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AVD e.V. – Oster-Event 2014

AVD e.V. Oster-Event 2014

 

 

Das diesjährige Ostertreffen fand mal wieder in einer neu gewählten Location in Lippetal (NRW) statt. Um die Treffen und insbesondere die Nachtübungen interessant und vor allem abwechslungsreich zu gestalten, ist  hin und wieder ein Wechsel der Örtlichkeiten von Vorteil.

Am Freitag haben wir einen, wohl bis lang einmaligen und spektakulären “Schutzdienst-Warm-Up“ geboten. Die Teilnehmer fanden sich mit ca. 35-40 Hunden vor einer großen Diskothek ein. In der Disko boten wir freies Szenario-Training an.  Hier war natürlich die Kreativität der Hundeführer gefragt, da wir dass Szenario nach den wünschen der Hundeführer gestaltet haben.

Normaler Weise ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, eine Großraum-Disko zu einem erschwinglichen Preis für einen ganzen Abend anzumieten. Doch Dank der Tatsache dass K-Freitags die Diskos (unserer Kultur folgend, richtiger Weise) gesetzlich geschlossen bleiben müssen, konnte es  Michael D.  so einrichten, dass wir die Disko ausschließlich für uns und unsere außergewöhnliche Schutzdienst-Nacht anmieten konnten.

Neben dem realitätsbezogenen, harten Schutzdienst stellt so eine Diskothek im Punkto “Umweltbelastung“ natürlich eine enorme Herausforderung für die Hunde dar.

Neben dem bekannten Marius Brecht und meiner Person konnten wir für diese Diskonacht unseren Newcomer Figuranten  Mirko H. als Scheintäter verpflichten. Hierzu ist er extra die lange Stecke von Fürstenwalde angereist und das ohne eigenen Hund an Bord. (Allerdings bekommt er in Kürze einen Hund aus dem Hause “De la Arena“).  Mirko  lieferte sehr gute und vor allem ausdauernde Arbeit im Vollschutzanzug ab. An dieser Stelle soll hier noch einmal unser Respekt und Dank für dieses Engagement ausgesprochen sein!

 

 

Spektakuläre Videos und Bilder werden (nach Durchsicht des Vorstandes) veröffentlicht.

 

 

Nach dieser langen Disko-Nacht trafen sich die Teilnehmer ab 11:00 Uhr Vormittags wieder auf dem Hundeplatz (Lippetal) ein, wo dann dieses AVD e.V.-Oster-Event ausgetragen wurde. Es gab einen freien Umwelt-Parcours, Schutzdienst-Training, Zuchtwertprüfung und eine harte Nachtübung n vier verschiedenen Starter-Klassen.

Obwohl viele unserer Stammkunden und leider auch vereinsinterne Personen absagen mussten, war das Oster-Treffen ein voller Erfolg und war zumindest ausreichend gut besucht.

Das übliche Durchlaufpublikum mitgerechnet, hatten wir über 70 Besucher, was für Ostern schon eine gute Hausnummer ist. Etwas verwundert stellten einige fest dass zwar erfreulich viele hoch motivierte Teilnehmer aus Großbritannien  und Skandinavien anwesend waren, dafür aber mehrere Amtspersonen sowie  auch einige Züchter des Vereins diese Veranstaltung nicht beiwohnen konnten. Diese Tatsache missfällt mir persönlich sehr! Von unserem (in der deutschen Hundeszene einmaligen) Verein und seiner Vereinsarbeit profitieren natürlich nicht nur die “Nutzer“ der Veranstaltungen sondern vor allem unsere Züchter und deren Welpenkäufer. Wir haben das weltweit strengste und mit Fug und Recht als Beste zu bezeichnende Zuchtselektions-Reglement etabliert welches für Molosser in ihrer Gebrauchsprägung existiert. Nicht ohne Grund haben wir alle paar Jahre wieder Trittbrettfahrer die vom guten Ruf unseres Vereins und seiner Zuchthunde profitieren wollen und versuchen uns (meist kläglich) zu imitieren und zu kopieren. Natürlich weiß jeder dass der AVD e.V. mit Abstand größte zuchtbuchführender Verein für die spanische Dogge Dogo Canario (Alano/Presa) ist und sicher auch dass bei unseren Veranstaltungen alle  seriösen Hundeführer und alle Hunderassen willkommen sind und immer gefördert und fair behandelt werden.  Doch empfinde ich es gerade deshalb als traurig, dass wir einige Züchter haben die sich maximal einmal im Jahr auf einer Veranstaltung oder Prüfung blicken lassen, wobei wir Starter aus dem Ausland haben die nahezu jede Veranstaltung mitnehmen, und dass bei extrem langen Anreisewege… (Wie gesagt natürlich gibt es immer mal unabdingbare Gründe warum man an den Vereinsaktivitäten mal nicht teilnehmen kann, deshalb soll sich hier natürlich nicht jeder angesprochen füllen. Ich will keines Falls alle über einen Kam scheren, aber Kritik und eine gewisse Richtung  wo die Reise hingehen soll, muss ich (in meiner Vorstandsfunktion) nun mal auch aufzeigen. Ohne Kritik keine Verbesserung. Viele sind erfreut über das vor ran kommen und größer werden des Vereins, aber wie heißt es so schön “Stillstand wäre ein Rückschritt in der Entwicklung“ Und auch wenn der AVD e.V. ein wenig bürokratischer Club ist, sind wir sehr wohl gut organisiert, innovativ und offen für alle die sich positiv und engagiert einbringen wollen.

 

 

Zurück zur Veranstaltung:

 

 

Wir hatten 13 ZWPs und 45 Hunde die in der Nachtübung gestartet sind. Natürlich waren tagsüber weitere Hunde auf dem Platz zu sehen, aber natürlich startet nicht Hund in der Nachtübung. (Resultate von Prüfung und Wettkampf siehe weiter unten).

 

 

Die Nachtübung wurde als Wettkampf  ausgetragen und war dieses mal zwar nicht sehr lang (6 Stationen) aber mit drei Kampfhandlungen (die es wirklich in sich hatten) eine wirkliche Herausforderung für die Hunde. Besonders die Silberklasse war eine der härtesten die wir in den vergangenen 16 Jahren hatten.

