut organisiertes und vorbereitetes Vereinstreffen begehen konnten. 

Das Wetter, welches ich in unseren Berichten ja immer erwähne, war großartig. Die Sonne brannte so stark und grell, dass dieses Alanotreffenwohl als „Sonnenbrillen-Veranstaltung“ in die Vereinsanekdoten eingehen wird. 

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(Jungrüde “Nago”)

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Begonnen wurde, wie üblich, mit einem Ruhelagen- und Wesensparcour. Die Thüringer hatten sich hier jede Menge schöne Übungsstationen einfallen lassen. Die Hunde konnten ihre Umweltsicherheit zum Beispiel beim überqueren von Autodächern, beim passieren von Rüttelplatten, beim durchlaufen, durchkriechen und überspringen von Hürden, Tunneln, Röhren, Flatterbandvorhängen etc. unter Beweis stellen. Am interessantesten fand ich persönlich, die Station in der man mit einem Industriestaubsauger seinen Hund absaugen konnte…, spart das kämmen ;-) 

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Nach dem Ruhelage-Parcour ging es dann an die Schutzdienstarbeit, die bei einem Arbeitstreffen für eine Schutz- u. Gebrauchshunderasse ja nie zu kurz kommen sollte. Sicherlich wird der Dogo Canario (oder wie er früher hieß Alano bzw. Perro de Presa) von der belgischen FCI, nicht als Dienstgebrauchshunderasse geführt und sicherlich haben über 90% der Dogo Canario-Halter keinen Sinn für die Erkennung und vor allem Erhaltung des Dogo Canario als Arbeits- und Gebrauchsrasse. Doch bei uns im Alano Verein Deutschland e.V. sieht dies anders aus. Wir achten penibel darauf, dass die spanische Dogge als Gebrauchshund für den Schutz der Familie, für die Jagd, sowie für den sportlichen und dienstlichen Bereich erhalten bleibt. In keinem Verein/Verband der Welt gibt es annährend so viele Alanos (Perros de Presas) die noch wirklich in der Lage sind echte Leistung zu erbringen. Der AVD e.V. stellt hier sozusagen ein Sammelbecken für die verschiedensten Hundeführer/Halter dar, die eines verbindet: Die Vorliebe für einen leistungsfähigen und arbeitswilligen Hund in der 40-60kg Klasse.

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Zu unseren Besuchern gehören Hundehalter, die Ihre Alanos im familätren Bereich als Familienschutzhund halten, ihre Alanos auf der Jagd führen, ihre Alanos im Hundesport führen (IPO/VPG/Agility), ihre Alanos beim „Weightpulling“ starten lassen, ihre Alanos als Diensthunde im Bewachungs-Sicherheitsgewerbe führen etc. etc etc. . Sie kommen häufig aus vollkommen verschiedenen „Kreisen“ und haben einen sehr umfangreichen aber doch recht unterschiedlichen „Backround“ aufzuweisen. Aber alle dieseAVD-Hundehalter verbindet ihre Leidenschaft für die „Spanische Arbeitsdogge“. 

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Freunde von Dogshows, wie der modernisierte „Showdog-Friend“, heutzutage häufig die Schönheitsausstellung nennt, kommen bei uns in der Regel nur max. einmal vorbei. Entweder sind sie dann bekehrt oder ihre Zuneigung zum “Grotesken” wird dann noch stärker, so dass sie dann häufig sogar vom überzüchteten Ausstelungs-Dogo Canario noch zu deutlich „kaputteren“ Hunderassen wechseln, wie z.B. Mastiff, Deutsche Dogge, englische und französische Bulldoge etc. .

Manche Dinge scheinen sich einfach auszuschließen. Dies ist ja auch mein Erklärungs-Ansatz, auf den ich immer wieder komme, um den sog. „Mitbewerbern“ vor Augen zu führen, dass wir (der AVD e.V.-Delegación Alemán del Dogo Canario) überhaupt gar keine wirkliche Konkurrenz zu den Schönheitszüchtern dar stellen können. Wir sprechen definitiv grundlegend unterschiedliche Interessenten an!

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Weiter zum Alano-Pfingsttreffen: Wir hatten neben einer großen Zahl von Dogos Canarios auch wieder eine Reihe von Fremdrassen dabei. Die für uns schon fest zum Programm gehörigen, blitzschnellen Malinois sowie weitere Dienstgebrauchshunderassen und deren Kreuzungen (wie z.B. Hollandse Herder, Deutscher Schäferhund, Rottweiler etc.), waren natürlich auch wieder da und sorgten für einige schöne Einlagen. 

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Etwas seltener (für unsere Alano-Treffen) war die hohe Teilnehmerzahl von Hundeführern (die wohl hauptsächlich für den Nachtübungs-Wettkampf angereist waren), mit American Staffordshire Terrier und englischen Bullterriern. So hatten wir neben einer Belegschaft des 1. American Staffordshire Club e.V.(VDH) auch einige „alte Haudegen”, die einigen Besuchern noch von den damaligen Veranstaltungen des Bullterrier Verein e.V. in Ellwangen in Erinnerung waren.  Die Zahl der „Leistungsbullterrier“ ist ja bekanntlich in Deutschland dramatisch in den Keller gegangen, und deshalb war es für einige sicher sehr interessant noch einmal Bullterrier zu sehen, die aus den alten Leistungslinien von Rudolf Sewerin und Co. entsprungen sind (Bullterrier wie z.B. Bravehart’s Duke oder, Friar Tucks Gallant).  

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Nach dem die Hunde der Teilnehmer dieses AVD-Events, so gut wie dies bei dem doch hohen Andrang möglich war, im Schutzdienst gearbeitet waren, war dann der amtliche Teil der Veranstaltung dran. Jetzt wurden die zuchtrelevanten ZWP’s (AVD-Wesensprüfungen) abgelegt und Formwertnoten vergeben.  

Alle Formwertnoten lagen im positiven, zuchtuneingeschränkten Bereich. Bei den ZWP’s wurden dieses mal drei ZWP-2 erfolgreich abgelegt! Dies ist ein sehr schönes Resultat, da wohl allgemein bekannt ist, dass besonders im Teil der Schutzdienstüberprüfung, häufig die Hunde scheitern.    

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(Alero de la Guardia stammt aus Maxima de la Arena x Demonio de la Arena)

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Besonders beeindrucken war, für den Insider, die Vorführung des Rüden Alero de la Guardia, der so gut wie untrainiert die ZWP-2 mit einer beeindruckenden Leistung absolvierte. Alero stammt aus der Verbindung Maxima de la Arena x Demonio de la Arena und ist somit ein „Doppel-Wotan“. Ohne Übertreibungen  würde auch jeder alteingesessene Hundesportler diesen Rüden mit Fug und Recht als wirklich „roh“ bezeichnen. Und genau dass, bzw. diesen Typ Hund, der sein Potential wirklich von Natur aus mitbringt und nicht durch mühevolles Training erlangt hat, ist es den wir immer wieder versuchen in unserer Zucht zu etablieren. Es wäre (genetisch betrachtet) vollkommener Quatsch  auf Ausbildungskennzeichen, wie z.B. SchH3 etc., zu achten. Viel interessanter und erfolgversprechender ist die Zuchtverwendung von Hunden die vielleicht nicht eine 1000% fehlerfreie, aber dafür eine grundsolide Wesen- bzw. Charaktervorstellung hinlegen ohne zuvor ausgebildet zu sein. Der gute genetische Hund bringt, nach aller Wahrscheinlichkeit um nicht von einer genetischen Gewissheit zu sprechen, besseren Nachwuchs als der Hund mit der Spitzenausbildung. 

