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AVD e.V.-Sommertreffen 2011

AVD e.V. – Alano Verein Deutschland e.V.  – Sommertreffen 2011

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Wir waren wieder auf unserem angestammten Hundeplatz des Polizeihundevereins Essen zu Gast, den wir nun schon seit einigen Jahren für das alljährliche Sommertreffen nutzen. Hierfür gilt unser besonderer Dank an unsere langjährigen Freunde Hannes und Claudia.

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Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir diesen Tag ungetrübt begehen.  Es waren durch die Bank sehr nette, offene, seriöse und gute Hundeführer, sowie Besucher zu gegen. Neben den spanischen Doggen des AVD e.V. waren auch einige Hunde aus Fremdlienen, sowie eine hohe Anzahl von anderen Hunde- und Gebrauchsrassen dabei. So hatten wir auf diesem Treffen neben Dogos  Canarios auch Dobermänner, Rottweiler, Malinois, Hollandse Herder, Staffs, Deutsche Schäferhunde, Mini Bully, Boxer etc. auch einen Chihuahua, der sogar in der Nachtübung gestartet ist.

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Neben dem üblichen Umwelt- und  Stress-Parcours wurde natürlich ausgiebiger und individueller Schutzdienst für alle Teilnehmer geboten. Hier waren neben meiner Person auch unsere mittlerweile etablierten Nachwuchsfiguranten am Ball. Besonders möchte ich hier Marius B. lobend hervorheben, der ohne zu murren eine größere Reihe Hunde am Stück bedient hat. Ich denke nicht dass jemand so schnell meinen persönlichen Rekord der am Stück gehetzten Hunde übertrifft (Früher war ich in dieser Beziehung wirklich schon recht grenzwertig). Und war ich sonst doch häufig etwas „enttäuscht“ bzw. verwundert was die Kondition unserer Nachwuchshelfer angeht, hat sich Marius hier mit einer sportlich motivierten und zähen Arbeitseinstellung präsentiert – so dass ich denke das auch alteingesessene Figuranten hier ihren Hut lüften dürften. Da ich mir zuvor eine Verletzung am Bein zugezogen hatte, war ich froh, dass nicht die ganze Schutzdienstarbeit an mir lastete.

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Selbstverständlich will ich aber allen Figuranten, (auch den nicht genannten) danken, denn ohne versierte und vor allem motivierte Figuranten ist eine erfolgreiche Schutzdienstveranstaltung schlicht nicht durchführbar.

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Neben altbekannten Gesichtern waren auch eine ganze Reihe neue Teilnehmer zu begrüßen. Generell war bei diesem Treffen mal wieder viel Zulauf, ob nun vom schüchternen Zaungast, über den aktiven Hundeführer, über KNPV-Helfer bis zu wirklichen Sport-Gebrauchshundeexperten. So hat es mich natürlich gefreut, dass auch Knut Fuchs (IPO-Weltmeister) uns mal wieder mit einem Besuch beehrte. Natürlich liegt unser Hauptaugenmerk bei den AVD e.V.-Aktiven und ihren Dogos Canarios, doch freut es uns natürlich auch, dass Interesse in den herkömmlichen Gebrauchshundelager für unsere Veranstaltungen nicht nur geweckt sondern stetig gefestigt zu wissen.

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Zu zuchtrelevanten Prüfungen waren dieses Mal nicht gerade viele Hunde gemeldet, allerdings werden wir dieses Jahr noch 3 Termine für Prüfungen bereithalten.

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Bei diesem Sommertreffen konnte an „Delano (Moselhla)“ die Formwertnote „1 (mit deutlichen Abstrichen)“ vergeben werden. (1 bedeutet im vorzüglichen Bereich). Gerichtet vom firmen Formwerttrichter Timm Barche.

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Die Zuchtwertprüfung Stufe 2 konnte von folgenden Hunden uneingeschränkt bestanden werden, beide lieferten eine gute Vorführung ihrer Wesensqualitäten ab:

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-Pantera de la Arena, AVD-227

-„Delano (Moselhla)“

 

(Richter Nedel, Scheintäter Pohlmeyer)

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“Delano” (Arnold von Baden x Anja de la Guardia)

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Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass es doch möglich sein sollte sich den AT-Namen, das Geburtsdatum, sowie die Zuchtbuchnummer des eigenen Hundes zu merken, bzw. einfach die Ahnentafel des Hundes mitzuführen. Die Ahnentafeln sind nämlich genau aus diesem Grund eingeschweißt damit man sie ohne Sorge vor Beschädigung mitführen kann. Da es sich noch um eine überschaubare Anzahl von Vereins-Hunden handelt, lässt sich zwar für die Prüfer die Identität des Hundes einfach ermitteln, doch wenn ich dann hier sitze und die Bögen sortiere, abhefte und z.B. in diesem Bericht erwähne, habe ich gelinde gesagt keine Lust erst bei der Zuchtbuchstelle nachzufragen wie denn der jeweilige „Wauzi“ mit richtigen Namen heißt, welche Zuchtbuchnummer er hat etc. , das sollte beim ausfüllen auf sämtliche Prüfungsbögen bitte in Zukunft vorher korrekt vermerkt werden.  Anderenfalls schreibe ich in den Berichten halt auch nur noch von „Müller‘s Wauzi“ o.ä. ….

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Nach den Prüfungen wurden noch einige Nachzügler am Vollschutz bedient, während die anderen Helfer bereits die Stationen des Nachtparcours fertigstellten. Die Nachtübung wurde wieder als Wettkampf ausgetragen, in diesem sich die Hunde in Umwelt-, Stress- und Schutzdienst-Situationen beweisen und miteinander messen konnten. Gestartet wurde in vier Klassen. Die absolute Eliteklasse war die sogenannte Goldklasse, eine Starterklasse die den Hunden besonders im Punkto Härte, Belastbarkeit und Durchsetzungswillen alles abverlangt. Mir ist weltweit keine Diensthundeprüfung , keine Gebrauchshunde-Körung, Schutzhundewettkampf oder ähnliches bekannt, bei denen den Hunden so viel abverlangt wird (wir sprechen hier also über innere Werte) wie dies bei den Nachtübungswettkämpfen des AVD e.V. in der Goldklasse der Fall ist.

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Nur die AVD-Zuchtwertprüfung 3 (ZWP3) übertrifft die Anforderung in der Reizlage noch deutlich, aber diese hat auch nur ein kleiner, elitärer Kreis von Hunden bislang abgelegt. .

Die anderen Klassen der Nachtübung von „Junghund-Klasse“ bis „Silber-Klasse“ sind natürlich auch immer sehr anspruchsvoll und spannend, fordern ausgeprägten Durchsetzungswillen, doch verlangen sie nicht den hohen Härtegrad der erfolgreichen Goldklasse-Starter.

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Hier die Treppchen-Platzierungen der Nachtübung:

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Junghundklasse:

  1. Platz: Cali de la Arena
  2. Platz: Amparo la Casa de Locos
  3. Platz: El Nino de la Arena

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Bronzeklasse:

  1. Platz: Zorro de la Arena (volle Punktzahl)
  2. Platz: Quina de la Arena
  3. Platz: Lara Croft vom Teufelshaus (Min.Bull.Ter.)

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Silberklasse:

  1. Platz: Digger (Mix)
  2. Platz: Pantera de la Arena
  3. Platz: Oso de la Arena

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Goldklasse:

  1. Platz: Thekla Pohlmeyer ( Malinois)
  2. Platz: Buaro de la Guardia
  3. Platz: Lenny (Lauß)

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Obwohl wir tagsüber doch wesentlich mehr Hunde und Besucher auf dem Platz hatten, wurden dann doch „nur“ 45 Starter zur Nachtübung gemeldet. Einerseits hätte man gern noch einige Kandidaten, die sich tagsüber sehr vielversprechend gezeigt hatten  bei der Nachtübung wieder gesehen, andererseits hat auch diese Teilnehmerzahl schon gereicht, so dass wir mit den letzten Startern der Goldklasse schon nicht mehr weit vom Morgengrauen entfernt waren. Die Nachtübung bestand aus kreativ zusammengesetzten und für die jeweiligen Klassen sensibel gesteigerten Anforderungen. So gab es, Luftgebläse, engen Räumen, Folientunnel, den Feuertonnengang, Gespenster im Fackelschein die über ein Megaphon grusselige Töne abgaben etc. und natürlich 3 Scheintäter die es galt zu stellen und deren Angriffe und Gegenwehr zu unterbinden. In der finalen Goldklasse setzten die Scheintäter dann alles gegen den Hund ein was sie nur irgend aufzubringen hatten. In einer Station gab es ein „Kettensegen-Massaker“, was nur ein Hund gemeistert hat, die anderen fühlten sich wohl doch zu sehr in einen Horrorfilm versetzt ;-)

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Wobei ich im Nachhinein denke, dass neben der extremen Geräuschkulisse die Abgase der Kettensäge keine unbeachtliche Rolle spielten. In einer anderen Station überfiel Marcel mit vollem und harten Körpereinsatz das Starterteam, welches just in diesem Moment aus dem Tunnel ins freie wechseln wollte. Und „last but not least“ sei die letzte Reizlagen-Station erwähnt, bei der Timm als Täter (in der Goldklasse) alles gab. Es handelte sich um einen Pferdeanhänger,  dessen Eingang (halbhoch) mit einer Wand aus Kennelboxen und Kanistern versperrt war. Diese Wand galt es zu überwinden oder zu durchbrechen, während der Scheintäter mit zwei großen Kanistern bewaffnet den Hunden so zusetzte, dass es für die Hunde ein äußerst schweres Unterfangen war, überhaupt erst einmal in den Anhänger zu gelangen.  Selbst die schweren Brocken  wie Parko, Lenny und Buaro flogen bei dem Versuch den Täter hinter der Barrikade zu erwischen mehrfach spektakulär wieder raus und mussten neu ansetzten. Und auch im Anhänger angekommen (durchgekämpft)  gelang es den Hunden nicht ohne große Mühe den Täter zu fassen, da dieser es den Hunden wirklich extrem schwer machte einen Griff zu setzen. Der Scheintäter hat sich so vehement „gewehrt“ , dass man den Eindruck gewinnen konnte er sei wohlmöglich gar nicht durch Vollanzug geschützt und müsse deshalb „auf Teufel komm raus“  den Hunden den Einbiss versperren…

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Und zuvor waren noch einige Insider am diskutieren ob die Goldklasse denn überhaupt hart genug sein kann, wenn ich selbst nicht mitfigurieren würde… Ich wollte selbst aber seit langen mal wieder einen Hund in der Goldklasse starten lassen, weshalb es doch ungerecht gewirkt hätte wenn ich selbst mitfiguriert hätte.   Wie auch immer bei dieser Station hat Timm uns gezeigt „wo der Hammer hängt“  und dass er sehr wohl in der Lage ist maximalen Druck auf den Hund aufzubauen.  Auf der anderen Seite will ich aber auch erwähnen das alle Starter der Goldklasse diese harte Station gemeistert haben und alle in der Lage waren (natürlich unterschiedlich schnell) den Täter im Endeffekt sicher zu binden.  Von dieser Hundequalität könnten sich definitiv eine Reihe der Militär- und Polizei-Diensthunde eine dicke Scheibe abschneiden!

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Aber auch in den anderen Klassen gab es gute und zum Teil auch überraschende Vorführungen und Platzierungen. Die Junghundklasse (mit nur einem Punkt Abzug) konnte “Cali de la Arena“ mit Frank Koppe, souverän für sich entscheiden. Cali de la Arena  ist momentan (i.m.Augen) der beste Junghund seiner Altersklasse. Cali de la Arena stammt aus der zweiten Verpaarung “Hampa de la Arena x Quina de la Arena“ und ist somit aus derselben Verbindung, aus dem ein Jahr zuvor z.B. der hochveranlagte Nachwuchs-Deckrüde “Zorro de la Arena“ hervorging.

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“Cali de la Arena”

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Wen haben wir noch? Digger – den müßen wie erwähnen! Digger ist ein Mix der in seinen Adern verschiedene Rassen führt, er gehört Marius Brecht und hat (und dies nicht unspektakulär) die Nachtübung in der Silberklasse gewonnen. Mir ist kein Hund bekannt der so einen Wandel vollzogen hat. Natürlich gibt es mal „mäßige“ Hunde die dann doch ganz gut werden etc. , doch „Digger“ ist wirklich ein Phänomen. Viele konnten sich noch gut daran erinnern, wie Marius zu Beginn seiner Nachtübungskarriere, häufig völlig betrübt den NÜ-Parcours verlies, da sich sein „Digger“ hierfür scheinbar nicht geeignet zeigte. Probleme waren in Ruhe- wie in Reizlage zu sehen. Doch nun nach einer psychischen Ausreifung, sowie konsequenter Ausbildung und Training  kämpft “Digger“ immer in den vorderen Reihen der Silberklasse – und diesmal war ihm sogar der Sieg zueigen. Deshalb wünsche ich Marius (und ich denke hier werden sich einige anschließen) weiterhin viel Erfolg mit seinem „Digger“ und gratuliere zum Pokal der Silberklasse.

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Gefolgt wurde „Digger“ übrigens (mit nur 1,5 Punkten abstand) auf dem zweiten Platz von “Pantera de la Arena“. Pantera hat (wie oben nachzulesen) bei diesem Treffen auch die ZWP2 erfolgreich bestanden. Pantera de la Arena hat ja schon früh gezeigt, dass Nachtübungen genau ihr “Ding“ sind. Trotzdem ist vielen die Hündin gar nicht so präsent im Gedächniss wie es mir manchmal scheint, doch nach dieser Vorstellung auf diesem Event dürfte sich dies geändert haben. Hatten wir noch weitere spektakuläre Einlagen? Hmm ja ich denke schon, doch die eigenen Hunde zu loben wirkt für mein Verständnis immer etwas unglücklich, doch will ich nicht verleugnen, dass ich schon recht stolz bin das “Zorro de la Arena“ seinen Nachtübungspokal ohne nur einen einzigen Punkt zu verlieren gewann. Sowie dass meine Malinoishündin “Thekla“ mit hohen Einsatz von Härte, Kampftrieb und Durchsetzungswillen die Goldklasse für sich entschied, obwohl ich schon aus Sicherheitsgründen auf die Punkte in der Personengruppe verzichtete. Auch war die Konkurrenz mehr als ernst zu nehmen, gerade „Buaro de la Guardia“(Goldklasse 2. Platz) ist z.B. ein Hund der immer ganz vorn mit streitet und sicherlich nicht von vielen Hunden geschlagen werden kann.