In zwei Schutzdienststationen versuchten die Scheintäter die Hunde komplett abzusperren und am Einbiss zu hindern, so dass sich die meisten Teilnehmer bereits auf Goldklassen-Niveau hoch gesetzt fühlten. Die Ruhelagenstationen hatten es mit Druckluft und viel “drunter , drüber, durch“ auch in sich, aber die dritte noch nicht erwähnte Kampfhandlung war dann die die alles topte. Wir präparierten einen unserer neuen Figuranten so dass 95% der Hunde ihn für einen undefinierbaren Geist und nicht für einen Menschen hielten. Dieser Test war, obwohl der Hund nicht körperlich belastet wurde, eine der schwierigsten Stationen die ich selbst jemals bei einer Nachtübung gesehen habe!

 

 

Da bei den Teilnehmern der Goldklasse bereits das Tageslicht wieder angebrochen war, müssen wir leider einräumen, dass diese Station in der  Silberklasse tatsächlich schwerer war als in der Goldklasse. Alle Goldklasse-Hunde erkannten, dank dem frühen Tageslicht, unter dem komplizierten Kostüm den Scheintäter, wobei unter diesem Gesichtspunkt nur “Yacanto de la Arena“ diese Station zu guter Zufriedenheit erfüllen konnte.

Aber nicht nur die Schwierigkeitsstufe dieser Nachtübung war hoch, sonder auch die Qualität der  vorgestellten Hunde. Wie Sati Gill bereits erwähnte dieses mal waren eigentlich alle Teilnehmer Gewinner!

 

 

Und so oder so uns sind ehrliche Hundeführer die ihre Hunde testen wollen und diese somit halt auch mal ins kalte Wasser werfen müssen, tausend mal lieber als die sogenannten Zaungäste und Internethelden, die immer nur schlau daher reden, selbst aber ihre Hunde nicht ein zusetzten wagen…

 

Resultate:

 

ZWP1: 

Enzo  –  bestanden

Zak Heisenburg  –  bestanden

Don v. Rothebachyuellchen  –  bestanden

Khan (Griffiths)  –  bestanden

Lakatamia Orpheus  – bestanden

Yanez Altobello  –  bestanden

A’ Sam vom Hause Mecki  – nicht bestanden

 

ZWP2: 

 

Pohlmeyer’s Working Malinois “A’Patrasch von der Lönshütte“  –  bestanden

Khan (Griffiths)  –  bestanden

Yanez Altobello  –  bestanden

Zak Heisenburg  –  bestanden

Lakatamia Orpheus  – bestanden

Havana Colores del Mundo  –  bestanden mit Einschränkung

 

Nachtübungs-Wettkampf (Nighttrail) :

(Jeweils nur die ersten drei aufgelistet)

 

 

Junghundklasse:

  1. Platz: Elli (DSH)
  2. Platz: Hektor (Malinois)
  3. Platz: Jasa de la Arena

 

 

Bronzeklasse:

  1. Platz: I’ Hektor de la Arena
  2. Platz: Digger (Mix)
  3. Platz:Easton (Holandse Herder)
  4. Platz:  El Patron’s Aurora

 

Silberklasse:

  1. Platz: Pohlmeyer’s  Working Malinois “Antik von den brennenden Herzen“
  2. Platz: Gambler (Renassans Bullbod)
  3. Platz: Zorro de la Arena

 

 

Goldklasse:

  1. Platz: Lakatamia Orpheus (DSH)
  2. Platz:: Yacanto de la Arena
  3. Platz: Khan (Griffiths)

 

Die Siegerehrung fand erwartungsgemäß dann eher im kleineren Rahmen statt, da es wohl nicht mehr alle Teilnehmer schafften ihre Müdigkeit zu überwinden. Allerdings wurde uns hier noch eine, bis lang nie dagewesene Aktion geboten: Einer der Teilnehmer machte seiner Freundin einen (gut vorbereiteten) Heiratsantrag, mit Ring und Kniefall. …und – sie sagte Ja.

Die Siegerehrung war dann erst um 8:00 beendet und die glücklichen aber todmüden Teilnehmer machten sich wieder auf ihre (zum Teil extrem weite) Heimreise.

 

Mit Sascha und Pia habe ich dann noch bis zum frühen Mittag  ein- und aufgeräumt, bis wir uns dann mit einer komplett schlaflosen Nacht in den Knochen wieder nach Haus fuhren.

 

Gerade wo mir dieses Aufräumen (welches wie das Aufbauen, organisieren der Events mit dem ganzen drum herum, welches kaum jemand mitbekommt) wieder bewusst wird, möchte ich es natürlich keines Falls versäumen all unseren Helfern (mit Helfer sind bei uns nicht nur die Figuranten gemeint) uns herzlich zu bedanken. Dass ist dass was eine starke Gruppe ausmacht!

Nur mit Leuten die motiviert, fair, zum teil fast selbstlos oder zumindest nicht egoistisch sind, lässt sich so etwas bewerkstelligen.

Alle nochmals an alle helfenden Hände, angefangen von unserem Gastgeber Michael D., über die Vorbereiter, Aufbauer, Abbauer, Urkundenschreiben, Formularausgeber, Kassierer, Richter, Figuranten und so weiter und so weiter. Ich werde den Teufel tun und alle namentlich nennen. Obwohl ich für so etwas ein gutes Auge und ein gutes Erinnerungsvermögen habe, hätte ich jetzt doch Angst jemanden hier in der Erwähnung eventuell zu übergehen. Also meine lieben Helfer und auch Freunde, vielen Dank Euch allen!

 

 

Bis zum nächsten Event!

 

Euer

Arne Pohlmeyer

(AVD e.V.-Präsident)

 

 

 

AVD e.V. – Weihnachtstreffen 2013

Weihnachts-Event  2013

 

 

Dafür dass wir die AVD e.V. -Weihnachtstreffen ja nicht besonders bewerben und eigentlich doch immer eher im engeren Kreis abhalten, hatten wir dieses Jahr doch einen beachtlichen Zulauf. Tagsüber hatten wir knapp 100 Gäste auf dem Hundeplatz und auch die reservierten 60 Plätze für die abendliche Weihnachtsfeier waren schon im Vorfeld schnell vergriffen.

Unsere diesjährigen Teilnehmer stammten nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet, die Veranstaltung war erfreulicher Weise auch wieder international gut frequentiert.