Dies ist für uns natürlich keine Neuigkeit, denn genau nach diesem Credo wählen wir im AVD e.V. unsere Zuchthund aus und dies schon seit über 10 Jahren…  

Die ZWP 2 konnten die folgenden Hunde bestehen:

Alero de la Guardia

Hampa de la Arena

Allegra de la Guardia

Nach den ZWP’s wurden dann die letzten Vorbereitungen für den Nachtübungs-Wettkampf vollbracht. Die Nachtübung wurde dieses Mal, mit nur 6 Stationen, recht kurz und knapp gehalten. Dies lag in erster Line daran, dass  wir mit 60 Hunden doch recht viele Starter hatten.

Die Klassen waren wie gehabt die Jugendklasse, die Bronzeklasse, die Silberklasse und die Goldklasse. 

Nach einer Ansprache, bei der deutlich auf unsere Platzordnung bzw. unsere Allgemeinen Regel hingewiesen wurde, ging es dann los…

Trotz der „nur“ 6 Stationen (3x Reizlage und 3x Ruhelage) war es beim letzten Hund der Goldklasse schon wieder hell. 60 Hunde sind halt schon eine echte Zahl! Die macht man nicht mal in drei vier Stunden weg… 

Nach der Siegerehrung, brachen diesmal alle Besucher auf (in ihre Zelte, Wohnwagen, Hotels oder nach Haus). Dies nur erwähnt da es für unsere Treffen in Thüringen eigentlich unüblich ist. Meistens feiern zumindest ein Teil der „Verrückten“ noch bis zum Frühstück. Doch diesmal waren scheinbar alle Teilnehmer, nach diesem Marathontag, zu erschöpft und gingen artig schlafen…

Die Treppchenplätze des Nachtübungswettkampfes haben folgende Hunde errungen:

Junghundklasse:

1. Platz:  Xena de la Arena (Requisa x Demonio)

2. Platz: Yetta de la Arena (Cobra x Demonio)

3. Platz: Xara de la Arena  (Requisa x Demonio)

Bronzeklasse:

1. Platz: Maria de la Arena (Abaja x Wotan)

2. Platz: Akira de la Legion (Ora x Hampa)

3. Platz: Talisa de la Arena (Elly x Arnold)

Silberklasse:

1. Platz: Atos de la Legion (Ora x Hampa)

1. Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

2. Platz: Oso de la Arena 

2. Platz: Odin (Malinois)

3. Platz: Lenny (Conquista x El Maestro)

Goldklasse:

1. Platz: Hampa de la Arena (Sheila x Demonio)

2. Platz: Parko (Nedel)

3. Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

Am nächsten Tag wurden,  nach einem schönen Frühstück, noch einmal die Hunde rausgeholt und einige SD-Stationen und Übungen noch einmal nachgearbeitet. Ab den späten Mittagstunden machten sich dann auch die letzten der hartnäckigen Hundeführer auf den Weg in Richtung Heimat. 

Wir können dieses Pfingstreffen als sehr gut besucht bezeichnen, es war zwar kein Rekord, aber doch waren extrem viele Hunde und deren Halter vor Ort. 

Die geschätzten Besucher-Zahlen schwanken (intern) von 100 bis 120 Personen. Hierbei natürlich eine gewisse „Laufkundschaft“ mit eingerechnet. 

Die Qualität der vorgestellten Hunde war durchweg sehr ansprechend. Habe ich noch im letzten Jahr  die Leistungen der Nachtübungsteilnehmer kritisiert, so waren die gezeigten Leistungen diesmal zum Teil wirklich sehr gut.

Trotz der hohen Teilnehmerzahl der Nachtübung, empfand ich es als sehr Schade, dass doch sehr viele anwesende, gute Hunde nicht gemeldet wurden. Als Beispiel seien hier zum Beispiel die sehr guten Rüden Apollo de la Legionund Silverio de la Arena genannt. Naja, vielleicht beim nächsten Mal…

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(Silverio de la Arena)

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Um diesen Bericht nicht ausufern zu lassen, will ich ihn hiermit und mit meinem Dank an die gesamte AVD-Arbeitsgruppe Thüringen und deren fleißigen Helfern beenden.

Wir sehen uns am 28.08.2010 in Essen!

Bis dahin verbleibe ich mit Besten Grüßen und dem traditionellen „Gut Griff“.

Arne Pohlmeyer

AVD e.V.-Präsident  

AVD e.V.-Ostertreffen 2010

AVD e.V.-Ostertreffen Alano Verein Deutschland e.V.

*** AVD e.V. – Ostertreffen 2010  ***  Alano Verein Deutschland e.V. ***

 

 

 

Das diesjährige Ostertreffen des Alano Verein Deutschland e.V. – Delegación Alemán del Dogo Canario, fand in der alten und neuen Hauptstadt Berlin statt.

Ausrichter war unsere ansässige AVD-Arbeitsgruppe die dort einen eigenen Hundeplatz unterhält.

 

Viele Dogos Canarios und ihre Besitzer sind gekommen um mit uns zwei schöne Tage, rund um das Thema Mollosser und Arbeitshund, zu begehen. Worauf wir schon seit langem stolz sind, ist die Tatsache, dass wir kein Nischendasein fristen, sondern offen und auch interessant für Neulinge, Rasseinteressenten und Besitzer anderer Hunderassen sind. So waren auch auf diesem AVD e.V.-Treffen wieder jede Menge Fremdrassen, neben unseren Alanos (Dogo Canario FCI), vertreten.

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Das Wetter war, trotznegativer Prognose, erfreulich gut, so dass wir die gesamte Zeit trainieren, prüfen, testen und im Wettkampf starten konnten. Fast schon standardmäßig wurde mit einer Art Wesensparcour, bestehend aus verschiedenen Ruhelagestationen begonnen. Die Hunde zeigten sich durch die Bank auffallend freundlich, sicher, wesensfest und unerschrocken. Danach war dann der Schutzdienst dran. Da ein Großteil unserer Besucher gerade aus dem Hintergrund heraus zu wissen dass unsere Hunde gute und umweltsichere Schutzhunde sind und unsere Figuranten etwas von ihrem tun verstehen,  deswegen zu unseren Treffen kommen, wurde natürlich der Schutzdienst dementsprechend auch recht ausführlich prozessiert. Es sind ja auch schließlich AVD e.V.-Arbeitstreffen und keine Mollosser-Monograficas, wo es nur ums (übergewichtig) gute Aussehen geht. Entschuldigen Sie bitte diese kleine Spitze gegen die Liebhaber (teils auch Fanatiker) von Schönheitsshows.  Also weiter im Text, nach dem allgemeinen Schutzdienst-Training und Ausbildungsaufbau waren die Zuchtwertprüfungen dran. Die Zuchtwertprüfungen stellen, die moderne und gut durchdachten AVD-Wesensprüfungen da. Sie sind zuchtrelevant und bestehen aus einer Kombination aus verschiedenen Ruhelage-, Stress-, Umwelt-, Sozialverhaltens-Prüfungen und einem Schutzdienstteil (Überfall und Mutprobe).

Von den 7 vorgestellten Hunden konnten 4 die Wesensprüfungen bestehen.

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Das für mich schönste Resultat zeigte Orlanda de la Arena, die so gut wie roh zur Prüfung vorgestellt wurde. Bislang von ihrem Besitzer ausschließlich jagdlich geführt und geprägt, zeigte sie, dass sie sich auch im Schutzdienst nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Eine Prüfung von einem rohen Hund, hat für mich immer einen deut mehr Gewicht als die gleiche Prüfung von einem trainierten Hund. (Obwohl man auch anmerken muss, dass die gesamte bandbreite der Zuchtwertprüfung nie komplett, bzw. nie vollkommen künstlich hintrainiert werden kann). Doch wie auch immer für mich hatte Orlanda de la Arena (Elly x Wotan) somit meinen imaginären Tagespokal sicher. (Ich pflege nämlich, selbst bei jedem Training, hinterher in aller Ruhe zu überlegen welcher Hund mir im Bezug auf seinen Leistungsstand am besten gefiel. Immer berücksichtigen wie viel oder wie wenig Training er zuvor genossen hat). Neben Orlanda de la Arena, haben auch noch Raja de la Arena (ZWP2), Parko (ZWP2) und Hampa de la Arena (ZWP2) erfolgreich ihr belastbares Wesen unter Beweis gestellt.