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“Thekla”

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Wie auch immer, mir haben eine ganze Reihe weiterer Hunde bei dieser Nachtübung sehr gut gefallen, weshalb ich einfach einmal allen pauschal zu ihren Hunden und zu ihrer sportlichen Einstellung gratulieren möchte. Denn es gibt immer auch wieder Hundeführer die dann doch kurz vor Beginn der Nachtübung einen Rückzieher machen und sich nicht trauen ihren Hund im Wettkampf starten zu lassen. Dies begründet sich häufiger auf ein etwas gestörtes Ego des Hundeführers, denn auf Mängel des jeweiligen Hundes. Natürlich soll die Nachtübung in erster Linie Spaß machen und sollte nicht zu ernst gesehen und bewertet werden. Diese sind zwar sehr interessant und aufschlussreich, doch natürlich nicht so aussagekräftig, was die wirkliche Qualität des Hundes betrifft, wie z.B. die Zuchtwertprüfungen, die (insbesondere durch die Mutprobe) schon deutlich eher den genetischen Wert des Hundes rausstellen.

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Ich hoffe und denke, dass dieses AVD-Event den Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern wieder viel Freude gemacht hat und hoffe wir sehen uns auf den kommenden Veranstaltungen wieder!

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Helfende Hände: Heine Diekau & Maik Lauß

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Freuen würde ich mich, wenn die zufriedenen Besucher, uns beim bewerben der kommenden Veranstaltungen hilfreich zur Seite stehen werden, denn Lobbyarbeit gibt es noch viel zu tun.

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Unser Dank geht an die Figuranten, an alle Helfer, alle helfenden Hände und natürlich der gesamten PSV-Gruppe!

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Somit verbleibe ich mit besten Grüßen und meinem obligatorischen “Gut Griff“

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Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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Die Fotoausbeute scheint diesmal recht mager gewesen zu sein. Falls der ein oder andere doch noch ein paar schöne Bilder gemacht hat, würde ich mich freuen diese hier veröffentlichen zu können. Meine Adresse dürfte bekannt sein…

AVD e.V.-Pfingsttreffen 2011

AVD e.V. – Alano Verein Deutschland e.V.

Pfingsttreffen 2011

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Das diesjährige Pfingsttreffen fand in Berlin statt. Da ich hier ja in der Regel eine Art „lonley writer“ bin, werde ich diesen Bericht etwas kurz halten, da es sich natürlich nicht vermeiden lässt, dass sich die Berichte der Treffen sonst doch etwas ähneln…

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Das Wetter war super, die Besucher und Hundeführer waren durch die Bank alles seriöse und anständige Leute, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn Vorurteile gegen „starke Hunderassen“ sowie gegen Schutzhundesportler gibt es in Deutschland ja bereits zu genüge. Insgesamt muss man aber sagen, was wir auch schon einen Monat zuvor beim Ostertreffen in Hessen positiv feststellen durften, hat sich der Verein bzw. die „Event-Gruppe“ wirklich von allem negativen Erscheinungsbildern (die es in den letzten zwei Jahren doch hin und wieder gab) freigeschwommen. Eine gewisse Erneuerung und eine gerader Linie (im Punkto seriöse Hundeführer, Besinnung auf das korrekte Balance-Wesen der Hunde und nicht etwa die Huldigung des überdrehten und unkontrollierten) hat uns schon jetzt merklich viel gebracht! 

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Hatte ich noch im letzten Jahr vereinzelt Anrufe von verunsicherten Besuchern, erhalte ich in diesem Jahr durch weg ein positives Feedback, ja teilweise sogar erstauntes Lob für die Durchführung, Organisation und die seriösen Teilnehmer… Natürlich gehöre ich zu den letzten Menschen die Personen an ihrem Aussehen abmachen bzw. bewerten doch ist es einfach so, dass der Schutzdienst an sich, die Rasse Dogo Canario und erst recht nicht der AVD e.V. daran gewinnen können, wenn auf Treffen irgendwelche Machogrüppchen auftreten die nur ein vollkommen überzogenes Öffentlichkeitsvorurteil bedienen.    

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Selbstverständlich und dies muss natürlich auch deutlich herausgestellt werden, sind durchschnittlich ca. 80% der Besucher eines AVD e.V. Treffens (da wir natürlich immer wieder viele neuer Besucher begrüßen dürfen) nicht Mitglied im AVD e.V.   und somit kann der AVD e.V. natürlich auch nicht durch diese präsentiert werden. Doch immerhin liegt es in der Hand des AVD e.V. durch eine gewisse strenge und andererseits eine gewisse Förderung von positiven Kontakten das Gesamt-Bild seiner Besucher deutlich zu beeinflussen. Und wie gesagt das klappt schon immer besser ;-)

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Aber zurück zu den Details, die in der Regel interessant für diejenigen sind, die aus verschiedenen Gründen verhindert waren. 

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Wir hatten Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich. Eine große Gruppe von internationalen Züchtern die sich eigentlich angemeldet hatte, war aus organisatorischen Gründen leider nicht in der Lage zu erscheinen, ich habe aber die Zusage dass sie in Essen (AVD-Sommertreffen im August) auf jeden Fall kommen wollen. Da dann wohl sogar in einer multinationalen Kombination (Spanien, Polen, USA und England) – na da sind wir schon mal sehr gespannt.

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Wir hatten bei diesem Treffen verschiedene Rassen dabei vom Mali, über Dobermann, Am. Bulldog, AST,   Hollandse Herder, Ca de Bou, Bullterrier etc. und natürlich in der dominierenden Mehrzahl Dogos Canarios (die anderen gab es übrigens auch in Mehrzahl, doch vermied ich zugegeben gerade diese Schreibform, da ich immer noch unschlüssig wie die Mehrzahl von Dobermann ist ;-)  

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Erfreulich war die gute Durchschnittsqualität der vorgestellten „Leistungs-Dogos Canarios“ (ja ich weiß für den Neuling bzw. für einen Laien ist der Unterschied auf unseren Treffen zwischen den Hunden aus unserer Linie und den „Schönheits-„ oder „Schwarzzucht-Hunden“ nicht automatisch bewusst, doch bei genauer Betrachtung doch ersichtlich). Mit den vielen guten Nachwuchshunden die in den letzten 2,5 Jahren nachgekommen sind, können wir mehr als positiv in die Zukunft blicken. 

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Wesensschwache Hunde waren die Ausnahme, keine cholerischen Anfälle, keine ängstlichen oder gestressten Nerven-Hunde. Statt dessen offenes Wesen, saubere und sichere Ruhelagen (etwas worauf wir verstärkt achten) kombiniert mit sehr hohem Durchsetzungsvermögen.   

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Und was ich ebenfalls positiv erwähnen will, (auch wenn dies jetzt kein züchterischer Fakt ist), dass sich der Ausbildungsstand vieler Hunde enorm gesteigert hat. Gerade was die Allroundverwendung im Schutzdienst betrifft. Da sehe ich „plötzlich“ Hunde die sich weder durch massives Einwirken, oder durch Psychotricks wie Wasser, Luftgebläse, Feuer, Gruselkostüme, Kanister, Luftballons, etc. etc. etc. noch durch sämtlich erdenkliche Geräuschkulissen beeindrucken lassen. Wurde vor 15 Jahren noch ein Hund hochgelobt der „welch eine Leistung“ sich nicht von einem geworfenen Kanister in der Nachtübung am Einbiss in einen Ärmel abhalten lies, oder ein Hund der tatsächlich den Täter am Hosenbein des Vollschutz hielt – welche zivile Überleistung ;-) 

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Ist dies heute alles nur noch als Minimalbelastung abzutun, bzw. ausbilderischer Standard. Natürlich hat diese Verbesserung der Hunde nicht nur genetischen Hintergrund, wobei die konsequente Leistungszucht des AVD e.V. von über einem Jahrzehnt selbstverständlich den größten Teil hierbei verbucht, ist es doch so dass die Ausbildungsmethoden und die lernbereitschaft von den Figuranten und Hundeführern deutlich zugenommen hat. Ein wichtiger Punkt waren und sind unsere Figurantenlehrgänge (in Theorie und Praxis). Natürlich kommt nicht jeder der sich dieser Ausbildung unterzieht immer gleich voll ran an den „Ball“ doch muss man sagen, fallen bei jedem Lehrgang doch einige sehr wichtige neue Figuranten und Ausbilder oder deutlich verbesserte  für unseren Verein ab…

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Dann kommt noch die Komponente hinzu, dass wir dynamisch bleiben, nicht festgefahren agieren sondern immer über den Tellerrand hinüber schauen. So haben wir eine Reihe Trainingselemente aus anderen Hundesportsystemen (vornehmlich aus dem belgischen und franz. Ringsport) zugefügt. 

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Dies hat natürlich auch dazu geführt,  dass wir plötzlich Hunde haben, die einen „normalen“ durchschnittlichen Figuranten trotz, Klapperstock, Motorsäge, Flaschenknäul etc. von den Beinen fegen können.

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Nun gut, mal wieder zurück zum Treffen – Gute Hunde gute Leute und insgesamt ein fairer Umgang miteinander.

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ZWP’s gab es diesmal nicht, da wir diese eine Woche zuvor bei einem separaten Prüfungstag abgenommen haben. Dies führte dazu dass wir sehr viel Zeit über hatten und so deutlich länger mit den Besucherhunden trainieren konnten.

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Neben dem individuellen Schutzdiensttraining gab es einen sehr schönen Umwelt, Ruhelagen, und Stresssituationen-Übungsparcours. Der Platz wurde schon zuvor von der Berliner AVD-AG wirklich sehr schön vorbereitet. Viele neue Ideen, neue Geräte – wirklich super!  

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Mit Einbruch der Dunkelheit begann dann die Nachtübung: Die Nachtübung war für unsere Verhältnisse nicht besonders stark gefüllt, doch können wir mit über 40 startenden Hunden schon zufrieden sein. (Ich fand den Tag kräftezerrend genug).

Die Nachtübung war sehr anspruchsvoll gestaltet, die vier verschiedenen Starter-Klassen deutlich differenziert, und insgesamt als hart zu bezeichnen (eine Reihe Reizlagen mussten ab der Silberklasse mit 0 Punkten bewertet werden, da schon in der Silberklasse richtig Gas gemacht wurde – aber so ist es nun mal, nicht jede Nachtübung ist gleich – fair ja aber nie im Vorfeld genau zu definieren). 

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Was für mich neben den zum Teil sehr guten Hunden und überdurchschnittlich guten Welpen bei diesem Treffen für mich am erfreulichsten war, ist dass ich weder den Tages-Übungsparcours mitgestalten musste noch die Nachtübung. Dies ist für mich wenn ich mich recht erinnern kann eine Premiere. Da ich den ganzen Tag gehetzt habe war ich zwar vollkommen „groogi“, doch habe ich mich im Nachhinein wirklich sehr darüber gefreut. Für die Tatsache dass es mal nicht alleine auf meine Kreativität ankam, sondern ich tatsächlich nicht eine einzige Station „erfinden“ musste,  sind unsere fleißigen berliner Helfer und natürlich Frank Nedel verantwortlich. Was dies betrifft streiche ich mir dieses Treffen ganz dick in positiver Erinnerung   in meinem Kalender an!

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Ich selbst fand (für mich persönlich) die Nachtübung wie aber auch schon den Übungsparcours sehr spannend und wenn man ihn (ausnahmsweise) mal nicht selbst geplant hat auch tatsächlich viel erfrischender und überraschender. 

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Hier die Treppchen-Platzierungen des Nachtübungs-Wettkampfes:

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Junghundklasse:

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1. Platz: Cali de la Arena

2. Platz: Kafka vom Hellerwald (Dobermann)

3. Platz: Amparo la Casa de Locos (2 Monate alt)

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Bronzeklasse:

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1.Platz: Zorro de la Arena,

1.Platz: Quina de la Arena

1.Platz: Lara Croft vom Teufelshaus (Minibully)

2.Platz: Delano

3.Platz: Xante de la Arena 

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Silberklasse:

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1.Platz: Oso de la Arena

2.Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

3.Platz: Honra de la Arena

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Goldklasse

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1.Platz: Buaro de la Guardia

2.Platz: Lenny

3.Platz: Parko

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Der Nachtübungswettkampf war fair, wurde hart und streng gerichtet und forderte den Hunden viel Charakterstärke ab. Zwei Hundeführer zogen in der Goldklasse Ihre Meldung wieder zurück, etwas was wir als Ausrichter voll akzeptieren können, nur nicht dass wieder mal etwas gemunkelt wird, die Goldklasse ist eine harte Nummer und kein kleine „Spaßrunde mit dem Hund“. Ich persönlich besitze momentan „nur“ zwei Hunde die in dieser Klasse voll konkurrenzfähig wären, und doch vermeide ich es jetzt sie zu starten, da mir mein eigener Spaß dabei doch etwas abgeht… Eine „blöde“ Sache ist doch noch passiert, ich spreche sie nur an da „Dank Internet“ die Gerüchteküche schon wieder brodelt. Trotz immer wiederkehrender Ermahnung und deutlichsten Anweisungen unseres sehr fairen aber auch sehr strengen Prüfungsrichters Frank Nedel, ließ ein Hundeführer die Leine los und schickte den Hund somit unangeleint/frei. Da dies natürlich einen deutlichen Regelverstoß darstellt, sowie eine massive und vollkommen unnötige Gefährdung darstellen kann (muss nicht – kann aber, liegt immer an der Reizschwelle des jeweiligen Hundes) wurde der Hund disqualifiziert. Natürlich kann ich gerade bei unseren häufig sehr aufgeregten Hundeführern (i.d.R. aufgeregter als die Hunde selbst) schon verstehen, dass dies ärgerlich ist. Doch darf so ein eigener Fehler, in meinen Augen nicht passieren und schon gar nicht zu einem unsportlichen Verhalten führen. Man kann sich ja ruhig mal ärgern, und es liegt für viele immer schnell auf der Hand „die Fehler machen immer die anderen“, doch ein Richter der einen Hundeführer disqualifiziert der einen (x-mal zuvor erklärten) Regelverstoß (aus Sicherheitsgründen!) disqualifiziert, hat sicher vollkommen korrekt reagiert. (Übrigens denke ich dass es sich beim Hundeführer sowie beim Richter eigentlich sogar um Freunde handelt). Frank und Ich selbst (und eine wirklich kleine wechselende Gruppe) reißen sich jedes Jahr den A. auf (Entschuldigung bitte) um ca. 5 glattlaufende Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Warum? Weil wir etwas bieten wollen, und auch etwas zu bieten haben. Der AVD e.V.-Vorstand gehört nicht zu der Liga die reines Internetgepose  als rassefördernd erachtet. Wir organisieren seit mittlerweile über 10 Jahren Schutzdienstevent und es gab bei uns noch nie einen Beißvorfall und so soll es auch bleiben, deswegen und nur deswegen gibt es bei uns eben auch sehr strenge Regeln, die für alle gelten, und zwar immer!    