Die Stimmung war durch weg gut, die Leistungen der Hunde ebenso, womit wir wohl von einem vollen Erfolg dieser Veranstaltung sprechen dürfen.

Mit 16 ZWPs , Formwertprüfungen und einem Pokalkampf der in drei verschiedenen Klassen ausgefochten wurde, hatten wir einen absolut engen Zeitplan. Pünktlich um 10:00 Uhr ging’s los und dann ohne Unterbrechungen bis 19:00. Dies bedeutete (leider) dass wir keinerlei Pausen oder Zeit für freies Training einrichten konnten, denn um 20:00 begann bereits die festliche Weihnachtsfeier.

Für die Weihnachtsfeier konnten wir dieses Jahr eine schöne Location anmieten, welche ausschließlich für uns die Pforten öffnete.

 

 

 

 

Hier sind nun die erfolgreichen Teilnehmer der Prüfungen und des Pokalkamfes:

 

 

Formwertprüfungen / Type-Test:

 

 

J7’s Johnny Non Stop: Note1 (mit deutlichen Abstrichen)

Chilli de la Arena: Note 2

Elison’s Akouda: Note 2 (mit deutlichen Abstrichen)

El Atrevido’s A’Viva: Note 2 (mit deutlichen Abstrichen)

Yuma de la Arena:  Note 2 (mit deutlichen Abstrichen)

Amparo de la Casa de Locos: Note 4

Zuchtwertprüfungen (ZWPs):

 

 

Binti de la Casa de Locos: ZWP1

I’Hektor de la Arena: ZWP1

Bang Bang von der Lönshütte (Malinois): ZWP1

Angel (Ren. Bulldog): ZWP1

Garbo de la Arena: ZWP1

J7’s Lotte: ZWP1

Elison’s Akouda: ZWP1

Kabal (Import Wilson): ZWP1

El Atrevido’s A’Viva: ZWP2

Lyfame’s Ajax (DSH): ZWP2 (eingeschränkt bestanden/ limited pass)

Zuki (Mix): ZWP2

Don Quijote de la Arena: ZWP2

 

 

 

 

Christmas Throphy (jemals immer nur die ersten drei Plätze gelistet):

 

 

Young Dog Class:

1.Platz: I’Hektor de la Arena

  1. Platz: El Patrons Aurora
  2. Platz: Bente von der Lönshütte

 

 

Adult Class:

 

 

1.Platz: Binti de Casa de Locos

1.Platz. Pantera de la Arena

2.Platz: Bang Bang von der Lönshütte

3.Platz: A’Patrasch von der Lönshütte

 

 

 

 

Premium Class:

 

 

1.Platz: Antik von den brennenden Herzen

2.Platz: Raja de la Arena

3.Platz: Raupe

 

 

 

 

Bedanken möchte ich mich natürlich bei der gesamten OG-Mellendorf, bei Marius Brecht für die Unterstützung bei der Planung und dem Aufbau der Veranstaltung, den Leistungs-Richtern, allen Figuranten, den Urkunden-Schreiberinnen, allen helfenden Händen und natürlich auch allen Teilnehmern (die zum Teil extreme Strecken zurückgelegt haben um dieser Veranstaltung beizuwohnen).

Wir freuen uns auf das kommende Jahr und hoffen ebenfalls auf so zahlreiche Teilnahme und Zuspruch für unsere Vereinsarbeit im Alano Verein Deutschland e.V. und für die Arbeit für die Rasse “Dogo Canario (Perro de Presa)“ in ihrer Gesamtheit.

 

 

Bleibt uns und den Hunden gewogen!

 

 

Wir sehen uns 2014

 

 

 

 

AVD e.V.

AVD e.V. – Sommertreffen 2013

AVD e.V.-Sommertreffen 2013

 

 

Wie auch die Jahre zuvor haben wir uns auch dieses Jahr wieder entschlossen unsere sommerliche Großveranstaltung in Essen auf unserem altbewährten Hundeplatz durchzuführen. Die Mitglieder der Ortsgruppe, die Platzanlage, die Bewirtung und das ganze drum und dran ist da einfach Klasse! Dieser Platz ist für uns langsam so etwas wie unsere zweite Heimat geworden.

 

 

Das Treffen war, wie zu erwarten gut besucht (etwas schlechter als beim Megaevent ein Jahr zuvor) und war ein voller Erfolg. Auch international, ja weltweit gibt es nirgendwo ein vergleichbares Treffen, ein so hohes Potential an Dogos Canarios (Perros de Presas) wie bei unseren Alano Verein Deutschland e.V.-Veranstaltungen. Aber gerade das Sommertreffen ist eigentlich immer ein Highlight. Und so war es auch dieses Jahr wieder. Wir hatten Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern und selbstredend aus dem gesamten Bundesgebiet. Wir haben uns (besonders wegen der internationalen Anfragen) wieder dazu entschlossen, einen Tag vorher bereits ein “Warm-Up-Training“ anzubieten. Welches auch wieder regen Zuspruch fand.

 

 

Neben dem freien Training,  den ZWPs, der Nachtübung, gab es auch wieder drei Pokalkämpfe in den Kategorien “schönste Unterordnung (Control-Work), „schönster langer Gang“(Courage-Test), sowie “schönste Ring-Face-Attack“.

 

 

Ergebnisse der ZWPs:

Zuki(Mix) ZWP1: bestanden

Digger (Mix) ZWP1: bestanden

Pogo (x-Herder) ZWP1: nicht bestanden

 

 

Und hier die jeweils ersten drei Plätze in den verschiedenen Kategorien der Wettkämpfe:

 

 

Control Work (Gebrauchshunderasse):

1.Platz: Antik von den brennenden Herzen

2.Platz: A’Patrasch von der Lönshütte

3.Platz: ?