 

Gerade als der letzte ZWP-Kandidat den Platz verlies brach auch schon die Dunkelheit ein. Dunkelheit, ja Dunkelheit, bei den meisten Hundetreffen läutet sie das Ende der Veranstaltung ein, nicht so im AVD e.V.. Bei einem AVD-Treffen wartet fast jeder inbrünstig darauf, dass die Sonne untergeht. Wenn es nämlich dunkel geworden ist, beginnt der spannende Teil des Alanotreffens, der Nachtübungs-Wettkampf!

 

Alle Teilnehmer, ob mit Dogo Canario, American Bulldog, Schäferhund, Miniatur-Bullterrier, Ca de Bou, Malinois und was noch alles für Rassen, meldeten sich schon „brav“ im laufe des Tages an. Die Starter füllten die Meldebögen aus und kreuzten an in welcher Klasse ihr vierbeiniger Kumpel laufen sollte. Die Klassen waren wie im Alano Verein Deutschland e.V. üblich, die Junghundklasse, die Bronzeklasse, die silberklasse und für die ganz draufgängerischen die Goldklasse.

 

Die Klassen spiegeln natürlich nicht in sich, bzw. nicht automatisch die Qualität des Hundes wieder, hier muss natürlich das Alter, die Erfahrung und der Trainingszustand des Hundes berücksichtigt werden. Zu dieser Berücksichtigung ermahne ich immer alle, die aus einer gewissen Oberflächlichkeit heraus, ihre Bewertungen häufig zu eng, zu schnell und zu totalitär fällen…

 

Auch sind diese Nachtübungs-Wettkämpfe immer etwas anders gestaltet, so dass es sehr selten sein dürfte, dass die gleichen Hunde immer die gleichen Platzierungen erringen werden. Natürlich gibt es auch die Kandidaten mit bomben Wesen und reichlich Erfahrung. Hunde die zusätzlich zu ihren hervorragenden Triebanlagen, ihrer Härte und ihrem Schneid auch noch durch gute Prägung, sozusagen „mit allen Wassern gewaschen sind“. Solche Ausnahmehunde spielen natürlich in der Regel immer in den obersten Rängen mit…

 

Der Nachtübungs-Parcour bestand aus 7 verschiedenen Stationen die der Hund durchlaufen musste. Da gab es Gespenster, Schneemänner die an einer Seilbahn herunter rauschten. Nervenaufreibende Traktorenüberquerungen, Feuer, dunkle Tunnel, fremde Menschen im Clubheim und eine Reihe von Überfällen auf das „Führer+Hund-Team“, die der vierbeinige Beschützer mit aller Kraft zu vereiteln hatte…

 

Es sind 45 Hunde bei dieser Nachtübung gestartet! Eine gute Zahl, wenn man bedenkt, dass in der Regel nur maximal die Hälfte der auf den Treffen anwesenden Hunde auch tatsächlich startet…

 

Man könnte von unseren Nachtübungen eigentlich immer einen ellenlangen und sicher auf spannenden Bericht schreiben, doch ich denke wer sich wirklich hierfür interessiert sollte sich aufmachen und einfach das nächste mal selbst mitmachen. Virtuelle Hundeführer (Das Wort des Jahres 2009) gibt es schließlich schon zu genüge… Der AVD e.V. veranstaltet jedes Jahr ca. 5 große Nachtübungswettkämpfe, also sollte es wohl kein Problem sein, einen passenden Termin einmal wahrzunehmen…

 

Die Treppchenplätze des Nachtübungswettkampfes “Ostern 2010“ haben folgende Hunde belegt:

 

Jungendklasse:

 

  1. Platz: Xena de la Arena
  2. Platz: Xara de la Arena
  3. Platz: Yacanta de la Arena

 

Bronzeklasse:

 

  1. Platz: Talisa de la Arena
  2. Platz: Sultán de la Arena
  3. Platz: Capone (Deutscher Boxer)

 

Silberklasse:

 

  1. Platz: Curly (Malinois)
  2. Platz: Holly (Dt. Schäferhund)
  3. Platz: Odin (Malinois)

 

Goldklasse:

 

  1. Platz: Hampa de la Arena
  2. Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)
  3. Platz: Parko (Nedel)

 

 

Die Siegerehrung war, dank der guten und zügigen Durchführung der Nachtübung, schon um 2:00 Uhr Nachts beendet. Dann hieß es für die Teilnehmer, möglichst zügig in die Falle. Am nächsten morgen starteten wir mit der Platzarbeit um 10:00Uhr. Nicht unerwähnt lassen,  wollen wir das wirklich leckere Frühstück was wir vorher noch genießen durften. Da, wie ich am nächsten morgen feststellte, nicht alle die wenigen Ruhestunden der Nacht zum schlafen genutzt hatten, waren einige natürlich doch recht ausgelaugt. Doch wer feiern kann, der kann am nächsten Tag auch die Hunde arbeiten, oder wie heißt dies preußische Sprichwort?

Und gearbeitet wurde und dies nicht zu knapp. Sogar zwei Dogo Canario-VPG-Einlagen wurden uns noch geboten…

 

In den frühen Nachmittagstunden sammelten wir dann unsere sieben Sachen zusammen und machten uns, auf die zum Teil noch lange, Heimreise…

 

Im Resümee der Veranstaltung können wir sehr zu frieden sein. Vor allem lässt es uns aus züchterischer Sicht in eine gesichert erscheinende Zukunft blicken. Vor allem die Junghunde waren wirklich sehr leistungsstark und zeigten wunderbare Charakterveranlagungen. Vor allem die folgenden Verpaarungen aus 2009 haben hier positive Früchte zum Vorschein gebracht: (Ronja) Requisa de la Arena x Demonio de la Arena, Hampa de la Arena x Ora de la Arena (Zwinger De la Legion) und Cobra de la Arena x Demonio de la Arena. So macht züchten Freude! Nichts ist schlimmer als Hundeführer die nie Interesse haben ihre Hunde auch mal auf Treffen vorzustellen. Seinen Junghund bei einem Arbeitstreffen vorzustellen, macht nicht nur für den Hund Sinn, sondern gibt auch dem Züchter die Möglichkeit sein Zuchtprodukt objektive zu beurteilen. Natürlich können nur die wenigsten Welpenkäufer regelmäßig mit ihren Hunden auf Veranstaltungen erscheinen, dies ist mir schon klar. Aus reinem informativem Interesse und auch aus Respekt dem Züchter gegenüber, sollte man aber schon versuchen mindestens einem Treffen im Jahr beizuwohnen. (So ist auf jeden Fall meine, nicht ganz uneigennützige, Meinung zu diesem Thema)…

 

Unmittelbar steht auch schon das nächste AVD-Treffen (Pfingsttreffen in Thüringen) vor uns. Mal schauen wer dort so alles kommt, ich bin gespannt!

 

So und nun wollen wir es mit diesem kurzen Bericht belassen, den nächsten werde ich wohl schon in Kürze verfassen dürfen.

 

Unser besonderer Dank für dieses schöne Ostertreffen,  geht an die komplette AVD e.V.-Arbeitsgruppe Berlin (allen voran an Sabrina u. Andy), an alle Helfer, an alle Figuranten, an die Grillmeister, an alle Teilnehmer die aus ganz Deutschland anreisten und an alle die mit ihrer guten Laune zu diesem gelungenen und äußerst harmonischen Treffen beitrugen!!!