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Und da ich keinerlei Interesse habe meinen wichtigsten Helfer zu vergrämen, werde ich auch zukünftig die Autorität des Prüfungsrichters (übrigens sollte dies doch im Umgang mit jedem Richter selbstverständlich sein) unterstützen. Wir hatten in der Vergangenheit immer mal wieder Leute die mit dem Prüfungsrichter über Punkte, über Abläufe, über Wiederholungen etc. diskutieren wollten, dies ist aber nicht angebracht, führt zu nichts und ist auch nicht gerade sportlich. (Mit dem Schiedsrichter diskutiert man nicht, in keinem Sport). Dies war jetzt nicht oder nicht nur auf dieses Treffen bezogen, sondern mal eine allgemein gültige Klärung. Keine Privatperson verdient an den AVD e.V.-Treffen Geld, alle die helfen machen dies ehrenhalber und deshalb gebührt auch diesen angemessener Respekt. Natürlich ist es auch Ok einfach als Zuschauer zu kommen, oder mit seinen Hund mit zu machen, alles zu nutzen und sich an der Veranstaltung zu erfreuen. Und wenn es einem nicht gefällt, dann muss man halt auch nicht bleiben. Aber über Kleinigkeiten bis ins penibelste Minidetail diskutieren zu wollen und optimaler weise noch verzweifelt zusammen zurechnen ob bei einem reinen Spaßwettkampf (den wir zur reinen Freud für die Leute ausrichten) eventuell ein Punkt zu viel oder zu wenig vergeben wurde, ist dies schlicht nicht angebracht. Wenn jemand selbst Veranstaltungen ausrichtet, selbst als Prüfer tätig ist, oder selbst bei 50 Hunden im Vollanzug steht…dann aber nur dann wäre ich geneigt genauer zuzuhören. Es hat sich übrigens noch nie, wirklich noch nie, jemand beschwert dass sein eigener Hund einen Punkt zu viel bekommen hat – merkwürdig warum dies nur andersherum funktioniert ;-)       

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Noch mal klar gestellt bei diesem Treffen hatten wir diese Diskutiererei eigentlich nicht, ich wollte es schlicht allgemein einmal ausgesprochen und erklärt und somit geklärt haben… 

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Welche Hunde mich persönlich besonders beeindruckt haben, waren folgende (dies ist keine Wertung wer der beste ist, sondern schlicht wer mir für seine Verhältnisse besonders positiv auffiel): 

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Buaro, der hat mal wieder eine echt gute Show geliefert. Gewann souverän die Goldklasse mit extremen Punktevorsprung. Ich muss zugeben als ich die ersten Male diesen Rüden sah fand ich ihn nicht besonders beindruckend, dass ich dies jetzt sage wundert eventuell den ein oder anderen aber ich will hier fair berichten. Wo Peter ihn (da war er auch noch recht jung) zurückbekam zeigte er einen eher schlechten Ausbildungsstand, das Griffverhalten war  nicht besonders und ich wusste eigentlich nicht was die Bayern an diesem Hund (neben der Blutlinie) so besonders fanden. Aber ich muss zugeben ich hab mich verschätzt, jetzt wo er erwachsen geworden ist überzeugt er durch enorme Durchsetzungskraft, sehr hohe Härte, Schreckunempfindlichkeit und extreme Angriffe gegen den Täter. Er ist auf Demonio de la Arena ingezogen und tatsächlich erinnert er mich immer mehr an ihn. Wer war noch sehr interessant? Ja Lenny, Maik Lauß startet schon seit „ewigigen Zeiten“ mit seinem Lenny, am Anfang war er nicht sonderlich spektakulär, auch der Ausbildungsstand war nicht wirklich gut, aber er wurde immer besser und besser, hart war er eigentlich schon recht früh und nun hat sich Maik getraut ihn in der Goldklasse starten zu lassen, und zwar wirklich mit einer schönen Vorstellung, Glückwunsch zu dieser wirklichen Steigerung. Honra de la Arena war auch gut drauf, war nur in einer Station etwas „verwirrt“. Oso de la Arena war extrem gut drauf, legte eine fast fehlerfreie Vorstellung hin und dass obwohl er nur äußerst selten trainiert wird – aber er ist halt eine „coole Sau“. Yacanto von Marius gefiel mir auch sehr gut. Am Beginn seiner Schutzdienst-Kariere zweifelte doch der ein oder andere an seinen Qualitäten. Nun ist er lange noch nicht fertig zeigt aber doch sehr schöne Arbeit, und mit Maulkorb geht er wie ein Geschoß.  Ansonsten fand ich mehrere Welpen Klasse, ganz besonders einen falben Rüden von Requisa x Oso der bei dem Treffen an seinen neuen Besitzer abgegeben wurde und den ganzen Tag ein super Wesen an den Tag gelegt hat. Und natürlich auch den neuen Welpen von Daniel aus Risa x Buaro, der zeigte sich auch außergewöhnlich gut und früh. Ja der Daniel, der hatte dann sogar noch so einen Überraschungshund ausgepackt, seinen Minibully. Mittlerweile sehr gut an der Beinmanschette trainiert, legte einen nahezu fehlerfreien Durchgang hin, was ihm auch den (geteilten) ersten Platz in der Bronzeklase einbrachte. Wirklich eine super Leistung vom kleinen Hund und auch vom Hundeführer! 

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So genug der Lobhudelei ;-) 

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Ich hoffe die Teilnehmer des Treffens sind auch in Essen dabei, dann auch mit einigen neuen und spannenden Dogos Canarios und wie in Essen eigentlich immer mit einer Reihe Starter aus dem Mali- & Gebrauchshundelager.

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Beste Grüße Euer

Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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P.S. mein besonderer Dank geht an die gesamte berliner AVD-AG, die wirklich einen super Job (auch schon im Vorfeld) abgeliefert hat, sowie an Frank Nedel der sich mal wieder die Füße platt gelaufen hat und natürlich an alle Figuranten die sich nicht zu fein waren in vollgeschwitzten Hetzanzügen die Hunde ausdauernd zu bedienen… 

AVD e.V.-Ostertreffen 2011

AVD e.V. – Oster-Event-2011

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Ostertreffen 2011

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Das diesjährige Oster-Schutzdienst-Event, fand erstmalig in Hessen statt. Hessen liegt bekanntlich sehr zentral und ist deshalb für uns ein nicht uninteressantes Bundesland.

Ich werde diesen Bericht des Treffens recht knapp und kompakt halten, da ich momentan etwas an Zeitmangel leider. 

Also…, das Ostertreffen war gut besucht. Frank, der immer etwas mitzählt, ist auf eine aktive Teilnehmerzahl von ca. 60 Hundeführern gekommen und auf ca. 100 Personen die ich hier mal als „Durchlaufpublikum“ bezeichnen will.

Dafür dass wir in erster Linie immer etwas mehr Augenmerk auf das Pfingst- und Sommertreffen legen, können wir mit diesen Zahlen sehr wohl zufrieden sein.

Auffällig war, dass wir dieses mal auch sehr viele Starter aus dem klassischem Gebrauchshundelager hatten und überdurchschnittlich viele Diensthundeführer an unserer Veranstaltung teilnahmen.

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Einige aus unserem  AVD e.V. fragen zwar hin und wieder ob es denn sinnvoll ist, sich mit den spanischen Doggen diesen durchgezüchteten Dienstgebrauchshunden zu „stellen“. Denn gerade bei der Rasse Malinois (die immer zu gegen ist), existiert doch eine sehr hohe Leistungsdichte, in der unsere Dogos Canarios doch extrem leistungsstarke Wettkampfkonkurrenten finden. 

Doch wie ich schon einmal schrieb, scheue ich mich persönlich nicht mit unseren AVD e.V.-Dogos Canarios diese Herausforderung dankbar anzunehmen. Klar ist gerade der Mali wohl so ziemlich an der internationalen Spitze der Schutzdienstrassen, doch sehe ich es so: nur wer sich (in diesem Fall geht es um Hunde) an den besten orientiert, sich ihnen stellt und den direkten Vergleich antritt kann sich selbst verbessern.

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Natürlich wollen wir bei unseren Dogos Canarios ein ganz anderes Wesen haben als es bei vielen Dienstgebrauchshunderassen gewünscht wird. Wir im AVD e.V. wollen wesensfeste, sichere, sauber und (historisch betrachtet) rassetypische Hunde haben, die aber eben auch für den Schutzdienstbereich (vor allem für den realen, den harten, den unvorhergesehenen und nicht schematischen) im vollen Umfang ihre Belastbarkeit sowie ihre Verlässlichkeit unter Beweis stellen können.

Und anmerken will ich, kurz und knapp, dies taten sie auch bei diesem Treffen wieder.

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Übrigens bin ich selbst (sicher nicht allen bekannt) auch Führer von Malinois und zwar von wirklichen guten, doch weiß ich sehr wohl wo unsere Dogos Canarios sie in Längen übertreffen. (Zugegeben andersherum gibt es natürlich auch gewisse Bereiche wo es auch anders aussehen kann). Ich wollte es auch nur kurz anmerken, damit ersichtlich wird warum ich diese Hundeführer mit Ihren wirklichen guten Dienstgebrauchshunden immer herzlich willkommen heiße und dieses auch in Zukunft so beibehalten werde. Unsere Treffen bleiben rasseunabhängig bzw. rasseoffen.

Zum Ablauf, wir starteten recht pünktlich am Vormittag mit allgenmeiner Umwelt/Stress/Parcours-Arbeit. So hatten wir kleine Stationen aufgebaut, wo die Hunde z.B. durch Personengruppen, Kartons, Flatterbänder, Planen, entlang an einem Luftgebläsen  etc. laufen mussten… Unsere regelmäßigen Besucher kennen dies, wir wollen den Hunden und Ihren Haltern auch neben dem Schutzdienst etwas bieten und wollen (ehrlich gesagt auch aus Sicherheitsgründen) damit im Vorfeld eventuelle Wesensauffälligkeit aufdecken.   

Danach war der individuelle Schutzdienst an der Reihe, vom rohen Welpen bis zum harten Polizeihund kamen alle auf ihre Kosten, ob am weichen Arm oder am Vollschutz mit hoher Belastung… Die Hunde wurden ordentlich gefördert, auch gefordert,  aber nicht überfordert. So soll es sein. Es war insgesamt wirklich eine runde Sache.

Nach dem offenen Schutzdient waren einige Formwertprüfungen an der Reihe:

-Silverio de la Arena: Formwertnote: 1 (mit leichten Abstrichen)

-Xante de la Arena: Formwertnote: 1 (mit deutlichen Abstrichen)

-Calandor de la Guardia: Formwertnote: 1 (mit deutlichen Abstrichen)

-Arisol Monteria Tradicional: Formwertnote: 2 (mit leichten Abstrichen)

 

Nach den Formwertprüfungen wurden noch drei Hunde zu den zuchtrelevanten Wesensprüfungen gemeldet:

ZWP-1: Calandor de la Guardia:

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Allgemeiner Eindruck: Gute Vorstellung des Rüden. Im Schutzdienstteil zeigt der Hunde eine sehr gute Leistung, hohe Belastbarkeit und druckvolles Einsteigen. Die Griffe sind ordentlich, die Geschwindigkeit ist hoch. In der Ruhelage waren keine offensichtlichen Fehler zu erkennen, doch könnte sich der Rüde in der Ruhelage etwas offener und temperamentvoller präsentieren.  

Bewertung: bestanden

ZWP-2: Parko (Nedel):

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Allgemeiner Eindruck: Routinierter Rüde mit schöner Vorstellung im Schutzdienst. In der Ruhelage gewisse Unsicherheiten zu erkennen, aber im tolerierbaren Rahmen. Bei der Mutprobe sollte der Hund den direkteren Weg wählen. Härte und Belastbarkeit waren aber sehr gut. 

Bewertung: bestanden

ZWP-2: Allegra de la Guardia:

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Allgemeiner Eindruck: Gute Vorführung der Hündin. In der Ruhelage absolut ohne Beanstandung in der Reizlage könnten die Griffe etwas voller sein  (fest waren die Griffe, aber etwas spitz), der Weg bei der Mutprobe sollte direkter gewählt werden.  