Control Work (Nicht-Gebrauchshunderasse):

1.Platz: Gambler

2.Platz: Raja de la Arena

3.Platz: Luna

 

 

Faceattack:

1.Platz: Antik von den brennenden Herzen

1.Platz: La Casa de Locos Amparo

2.Platz: Calandor de la Guardia

3.Platz: Cali de la Arena

 

 

Langer Gang:

1.Platz: A’Patrasch von der Lönshütte

2.Platz: Kafka vom Hellerwald

3.Platz:Cali de la Arena

3.Platz: La Casa de Locos Amparo

Nachtübungs-Wettkampf:

Junghundklasse:

1.Platz: Biene von der Lönshütte

2.Platz: Bente von der Lönshütte

3.Platz: Bang Bang von der Lönshütte

 

 

Bronzeklasse:

1.Platz: Zuki

2.Platz: Skadi

3.Platz:Yacanta de la Arena

 

 

Silberklasse:

1.Platz:Antik von den brennenden Herzen

2.Platz: Raupe

3.Platz: La Casa de Locos Amparo

 

 

Goldklasse:

1.Platz:Buaro de la Guardia

2.Platz: Xante de la Arena

3.Platz: Goblin

 

 

Mit der Siegehrung (die durch die hohe internationale Teilnehmerzahl, in englischer Sprache abgehalten wurde) endete diese schöne Veranstaltung wie hier gewohnt im Hellen und zur Frühstückzeit.

 

 

Bedanken möchten wir uns bei allen Startern, bei allen Helfern, bei allen Figuranten, bei allen Leistungsrichtern und natürlich bei der gesamten Ortsgruppe (MV PHV ESSEN) die uns immer tatkräftig zur Seite steht.

 

 

Wir hoffen mal, das wir uns alle im nächsten Sommer wieder sehen werden.

 

 

Bis dahin verbleibe ich mit besten Wünschen und meinem obligatorischen

 

 

Gut Griff

Arne Pohlmeyer

 

(AVD e.V.-Präsident)

1. AVD e.V. – UK-England Event 2013

Erstes großes Treffen in England

 

 

Natürlich war ich schon häufig im Ausland im Namen des Hundesports und der  Rasse Dogo Canario (Perro de Presa) unterwegs, natürlich haben wir schon große Seminare abgehalten, natürlich haben wir schon mehrfach die Welt des Alano (Perro de Presa) zusammengebracht, doch möchte ich diese Veranstaltung als einen neuen Startschuss anführen.

 

 

Wir sind mit einer kleinen Delegation des Alano Verein Deutschland e.V. , bestehend aus mir, weiteren Prüfern und Figuranten nach Groß Britannien gefahren. Dort habe ich in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum “5K-9 Working Dogs“ ein Figuranten-Aufbau-Seminar abgehalten, welches sofort ausgebucht war. Einen Tag nach dem Seminar haben wir dann (ebenfalls in cooperation mit “5K-9“dort eine offizielle AVD e.V.-Veranstaltung durchgeführt. Eie richtige Großveranstaltung mit allem drum und dran (AVD e.V.-ZWPs, AVD e.V.-FWPs, AVD e.V.-Nachtübungs-Wettkampf).

 

 

Wir waren verblüfft wie viel Interesse im Ausland an dem AVD e.V. bestand. Es war nach der Recherche unserer britischen Freunde, das größter Schutzdienst-Event, welches bislang in England statt gefunden hat.

 

 

Aber auch für unsere Verhältnisse war der Zeitplan extrem vollgepackt. Alles aufzulisten würde hier einfach zu lange führen und diesem Event sicher nicht gerecht werden. Wer es selber erleben will, sollte nächstes Jahr einfach ebenfalls hinfahren. Denn es waren nicht nur Engländer da, es war eine wirklich internationale Veranstaltung, mit dem Schwerpunkt “Working Bullbreeds“ und Diensthunde. Viele Teilnehmer kamen aus dem gewerblichen Sicherheitsbereich und haben hier ihre Diensthunde vorgestellt und sie im fairen Wettkampf miteinander gemessen.

 

 

Allein bei den ZWPs hatten wir 19 Starter (was bislang übrigens einen Rekord darstellt). Die Formwertprüfungen für die Dogos Canarios (Perros de Presas) wurden in einem Ring (ausstellungsähnlich) durchgeführt und die erhaltenen (zuchtrelevanten) Formwertnoten wurden genau erläutert und eingängig erklärt.

 

Hier die Starter der ZWPs und FWPs:

ZWP1:

Mya (DSH)

Axel

Bailiff (Am.Bull)

El Atrevido’s A’Viva

Winjim’s Hank

Kai (Am.Bull)

Lyfame Ajax

Tyson

El Atrevido’s Apoc (eingeschränkt bestanden)

Tango de Presa Awangarda (nicht bestanden)

Jamaica (Import Cuff) (nicht bestanden)

Chico de Perro de Presa Berceril (nicht bestanden)

ZWP2:

Demon (H.H.):

Axel

Winjim’s Preston

Mya (DSH)

Bailiff (Am. Bull)

Boston (eingeschränkt bestanden)

Winjim’s Hank (nicht bestanden)

 

 

FWP:

Chico de Perro de Presa Berrceril: Note 2

Capree T-Rouge: Note 2 (mit leichten Abstrichen)

Chasna (Import-Cuff): Note 2

Rubio de Linea-M: Note 3

Gofio (Import Cuff): Note 1 (mit deutlichen Abstrichen)

El Atrevido Apoc: Note 3

Tango de Awangarda: Note1 (mit deutlichen Abstrichen)

 

 

Der Nachtübungs-Wettkampf war gespickt mit verschienen psychologischen, wie auch körperlichen Schwierigkeiten. So gab es neben der harten Belastung durch die Scheintäter auch viele mentale Belastungen. Es gab zum Beispiel einen Barraum  mit Stroboskoplicht und Nebelmaschine in dem dann auch noch eine Schutzdienst-Kampfhandlung stattfand. Dann gab es z.B. noch eine Anhöhe zu erklimmen um zum Figuranten zu gelangen, auf dem Weg wurde der Hund noch einer ordentlichen Wasser-Attacken ausgesetzt. Zuvor musste Hund mit Halter über ein großes Trampolin balancieren und vielles, vielles mehr.  Die Nachtübung war ein gelungener und wirklich stark frequentierter Wettkampf der in (diesmal nur) zwei Klassen ausgetragen wurde.

 

 

Hier die jeweils ersten drei Plätze:

Youngdog-Class:

1.Platz: Bang Bang von der Lönshütte (Malinois)

  1. Platz: I’Hektor de la Arena

3.Platz: Lady Diana (Cane Corso)

 

 

Adult-Class

1.Platz: Yacanto de la Arena

2.Platz: El Atrevido’s A’Viva

3.Platz: Winjim’s Hank

 

 

Diese Nachtübung trägt den Namen fast zu Unrecht, da ein großer Teil der Starter bereits wieder bei Tageslicht an die Reihe kamen. Da sich so viele Starter angemeldet hatten und wir auch Willens waren diese zu bedienen, endete diese Nachtübung mit der Pokalvergabe erst um ca. 9:00 Uhr morgens.