 

Es grüßt

 

Arne Pohlmeyer

AVD e.V.-Präsident

 

AVD e.V.-Herbsttreffen 2009

AVD e.V.- Herbsttreffen

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Am 03.10.09 lud die AG-Süd zu einem Arbeitstreffen ein – und viele folgten der Einladung.

Das Veranstalterteam Peter, Josef und Michael richteten das offene Treffen auf einem Firmengelände aus, was viel zu bieten hatte.

 

(Viele Welpen, aus verschiedenen Zwingern, waren auf dem Treffen zu bestaunen)

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Tagsüber wurden die Hunde in allen Wesensbereichen gearbeitet, getestet und gefördert.  Neben den Ruhelagenübungen mit fremden Menschen, wurde auch sehr viel Wert auf die Übung verschiedener Umwelt- und Stresssituationen gelegt.

(Junghund aus dem Zwinger “Monteria Tradicional”)

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Und wie es sich für ein Arbeitstreffen von Gebrauchs- und Arbeitshunden gehört, kam natürlich auch das Reizlagentraining nicht zu kurz.

 

(Rüde aus dem Hause “La Guardia”)

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Was für die Besucher sehr schön war, waren die verschiedenen Möglichkeiten das Trainingsumfeld zu nutzen. Das Gelände bietet natürlich mehr als ein normaler 0815-Hundeplatz.

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(Ora de la Arena)

(Wo hat man schon mal eine Rüttelplatte auf dem Hundeplatz)

(Hündin aus dem Zwinger “De la Legion”)

(De la Arena-Jungrüde, im Körper schon riesig im Kopf noch ein Welpe…)

….”Doramas (Import de la Arena)” – bei der Führerverteidigung…

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Ein kleiner Nachteil wiederum war, dass es dort keine Wiese bzw. keinen Rasen gab, so dass alle Hunde auf Beton gearbeitet werden mussten. Probleme entstehen hierbei natürlich nur bei sehr schnellen Hunden. Aber wie heißt es so schön – man kann halt nicht alles haben…

(…ruhig, wesensfest und umweltsicher…)

Nach dem freien Training waren die zuchtrelevanten Prüfungen an der Reihe.

Begonnen wurde mit der Vergabe der Formwertnoten. Alle vorgeführten Hunde lagen im soliden 2er Bereich. Die vorzügliche Note 1 konnte nicht vergeben.

Hier die erfolgreichen Teilnehmer der Formwertprüfung:

Folgt in Kürze.

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Nach der Formwertkontrolle waren die zur ZWP gemeldeten Hunde dran, ihre Wesensveranlagungen und ihren Mut zu zeigen.

Neben einem erfahrenen Haudegen waren auch vier Neulinge am Start.

Erfreulich war, dass alle 5 Prüflinge die zuchtrelevante Wesensprüfung erfolgreich absolvieren konnten.

Wobei ich auch etwas kritisch anmerken möchte, dass die Vorführungen nicht gerade fehlerfrei waren. Es wurde kein Hund durchgemogelt oder ähnliches (!), aber gewisse Schwächen waren doch bei einigen der „Newcomer“ zu erkennen. Vor allem bei der Mutprobe wurde für meinen leistungsorientierten Geschmack etwas zu stark gebremst. Dies schiebe ich aber mehr auf ein Trainingsdefizit, denn auf  ein wirkliches Charakter-Manko. Trotz diesen Tendenzen, waren die Hunde alle noch im bestandenen Bereich.

Neben dem erfahrenen Zuchtrüden „Hampa de la Arena (Greif)“, viel der jüngste Teilnehmer dieser ZWP positiv auf, „Artus de la Legion“. Artus hat diese ZWP  mit gutem Resultat und schöner Vorführung absolviert.

 

(Sicher & Wesensfest – Auch Im Gedränge)

Hier die Zusammenfassung:


 

ZWP1

 

Alegra de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Die Hündin zeigt anständiges Potential, sollte in der Reizlage aber noch deutlich souveräner sein.

 

Bewertung:

bestanden

 

Asco de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Unerfahrener Rüde mit noch ausreichender Vorführung. In der Ruhelage präsentierte sich der Rüde absolut  tadellos. In der Reizlage zeigte er sich nicht fehlerfrei, wobei seine Leistung noch ausreichend ist.

 

Bewertung:

bestanden

 

Anima de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Hündin zeigt sich in der Ruhelage nahezu fehlerfrei. In der Reizlage zeigt sie sich gut, wobei sie in beiden Reizlagenteilen etwas verzögert in den ST geht. Insgesamt aber eine solide Vorstellung.

 

Bewertung:

bestanden

 

Artus de la Legion (Hampa de la Arena  x  Ora de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Viel versprechender Jungrüde mit guter Vorführung.

 

Bewertung:

bestanden

 

ZWP2

 

Hampa de la Arena (Demonio de la Arena  x  Sheila )

 

Allgemeiner Eindruck:

Solide Charakterpräsentation des erfahrenden Rüden.

 

Berwertung:

Bestanden

 


Nach den ZWP’s ging es zum Nachübungsgelände, wo sich die Veranstalter wieder einmal viele spektakuläre Stationen einfallen ließen.

 

(selten einen Stier gesehen der so merkwürdige Geräusche von sich gab…)

(jede Menge Druckluft gab es beim Nachtparcour…)

 

Die Nachtübung wurde in vier Klassen eingeteilt.


Hier die „Treppchenplatzierungen“:

 

Goldklasse:

Platz 1: Hampa de la Arnea

Platz 2: Dardo de la Arena

Latz 3: Debby vom Herrenberger Schloss

 

Silberklasse:

Platz 1: Antonio la sol espana

Platz 2: Ron (Malinois-Mix)

Platz 3: Lady (Malinois)

 

Bronzeklasse:

Platz 1: Curly (Malinois)

Platz 2: Alegra de la Guardia

Platz 3: Atos de la Legion

 

Jugendklasse:

1. Platz: Barosso de la Guardia

2. Platz: Bandera de la Guardia

3. Platz: Yetta de la Arena

 

 


 

Im Resümee hat das Treffen, wie ich denke, den meisten Teilnehmern viel Freude gemacht. Es waren viele neue Gesichter zu sehen. Im Verhältnis waren sehr viele Junghunde und Welpen vor Ort und weniger die alten Haudegen. Der Großteil der Besucher bestand aus aktiven Hundeführern und nicht aus „Zaunrednern“  und „Internethundlern“. Was mir, hoch erfreut auffiel, war die Beobachtung, dass auch die anfänglich etwas zurückhaltend wirkenden Hundeführer (z.B. MarkusSmiley) jetzt auch ihre Vorsicht abgelegt haben und engeagiert mitmachen, egal woher ihre Hunde stammen. Hier wird nämlich jeder Hund fair und anständig behandelt, wie jeder ehrlich Teilnehmer bestätigen kann. Auch die vierbeinigen Staatsdiener waren mitten im Geschehen. Wir hatten gleich eine ganze Reihe von Diensthunden da. Denn neben den Polizeihundeführern waren  auch Bundeswehr-Diensthundeführer aktiv dabei. Eine positive Entwicklung die von uns gewünscht und geschätzt wird.

 

(Spektakuläre Schutzdiensteinlage)

 

Ich selbst war aus Zeitgründen heraus ohne Hunde angereist und habe an der Veranstaltung nur als Besucher teilgenommen. Da ich auch erst verspätet beim Treffen erschien, habe ich diesen Bereicht etwas kurz und knapp gehalten. Ich bitte dies zu entschuldigen. Sicher gab es noch eine Reihe weiterer Gegebenheiten, die es wert gewesen wären über sie zu schreiben. Im Endeffekt ist es aber so, jedes Treffen ist anders (!), wenn man wissen will was los war, dann muss man sich das nächste mal, schlicht und einfach, ins Auto setzten und selbst hinfahren.