Bewertung: bestanden

Nun war die Nachtübung an der Reihe. Die Nachtübung wurde wie gewöhnt in Form eines Wettkampfes ausgeführt. Die anspruchsvollen Stationen waren alle gut einsehbar, die Zuschauer deutlich konzentrierter und scheinbar interessiert als es häufig der Fall ist. Die Hunde waren im Gros von sehr guter Qualität, die Konkurrenzdichte hoch, der Ablauf fair…alles nach meinem Geschmack.

Wie angekündigt, ich halte den Bericht extra etwas knapp… Hier die Treppchenplatzierungen der jeweiligen Starter-Klassen:

Junghundklasse:

1.      Platz: Aaron (Malinois)

2.      Platz: Skally (Malinois)

3.      Chilli de la Arena

Bronzeklasse:

      1.      Platz: Aimee vom Forster Hexenkessel (Malinois)

       2.      Platz: Quina de la Arena

       2.    Platz: Yacanta de la Arena

       3.    Platz: Delano (A.v.braunschweiger Land)

Silberklasse:

1.      Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

2.      Odin (Malinois)

3.      Oso de la Arena

Goldklasse:

1.      Platz: Buaro de la Guardia

2.      Platz: Hampa de la Arena

3.      Debby vom Herrenberger Schloß

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Die zügige Siegerehrung der Nachtübung war um ca. 5:00 morgens beendet und die müden Krieger krochen ins Zelt, in den Wohnwagen, fuhren ins Hotel oder traten die mutige Heimreise an.

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(Buaro, Goldklasse 1.Platz und Peter strahlt schon vorher)

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Trotz meines eng zusammengefassten Berichtes, will ich nicht versäumen zu erwähnen, dass wir viele neue Geschichter sahen und wir durchweg positiv von unserem Publikum angetan waren. Viele interessierte und faire Sportsfreunde aus der gesamten BRD waren da. Alle waren freundlich, alle waren anständig, alle waren motiviert. Eine Gruppe war sogar so gut drauf, dass sie selbst während des normalen Schutzdiensttrainings lauthals gute Leistungen von Hunden bejubelten – so etwas motiviert, bleibt in Erinnerung und spornt an.   

Bedanken will ich mich auch noch bei der SV-Ortsgruppe die uns den Platz vermietet hat, sowie bei den zahlreichen organisatorischen Helfern und Figuranten. Diesmal hatten wir wirklich sehr viele helfende Hände, weshalb ich es mir wohlweißlich verkneife sie einzeln aufzuzählen um nicht Gefahr zu laufen, jemanden bei meiner Aufzählung  zu vergessen. Seid Euch aber gewiss ich speichere (auf Elefantenart), jegliche uneigennützige Hilfe und Unterstützung für unseren Verein immer ab…

Also vielen Dank!

Bis zum nächsten Treffen, Pfingsten in Berlin (Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLink, klick hier), verbleibe ich mit besten Grüßen und meinem obligatorischen „Gut Griff“

Euer Arne

AVD e.V.-Weihnachtstreffen 2010

AVD e.V. – Weihnachtstreffen 2010

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AVD e.V. -Weihnachts-Treffen 2010

Zum diesjährigen Weihnachtstreffen hatten wir einen schönen niedersächsischen Hundeplatz mit gemütlichem Vereinsheim und (sehr wichtig) Flutlichtanlage angemietet.

Ab 12Uhr trudelten die Teilnehmer ein und schlossen sich beim Unterordnungs- und Schutzdiensttraining an. Neben normaler VPG-Arbeit, boten wir natürlich auch einige Möglichkeiten für moderne, spezielle oder sagen wir mal etwas unorthodoxe Schutzdiensteinlagen. So kamen natürlich auch Kanister, Flatterband, Klapperstock, Planen und ähnliche Utensilien zum Einsatz…

Neben dem offenen Training hatten wir gleich 6 Starter bei der zuchtrelevanten Wesensprüfung  ZWP1 und zwei Formwertprüfungen.

Alle Hunde konnten erfolgreich die ZWP bestehen. Natürlich gab es bei den, z.B. Teil noch ziemlich ungeübten Hunden kleinere, technische Mängel. Doch gerade dies zeigt natürlich, dass diese Zuchtwertprüfungen auch tatsächlich greifen. Mir persönlich ist es deutlich lieber, ich sehe junge Hunde die die ZWP (vielleicht auch mit ein paar kleinen Patzern) bestehen, als voll erwachsene Prüfungskandidaten, die langwierig darauf hintrainiert wurden.

Neben der Zuchtwertprüfung 1 stellten sich auch zwei Nachzuchthunde der Formwertprüfung.

Hier die Resultate:

Die ZWP 1 konnten die folgenden Hunde erfolgreich bestehen:

Xante de la Arena (Demonio de la Arena x Riqueza de la Arena)

Arnold v. braunscheiger Land (Arnold von Baden x Anja de la Guardia)

Talisa de la Arena (Arnold von Baden x Elly Import de la Arena)

Hampa de la Arena (Demonio de la Arena x Sheila)

Ambra de la Legion (Hampa de la Arena x Oroa de la Arena)

Silverio de la Arena (Arnold von Baden x Cobra de la Arena)

Formwertprüfung:

Cadimo de la Guardia: Formwertnote 2

Ambra de la Legion: Formwertnote 3

Auch außerhalb der Prüfungen wurden diesmal überdurchschnittlich viele Hunde vorgestellt, die man mit Fug und Recht als gut und teilweise sogar als sehr gut bezeichnen kann!

Neben den vielen interessanten Nachwuchshunden, sowie den häufig vorgestellten Routiniers,

hatten wir auch mal wieder dass (eher seltene) Vergnügen, die Rüden von Albert Spreu, Alexander Wulf und Paul Bauch in Action bewundern zu können.

Insgesamt hatten wir deutlich weniger schwache Hunde auf dem Platz als auf den vorangegangen Veranstaltungen dieses Jahres.

Positiv viel ebenfalls ins Auge, das sich gleich eine Reihe Hundeführer aufmachte und ihre Hunde in der Unterordnung präsentierten. Ein mutiges Unterfangen auf einem reinen Hundesportplatz… Doch man muss sagen auch die Unterordnung sitzt bei einem Großteil der vorgestellten Dogos Canarios. Wer hätte gedacht, dass z.B. auch die etwas „plump“ wirkenden, massiven Rüden wie z.B. Mike’s “Lenny“ oder Christian’s “Leo de la Arena“ eine so sportliche und freudige Unterordnung auf dem Kasten haben!

Da mir diesmal so viele Hunde gut gefallen haben, will ich mich nicht verzetteln und fange gar nicht erst an meine Favoriten aufzuzählen.

Nach dem Arbeitsprogramm fuhren wir gemeinsam, in ein nahe gelegenes Gasthaus, in dem wir einen Saal reserviert hatten. Dort fand dann dass Weihnachtsessen (in Form eines reichlichen Büfetts) statt. Vor der Eröffnung des Büfetts, wurde der übliche Jahresrückblick

Vorgetragen. Nach dem Essen wurden dann der Pokal für den  erfolgreichsten Hundeführer des Jahres 2010 übergeben. Derr Pokal ging zum wiederholten male an Timm Barche (Besitzer des Deckrüden “Hampa de la Arena“. Dann wurden noch einige Pläne, Neuerungen und Änderungen für die Zukunft verkündet und allen Aktiven, allen Mitgliedern und allen Züchtern viel Glück und Erfolg für das kommende Jahr gewünscht.

Ich bedanke mich bei allen aktiven Besuchern ganz herzlich, dass sie sich auch bei den nicht ungefährlichen Wetterverhältnissen aufgemacht haben, um mit uns dieses Weihnachtstreffen zu begehen. Mir ist sehr wohl klar, und darüber freue ich mich natürlich besonders, dass einige wirklich sehr weit angereist sind, wie z.B. die Bayern wie Martin Götz +Freundin, Peter Kick+Freundin und Paul Bauch,  die wohl die weiteste Strecke auf sich genommen haben.

Somit schließe ich diesen kurzen Bericht und Wünsche allen Freunden des AVD e.V. ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest

Arne Pohlmeyer

Präsident AVD e.V.

AVD e.V.-Herbsttreffen 2010

AVD e.V. Herbsttreffen mit Nachtübung

AVD – Herbsttreffen 2010

Das diesjährige AVD-Herbsttreffen, fand nicht wie ursprünglich geplant in Bayern statt, sondern in Thüringen. Unsere Vereinsanlage in Thüringen ist nicht unbedingt für schlechte bzw. kalte Wetterbedingungen geeignet. Aber wir hatten Glück, trotz 80% Regenwahrscheinlichkeit (laut Vorhersage) blieb es fast vollkommen trocken und die Temperaturen waren ebenfalls akzeptabel. Sozusagen Glück gehabt.

Dafür dass dieses Treffen nur mäßig beworben wurde, sind doch erfreulich viele Teilnehmer erschienen. Alleine 45 Starter bei der Nachtübung, sind für ein Herbsttreffen nicht schlecht.

Neben den spanischen Doggen unseres Vereins, waren auch einige aus fremder Zucht vertreten, sowie eine Reihe Fremdrassen, wie z.B. Malinois, Deutscher Schäferhund, Bullterrier, Bordeauxdogge, Thai Ridgeback, Am. Staffs, Hollandse Herder etc.,

Neben dem Ruhelagen- und Umwelttraining stand natürlich auch Schutzdienstarbeit auf dem Programm. Einige sehr hoffnungsvolle Junghunde konnten sich hier positiv präsentieren.

Natürlich gab es auch zuchtrelevante Prüfungen wie die Ausdauerprüfen (am Vortag), die Formwertprüfungen und die Zuchtwertprüfungen. Bei den ZWP’s waren es 7 Teilnehmer.

Wobei „nur“ 4 der sieben gemeldeten Hunde die ZWP bestehen konnten.

Auf der einen Seite zeigt dies, dass unsere Prüfungen echte, reale Selektionsinstrumente sind, die auch tatsächlich greifen. Wir wollen uns nicht in die Tasche lügen, dies gibt es schon bei genügend anderen Rassezuchtvereinen. Auf der anderen Seite muss ich aber einräumen, dass wir uns mit dieser ZWP nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben. Denn zwei der drei „Durchfaller“ stammten aus unseren Verein, und sogar aus zwei recht ordentlichen Verpaarungen. Geführt wurden die beiden von Steffen und Marius. Dies nur ganz deutlich rausgestellt um allen „Unkern“ zum Trotz, klar vor Augen zu führen, dass wir auch die Hunde unsere eigenen Hundeführer und Züchter (sozusagen aus dem ganz engen Kern), genauso hart und fair prüfen wie alle anderen Teilnehmer. Bei der Zucht und Zuchtselektion gilt es, auf die wahren Werte zu achten und nicht auf selbst gestrickte „Stories“ zu bauen.

Nachtübung:

Wie gewohnt wurde der nächtliche Wettkampf in 4 Klassen aufgeteilt. Die Nachtübung war mit 6 Stationen eher kurz bzw. knapp bemessen. Allerdings dauerte es trotzdem, über die halbe Nacht bis alle 45 Starter „abgefertigt“ waren. Die härteste Klasse, die sog. Goldklasse war diesmal (aus unserer Sicht) eher leicht gestaltet. Im Gegenzug war die Bronzeklasse, die bekanntlich für unsere Beginnerhunde den folgenden Schritt nach der Junghundklasse darstellt, diesmal doch recht schwer bzw. „wirkungsvoll“ gestaltet. Viele der Starter in der Bronzeklasse hatten doch deutliche Probleme mit den gebotenen Belastungen. Die Bronzeklasse war diesmal übrigens die am stärksten frequentierte Klasse.

Hier folgen nun die Treppchenplätze des Nachtübungs-Wettkampfs (Achtung mehrere Doppelplatzierungen):

Junghundklasse:

1.Platz: Zorro de la Arena (Hampa de la Arena x Quina de la Arena)

1.Platz: “Delano” Arnold vom braunschweiger Land (Arnold von Baden x Anja la Guardia)

2.Platz: “Lea” Anja vom braunschweiger Land (Arnold von Baden x Anja la Guardia)

3.Platz: „Kira“ de la Legion (Hampa de la Arena x Ora de la Arena)

Bronzeklasse:

1. Platz: Barosso de la Guardia (Alvarez de la Guardia x Nuera de la Arena)

1. Platz: Nelly zum Friedberg (Deutscher Schäferhund)

1. Platz: Alida de la Legion (Hampa de la Arena x Ora de la Arena)

Silberklasse:

1. Platz: Artus de la Legion (Hampa de la Arena x Ora e la Arena)

1. Platz: Debby  vom Herrenberger Schloß (Malinois)

2. Platz: Ora de la Arena (Wotan x Elly)

2. Platz: Odin (Malinois)

2 .Platz: Julchen vom Kirchenholz (Am Staff.)

3. Platz: Lenny (El Maestro de la Arena x Conquisa de la Arena)

3.Platz: Buaro de la Guardia (Alvarez de la Guardia x Nuera de la Arena)

3.Platz: Curly (Malinois)

Goldklasse:

1.Platz: Hampa de la Arena (Demonio x Sheila)

2.Platz: Yankee (Malinois)

3.Platz: Nando (Malinois)

Insgesamt können wir dieses Treffen als gelungen bezeichnen. Die Tagesleistungen der Hunde (die halt manchmal auch von den Tagesformen abhängen) waren etwas durchwachsen, aber nun gut. Das Wetter war schön, der Großteil der Besucher interessiert, offen und freundlich, insgesamt also alles in Ordnung. Anmerken muss ich allerdings dass ich Zeuge von ein zwei Situationen wurde, bei denen mir das Verhalten einiger Anwesender nicht gefallen hat. Hierbei handelt es sich nicht um etwas, was sich nicht unkompliziert auf dem „kurzen Dienstweg“ klären bzw. zukünftig abstellen lässt. Für den einen oder anderen dem dies ebenfalls unangenehm aufgestoßen sein mag, sei gesagt dass ich dies in Zukunft so nicht hinnehmen werde.