 

 

Unser Respekt und Dank gilt natürlich allen Teilnehmern,  allen helfenden Händen und selbstverständlich den Veranstaltungsleiter Satvinder Gill.

Das nächste AVD e.V. Treffen in Großbritannien (in gleicher Kooperation) ist bereits in Planung!

 

 

Es wird sicher wieder eine große internationale Veranstaltung bei der, wie immer, alle seriösen Hundefreunde herzlich willkommen sind.

Bis dahin verbleibe ich mit meinen besten Wünschen,

 

 

Gut Griff

Arne Pohlmeyer

(AVD e.V.-Präsident)

 

AVD e.V. – Frühjahrstreffen 2013

AVD e.V.-Frühjahrstreffen 2013

(feucht aber fröhlich)

 

 

Das Pfingsttreffen fand in der Bundeshauptstadt Berlin statt und ist vom ganzen Ablauf her sicher als erfolgreich zu bezeichnen. Woraus wir aber auch keinen Heel machen wollen (und dafür kann natürlich niemand etwas), wir hatten extrem schlechtes Wetter. Und mit extrem meine ich extrem!   An diesem Tag hat es unvorstellbar stark und viel geregnet, später hatte ich im Radio gehört dass es in Berlin seit vielen, vielen Jahren nicht mehr so viel Niederschlag gab, wie es an diesem Tag gab. Vom Wetter hätte es also kaum schlechter laufen können. Doch muss ich positiv anmerken, dass die Teilnehmer und Besucher es eisern durchgestanden haben und der Großteil tatsächlich bis zum absoluten Ende der Veranstaltung, bis zur Siegerehrung der Nachtübung aushielt. Und  dass sie dabei sogar noch wirklich gute Laune bewahren konnten. Das Vereinsheim war bis in die morgendlichen Stunden dicht gefüllt. Natürlich gilt mein Respekt auch allen Hundeführer und vor allen den Figuranten und Richtern, die nahezu die gesamte Zeit dem schlechten Wetter ausgesetzt waren. Die Vollschutzanzüge haben im Laufe dieser Veranstaltung soviel Wasser aufgesaugt, dass es nach dem Event kaum mehr möglich war, sie irgendwie wieder zu trocknen.

 

 

Hier die Ergebnisse der bestandenen Zuchtwertprüfungen (ZWPs)

 

 

ZWP1: (folgt)

 

 

ZWP2: (folgt)

 

 

 

 

Hier die jeweils ersten Plätze der Nachtübung:

 

 

Jugendklasse. (folgt)

 

 

Bronzeklasse:

1,Platz: Maya vom roten Milan

2.Platz: Yacanta de la Arena

3.Platz: FlyFly

 

 

Silberklasse: (folgt)

 

 

Goldklasse: (folgt)

 

 

 

 

Bis zur nächsten Veranstaltung verbleiben wir mit besten Grüßen und unserem obligatorischen „Gut Griff“

 

 

AVD e.V.

 

 

(Präsident Arne Pohlmeyer)

AVD e.V. – Ostertreffen 2013

Ostern 2013

 

 

Das Ostertreffen 2013 fand seit langen Mal wieder in Niedersachsen statt. Die Besucherzahl war erfreulich hoch, alleine unser englischer Ableger Club, kam mit einer Crew von über 10 Leuten angereist.  Insgesamt hatten wir über 100 Besucher und eine rege Teilnahme an ZWPs am freien Training sowie an der Nachtübung, die wie gewohnt als ernst zunehmender Wettkampf ausgetragen wurde.

 

 

Das Training wurde so freudig und intensiv angenommen, dass die ZWPs erst im Flutlicht starten konnten. Beim freien Training kamen eine Reihe Figuranten, zum Teil auch neue,  zum Einsatz. Wir befassen uns immer wieder in Zusammenarbeit mit dem Hundeausbildungszentrum www.Dog-Control.de mit der Aus- und Weiterbildung von Figuranten, so dass wir auch in Zukunft auf seriös und fundiert geschulte Scheintäter zurückgreifen können. Wildes und vor allem planloses “hundehetzten“ lehnen wir strikt ab. Wer sich an den AVD e.V. wendet, sollte auch dass bekommen was er erwartet. Ausbilder und Schutzdienst-Helfer, die nicht nur technisch sondern auch über genügend theoretisches Wissen verfügen, um auf jeden Hundetyp individuell, gekonnt und passend einzugehen. Natürlich sind unsere Figuranten in der Regel auch nicht in die Kategorie “Kind von Traurigkeit“ einzuordnen, doch sollte auch bei aller Liebe zum “Freestyle“, und zur Experimentierfreude, nicht das “in Szene setzten“ des Schutzdiensthelfers, sondern die angemessene, abgeforderte Leistung des Hundes im Vordergrund stehen.

Laien und vollkommen Außenstehende mögen den Unterschied zwischen überlegter Hunde-Förderung und planloser “Action-Show“ manchmal vielleicht schwer erkennen. Aber beim AVD e.V. fußt alles auf jahrelang entwickelte, erprobte und durchdachte Ausbildungs- und Trainings-Konzepte. Natürlich gibt es keinen Veranstalter von Hundesport-Events in Deutschland, bei denen es scheinbar mehr “zur Sache“ geht und wo sich wirklich eine so große Teilnehmerzahl (aus verschiedenen Ländern, mit Hunden aus verschiedenen Blutlinien und verschiedenen Hunderassen) messen können wie bei uns im AVD e.V. .. Doch distanzieren wir uns auf’s Schärfste von jeglicher Art von chaotischen und nicht fachgerechten Ausbildern und deren laienhafter Ausbildung. Dies sollte nur ein kleiner erklärender Exkurs sein, warum der AVD e.V. seine Figuranten für Veranstaltungen gezielt aussucht und besonders bei Prüfungen nur gelistete Scheintäter zum Einsatz kommen.