 

 

 

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Der Dank gilt dem Veranstalterteam und ihren Helfern!

 

 

Also bis zum nächsten Treffen im Dezember.

 

Euer

Arne Pohlmeyer

(Für den Großteil der Fotos danken wir “unserem” Ralf ! )

 

AVD e.V.-Sommertreffen 2009

AVD e.V. – Sommertreffen 2009

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Wie in den letzten Jahren fand das Sommertreffen auch dieses Jahr wieder in Essen (NRW) statt. Dort sind wir zu Gast bei Freunden, wie der beflügelte Satz, seit der Fußball-WM, ja so schön heißt. Genau genommen waren wir dort Gast des Polizeihundevereins Essen. Dort steht uns eine weiträumige Vereinsanlage mit vielen Vorzügen zur Verfügung.  Einen riesigen Hundeplatz, ein wirklich großes Vereinsheim, Hundeboxen, Platz zum Camping, hervorragende Versorgung mit Speis und Trank etc. – alles wunderbar! (Wenn man mal von den fehlenden Figuranten-Duschen absieht Smiley)

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Die Veranstaltung war mit vollem Programm für den Samstag geplant und am Sonntag gab es, ebenfalls wie geplant, ein kleines, lockeres Abschluss-Training.

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Dieses Jahr war es so, dass eine ganze Reihe der Aktiven bereits am Freitagabend eintrudelte. Bedingt durch die Zusammenkunft lustiger und Gleichgesinnter Hundefreunde, sowie durch zwei absolut passend fallender Geburtstage, artete dieses „Früherkommen“ in eine richtige Feier aus.

Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück, begann dann am Samstagvormittag die Veranstaltung.

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Auf dem Programm stand neben den Zuchtwertprüfungen, ein sehr interessanter Übungsparcours, Ruhelagearbeit, Unterordnung, Junghundetraining, Ringhetze, natürlich auch jede Menge Schutzdienstarbeit für die bereits erfahrenden Hunde. Halt ein echtes Arbeitstreffen für Freunde von Arbeits- und Gebrauchshunden und nicht etwa eine Schönheits-Show für die Eitelkeiten der Hundeführer.

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In der Dunkelheit startete dann das Highlight der Veranstaltung der Nachtübungs-Wettkampf.

Die Nachtübung wurde in vier verschiedenen Klassen eingeteilt. Der Parcours war sehr anspruchsvoll gestaltet. Von allem war etwas dabei.  Man brauchte schon einen sehr gut ausbalancierten und wesensstarken Hund um bei der Bewertung weit vorn zu sein. (Wobei es sich in erster Linie ja um einen „Nachtparcour“ handelt der dem Hundeführer Spaß machen soll und gewisse Erkenntnisse über den eigenen Hund offenbaren soll. Also kein bierernster Wettkampf, wo es schlicht um Platzierungen und Pokale geht). Wie gesagt man brauchte einen Hund der sich nicht so schnell ins Boxhorn jagen lässt, um weit vorn mitmischen zu können. Ein zu linksliegender, scharfer Hektiker konnte genauso wenig den Sieg erringen, wie ein zu rechtsliegender „Schlafbär“.

Der Nachtparcours bestand aus sehr anspruchsvollen Ruhelagen, sowie aus sehr spektakulären Schutzdienstteilen. Im Schutzdienst agierten die Scheintäter nicht nur mit klassischem Druck, sondern auch mit ausgeklügelter Psychologie gegen die „Prüflinge“.

Dieses Mal wurden zwei der vier Klassen von Malinois gewonnen. Der sog. „Mali“ ist im Schutzhundbereich immer mehr im „kommen“ und so werden natürlich auch unsere AVD e.V.- Events (die ja bekanntlich offen und unabhängig sind) natürlich immer mehr von „Mali-Führern“ frequentiert. Interessant hierbei ist die Tatsache, dass bislang neben unseren guten Dogo Canario Hündinnen, kaum Hündinnen anderer Gebrauchshundrassen wirklich gute Leistung gezeigt haben (Rüden sehr wohl). Doch beim Malinois ist es anders, da haben wir bei den AVD-Veranstaltungen langsam ein Sammelbecken von wirklich guten Hündinnen.

Dies kann ich deshalb so gut beurteilen, da ich in den letzten zwei Jahren (aus beruflichen Gründen) unzählige Malinois überprüft habe und klar zu dem Urteil komme, dass nicht alles „Gold ist was gelb ist“. Also auch beim Mali gibt es genügend Hunde die vom Wesen nicht das darstellen, was wir von einem wirklich wesensfesten Gebrauchshund erwarten. Gute Malihündinnen muss man i.d.R. schon lange suchen. Angenehmer Weise ist es aber tatsächlich so, dass unsere AVD-Veranstaltungen scheinbar die guten Malis anziehen. Man muss gar nicht los rennen, sie kommen zu uns! Eine absolut erfreuliche Entwicklung.

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Natürlich wird die Konkurrenz für unsere Dogo Canarios (Alano / Pero de Presa) natürlich auch immer stärker, aber aus meiner Sicht ist dass auch gut so! Einige werden sich vielleicht über diese Aussage wundern, aber ich sehe es so, dass es für uns nur gut ist wenn wir uns rasseunabhängig, an den spitzen Hunden, an der „Elite“ orientieren. Natürlich wäre es noch schmeichelnder für uns, wenn wir die Dogo Canarios des AVD e.V. mit den Dogo Canarios aus Schöheits- oder Schwarzzucht, oder mit den Dogo Argentinos, den modernen Cane Corsos, den American Bulldogs, den Boerboels, den Filas, den Bordeauxdoggen, den Bullmastiffs und wie sie alle heißen, vergleichen würden. Denn bei so einem Vergleich würden unsere Hunde natürlich immer sehr positiv rausragen.

Doch rein um nicht betriebsblind zu werden und um nicht in die Versuchung zu geraten sich auf den erarbeiteten Lorbeeren auszuruhen, sollte man sich über diese starke Konkurrenz freuen. Für unsere Züchter sollte eine anständige  Vorführung einer Fremdrasse, kein Grund zu Missgunst, sondern immer ein Ansporn sein, weiter auf die Wesensfestigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Rasse zu achten und stets zu versuchen diese zu verbessern. Auch wenn dies immer wieder schwer erscheinen mag, da diese Aufgabe alleinig auf den Schultern des AVD e.V. und seiner Züchter lastet, unserer Hunde und unsere Rasse ist es wert!

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(ZWP-Ruhelage)

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(Wesensfest : “Greif”-Hampa de la Arena)

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(“Greif” bei einer Reizlage der ZWP)

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Der AVD e.V. ist allein auf weiter Flur und tritt mit strengster Zuchtordnung und viel Einsatz (und auch mit überaus viel „Gegenwind“) an, das Wesen und die Leistung in unserer Rasse zu festigen. Wie viel einfacher haben es da die Schönheits- und Schwarzzüchter. Die nur auf die lächerliche Optik ihrer Hunde achten müssen. Diese Art der Dogo Canario Schönheitszucht kann wirklich von jeder noch so einfältiger Person bewältigt werden. Eine leistungsorientierte  Zucht wie sie der „AVD e.V.-Delegación Alemán del Dogo Canario“durchführt ist da schon um 100% schwieriger. Aber die Arbeit ist es wert und die Erfolge der letzten zehn Jahre sind sicher in der Geschichte des modernen Dogo Canario einmalig.