Als Vorsitzender des AVD e.V. bin ich stolz, dass bei unseren Veranstaltungen, jeder seriöse Hundeführer willkommen ist. Dass sich bei uns Familien mit Kindern, neutrale Zuschauer, neue Rasseinteressenten, ob jung oder alt, sich willkommen und wohl fühlen können.

Sollte es eine Entwicklung geben (wie dies bei vielen anderen Clubs u. Vereinen der Fall ist), dass man den Eindruck erlangen könnte, unsere Treffen oder aber der Hundesport den wir betreiben, wäre vorrangig für testosteronstrotzende Teilnehmer, wird der AVD e.V. Vorstand hier einen Riegel vorschieben.

Wir sind froh über unsere zahlreichen Besucher, dies wird auch in Zukunft so bleiben. Wir werden es nicht zu lassen, dass sich unsere Mitglieder, Vereinsinteressenten und „Neu-Besucher“ von ein zwei „peoples“, die sich nicht zu benehmen wissen, irritieren lassen.

Machos, Maulhelden oder alkoholisierte Besucher trifft man bei anderen Hundeveranstaltungen schon zur Genüge, im AVD e.V. wollen wir dies nicht!

Natürlich können wir nicht ausschließen, dass wir bei z.B. 80 Besuchern auch mal einen Chaoten dabei haben. Doch fängt einer oder etwas an zu stören werden wir, dieses Problem zukünftig abstellen.

Unsere AVD-Treffen waren, sind, und werden auch in Zukunft für alle Interessenten und Besucher, eine freundliche und offene Atmosphäre bieten. Dafür wird der Vorstand mit Nachdruck eintreten. Damit auch in Zukunft unsere Besucher  positiv feststellen, was für nette Menschen man auf unseren Treffen doch kennen lernen kann.

Neben unseren Hunden, kommt es nämlich nicht nur auf ein schickes Vereinsheim, gutes Essen und günstige Getränke an, es kommt auf die Atmosphäre und Stimmung an.

Danken möchte ich der gesamten „AVD-AG-Thüringen“, allen Helfern, Figuranten und natürlich unserem „Büroteam“.

Euer

Arne Pohlmeyer

1. Vorsitzender

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AVD e.V.-Sommertreffen 2010

AVD e.V. – Sommertreffen 2010

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AVD e.V.-Sommertreffen

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Das Sommertreffen fand in Essen statt. Obwohl das Treffen von intervallartig auftretenden Regengüssen begleitet wurde, war die Stimmung gut. In Essen steht uns ein sehr großes Vereinsheim, mit großer überdachter Terrasse zur Verfügung, so dass der Regen uns nicht viel anhaben konnte. Natürlich blieb die Besucherzahl deshalb auch noch eher überschaulich.

Insgesamt waren aber sicher um die 50 Besucher anwesend, was für diese Wetterverhältnisse eine akzeptable Zahl darstellt.

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Begonnen wurde mit einem Ruhelagenparcour, der in Essen immer sehr schön und abwechslungsreich gestaltet wird. Hier konnten wir unsere Hunde absolut positiv, als wesensfeste, mutige, umweltsichere und freundliche Rasse präsentieren.

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Nach diesem Wesensparcour war dann die Schutzdienstarbeit an der Reihe. Neben einigen oft erwähnten Schutzdienstcracks, möchte ich erwähnen, dass mir diesmal die Junghunde Cadimo ,Yacanta, Zoro, Delano(Arnold) sehr gut gefallen haben. Und „last but not least“, hat uns Peter ganz nebenbei eine sehr ansprechende VPG Einlage mit Doramas (Import de la Arena) dargeboten.

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“Doramas (Import de la Arena)”

“Doramas (Import de la Arena)”

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“Zorro de la Arena”

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“Yacanta de de la Arena”

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“Oso de la Arena”

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“Yacanto de la Arena”

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“Ora de la Arena”

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“Xara de la Arena”

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“C. de la Guardia”

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“Ambra de la Legion”

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“Leo de la Arena”

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Nach dem offenen Schutzdiensttraining waren dann die zuchtrelevaten Wesensprüfungen an der Reihe. Sieben Hunde wurden zu den ZWP’s gemeldet, fünf konnten bestehen.

Die Zuchtwertprüfungen konnten die folgenden Hunde erfolgreich bestehen:

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Bandera de la Guarddia

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagte Hündin mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage könnte die Hündin noch etwas direkter und ungebremster reinkommen. Die Hündin zeigt sicheres, rechtsliegendes und belastbares Wesen.

Akira de la Legion:

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagte Hündin mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage könnte die Hündin ungebremster reinkommen. Die Griffe in der Reizlage sind fest aber spitz. Die Hündin zeigt sicheres und belastbares Wesen.

Buaro de la Guardia

Allgemeiner Eindruck:

Gut veranlagter Rüde mit fehlerfreier Ruhelage, in der Reizlage präsentiert er sich durchsetzungsstark und belastbar, nimmt bei der Mutprobe aber nicht den direkten Weg über das Hindernis. Der Hund zeigt belastbares und dominates Wesen, ist aber sicher in der Ruhelage. Gute Härte, Reizschwelle ist als mittel zu benennen.

Hampa de la Arena

Allgemeiner Eindruck:

Sehr guter Rüde, der in der bei der Mutprobe etwas schneller nachsetzten könnte. Ansonsten tadellose Vorführung in Ruhe- und Reizlage.

Cadimo de la Guardia

Allgemeiner Eindruck:

Guter Rüde mit solider Vorführung. Ruhelage beim Schirm etwas unsicher in allen anderen Stationen ohne Beanstandung. Reizlage: feste Griffe, bremst nicht ab, nimmt bei der Mutprobe nicht den direkten Weg über das Hindernis. Der noch sehr junge Rüde, zeigt ein viel versprechendes Wesen in Ruhe wie in Reizlage. Reizschwelle: mittel

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Nachtübung 

Hier die Nachübungs-Treppchen-Platzierungen:

Junghundklasse:

1. Platz: Zoro de la Arena (Quia de la Arena x Hampa de la Arena)

2. Platz: Yora de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

2. Platz: Arnold vom braunschweiger Land (Anja de la Guardia x Arnold von Baden)

3. Platz: Yuma de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

3.Platz: Anja vom braunschweiger Land (Anja la Guardia x Arnold von Baden)

Bronzeklasse:

1.Platz: Yacanta de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

2.Platz: Cadimo de la Guardia (Maxima de la Arena x Dardo de la Arena)

3.Platz: Yette de la Arena (Cobra de la Arena x Demonio de la Arena)

Silberklasse:

1.Platz: Antik von de brennenden Herzen (Malinois)

2.Platz: Honra de la Arena (Sheila x Demonio)

3.Platz: Artus de la Legion (Ora de la Arena x Hampa de la Arena)

Goldklasse:

1.Plaltz: Hampa de la Arena (Sheila x Demonio)

2.Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

3.Platz: Parko (Bes. F. Nedel)

Nach der Siegerehrung der Nachtübung, wurde noch bis in die frühen Morgenstunden zusammen gehockt und angeregt geplaudert.

Insgesamt kann man auch dieses Treffen mal wieder als gelungen bezeichnen. Nette und seriöse Besucher, gute Hunde gute Stimmung…

Ich bedanke mich bei allen die dem Wetter getrotzt haben und dieses Treffen zu einem schönen Ereignis gemacht haben.

Mein besonderer Dank geht an alle Helfer, an alle Figuranten, alle die Fotos gaben und selbstverständlich an Claudia und Hannes und dem gesamten Vereins-Team des Hundeplatzes.

„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage !!!“

Euer

Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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AVD e.V.-Pfingsttreffen 2010

Alano Verein Deutschland e.V.- Pfingsttreffen 2010

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Am Pfingstwochenende fand das große Schutzhunde & Dogo Canario Treffen in Apolda (Thüringen) statt. Ausrichter war das Team von der AVD-Arbeitsgruppe-Ost. Unser Mann vor Ort ist dort Steffen Lauß, der mit hohem Engagement und viel Ehrgeiz eine Arbeitsgruppe von uns führt. Steffen hat erfolgreich unsere www.dog-control.de -Figuranten-Ausbildung absolviert, besucht regelmäßig alle(!) Vereinstreffen, hat einen AVD e.V.-Zuchtzwingerangemeldet und wartet gerade auf die Geburt seine „B-Wurfes“. Steffen hat „seine Mannen“ bestens im Griff, so dass wir ein sehr gut organisiertes und vorbereitetes Vereinstreffen begehen konnten. 

Das Wetter, welches ich in unseren Berichten ja immer erwähne, war großartig. Die Sonne brannte so stark und grell, dass dieses Alanotreffenwohl als „Sonnenbrillen-Veranstaltung“ in die Vereinsanekdoten eingehen wird. 

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(Jungrüde “Nago”)

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Begonnen wurde, wie üblich, mit einem Ruhelagen- und Wesensparcour. Die Thüringer hatten sich hier jede Menge schöne Übungsstationen einfallen lassen. Die Hunde konnten ihre Umweltsicherheit zum Beispiel beim überqueren von Autodächern, beim passieren von Rüttelplatten, beim durchlaufen, durchkriechen und überspringen von Hürden, Tunneln, Röhren, Flatterbandvorhängen etc. unter Beweis stellen. Am interessantesten fand ich persönlich, die Station in der man mit einem Industriestaubsauger seinen Hund absaugen konnte…, spart das kämmen ;-) 

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Nach dem Ruhelage-Parcour ging es dann an die Schutzdienstarbeit, die bei einem Arbeitstreffen für eine Schutz- u. Gebrauchshunderasse ja nie zu kurz kommen sollte. Sicherlich wird der Dogo Canario (oder wie er früher hieß Alano bzw. Perro de Presa) von der belgischen FCI, nicht als Dienstgebrauchshunderasse geführt und sicherlich haben über 90% der Dogo Canario-Halter keinen Sinn für die Erkennung und vor allem Erhaltung des Dogo Canario als Arbeits- und Gebrauchsrasse. Doch bei uns im Alano Verein Deutschland e.V. sieht dies anders aus. Wir achten penibel darauf, dass die spanische Dogge als Gebrauchshund für den Schutz der Familie, für die Jagd, sowie für den sportlichen und dienstlichen Bereich erhalten bleibt. In keinem Verein/Verband der Welt gibt es annährend so viele Alanos (Perros de Presas) die noch wirklich in der Lage sind echte Leistung zu erbringen. Der AVD e.V. stellt hier sozusagen ein Sammelbecken für die verschiedensten Hundeführer/Halter dar, die eines verbindet: Die Vorliebe für einen leistungsfähigen und arbeitswilligen Hund in der 40-60kg Klasse.

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Zu unseren Besuchern gehören Hundehalter, die Ihre Alanos im familätren Bereich als Familienschutzhund halten, ihre Alanos auf der Jagd führen, ihre Alanos im Hundesport führen (IPO/VPG/Agility), ihre Alanos beim „Weightpulling“ starten lassen, ihre Alanos als Diensthunde im Bewachungs-Sicherheitsgewerbe führen etc. etc etc. . Sie kommen häufig aus vollkommen verschiedenen „Kreisen“ und haben einen sehr umfangreichen aber doch recht unterschiedlichen „Backround“ aufzuweisen. Aber alle dieseAVD-Hundehalter verbindet ihre Leidenschaft für die „Spanische Arbeitsdogge“. 

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Freunde von Dogshows, wie der modernisierte „Showdog-Friend“, heutzutage häufig die Schönheitsausstellung nennt, kommen bei uns in der Regel nur max. einmal vorbei. Entweder sind sie dann bekehrt oder ihre Zuneigung zum “Grotesken” wird dann noch stärker, so dass sie dann häufig sogar vom überzüchteten Ausstelungs-Dogo Canario noch zu deutlich „kaputteren“ Hunderassen wechseln, wie z.B. Mastiff, Deutsche Dogge, englische und französische Bulldoge etc. .

Manche Dinge scheinen sich einfach auszuschließen. Dies ist ja auch mein Erklärungs-Ansatz, auf den ich immer wieder komme, um den sog. „Mitbewerbern“ vor Augen zu führen, dass wir (der AVD e.V.-Delegación Alemán del Dogo Canario) überhaupt gar keine wirkliche Konkurrenz zu den Schönheitszüchtern dar stellen können. Wir sprechen definitiv grundlegend unterschiedliche Interessenten an!

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Weiter zum Alano-Pfingsttreffen: Wir hatten neben einer großen Zahl von Dogos Canarios auch wieder eine Reihe von Fremdrassen dabei. Die für uns schon fest zum Programm gehörigen, blitzschnellen Malinois sowie weitere Dienstgebrauchshunderassen und deren Kreuzungen (wie z.B. Hollandse Herder, Deutscher Schäferhund, Rottweiler etc.), waren natürlich auch wieder da und sorgten für einige schöne Einlagen. 

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Etwas seltener (für unsere Alano-Treffen) war die hohe Teilnehmerzahl von Hundeführern (die wohl hauptsächlich für den Nachtübungs-Wettkampf angereist waren), mit American Staffordshire Terrier und englischen Bullterriern. So hatten wir neben einer Belegschaft des 1. American Staffordshire Club e.V.(VDH) auch einige „alte Haudegen”, die einigen Besuchern noch von den damaligen Veranstaltungen des Bullterrier Verein e.V. in Ellwangen in Erinnerung waren.  Die Zahl der „Leistungsbullterrier“ ist ja bekanntlich in Deutschland dramatisch in den Keller gegangen, und deshalb war es für einige sicher sehr interessant noch einmal Bullterrier zu sehen, die aus den alten Leistungslinien von Rudolf Sewerin und Co. entsprungen sind (Bullterrier wie z.B. Bravehart’s Duke oder, Friar Tucks Gallant).  

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Nach dem die Hunde der Teilnehmer dieses AVD-Events, so gut wie dies bei dem doch hohen Andrang möglich war, im Schutzdienst gearbeitet waren, war dann der amtliche Teil der Veranstaltung dran. Jetzt wurden die zuchtrelevanten ZWP’s (AVD-Wesensprüfungen) abgelegt und Formwertnoten vergeben.  