 

 

Zurück zum AVD e.V.-Ostertreffen 2013. Neben den Alanos (Perros de Presas) waren eine Reihe weiterer Hunderassen vertreten, die ich hier leider kaum zusammen bekommen kann. So waren als sog. Fremdrassen vom Deutschen Schäferhund, über Malinois, Ren. Bulldogs, Engl. Bullterrier, Holandse Herder, Kaukasischer Owtscharka, Boerboel, Bullmastiff, Dobermann, Rottweiler, Am. Stafford, Bandog, Zentral Asiatischer Owtscharka, Am. Bulldogs und vielen weiteren bis hin zum  Fila Brasileiro alles vertreten.

 

 

Die gezeigten Leistungen der Hunde beim freien Training sowie beim Nachtwettkampf waren sehr gut, die präsentierten Leistungen während der ZWPs wiederum ließen in mehreren Fällen  allerdings zu wünschen übrig. Wir stellten erstaunt fest, dass sogar routinierte Hunde (davon gibt es bei den ZWPs i.d.R. nicht viele), scheinbar an diesem Tag doch deutliche Probleme hatten. Viele Hunde zeigten sich bereits in der Ruhelage sehr angespannt, was sich für alle sichtbar z.B. durch hohe Schussaggressivität ausdrückte. Haben wir sonst doch häufig sehr “coole“ Rassevertreter zeigten sich mehrere Hunde hier doch deutlich erregt und angespannt. Bei den Überfällen im Schutzdienstteil waren die meisten durch das Schattenspiel der Flutlichtscheinwerfer, vollkommen falsch fixiert und irritiert, dass dies den ein oder anderen Hund massiv aus der Bahn warf, was zu einer selten hohen Durchfaller-Quote führte.

 

 

Hier die erfolgreichen Starter der ZWPs:

 

 

ZWP1: (folgt / will follow)

ZWP2: (folgt / will follow)

 

 

 

 

Die Nachtübung begann erwartungsgemäß recht spät, lief dann aber reibungslos in einem durch.  Gestartet wurde wie gehabt in 4 Klassen. Dem Alter und dem Leistungsstand des Hundes angemessen.

Mit dem Einsatz von professionellen Nebelmaschinen, Stroboskoplicht (Disko-Schocklicht), Luftgebläse, Feuer, Hängebrücke, Gitter-Gerüst, Pyrotechnik und ähnlichen ließ sich diese Nachtübung wohl kaum an Reizbelastungen steigern. Hier die jeweils ersten Plätze des Nachtübungs-Wettkampfes:

 

 

Junghundklasse:

 

 

 

 

Bronzeklasse:

 

 

 

 

Silberklasse:

 

 

 

 

Goldklasse:

 

 

 

 

Ein besonderer Dank gilt dem Team um Michael Kaiser, (die uns während der Veranstaltung, tatkräftig zur Seite standen und uns sehr gut bewirtet haben), den Figuranten, allen helfenden Händen und natürlich (last but not least) unseren Mädels und Damen die sich zu den frühen Morgenstunden noch hin saßen und fleißig die Urkunden für die Prüfungen und die gesamte Nachtübung handschriftlich ausfüllten.

 

 

Insgesamt war es sicher eines der best besuchten Ostertreffen der letzten Jahre.

Somit bleibt mir nur zu sagen, auf ein Neues!  Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen, welches sicher nicht all zu lang auf sich warten lässt.

 

 

Euer

 

 

AVD e.V.

AVD e.V. – Sommertreffen 2012

AVD e.V. – Sommertreffen 2012 (Essen/NRW)

 

Das diesjährige Sommertreffen war ein voller Erfolg. Wirkliches Hochsommerwetter, wunderschöne Platzanlage, viele gute Hunde und gut gelaunte Besucher und Teilnehmer.

 

Zwar haben einige alte  “Stammkunden“ gefehlt, dafür waren aber jede Menge neue Gesichter anwesend. Dieses Event war, wie angekündigt, international besucht, so dass wir auch Teilnehmer aus Dänemark, England, Rumänien, Holland, Malaysia, Slowenien, Schweden usw. begrüßen konnten.  Die Teilnehmer waren sehr gemischt, vom Familienhundbesitzer, über Weightpulling-Cracks, bis hin zu mehreren Polizeihundeführern war alles vertreten.

 

Einige ganz eifrige sind bereits am Tag zuvor angereist und haben am “Warm-Up-Training“ in den Bereichen “Unterordnung“ und “Schutzdienst“ teilgenommen.

 

Das Sommertreffen startete um 11Uhr mit einem sehr interessanten “Freien Umweltparcours“ den die Teilnehmer auch eifrig zum trainieren nutzten. Im Trainingsparcour galt es die Hunde über verschiedene Untergründe, durch Wasserpools und über Hindernisse hinweg, entlang an, Luftgebläse, Wasserkanonen, dem Zugoverall etc. die Hunde zu leiten.

 

Nach dem Trainingsparcour, wurde eine freie Einheit Schutzdienstaufbau angeboten, die ebenfalls fleißig  genutzt wurde.

 

Danach war das holländische KNPV-Demo-Team an der Reihe. KNPV steht übersetzt für “Königliche Niederländische Polizeihunde Vereinigung“ und repräsentiert ein, seit Gründung (1907) so gut wie unverändertes, traditionelles Ausbildungs-System dar. In vielen Punkten ähnelt es den alten deutschen Polizeihundeprüfungen, bevor dieses Prüfungs-System hier zu Lande in SchH- und später in IPO-Sport umgewandelt und Schritt für Schritt immer mehr verändert und entfremdet wurde.

 

Das KNPV-Demo Team um Gio Badjou präsentierte uns eine schöne Vorführung, die bei allen Besuchern großes Interesse hervorrief.

 

Nach der KNPV-Vorführung waren dann die Tages-Wettkämpfe an der Reihe. Hier wurden Pokale für die beste “Control Work“, einer für den “schönsten Langen Gang“ und ein Pokal für die beste “Face-Attack“ vergeben.

 

Beim Pokalkampf “Control-Work“, mussten die Hundeführer Ihre Hunde unangeleint in der Unterordnung führen und dies nicht etwa schlicht auf der grünen Wiese, sondern unter hoher Ablenkung über verschiedene Untergründe etc. . So mussten die Hunde z.B. sauber in der Ablage liegen bleiben während ihnen zeitgleich verlockende Tennisbälle vor die Pfoten geworfen wurden und viele Schwierigkeiten und Ablenkungen mehr.