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Zurück zum sommerlichen „Alanotreffen“. Das Treffen war sehr gut besucht, die Nachtübung wiederum war „nur“ gut besucht. Dies ist ein Phänomen was mich langsam etwas stört. Die Verantwortlichen reißen sich meist fast ein Bein aus, um den Nacht-Wettkampf optimal herzurichten und dann meldet nur ein drittel der Anwesenden ihre Hunde. Mit der Ausrede, dass die Nachtübung zu hart sei, kann man eigentlich nicht mehr kommen, da wir hierfür ja extra verschiedene Klassen, mit verschieden harten Anforderungen gebildet haben. Und eine AVD-Nachtübung ist immerhin eine AVD-Nachtübung und kein nächtlicher „Molosserspaziergang“.

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(Deutscher VDH Champion: “Hermann”)

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Wir hatten neben den Alanos (Perro de Presas / Dogos) verschiedenste Hunderassen beim Treffen. Von den kleinen Hunderassen wie Chiwawa, Jack Russel, Foxterrier, Stafford Terrier, engl. Bullterrier, Ca de Bou, über die Dienstgebrauchshunde  wie z.B. Dobermann, Deutscher Schäferhund, Tervuren, Holandse Herder, Rottweiler etc., bis zu den Schwergewichtlern wie Dogue de Bordeaux, Mastiff, Cane Corso moderna, Bullmastiff etc., waren alle Rassen vorhanden. Wenn ich es überschlage waren alleine 16 Malinois da! So eine Anzahl von Malinois treten im Durchschnitt etwa bei einer Körung des Deutschen Clubs für Belgische Schäferhunde an. Und dies war keine Malinois sondern eine AVD e.V.-Veranstaltung. Wir freuen uns natürlich sehr über die rege Teilnahme der „Malis“, doch hätten eigentlich noch viele mehr auch an der Nachtübungen teilnehmen „müssen“.

Dem einen war die Startgebühr von 10,- bzw. 12,-Euro zu hoch, der andere musste früh ins Bett, der andere wollte doch erst lieber nur zu schauen etc. . Natürlich sieht man bei einer AVD-Nachtübung eventuell auch was an so einem „knochenschreddernden“ „KNPV-Certifikat-Hund“ dran ist, bzw. eventuell werden ihm auch schon mal die holländischen Hosen runter gezogen, und davor hat halt ein angeblicher Spitzengebrauchshundezüchter auch schon mal etwas Muffensausen… Aber lassen wir dass, wir wollen uns nicht ärgern, schließlich sind ja auch einige hoch interessante Hund mit ihren fairen und sportsmännischen Hundeführern gestartet.

Bei dieser wirklich ausgeklügelten Nachtübung haben eigentlich unsere „geheimen“ Stars wie Demonio, Arnold, Honra, Silverio, Cobra, Arier, Patrino, Sancho etc.   gefehlt, aber so ist es nun einmal. (Im Bezug auf einen der Hunde muss ich mir hierbei allerdings an die eigene Nase fassen).

Wie auch immer die Konkurrenz war stark genug!

Hier die Platzierungen:

Jugendklasse:

Platz 1 – Yacanto de la Arena

Platz 2 – Akira de la Legion

Platz 3 – X. de la Arena

Platz 4 – Ambra de la Legion

Platz 5 – Yaimito de la Arena

Platz 6  – Wolf de la Arena

Platz 7 – Aurelia Monteria Tradicional

Bronzeklasse:

Platz 1 – Artus de la Legion

Platz 2 – Pantera de la Arena

Platz 3 – Quina de la Arena

Platz 3 – Alfonso vom güldenen Winkel (Foxterrier)

Platz 4 – Ramera de la Arena

Platz 5 – Django (Malinois)

Platz 6 – Turco de la Arena

Platz 7 – Merle

Platz 8 – Tyron (Mix)

Silberklasse:

Platz 1 – Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

Platz 2 – Oso de la Arena

Platz 3 – Lenny

Platz 4 – Digger vom wilden Mix (Mix)

Platz 5 – Tiger Capitán de la Arena

Platz 6 – Ora de la Arena

Platz 7 – Berta (Malinois)

Platz 8 – Orca de la Arena

Platz 9 – Holly (DSH)

Platz 9 – Orry vom Klopferle (DSH)

Platz 9 – Adi (Malinois)

Platz 10 – Mago de la Arena

Platz 10 – Hermann (Deutscher VDH Chamipon)

Platz 11 – Josy (Malinois)

Goldklasse:

Platz 1 – Thekla (Malinois)

Platz 2 – Hampa de la Arena

Platz 3 – Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

Platz 4 – Nando (Malinois)

Platz 5 – Parko

Platz 6 – Odin (Malinois)

Bedingt durch eine etwas peinliche Unterbrechung, die ausgerechnet ich – mit einer Verunsicherungshilfe von Steffen Lauß -,  verursacht habe, dauerte die Nachtübung incl. der gemütlichen Siegehrung mal wieder bis tief in die Nacht an. Aber dass kennt man ja von uns…

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Am nächsten morgen, waren dann die meisten auch verschwunden, ein paar wenige fingen noch einmal mit dem Training an. Schade ist es immer wieder, dass einige nur am Sonntag kommen, wobei doch der Samstag der spannende Tag ist. So gab es auch diesmal wieder einige Besucher die erst am Sonntag kamen und somit nur noch das endgültige Ausklingen der Veranstaltung miterlebten. Es wird am Sonntag zwar noch gearbeitet, doch es ist nie mit dem starken Andrang des Samstags zu vergleichen. Ich bezeichne den Sonntag immer (etwas neckisch) als „Restehetzen“…

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Besonders gefallen hat mir die rege Teilnahme (tagsüber) von den Nachwuchshunden. Es waren wirklich einige, qualitativ sehr gute Junghunde aus dem Hause “De la Legion“ und “De la Arena“ auf dem Platz zu bewundern. Hauptsache diese Junghunde bleiben uns erhalten, dann können wir für zukünftige Veranstaltungen in eine positive Zukunft blicken.

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Im Resümee darf ich die Veranstaltung wohl als äußerst gelungen bezeichnen. Viele Besucher, gute Hunde, viele nette und disziplinierte Hundeführer, für jeden Freund von wesensfesten Hunden etwas dabei – alles wie es sein soll. Sicher nicht unsere letzte Veranstaltung in NRW. Wie sagt der Rosarote Pather immer so schön: „Wir kommen wieder keine Frage!!!“

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Früher wurde ganz gerne, vornehmlich im Internet, verbreitete dass die Alano-Treffen auch immer mal wieder von eher unseriösen Hundeführern besucht werden. Mit diesem Vorurteil (mit dem wir eigentlich auch leben könnten), müssen wir uns wirklich nicht mehr belasten, denn die Hundeführer die mit uns die AVD-Veranstaltungen bestreiten, sind souverän, professionell und absolut nicht unseriös! Bei jedem der letzten AVD-Treffen startete z.B. mindestens ein Polizist, manchmal auch mehrere, als Teilnehmer.

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Auch Mitglieder des deutschen Tierschutzes sind ebenso unsere Gäste. Bei uns gibt es nichts unseriöses, nichts brachiales, nichts unfaireres, nichts was man nicht auch bei Veranstaltungen von etablierten Gebrauchshundlern sieht – Nur haben unsere Hunde halt etwas breitere Köpfe als ein Schäferhund…

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Eine interessante und schöne Vorführung wollen wir nicht unerwähnt lassen. Mareike stellte uns mit ihrer Hündin “Lina” (Orlanda de la Arena) die Retungshundearbeit vor. Ein Gebiet auf dem nur sehr wenige Hundeführer arbeiten. “Lina” (Orlanda de la Arena) ist weltweit der erste Hund seiner Rasse der erfolgreich die Prüfung zum Rettungshund abgelegt hat!

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Vielen Dank für die Trainingsvorführung und nochmals Herzlichen Glückwunsch – Mareike!

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(Die Hündin meldet eine völlig fremde, vermisste Person)

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(Die Hündin sucht auf Weisung das Gelände nach einer vermissten Person ab. Ihre Arbeit beginnt immer mit dem Anlegen der “Rettungs-Kenndecke”)

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(Dieter’s Mali ist zwar eigentlich blitzschnell und gut zu Fuß, doch muss er es sich

auch gefallen lassen, mal ganz ruhig durch die Gegend geschoben zu werden).