Alle Formwertnoten lagen im positiven, zuchtuneingeschränkten Bereich. Bei den ZWP’s wurden dieses mal drei ZWP-2 erfolgreich abgelegt! Dies ist ein sehr schönes Resultat, da wohl allgemein bekannt ist, dass besonders im Teil der Schutzdienstüberprüfung, häufig die Hunde scheitern.    

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(Alero de la Guardia stammt aus Maxima de la Arena x Demonio de la Arena)

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Besonders beeindrucken war, für den Insider, die Vorführung des Rüden Alero de la Guardia, der so gut wie untrainiert die ZWP-2 mit einer beeindruckenden Leistung absolvierte. Alero stammt aus der Verbindung Maxima de la Arena x Demonio de la Arena und ist somit ein „Doppel-Wotan“. Ohne Übertreibungen  würde auch jeder alteingesessene Hundesportler diesen Rüden mit Fug und Recht als wirklich „roh“ bezeichnen. Und genau dass, bzw. diesen Typ Hund, der sein Potential wirklich von Natur aus mitbringt und nicht durch mühevolles Training erlangt hat, ist es den wir immer wieder versuchen in unserer Zucht zu etablieren. Es wäre (genetisch betrachtet) vollkommener Quatsch  auf Ausbildungskennzeichen, wie z.B. SchH3 etc., zu achten. Viel interessanter und erfolgversprechender ist die Zuchtverwendung von Hunden die vielleicht nicht eine 1000% fehlerfreie, aber dafür eine grundsolide Wesen- bzw. Charaktervorstellung hinlegen ohne zuvor ausgebildet zu sein. Der gute genetische Hund bringt, nach aller Wahrscheinlichkeit um nicht von einer genetischen Gewissheit zu sprechen, besseren Nachwuchs als der Hund mit der Spitzenausbildung. 

Dies ist für uns natürlich keine Neuigkeit, denn genau nach diesem Credo wählen wir im AVD e.V. unsere Zuchthund aus und dies schon seit über 10 Jahren…  

Die ZWP 2 konnten die folgenden Hunde bestehen:

Alero de la Guardia

Hampa de la Arena

Allegra de la Guardia

Nach den ZWP’s wurden dann die letzten Vorbereitungen für den Nachtübungs-Wettkampf vollbracht. Die Nachtübung wurde dieses Mal, mit nur 6 Stationen, recht kurz und knapp gehalten. Dies lag in erster Line daran, dass  wir mit 60 Hunden doch recht viele Starter hatten.

Die Klassen waren wie gehabt die Jugendklasse, die Bronzeklasse, die Silberklasse und die Goldklasse. 

Nach einer Ansprache, bei der deutlich auf unsere Platzordnung bzw. unsere Allgemeinen Regel hingewiesen wurde, ging es dann los…

Trotz der „nur“ 6 Stationen (3x Reizlage und 3x Ruhelage) war es beim letzten Hund der Goldklasse schon wieder hell. 60 Hunde sind halt schon eine echte Zahl! Die macht man nicht mal in drei vier Stunden weg… 

Nach der Siegerehrung, brachen diesmal alle Besucher auf (in ihre Zelte, Wohnwagen, Hotels oder nach Haus). Dies nur erwähnt da es für unsere Treffen in Thüringen eigentlich unüblich ist. Meistens feiern zumindest ein Teil der „Verrückten“ noch bis zum Frühstück. Doch diesmal waren scheinbar alle Teilnehmer, nach diesem Marathontag, zu erschöpft und gingen artig schlafen…

Die Treppchenplätze des Nachtübungswettkampfes haben folgende Hunde errungen:

Junghundklasse:

1. Platz:  Xena de la Arena (Requisa x Demonio)

2. Platz: Yetta de la Arena (Cobra x Demonio)

3. Platz: Xara de la Arena  (Requisa x Demonio)

Bronzeklasse:

1. Platz: Maria de la Arena (Abaja x Wotan)

2. Platz: Akira de la Legion (Ora x Hampa)

3. Platz: Talisa de la Arena (Elly x Arnold)

Silberklasse:

1. Platz: Atos de la Legion (Ora x Hampa)

1. Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

2. Platz: Oso de la Arena 

2. Platz: Odin (Malinois)

3. Platz: Lenny (Conquista x El Maestro)

Goldklasse:

1. Platz: Hampa de la Arena (Sheila x Demonio)

2. Platz: Parko (Nedel)

3. Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

Am nächsten Tag wurden,  nach einem schönen Frühstück, noch einmal die Hunde rausgeholt und einige SD-Stationen und Übungen noch einmal nachgearbeitet. Ab den späten Mittagstunden machten sich dann auch die letzten der hartnäckigen Hundeführer auf den Weg in Richtung Heimat. 

Wir können dieses Pfingstreffen als sehr gut besucht bezeichnen, es war zwar kein Rekord, aber doch waren extrem viele Hunde und deren Halter vor Ort. 

Die geschätzten Besucher-Zahlen schwanken (intern) von 100 bis 120 Personen. Hierbei natürlich eine gewisse „Laufkundschaft“ mit eingerechnet. 

Die Qualität der vorgestellten Hunde war durchweg sehr ansprechend. Habe ich noch im letzten Jahr  die Leistungen der Nachtübungsteilnehmer kritisiert, so waren die gezeigten Leistungen diesmal zum Teil wirklich sehr gut.

Trotz der hohen Teilnehmerzahl der Nachtübung, empfand ich es als sehr Schade, dass doch sehr viele anwesende, gute Hunde nicht gemeldet wurden. Als Beispiel seien hier zum Beispiel die sehr guten Rüden Apollo de la Legionund Silverio de la Arena genannt. Naja, vielleicht beim nächsten Mal…

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(Silverio de la Arena)

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Um diesen Bericht nicht ausufern zu lassen, will ich ihn hiermit und mit meinem Dank an die gesamte AVD-Arbeitsgruppe Thüringen und deren fleißigen Helfern beenden.

Wir sehen uns am 28.08.2010 in Essen!

Bis dahin verbleibe ich mit Besten Grüßen und dem traditionellen „Gut Griff“.

Arne Pohlmeyer

AVD e.V.-Präsident  

AVD e.V.-Ostertreffen 2010

AVD e.V.-Ostertreffen Alano Verein Deutschland e.V.

*** AVD e.V. – Ostertreffen 2010  ***  Alano Verein Deutschland e.V. ***

 

 

 

Das diesjährige Ostertreffen des Alano Verein Deutschland e.V. – Delegación Alemán del Dogo Canario, fand in der alten und neuen Hauptstadt Berlin statt.

Ausrichter war unsere ansässige AVD-Arbeitsgruppe die dort einen eigenen Hundeplatz unterhält.

 

Viele Dogos Canarios und ihre Besitzer sind gekommen um mit uns zwei schöne Tage, rund um das Thema Mollosser und Arbeitshund, zu begehen. Worauf wir schon seit langem stolz sind, ist die Tatsache, dass wir kein Nischendasein fristen, sondern offen und auch interessant für Neulinge, Rasseinteressenten und Besitzer anderer Hunderassen sind. So waren auch auf diesem AVD e.V.-Treffen wieder jede Menge Fremdrassen, neben unseren Alanos (Dogo Canario FCI), vertreten.

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Das Wetter war, trotznegativer Prognose, erfreulich gut, so dass wir die gesamte Zeit trainieren, prüfen, testen und im Wettkampf starten konnten. Fast schon standardmäßig wurde mit einer Art Wesensparcour, bestehend aus verschiedenen Ruhelagestationen begonnen. Die Hunde zeigten sich durch die Bank auffallend freundlich, sicher, wesensfest und unerschrocken. Danach war dann der Schutzdienst dran. Da ein Großteil unserer Besucher gerade aus dem Hintergrund heraus zu wissen dass unsere Hunde gute und umweltsichere Schutzhunde sind und unsere Figuranten etwas von ihrem tun verstehen,  deswegen zu unseren Treffen kommen, wurde natürlich der Schutzdienst dementsprechend auch recht ausführlich prozessiert. Es sind ja auch schließlich AVD e.V.-Arbeitstreffen und keine Mollosser-Monograficas, wo es nur ums (übergewichtig) gute Aussehen geht. Entschuldigen Sie bitte diese kleine Spitze gegen die Liebhaber (teils auch Fanatiker) von Schönheitsshows.  Also weiter im Text, nach dem allgemeinen Schutzdienst-Training und Ausbildungsaufbau waren die Zuchtwertprüfungen dran. Die Zuchtwertprüfungen stellen, die moderne und gut durchdachten AVD-Wesensprüfungen da. Sie sind zuchtrelevant und bestehen aus einer Kombination aus verschiedenen Ruhelage-, Stress-, Umwelt-, Sozialverhaltens-Prüfungen und einem Schutzdienstteil (Überfall und Mutprobe).

Von den 7 vorgestellten Hunden konnten 4 die Wesensprüfungen bestehen.

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Das für mich schönste Resultat zeigte Orlanda de la Arena, die so gut wie roh zur Prüfung vorgestellt wurde. Bislang von ihrem Besitzer ausschließlich jagdlich geführt und geprägt, zeigte sie, dass sie sich auch im Schutzdienst nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Eine Prüfung von einem rohen Hund, hat für mich immer einen deut mehr Gewicht als die gleiche Prüfung von einem trainierten Hund. (Obwohl man auch anmerken muss, dass die gesamte bandbreite der Zuchtwertprüfung nie komplett, bzw. nie vollkommen künstlich hintrainiert werden kann). Doch wie auch immer für mich hatte Orlanda de la Arena (Elly x Wotan) somit meinen imaginären Tagespokal sicher. (Ich pflege nämlich, selbst bei jedem Training, hinterher in aller Ruhe zu überlegen welcher Hund mir im Bezug auf seinen Leistungsstand am besten gefiel. Immer berücksichtigen wie viel oder wie wenig Training er zuvor genossen hat). Neben Orlanda de la Arena, haben auch noch Raja de la Arena (ZWP2), Parko (ZWP2) und Hampa de la Arena (ZWP2) erfolgreich ihr belastbares Wesen unter Beweis gestellt.

 

Gerade als der letzte ZWP-Kandidat den Platz verlies brach auch schon die Dunkelheit ein. Dunkelheit, ja Dunkelheit, bei den meisten Hundetreffen läutet sie das Ende der Veranstaltung ein, nicht so im AVD e.V.. Bei einem AVD-Treffen wartet fast jeder inbrünstig darauf, dass die Sonne untergeht. Wenn es nämlich dunkel geworden ist, beginnt der spannende Teil des Alanotreffens, der Nachtübungs-Wettkampf!

 

Alle Teilnehmer, ob mit Dogo Canario, American Bulldog, Schäferhund, Miniatur-Bullterrier, Ca de Bou, Malinois und was noch alles für Rassen, meldeten sich schon „brav“ im laufe des Tages an. Die Starter füllten die Meldebögen aus und kreuzten an in welcher Klasse ihr vierbeiniger Kumpel laufen sollte. Die Klassen waren wie im Alano Verein Deutschland e.V. üblich, die Junghundklasse, die Bronzeklasse, die silberklasse und für die ganz draufgängerischen die Goldklasse.

 

Die Klassen spiegeln natürlich nicht in sich, bzw. nicht automatisch die Qualität des Hundes wieder, hier muss natürlich das Alter, die Erfahrung und der Trainingszustand des Hundes berücksichtigt werden. Zu dieser Berücksichtigung ermahne ich immer alle, die aus einer gewissen Oberflächlichkeit heraus, ihre Bewertungen häufig zu eng, zu schnell und zu totalitär fällen…

 

Auch sind diese Nachtübungs-Wettkämpfe immer etwas anders gestaltet, so dass es sehr selten sein dürfte, dass die gleichen Hunde immer die gleichen Platzierungen erringen werden. Natürlich gibt es auch die Kandidaten mit bomben Wesen und reichlich Erfahrung. Hunde die zusätzlich zu ihren hervorragenden Triebanlagen, ihrer Härte und ihrem Schneid auch noch durch gute Prägung, sozusagen „mit allen Wassern gewaschen sind“. Solche Ausnahmehunde spielen natürlich in der Regel immer in den obersten Rängen mit…

 

Der Nachtübungs-Parcour bestand aus 7 verschiedenen Stationen die der Hund durchlaufen musste. Da gab es Gespenster, Schneemänner die an einer Seilbahn herunter rauschten. Nervenaufreibende Traktorenüberquerungen, Feuer, dunkle Tunnel, fremde Menschen im Clubheim und eine Reihe von Überfällen auf das „Führer+Hund-Team“, die der vierbeinige Beschützer mit aller Kraft zu vereiteln hatte…

 

Es sind 45 Hunde bei dieser Nachtübung gestartet! Eine gute Zahl, wenn man bedenkt, dass in der Regel nur maximal die Hälfte der auf den Treffen anwesenden Hunde auch tatsächlich startet…

 

Man könnte von unseren Nachtübungen eigentlich immer einen ellenlangen und sicher auf spannenden Bericht schreiben, doch ich denke wer sich wirklich hierfür interessiert sollte sich aufmachen und einfach das nächste mal selbst mitmachen. Virtuelle Hundeführer (Das Wort des Jahres 2009) gibt es schließlich schon zu genüge… Der AVD e.V. veranstaltet jedes Jahr ca. 5 große Nachtübungswettkämpfe, also sollte es wohl kein Problem sein, einen passenden Termin einmal wahrzunehmen…

 

Die Treppchenplätze des Nachtübungswettkampfes “Ostern 2010“ haben folgende Hunde belegt:

 

Jungendklasse:

 

  1. Platz: Xena de la Arena
  2. Platz: Xara de la Arena
  3. Platz: Yacanta de la Arena

 

Bronzeklasse:

 

  1. Platz: Talisa de la Arena
  2. Platz: Sultán de la Arena
  3. Platz: Capone (Deutscher Boxer)

 

Silberklasse:

 

  1. Platz: Curly (Malinois)
  2. Platz: Holly (Dt. Schäferhund)
  3. Platz: Odin (Malinois)

 

Goldklasse:

 

  1. Platz: Hampa de la Arena
  2. Platz: Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)
  3. Platz: Parko (Nedel)

 

 

Die Siegerehrung war, dank der guten und zügigen Durchführung der Nachtübung, schon um 2:00 Uhr Nachts beendet. Dann hieß es für die Teilnehmer, möglichst zügig in die Falle. Am nächsten morgen starteten wir mit der Platzarbeit um 10:00Uhr. Nicht unerwähnt lassen,  wollen wir das wirklich leckere Frühstück was wir vorher noch genießen durften. Da, wie ich am nächsten morgen feststellte, nicht alle die wenigen Ruhestunden der Nacht zum schlafen genutzt hatten, waren einige natürlich doch recht ausgelaugt. Doch wer feiern kann, der kann am nächsten Tag auch die Hunde arbeiten, oder wie heißt dies preußische Sprichwort?