 

Der Pokalkampf “schönster Langer Gang“ wurde am Ärmel ausgetragen, wofür wir als Figuranten, den IPO-Wettkampfhelfer Pierre-Marcel Franzen rekrutiert hatten. Marcel nahm die Hunde alle druckvoll, gleichmäßig und sauber an.

 

Der Wettkampf “Face Attack“ (Ringstyle Mutprobe “Angesicht zu Angesicht“) wurde von dem bei uns ausgebildeten Decoy Marius Brecht souverän figuriert. Bedingt durch das Sammelsurium an Vorbelastungen (Hürde, Bungee-Kanister, Wasserbomben, Kennelboxen, Flatterbänder etc.) war dieser Wettkampf für die Hunde wohl eine der schwierigsten zu bewältigenden Leistungsaufgaben des Tages. Es gab nur eine geringe Anzahl von Hunden, die trotz der Belastungen über die Hindernisse flogen, wie wir es uns im Optimalfall ausgemalt hatten.

 

Alle Tageswettkämpfe wurden sehr gut angenommen und hatten einen starken Zulauf. Natürlich ging dies etwas von der Zeit des freien Trainings ab, doch hatten so auch die vielen neuen Zuschauer, einen viel besseren Überblick und konnten die Hunde deutlich besser vergleichen. Chaotisches Durcheinander (wie es bei reinen Arbeitstreffen häufig etwas anmutet) gab es hier nicht, alles war klar strukturiert und gut organisiert.

 

Nach den Tages-Wettkämpfen waren die Zuchtwertprüfungen (ZWPs), gefolgt von den Formwertprüfungen an der Reihe.

 

Hier die Ergebnisse:

“Control Work“ (Offene Klasse)

1.Platz: Digger

2.Platz: Raja de la Arena

3.Platz: Apollo de la Legion

 

“Control Work“ (Dienstgebrauchshunde-Klasse)

1.Platz: Ajax

2.Platz: Kafka vom Hellerwald

3.Platz: Holly

 

“Schönster langer Gang“ (IPO-Ärmel)

1.Platz: Cali de la Arena

2.Platz: Xante de la Arena

  1. Platz: Antik von den brennden Herzen
  2. Platz: Apollo de la Legion
  3. Platz: Yamito de la Arena

3.Platz: Calandor de la Guardia

 

“Face Attack“ (Ring-Vollschutz)

1.Platz: Antik von den brennenden Herzen

2.Platz: Lenny

3.Platz: La Casa de Locos Amparo

 

 

Zuchtwertprüfungen (ZWPs):

ZWP1: Tyron (Fremdrasse), bestanden

ZWP1: J7’s Korreena, bestanden

ZWP1: J7’s Goblin (X-Canario), bestanden

ZWP1: Wedekind de la Arena, bedingt bestanden

ZWP2: La Casa de Locos Adioz, bestanden

ZWP2: Ajax, nicht bestanden

 

 

Nach dem das umfangreiche Tagesprogramm bewältigt war, gab es noch eine Stunde freies Schutzdiensttraining, bevor die Nachtübung eingeläutet wurde.

 

Die Nachtübung wurde erstmals von Sascha Peters geplant und gebaut. Als besonders positiv sei vermerkt, dass der gesamte Parcours sehr gut für die Zuschauer einsehbar war, weshalb keinerlei Langeweile aufkam. Die Stationen waren sehr anspruchsvoll und wurden von Klasse zu Klasse deutlich gesteigert. Insgesamt zeigten die teilnehmenden Hunde gute Leistungen. Die Junghundeklasse schien, für den doch noch sehr jungen Durchschnitt (Welpenalter), schon recht schwer, insgesamt aber zu bewältigen.

 

Die Bronzeklasse würde ich als perfekt angeglichen bezeichnen. Die Silberklasse wie selbstredend auch die Goldklasse war schon eine echte Herausforderung, auch für die sehr mutigen und harten Hunde. Ohne eine dicke Portion Schneid gab es in den beiden hohen Klassen keine Chance für die Hunde weit vorn mitzuspielen…

 

Hier die Bewertungen des Nachtwettkampfes:

 

Junghundklasse:

1.Platz: Pohlmeyer’s: A’ Patrasch von der Lönshütte

2.Platz: Garbo de la Arena

3.Platz: Guerra Kali de la Arena

 

Bronzeklasse:

1.Platz: Cali de la Arena

2.Platz: Yacanto de la Arena

2.Platz: Gambler

2.Platz: J7’s Koreena

3.Platz: Kafka vom Hellerwald

 

 

Silberklasse:

1.Platz: Raupe

1.Platz: Digger

2.Platz: Raja de la Arena

3.Platz: Amparo la Casa de Locos

 

 

Goldklasse:

1.Platz: Thekla

2.Platz: Buaro de la Guardia

3.Platz: Lenny

 

 

Dieses großartige Event, welches sicher vielen in positiver Erinnerung bleiben wird, wurde mit der Siegerehrung um ca. 5:00 morgens erschöpft aber zufrieden beendet.

 

 

Ein besonderer Dank geht an ALLE helfenden Hände, an alle planenden Köpfe, an alle Figuranten, Prüfungsleiter und Prüferanwärter, an unser holländisches KNPV-Team, an alle “Bürohelfer“, an alle die Equipment zur Verfügung stellten, an Albert Spreu für das Sponsoring der Tagespokale, an alle Teilnehmer und Besucher und „last but not least“ an die ganze OG-Essen. Vielen Dank!!!

 

Bis zum nächsten Treffen verbleiben wir mit

 

Besten Grüßen und allzeit “Gut Griff“

Arne Pohlmeyetr (AVD e.V.)

 

 

(P.S. die fehlenden Urkunden können kostenlos unter sabrina@lacasadelocos.deangefordert werden)

AVD e.V.-Ostertreffen 2012

Alanotreffen AVD-Oster-Event 2012

Für das erste Treffen im Jahr hatte der AVD e.V. den Hundeplatz der AVD-AG-Berlin angemietet. Das Vereinsgelände in Berlin bietet nicht unbedingt viel Luxus, doch im großen und Ganzen ist alles da was man braucht. Wesensparcour, Vereinsheim, Überdachte Zuschauerbereiche, Parkplätze, Hundeboxen, Küche und Grill und vor allem viel Auslaufmöglichkeit für die Hunde. 