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(“Unsere” verlässliche Freundin, mit der schönen Handschrift)

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(Unser Vizepräsident Frank Nedel, ohne ihn wäre so manches kaum möglich)

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Abschließen möchte ich diesen kurzen Bericht mit einem dicken „Dankeschön“ an alle Teilnehmer, an alle Organisatoren aus Essen, allen vorweg Claudia und Hanes, aber auch Barbera mit ihrem ganzen Verein, an alle Figuranten (Marius, Steffen, Timm, Theo), an alle helfenden Hände wie z.B. Denis, Nora, Denise, Saskia, Benny, Mike etc. etc., an die Fotografen Tobi und Denise und natürlich an Frank ohne den die AVD-Veranstaltungen in diesem Maßstab nicht durchzuführen wären. Also nochmals Danke, auf Euch ist Verlass und das ist was zählt!!!

Arne Pohlmeyer

Präsident AVD e.V.

05.09.09

AVD e.V.-Prüfungstag: 26.07.09

Zuchtwertprüfungen vom 26.07.09

 

Prüfer: Frank Nedel

Ort: Walsrode

 

 

ZWP 1: Raja de la Arena

 

Ruhelage: Alle Ruhelageteile ohne Beanstandung

 

Reizlage:

Überfall: Hündin beißt deutlich verzögert an der Ärmelspitze ein. Hält Griff unter Belastung.

 

Mutprobe: Hündin setzt schnell nach. Nimmt den direkten Weg. Bremst vor  Kontakt mit dem ST ab und bekommt verzögerten Anbiss an der Ärmelspitze. Hält Griff unter Belastung.

 

Allgemeiner Eindruck:Junge Hündin die in der Ruhelage keinerlei Probleme zeigt. In der Reizlage zeigt sich die Hündin zwar triebig, sollte aber ungehemter, selbstbewusster und deutlich druckvoller arbeiten. Insgesamt reicht die Vorführung aber noch um zu bestehen. Die weitere Entwicklung der jungen Hündin wird zeigen, ob sie im Punkto Selbstsbewusstsein und Konfrontationsstäke nicht noch etwas mehr zeigen kann.

Resultat: bestanden

 

 

ZWP 1: Ramera de la Arena

 

Ruhelage:

Personengruppe: ohne Beanstandung

Personenkreis: ohne Beanstandung

Schüsse (9mm) 2x: Zuckt beim ersten Schuss leicht, bleibt aber sicher

Schirm: zuckt, bleibt aber sicher

Vorhang: Ohne Beanstandung

Freier Umwelttest: Ohne Beanstandung

 

Reizlage:

Überfall: Die junge Hündin setzt, trotz falscher Fixierung, sofort einen festen Griff, den sie unter Belastung hält.

 

Mutprobe: Die Hündin setzt schnell nach, weicht beim überqueren des Hindernissees etwas ab, folgt dem Scheintäter zügig, bremst direkt vor Kontakt ab und setzt festen Griff. Hält Griff unter Belastung.

 

Allgemeiner Eindruck:

Sehr gut veranlagte, junge Hündin mit guter Vorstellung.

 

Resultat: bestanden

 

ZWP 1: Quina de la Arena

 

Ruhelage:

Personengruppe: Ohne Beanstandung

Personen-Kreis: O.B.

Schüsse (9mm) 2x: O.B.

Schirm: etwas beeindruckt

Vorhang: O.B.

Freier Umwelttest: Zeigt Beutetrieb / Ohne Beanstandung

 

Reizlage:

Überfall: Ohne Beanstandung (volle Leistung)

Mutprobe: Ohne Beanstandung (volle Leistung)

 

Allgemeiner Eindruck:

Gute Hündin mit wesensfester, voll belastbarer Vorführung. Die Prüfung liegt im vorzüglichen Bereich.

 

 

ZWP 2: Hampa de la Arena

 

Ruhelage:

Personengruppe: Der Rüde zeigt sich sehr aufgestaut bzw. übertemperamentvoll.

Personen-Kreis: Der Rüde provoziert und belästigt Personen der Gruppe zu stark. Deshalb wird hier die Prüfung abgebrochen.

 

Allgemeiner Eindruck:

Der Rüde hat diese Prüfung bereits mehrere Male fehlerfrei absolviert und scheint am heutigen Tage einfach etwas zu übermütig.

 

Resultat: Prüfungsabbruch

 

 

ZWP 2: Digger (Cane Corso-Mix)

 

Ruhelage:

Personen-Gruppe: Ohne Beanstandung

Personen-Kreis: O.B.

Schüsse (9mm) 2x: geht aggressiv nach vorne

Schirm: geht nach vorne

Vorhang: O.B.

Freier Umwelttest: O.B.

 

Reizlage:

Überfall: lässt sich kurz treiben, beißt ein, lässt ab und wechselt auf den anderen Arm. Hält diesen Griff dann unter Belastung.

 

Mutprobe: Der Rüde setzt sehr  schnell nach, bremst dann komplett ab und lässt sich ohne Kontakt mit dem Scheintäter vertreiben.

 

Allgemeiner Eindruck:

Der Rüde ist in der Ruhelage akzeptabel. In der Reizlage zeigt er sich wehrig und aggressiv. Den Überfall meister der Rüde noch, bei der Mutprobe wiederum bricht er weg, da ihm scheinbar die nötige Selbstsicherheit fehlt, bzw. vermenschlicht gesagt, der Mut nicht ausreicht. Der Rüde zeigt deutlich linksgelagerte Wesenszüge. Ist zwar in der Ruhelage und in Umweltsituationen führbar und auch sicher als Schutzhund zu verwenden. Allerdings zeigt er nicht das ausbalancierte Wesen was wir im AVD e.V. favorisieren und selektieren.

 

 

Resultat: nicht bestanden. Teilnahme ehrenhalber da „Fremdrasse“.

AVD e.V.-Pfingsttreffen 2009

AVD e.V. – Pfingsttreffen 2009

Das diesjährige Pfingsttreffen richtete die AVD e.V.-AG-Thüringen aus. Die „Gruppe Ost“ verfügt da über einen großen Hunde-Platz in schöner Lage.

Der Beginn des Treffens wurde auf  13 Uhr des Pfingstsamstags gelegt, um so auch den weit angereisten, die Möglichkeit einzuräumen halbwegs pünktlich zu erscheinen, was den meisten auch entgegenkam.

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An den beiden Tagen (Samstag und Sonntag) wurde vom Ruhelagetraining, über Schutzdiensttraining, über Zuchtwertprüfungen bis zu einer schönen Nachtübung alles geboten, was dem leistungsorientierten Molosser- sowie Schutzhunde-Freund am Herzen liegt. Prozentual gesehen waren recht viele Junghunde vertreten.

 

Neben zwei Malinois, einem DSH, einem Cane Corso, einem Rottweiler, einem Bullmastiff, einer franz. Bulldogge, einer deutschen Dogge, zwei Jack Russel Terrieren, einem Bulldog und ein paar Mixen, blieben die Dogo Canarios diesmal ziemlich unter sich. Das ausbleiben, aus dem Diest-Gebrauchshundelage, war uns aber schon zuvor bewusst, weil überall in Deutschland und in den benachbarten Ländern Holland und Belgien, Gebrauchshunde-Veranstaltungen stattfanden. Jeder zweite Hundeplatz macht Pfingsten irgendein Treffen, überall wurde für spezielle Mali-Veranstaltungen oder Hollandse Herder Treffen etc. geworben. Einige Gebrauchshundeführer hatten netter Weise bereits zuvor darauf hingewiesen, dass sie leider Pfingsten nicht zum AVD e.V. kommen können, da sie bereits seit einem dreiviertel Jahr diskutieren zu welchem Hundetreff sie nun gehen. Da ist es natürlich logisch, das die meisten erst einmal die Treffen ihrer eigenen Hunderasse in den Vordergrund stellen.