Und gearbeitet wurde und dies nicht zu knapp. Sogar zwei Dogo Canario-VPG-Einlagen wurden uns noch geboten…

 

In den frühen Nachmittagstunden sammelten wir dann unsere sieben Sachen zusammen und machten uns, auf die zum Teil noch lange, Heimreise…

 

Im Resümee der Veranstaltung können wir sehr zu frieden sein. Vor allem lässt es uns aus züchterischer Sicht in eine gesichert erscheinende Zukunft blicken. Vor allem die Junghunde waren wirklich sehr leistungsstark und zeigten wunderbare Charakterveranlagungen. Vor allem die folgenden Verpaarungen aus 2009 haben hier positive Früchte zum Vorschein gebracht: (Ronja) Requisa de la Arena x Demonio de la Arena, Hampa de la Arena x Ora de la Arena (Zwinger De la Legion) und Cobra de la Arena x Demonio de la Arena. So macht züchten Freude! Nichts ist schlimmer als Hundeführer die nie Interesse haben ihre Hunde auch mal auf Treffen vorzustellen. Seinen Junghund bei einem Arbeitstreffen vorzustellen, macht nicht nur für den Hund Sinn, sondern gibt auch dem Züchter die Möglichkeit sein Zuchtprodukt objektive zu beurteilen. Natürlich können nur die wenigsten Welpenkäufer regelmäßig mit ihren Hunden auf Veranstaltungen erscheinen, dies ist mir schon klar. Aus reinem informativem Interesse und auch aus Respekt dem Züchter gegenüber, sollte man aber schon versuchen mindestens einem Treffen im Jahr beizuwohnen. (So ist auf jeden Fall meine, nicht ganz uneigennützige, Meinung zu diesem Thema)…

 

Unmittelbar steht auch schon das nächste AVD-Treffen (Pfingsttreffen in Thüringen) vor uns. Mal schauen wer dort so alles kommt, ich bin gespannt!

 

So und nun wollen wir es mit diesem kurzen Bericht belassen, den nächsten werde ich wohl schon in Kürze verfassen dürfen.

 

Unser besonderer Dank für dieses schöne Ostertreffen,  geht an die komplette AVD e.V.-Arbeitsgruppe Berlin (allen voran an Sabrina u. Andy), an alle Helfer, an alle Figuranten, an die Grillmeister, an alle Teilnehmer die aus ganz Deutschland anreisten und an alle die mit ihrer guten Laune zu diesem gelungenen und äußerst harmonischen Treffen beitrugen!!!

 

Es grüßt

 

Arne Pohlmeyer

AVD e.V.-Präsident

 

AVD e.V.-Herbsttreffen 2009

AVD e.V.- Herbsttreffen

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Am 03.10.09 lud die AG-Süd zu einem Arbeitstreffen ein – und viele folgten der Einladung.

Das Veranstalterteam Peter, Josef und Michael richteten das offene Treffen auf einem Firmengelände aus, was viel zu bieten hatte.

 

(Viele Welpen, aus verschiedenen Zwingern, waren auf dem Treffen zu bestaunen)

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Tagsüber wurden die Hunde in allen Wesensbereichen gearbeitet, getestet und gefördert.  Neben den Ruhelagenübungen mit fremden Menschen, wurde auch sehr viel Wert auf die Übung verschiedener Umwelt- und Stresssituationen gelegt.

(Junghund aus dem Zwinger “Monteria Tradicional”)

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Und wie es sich für ein Arbeitstreffen von Gebrauchs- und Arbeitshunden gehört, kam natürlich auch das Reizlagentraining nicht zu kurz.

 

(Rüde aus dem Hause “La Guardia”)

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Was für die Besucher sehr schön war, waren die verschiedenen Möglichkeiten das Trainingsumfeld zu nutzen. Das Gelände bietet natürlich mehr als ein normaler 0815-Hundeplatz.

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(Ora de la Arena)

(Wo hat man schon mal eine Rüttelplatte auf dem Hundeplatz)

(Hündin aus dem Zwinger “De la Legion”)

(De la Arena-Jungrüde, im Körper schon riesig im Kopf noch ein Welpe…)

….”Doramas (Import de la Arena)” – bei der Führerverteidigung…

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Ein kleiner Nachteil wiederum war, dass es dort keine Wiese bzw. keinen Rasen gab, so dass alle Hunde auf Beton gearbeitet werden mussten. Probleme entstehen hierbei natürlich nur bei sehr schnellen Hunden. Aber wie heißt es so schön – man kann halt nicht alles haben…

(…ruhig, wesensfest und umweltsicher…)

Nach dem freien Training waren die zuchtrelevanten Prüfungen an der Reihe.

Begonnen wurde mit der Vergabe der Formwertnoten. Alle vorgeführten Hunde lagen im soliden 2er Bereich. Die vorzügliche Note 1 konnte nicht vergeben.

Hier die erfolgreichen Teilnehmer der Formwertprüfung:

Folgt in Kürze.

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Nach der Formwertkontrolle waren die zur ZWP gemeldeten Hunde dran, ihre Wesensveranlagungen und ihren Mut zu zeigen.

Neben einem erfahrenen Haudegen waren auch vier Neulinge am Start.

Erfreulich war, dass alle 5 Prüflinge die zuchtrelevante Wesensprüfung erfolgreich absolvieren konnten.

Wobei ich auch etwas kritisch anmerken möchte, dass die Vorführungen nicht gerade fehlerfrei waren. Es wurde kein Hund durchgemogelt oder ähnliches (!), aber gewisse Schwächen waren doch bei einigen der „Newcomer“ zu erkennen. Vor allem bei der Mutprobe wurde für meinen leistungsorientierten Geschmack etwas zu stark gebremst. Dies schiebe ich aber mehr auf ein Trainingsdefizit, denn auf  ein wirkliches Charakter-Manko. Trotz diesen Tendenzen, waren die Hunde alle noch im bestandenen Bereich.

Neben dem erfahrenen Zuchtrüden „Hampa de la Arena (Greif)“, viel der jüngste Teilnehmer dieser ZWP positiv auf, „Artus de la Legion“. Artus hat diese ZWP  mit gutem Resultat und schöner Vorführung absolviert.

 

(Sicher & Wesensfest – Auch Im Gedränge)

Hier die Zusammenfassung:


 

ZWP1

 

Alegra de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Die Hündin zeigt anständiges Potential, sollte in der Reizlage aber noch deutlich souveräner sein.

 

Bewertung:

bestanden

 

Asco de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

 

Unerfahrener Rüde mit noch ausreichender Vorführung. In der Ruhelage präsentierte sich der Rüde absolut  tadellos. In der Reizlage zeigte er sich nicht fehlerfrei, wobei seine Leistung noch ausreichend ist.

 

Bewertung:

bestanden

 

Anima de la Guardia (Demonio de la Arena  x  Maxima de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Hündin zeigt sich in der Ruhelage nahezu fehlerfrei. In der Reizlage zeigt sie sich gut, wobei sie in beiden Reizlagenteilen etwas verzögert in den ST geht. Insgesamt aber eine solide Vorstellung.

 

Bewertung:

bestanden

 

Artus de la Legion (Hampa de la Arena  x  Ora de la Arena)

 

Allgemeiner Eindruck:

Viel versprechender Jungrüde mit guter Vorführung.

 

Bewertung:

bestanden

 

ZWP2

 

Hampa de la Arena (Demonio de la Arena  x  Sheila )

 

Allgemeiner Eindruck:

Solide Charakterpräsentation des erfahrenden Rüden.

 

Berwertung:

Bestanden

 


Nach den ZWP’s ging es zum Nachübungsgelände, wo sich die Veranstalter wieder einmal viele spektakuläre Stationen einfallen ließen.

 

(selten einen Stier gesehen der so merkwürdige Geräusche von sich gab…)

(jede Menge Druckluft gab es beim Nachtparcour…)

 

Die Nachtübung wurde in vier Klassen eingeteilt.


Hier die „Treppchenplatzierungen“:

 

Goldklasse:

Platz 1: Hampa de la Arnea

Platz 2: Dardo de la Arena

Latz 3: Debby vom Herrenberger Schloss

 

Silberklasse:

Platz 1: Antonio la sol espana

Platz 2: Ron (Malinois-Mix)

Platz 3: Lady (Malinois)

 

Bronzeklasse:

Platz 1: Curly (Malinois)

Platz 2: Alegra de la Guardia

Platz 3: Atos de la Legion

 

Jugendklasse:

1. Platz: Barosso de la Guardia

2. Platz: Bandera de la Guardia

3. Platz: Yetta de la Arena

 

 


 

Im Resümee hat das Treffen, wie ich denke, den meisten Teilnehmern viel Freude gemacht. Es waren viele neue Gesichter zu sehen. Im Verhältnis waren sehr viele Junghunde und Welpen vor Ort und weniger die alten Haudegen. Der Großteil der Besucher bestand aus aktiven Hundeführern und nicht aus „Zaunrednern“  und „Internethundlern“. Was mir, hoch erfreut auffiel, war die Beobachtung, dass auch die anfänglich etwas zurückhaltend wirkenden Hundeführer (z.B. MarkusSmiley) jetzt auch ihre Vorsicht abgelegt haben und engeagiert mitmachen, egal woher ihre Hunde stammen. Hier wird nämlich jeder Hund fair und anständig behandelt, wie jeder ehrlich Teilnehmer bestätigen kann. Auch die vierbeinigen Staatsdiener waren mitten im Geschehen. Wir hatten gleich eine ganze Reihe von Diensthunden da. Denn neben den Polizeihundeführern waren  auch Bundeswehr-Diensthundeführer aktiv dabei. Eine positive Entwicklung die von uns gewünscht und geschätzt wird.

 

(Spektakuläre Schutzdiensteinlage)

 

Ich selbst war aus Zeitgründen heraus ohne Hunde angereist und habe an der Veranstaltung nur als Besucher teilgenommen. Da ich auch erst verspätet beim Treffen erschien, habe ich diesen Bereicht etwas kurz und knapp gehalten. Ich bitte dies zu entschuldigen. Sicher gab es noch eine Reihe weiterer Gegebenheiten, die es wert gewesen wären über sie zu schreiben. Im Endeffekt ist es aber so, jedes Treffen ist anders (!), wenn man wissen will was los war, dann muss man sich das nächste mal, schlicht und einfach, ins Auto setzten und selbst hinfahren.

 

 

 

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Der Dank gilt dem Veranstalterteam und ihren Helfern!

 

 

Also bis zum nächsten Treffen im Dezember.

 

Euer

Arne Pohlmeyer

(Für den Großteil der Fotos danken wir “unserem” Ralf ! )

 

AVD e.V.-Sommertreffen 2009

AVD e.V. – Sommertreffen 2009

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Wie in den letzten Jahren fand das Sommertreffen auch dieses Jahr wieder in Essen (NRW) statt. Dort sind wir zu Gast bei Freunden, wie der beflügelte Satz, seit der Fußball-WM, ja so schön heißt. Genau genommen waren wir dort Gast des Polizeihundevereins Essen. Dort steht uns eine weiträumige Vereinsanlage mit vielen Vorzügen zur Verfügung.  Einen riesigen Hundeplatz, ein wirklich großes Vereinsheim, Hundeboxen, Platz zum Camping, hervorragende Versorgung mit Speis und Trank etc. – alles wunderbar! (Wenn man mal von den fehlenden Figuranten-Duschen absieht Smiley)

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Die Veranstaltung war mit vollem Programm für den Samstag geplant und am Sonntag gab es, ebenfalls wie geplant, ein kleines, lockeres Abschluss-Training.

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Dieses Jahr war es so, dass eine ganze Reihe der Aktiven bereits am Freitagabend eintrudelte. Bedingt durch die Zusammenkunft lustiger und Gleichgesinnter Hundefreunde, sowie durch zwei absolut passend fallender Geburtstage, artete dieses „Früherkommen“ in eine richtige Feier aus.

Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück, begann dann am Samstagvormittag die Veranstaltung.

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Auf dem Programm stand neben den Zuchtwertprüfungen, ein sehr interessanter Übungsparcours, Ruhelagearbeit, Unterordnung, Junghundetraining, Ringhetze, natürlich auch jede Menge Schutzdienstarbeit für die bereits erfahrenden Hunde. Halt ein echtes Arbeitstreffen für Freunde von Arbeits- und Gebrauchshunden und nicht etwa eine Schönheits-Show für die Eitelkeiten der Hundeführer.

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In der Dunkelheit startete dann das Highlight der Veranstaltung der Nachtübungs-Wettkampf.

Die Nachtübung wurde in vier verschiedenen Klassen eingeteilt. Der Parcours war sehr anspruchsvoll gestaltet. Von allem war etwas dabei.  Man brauchte schon einen sehr gut ausbalancierten und wesensstarken Hund um bei der Bewertung weit vorn zu sein. (Wobei es sich in erster Linie ja um einen „Nachtparcour“ handelt der dem Hundeführer Spaß machen soll und gewisse Erkenntnisse über den eigenen Hund offenbaren soll. Also kein bierernster Wettkampf, wo es schlicht um Platzierungen und Pokale geht). Wie gesagt man brauchte einen Hund der sich nicht so schnell ins Boxhorn jagen lässt, um weit vorn mitmischen zu können. Ein zu linksliegender, scharfer Hektiker konnte genauso wenig den Sieg erringen, wie ein zu rechtsliegender „Schlafbär“.

Der Nachtparcours bestand aus sehr anspruchsvollen Ruhelagen, sowie aus sehr spektakulären Schutzdienstteilen. Im Schutzdienst agierten die Scheintäter nicht nur mit klassischem Druck, sondern auch mit ausgeklügelter Psychologie gegen die „Prüflinge“.

Dieses Mal wurden zwei der vier Klassen von Malinois gewonnen. Der sog. „Mali“ ist im Schutzhundbereich immer mehr im „kommen“ und so werden natürlich auch unsere AVD e.V.- Events (die ja bekanntlich offen und unabhängig sind) natürlich immer mehr von „Mali-Führern“ frequentiert. Interessant hierbei ist die Tatsache, dass bislang neben unseren guten Dogo Canario Hündinnen, kaum Hündinnen anderer Gebrauchshundrassen wirklich gute Leistung gezeigt haben (Rüden sehr wohl). Doch beim Malinois ist es anders, da haben wir bei den AVD-Veranstaltungen langsam ein Sammelbecken von wirklich guten Hündinnen.

Dies kann ich deshalb so gut beurteilen, da ich in den letzten zwei Jahren (aus beruflichen Gründen) unzählige Malinois überprüft habe und klar zu dem Urteil komme, dass nicht alles „Gold ist was gelb ist“. Also auch beim Mali gibt es genügend Hunde die vom Wesen nicht das darstellen, was wir von einem wirklich wesensfesten Gebrauchshund erwarten. Gute Malihündinnen muss man i.d.R. schon lange suchen. Angenehmer Weise ist es aber tatsächlich so, dass unsere AVD-Veranstaltungen scheinbar die guten Malis anziehen. Man muss gar nicht los rennen, sie kommen zu uns! Eine absolut erfreuliche Entwicklung.

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Natürlich wird die Konkurrenz für unsere Dogo Canarios (Alano / Pero de Presa) natürlich auch immer stärker, aber aus meiner Sicht ist dass auch gut so! Einige werden sich vielleicht über diese Aussage wundern, aber ich sehe es so, dass es für uns nur gut ist wenn wir uns rasseunabhängig, an den spitzen Hunden, an der „Elite“ orientieren. Natürlich wäre es noch schmeichelnder für uns, wenn wir die Dogo Canarios des AVD e.V. mit den Dogo Canarios aus Schöheits- oder Schwarzzucht, oder mit den Dogo Argentinos, den modernen Cane Corsos, den American Bulldogs, den Boerboels, den Filas, den Bordeauxdoggen, den Bullmastiffs und wie sie alle heißen, vergleichen würden. Denn bei so einem Vergleich würden unsere Hunde natürlich immer sehr positiv rausragen.

Doch rein um nicht betriebsblind zu werden und um nicht in die Versuchung zu geraten sich auf den erarbeiteten Lorbeeren auszuruhen, sollte man sich über diese starke Konkurrenz freuen. Für unsere Züchter sollte eine anständige  Vorführung einer Fremdrasse, kein Grund zu Missgunst, sondern immer ein Ansporn sein, weiter auf die Wesensfestigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Rasse zu achten und stets zu versuchen diese zu verbessern. Auch wenn dies immer wieder schwer erscheinen mag, da diese Aufgabe alleinig auf den Schultern des AVD e.V. und seiner Züchter lastet, unserer Hunde und unsere Rasse ist es wert!

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(ZWP-Ruhelage)

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(Wesensfest : “Greif”-Hampa de la Arena)

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(“Greif” bei einer Reizlage der ZWP)

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Der AVD e.V. ist allein auf weiter Flur und tritt mit strengster Zuchtordnung und viel Einsatz (und auch mit überaus viel „Gegenwind“) an, das Wesen und die Leistung in unserer Rasse zu festigen. Wie viel einfacher haben es da die Schönheits- und Schwarzzüchter. Die nur auf die lächerliche Optik ihrer Hunde achten müssen. Diese Art der Dogo Canario Schönheitszucht kann wirklich von jeder noch so einfältiger Person bewältigt werden. Eine leistungsorientierte  Zucht wie sie der „AVD e.V.-Delegación Alemán del Dogo Canario“durchführt ist da schon um 100% schwieriger. Aber die Arbeit ist es wert und die Erfolge der letzten zehn Jahre sind sicher in der Geschichte des modernen Dogo Canario einmalig.

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Zurück zum sommerlichen „Alanotreffen“. Das Treffen war sehr gut besucht, die Nachtübung wiederum war „nur“ gut besucht. Dies ist ein Phänomen was mich langsam etwas stört. Die Verantwortlichen reißen sich meist fast ein Bein aus, um den Nacht-Wettkampf optimal herzurichten und dann meldet nur ein drittel der Anwesenden ihre Hunde. Mit der Ausrede, dass die Nachtübung zu hart sei, kann man eigentlich nicht mehr kommen, da wir hierfür ja extra verschiedene Klassen, mit verschieden harten Anforderungen gebildet haben. Und eine AVD-Nachtübung ist immerhin eine AVD-Nachtübung und kein nächtlicher „Molosserspaziergang“.

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(Deutscher VDH Champion: “Hermann”)

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Wir hatten neben den Alanos (Perro de Presas / Dogos) verschiedenste Hunderassen beim Treffen. Von den kleinen Hunderassen wie Chiwawa, Jack Russel, Foxterrier, Stafford Terrier, engl. Bullterrier, Ca de Bou, über die Dienstgebrauchshunde  wie z.B. Dobermann, Deutscher Schäferhund, Tervuren, Holandse Herder, Rottweiler etc., bis zu den Schwergewichtlern wie Dogue de Bordeaux, Mastiff, Cane Corso moderna, Bullmastiff etc., waren alle Rassen vorhanden. Wenn ich es überschlage waren alleine 16 Malinois da! So eine Anzahl von Malinois treten im Durchschnitt etwa bei einer Körung des Deutschen Clubs für Belgische Schäferhunde an. Und dies war keine Malinois sondern eine AVD e.V.-Veranstaltung. Wir freuen uns natürlich sehr über die rege Teilnahme der „Malis“, doch hätten eigentlich noch viele mehr auch an der Nachtübungen teilnehmen „müssen“.

Dem einen war die Startgebühr von 10,- bzw. 12,-Euro zu hoch, der andere musste früh ins Bett, der andere wollte doch erst lieber nur zu schauen etc. . Natürlich sieht man bei einer AVD-Nachtübung eventuell auch was an so einem „knochenschreddernden“ „KNPV-Certifikat-Hund“ dran ist, bzw. eventuell werden ihm auch schon mal die holländischen Hosen runter gezogen, und davor hat halt ein angeblicher Spitzengebrauchshundezüchter auch schon mal etwas Muffensausen… Aber lassen wir dass, wir wollen uns nicht ärgern, schließlich sind ja auch einige hoch interessante Hund mit ihren fairen und sportsmännischen Hundeführern gestartet.

Bei dieser wirklich ausgeklügelten Nachtübung haben eigentlich unsere „geheimen“ Stars wie Demonio, Arnold, Honra, Silverio, Cobra, Arier, Patrino, Sancho etc.   gefehlt, aber so ist es nun einmal. (Im Bezug auf einen der Hunde muss ich mir hierbei allerdings an die eigene Nase fassen).

Wie auch immer die Konkurrenz war stark genug!

Hier die Platzierungen:

Jugendklasse:

Platz 1 – Yacanto de la Arena

Platz 2 – Akira de la Legion

Platz 3 – X. de la Arena

Platz 4 – Ambra de la Legion

Platz 5 – Yaimito de la Arena

Platz 6  – Wolf de la Arena

Platz 7 – Aurelia Monteria Tradicional

Bronzeklasse:

Platz 1 – Artus de la Legion

Platz 2 – Pantera de la Arena

Platz 3 – Quina de la Arena

Platz 3 – Alfonso vom güldenen Winkel (Foxterrier)

Platz 4 – Ramera de la Arena

Platz 5 – Django (Malinois)

Platz 6 – Turco de la Arena

Platz 7 – Merle

Platz 8 – Tyron (Mix)

Silberklasse:

Platz 1 – Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

Platz 2 – Oso de la Arena

Platz 3 – Lenny

Platz 4 – Digger vom wilden Mix (Mix)

Platz 5 – Tiger Capitán de la Arena

Platz 6 – Ora de la Arena

Platz 7 – Berta (Malinois)

Platz 8 – Orca de la Arena

Platz 9 – Holly (DSH)

Platz 9 – Orry vom Klopferle (DSH)

Platz 9 – Adi (Malinois)

Platz 10 – Mago de la Arena

Platz 10 – Hermann (Deutscher VDH Chamipon)

Platz 11 – Josy (Malinois)

Goldklasse:

Platz 1 – Thekla (Malinois)

Platz 2 – Hampa de la Arena

Platz 3 – Debby vom Herrenberger Schloß (Malinois)

Platz 4 – Nando (Malinois)

Platz 5 – Parko

Platz 6 – Odin (Malinois)

Bedingt durch eine etwas peinliche Unterbrechung, die ausgerechnet ich – mit einer Verunsicherungshilfe von Steffen Lauß -,  verursacht habe, dauerte die Nachtübung incl. der gemütlichen Siegehrung mal wieder bis tief in die Nacht an. Aber dass kennt man ja von uns…

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Am nächsten morgen, waren dann die meisten auch verschwunden, ein paar wenige fingen noch einmal mit dem Training an. Schade ist es immer wieder, dass einige nur am Sonntag kommen, wobei doch der Samstag der spannende Tag ist. So gab es auch diesmal wieder einige Besucher die erst am Sonntag kamen und somit nur noch das endgültige Ausklingen der Veranstaltung miterlebten. Es wird am Sonntag zwar noch gearbeitet, doch es ist nie mit dem starken Andrang des Samstags zu vergleichen. Ich bezeichne den Sonntag immer (etwas neckisch) als „Restehetzen“…

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Besonders gefallen hat mir die rege Teilnahme (tagsüber) von den Nachwuchshunden. Es waren wirklich einige, qualitativ sehr gute Junghunde aus dem Hause “De la Legion“ und “De la Arena“ auf dem Platz zu bewundern. Hauptsache diese Junghunde bleiben uns erhalten, dann können wir für zukünftige Veranstaltungen in eine positive Zukunft blicken.

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Im Resümee darf ich die Veranstaltung wohl als äußerst gelungen bezeichnen. Viele Besucher, gute Hunde, viele nette und disziplinierte Hundeführer, für jeden Freund von wesensfesten Hunden etwas dabei – alles wie es sein soll. Sicher nicht unsere letzte Veranstaltung in NRW. Wie sagt der Rosarote Pather immer so schön: „Wir kommen wieder keine Frage!!!“

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Früher wurde ganz gerne, vornehmlich im Internet, verbreitete dass die Alano-Treffen auch immer mal wieder von eher unseriösen Hundeführern besucht werden. Mit diesem Vorurteil (mit dem wir eigentlich auch leben könnten), müssen wir uns wirklich nicht mehr belasten, denn die Hundeführer die mit uns die AVD-Veranstaltungen bestreiten, sind souverän, professionell und absolut nicht unseriös! Bei jedem der letzten AVD-Treffen startete z.B. mindestens ein Polizist, manchmal auch mehrere, als Teilnehmer.

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Auch Mitglieder des deutschen Tierschutzes sind ebenso unsere Gäste. Bei uns gibt es nichts unseriöses, nichts brachiales, nichts unfaireres, nichts was man nicht auch bei Veranstaltungen von etablierten Gebrauchshundlern sieht – Nur haben unsere Hunde halt etwas breitere Köpfe als ein Schäferhund…

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Eine interessante und schöne Vorführung wollen wir nicht unerwähnt lassen. Mareike stellte uns mit ihrer Hündin “Lina” (Orlanda de la Arena) die Retungshundearbeit vor. Ein Gebiet auf dem nur sehr wenige Hundeführer arbeiten. “Lina” (Orlanda de la Arena) ist weltweit der erste Hund seiner Rasse der erfolgreich die Prüfung zum Rettungshund abgelegt hat!

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Vielen Dank für die Trainingsvorführung und nochmals Herzlichen Glückwunsch – Mareike!

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(Die Hündin meldet eine völlig fremde, vermisste Person)

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(Die Hündin sucht auf Weisung das Gelände nach einer vermissten Person ab. Ihre Arbeit beginnt immer mit dem Anlegen der “Rettungs-Kenndecke”)

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(Dieter’s Mali ist zwar eigentlich blitzschnell und gut zu Fuß, doch muss er es sich

auch gefallen lassen, mal ganz ruhig durch die Gegend geschoben zu werden).

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(“Unsere” verlässliche Freundin, mit der schönen Handschrift)

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(Unser Vizepräsident Frank Nedel, ohne ihn wäre so manches kaum möglich)

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Abschließen möchte ich diesen kurzen Bericht mit einem dicken „Dankeschön“ an alle Teilnehmer, an alle Organisatoren aus Essen, allen vorweg Claudia und Hanes, aber auch Barbera mit ihrem ganzen Verein, an alle Figuranten (Marius, Steffen, Timm, Theo), an alle helfenden Hände wie z.B. Denis, Nora, Denise, Saskia, Benny, Mike etc. etc., an die Fotografen Tobi und Denise und natürlich an Frank ohne den die AVD-Veranstaltungen in diesem Maßstab nicht durchzuführen wären. Also nochmals Danke, auf Euch ist Verlass und das ist was zählt!!!

Arne Pohlmeyer

Präsident AVD e.V.

05.09.09