 

Allgemein hätten es aber ruhig ein paar mehr Besucher sein dürfen. Mit der Zuschaueranzahl kann man eigentlich ganz zufrieden sein, doch auffällig viele der Stammgäste waren verhindert und selbst eine ganze Reihe der Vereinsmitglieder schienen wohl für die Fahrt nach Thüringen etwas zu, entschuldigt bitte, „faul“ gewesen zu sein. (Liebe Vereinskameraden, dies muss sich in Zukunft bitte wieder ändern. Die Veranstalter geben sich nicht nur während der Veranstaltung, sondern auch im Vorfeld große Mühe allen ein schönes Arbeitstreffen herzurichten. Dieses Angergement sollte auch mit der verlässlichen Teilnahme der Vereinsmitglieder honoriert werden. Neue Interessenten, viele Zuschauer alles auch sehr schön, doch die Mitglieder sowie der sog. „Enge Kreis“ sollte doch auch immer anwesend sein. Wenn wir die Prüfungstage, die Seminare und die spontan Treffen einmal außen vor lassen, reden wir schließlich nur von ungefähr 5 großen Treffen im ganzen Jahr…).

Zurück zum Bericht. Das Arbeits-Treffen war sehr harmonisch, es gab nette Gespräche und anständige Arbeit für und mit den Hunden. Das ganze Gelände war wieder sehr einfallsreich und aufwendig hergerichtet, so dass man neben dem allgemein üblichen 0815-Schutzdienst auch mal andere „Dinge“ ausprobieren konnte. Neben einem langen Tunnelgang, mehreren Trainings-Autos und ähnlichen Dingen, gab es sogar einen echten, großen Bagger der auf dem Hundeplatz stand. Da dürften sich die „Mali- und Herderfreunde“ im nachhinein sicher etwas „ärgern“, da bei den von ihnen besuchten Pfingsttreffen sicher nicht mit einen so schönen Trainingsumfeld aufgewartet wurde. Neben dem Training, der Nachtübung und dem „Spaß“, gab es auch ernsthafte Prüfungen: Zuchtwert-Prüfungen wurden von vier Hunden abgelegt, wobei nur einer der vier Hunden durchgefallen ist. (Kleine Anmerkung: und dies lag, aus meiner Sicht, noch einmal am Hund, sondern eher an gewissen Fehlentscheidungen der Besitzer).

Hier die erfolgreichen Teilnehmer der ZWP’s:

ZWP1:

-Anja la Guardia: voll bestanden. (Vorstellung am Anzug)

-Astor de la Legion: bedingt bestanden (erst 8 Monate alt! Vorstellung am Anzug)

ZWP2:

-Hampa de la Arena: voll bestanden

Unser Glückwunsch an die erfolgreichen Hundeführer!!!

Was mir ganz persönlich, neben der guten Verpflegung, sehr gut gefallen hat, war die deutlich besseren Vorführungen,  der Hunde während der Nachtübung. Noch bei den letzten beiden Nachtübungen im Herbst und beim Ostertreffen, hatte ich ja erwähnt, dass ich mit den gezeigten Leistungen nicht so ganz zufrieden war. Diesmal war es anders. Mit den Nachtübungen, ist es natürlich immer so eine Sache, die Hunde haben nicht immer die gleiche Tagesform, beim ersten mal sehen sie oft noch nicht so gut aus, starten sie wiederum sehr häufig verlangsamt sich oft die Reaktionsgeschwindigkeit (vor allem bei den Wehrhunden), die Hundeführer machen mal mehr und mal weniger Fehler etc. etc. etc. .

Auf jeden Fall haben wir den Schwierigkeitsgrad bei der Bronze- und Silberklasse dieses Mal deutlich angezogen und statt dass es dadurch zu mehr „Ausfällen“ kam, rissen sich die Hunde scheinbar (fast) alle am Riemen und legten Leistungen mit Top-Punktzahlen hin.

Nehmen wir zum Beispiel mal Theo’s Maria oder Steffen’s Ora die hätten mit der gleichen Leistung (angenommen) während des Herbsttreffens gute Chancen auf den ersten oder zweiten Platz gehabt, bei dieser guten Leistung der Gesamtheit der Hunde reichte es zum Beispiel „nur“ für den 4. Platz.

Wie gesagt die Nachtübung war also sehr interessant zu beobachten und insgesamt als sehr erfreulich zu bezeichnen. Vor allem, weil auch Hunde die noch vor einem Jahr kaum jemand groß auf dem Schirm hatte jetzt wirklich solide Leistungen abliefern wie z.B. Lenny und Orca um nur mal zwei aus dem Kopf heraus aufzuzählen.

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Auch gab es während der Nachtübung einige Kandidaten die noch keiner großartig gesehen hat. Denn nur weil wir nicht immer alle Hunde dabei haben und somit präsentieren können (oder manchmal auch wollen) haben sie schon ihre Qualitäten soviel ist sicher, bzw. die Insider wissen dies sehr wohl richtig einzuschätzen. Diesmal hatten wir zum Beispiel unsere junge Zuchthündin Quina de la Arena (Cobra x Demonio) mit, die somit an ihrer ersten Nachtübung teilnahm und dies bislang auch nicht geübt hatte. Perle, wie sie mit Rufnamen genannt wird, belegte zusammen mit Ramera de la Arena (Elly x Arnold) den ersten Platz der Nachtübung in der Bronzeklasse. Nicht schlecht für diese „Anfänger-Hunde“, wie ich meine…

Hier die „Treppchen-Platzierungen“ der Nachtübung:

Jugendklasse:

1. Platz: Artus de la Legion (volle Punktzahl)

2. Platz: Talisa de la Arena

3. Platz: Akira de la Legion

Bronzeklasse:

1.Platz: Quina de la Arena

1.Platz: Ramera de la Arena

2.Platz: Astor de la Legion

3.Platz: Wolf de la Arena

Silberklasse:

1. Platz: Dureza de la Arena

2. Platz: Oso de la Arena

3. Platz: Digger (Mix)

Goldklasse:

1.Platz: Hampa de la Arena

2.Platz: Parko (Nedel)

Nach der Siegerehrung, wurde von den Hartgesottenen, noch kräftig gefeiert. Was bei einigen dazu führte, dass sie beim Trainingsbeginn, am Sonntagmorgen um 10Uhr, noch überhaupt nicht geschlafen hatten. Dies tat dem sonntäglichen Training, wo wir hauptsächlich an den erkannten Problemen des Vortages feilen, aber keinen Abbruch. Um ca.14 Uhr dürften sich dann so ziemlich alle auf den Heimweg begeben haben.

 

Im Résumé betrachtet können wir von einer schönen und gelungenen Veranstaltung sprechen, bedanken uns bei allen Zuschauern für ihre Aufmerksamkeit und gratulieren allen Teilnehmern der Prüfungen und der Nachtübung.

Vielen Dank an alle Helfer die während der Veranstaltung, sowie im Vor- und Nachgang, für eine reibungslose Veranstaltung sorgten!

 

Ich schließe diesen Bericht und verabschiede mich mit „bis bald“,  beim normalen Übungsbetrieb, Hundeschultraining, oder bis zum großen AVD e.V.-Sommertreffen, was aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in Essen (NRW) stattfinden wird.

Also bis bald

Arne Pohlmeyer

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P.s.: Fotos folgen in Kürze, falls Sie / Ihr noch welche habt, würden wir uns freuen, wenn wir diese auch hätten. Einfach unter arne-pohlmeyer@web.dezusenden, Vielen Dank!