Wir hatten um die 70-80 Besucher (incl. Vereinsmitglieder) eine Zahl die nicht grandios aber für den Standort Berlin doch zumindest akzeptabel ist. Und obwohl der Hundeplatz nicht über Gebühr groß ist, hat man doch immer das Gefühl als würden sich die Leute noch etwas verlaufen. 

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Neben den Dogos Canarios wurden auch andere Hunderassen präsentiert so hatten wir neben den immer stärker vertretenen Belgischen Malinois, auch Dobermänner, Deutsche Schäferhunde, Amerikanische Bulldogen, Presas Malorquins, Am. Staff., englische Bullterriern auch zwei Minibullys als Gastrassen zu begrüßen. 

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Der Alano Verein Deutschland e.V. der selbst die historischen, spanischen Doggenschläge und die heutige Rasse Dogo Canario betreut, ist immer offen für sämtliche andere Hunderassen, solange es sich bei den Hundeführern selbst um verantwortungsvolle und motivierte Hundeführer handelt. Ich kann mit Freude berichten, dass wir besonders aus dem Dienst-Gebrauchshundelager immer häufiger ein positives Feedback über unsere Veranstaltungen erhalten. 

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Aus dem übrigen Molosserlager inklusive der Schönheitshunde (Showdogs) lässt die Teilnehmerzahl eher nach. Dies liegt nicht daran dass wir diese Hunde und schon gar nicht ihre Hundeführer selbst vergrämen oder gar nicht Willkommen heißen würden, der Grund ist eher darin zu sehen dass diese (zum Teil auf groteske Optik und Anatomie gezüchteten) „Schönheits“-Hunde hier im Punkte Leistung, Arbeitsfähigkeit und festes Wesen leider nicht viel zu bieten haben. Dies reiben wir ihnen zwar nicht unter die Nase, doch handelt es sich (vor allem bei unserem Ostertreffen) bei unseren Veranstaltungen um Arbeitstreffen bei denen die Hunde ihr gutes, belastbares und leistungsfähiges Wesen präsentieren können. Bei uns wackeln nicht stundenlang irgendwelche übergewichtigen, anabolikagedopten  Dickschiffmolosser durch den Ausstellungsring, bis selbst der interessierte Laie nicht mehr erkennt wer hier am fettesten – oh Entschuldigung – am „schönsten“ daherkommt…

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Das Wetter hatte uns im vergleich zu den anderen Jahren doch etwas mies mitgespielt. So hatten wir neben interwalartig, wiederkehrenden Regenschauern, sogar zwischenzeitlich etwas Schnee. Der April der macht was er will, so ist’s halt. 

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Nach einer kurzen Begrüßung wurde mit einem Training-Wesensparcours begonnen, der für alle Hunde offen war – von jung bis alt. Hier gab es Laubsauger, Menschengruppe, Flaschenpool, ein sehr interessantes Baugerüst, einen Tunnel, einen Schirm- sowie eine Planenstation, Hürden, A-Wand etc. und „last but not least“ eine „Hänge-Wackel-Brücke“. Dies alles war für die Hunde die hier das erste Mal auf dem Platz waren sicher recht interessant und bot so viele verschiedene Trainingsansätze und Möglichkeiten. 

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Hier nach war dann das Schutzdiensttraining dran. Eigentlich sollten als erstes die Junghunde drankommen, doch da die Junghundbesitzer sich scheinbar doch etwas zierten. Wurden die Hunde der verschiedenen Alters und Ausbildungsklassen durcheinander gearbeitet. Dies ist für die Hunde, sowie für die Figuranten eine interessante Herausforderung, wirkt in meiner Meinung nach aber nach außen hin etwas chaotisch und undurchsichtig was den Ablauf betrifft. Dies werden wir bei den kommenden Veranstaltungen etwas anders organisieren und zuvor festlegen, bzw. die Reihenfolge der Hunde fixieren.      

Nach dem Trainingschutzdienst, wurden vier Hunde zur Zuchtwertprüfung und vier Hunde zu den Formwertprüfungen gemeldet. Alle Hunde konnten mit positiven Resultaten die zuchtrelevanten Prüfungen bestehen: 

Zuchtwertprüfungen (Richter Frank Nedel):

ZWP 1:

Name: J7’s  Cruz (J7’s Ebony x M’Loco de Irema Curto)

Allgemeiner Eindruck: Der Rüde präsentiert sich in allen Bereichen befriedigend. Er könnte sicher noch etwas selbstbewusster bzw. offener sein. 

Resultat: Bestanden

ZWP1:

Name: La Casa del Locos Adioz (Buaro de la Guardia x Raja de la Arena)

Allgemeiner Eindruck: Befriedigende Vorstellung. Der Jungrüde wirkt noch etwas lingslastig und hat hier sicher noch nicht sein ganzes Potential entfaltet. Es handelt sich allerdings auch um einen Jungrüden im Alter von (erst) 12 Monaten.

ZWP2:

Name: Cadimo de la Guardia (Dardo de la Arena x Maxima de la Arena)

Allgemeiner Eindruck: Im Komplettpaket zeigt der Hund hier eine Gute Vorstellung. Da der Rüde bei den Schüssen etwas schreckt und bei den (ansonsten tadellosen) Kampfhandlungen deutlich laut wird, wird diese ZWP zwar selbstverständlich als voll bestanden gewertet, allerdings nicht als fehlerfrei. Insgesamt hat der Rüde einen guten und druckvollen Eindruck hinterlassen, er könnte sich allerdings noch etwas gelassener zeigen.  

ZWP2:

Name: La Casa del Locos Amparo (Buaro de la Guardia x Raja de la Arena)

Allgemeiner Eindruck: Sehr gute Vorstellung des Hundes. Es handelt sich um einen Jungrüden im Alter von 12 Monaten, der hier eine Vorstellung zeigt, die Nahe am Optimum ist. 

Formwertprüfungen (Richter Timm Barche):

Name: Yacanto de la Arena

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Allgemeiner Eindruck vom Typ: Sportlich gebauter Rüde, etwas zu leichter mittelgroßer Rüde, der noch etwas mehr molossoider sein könnte und deutlich mehr Knochenstärke aufweisen sollte. 

Bewertung: Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

Name: J7’s  Koreena (J7’s Ebony x M’Loco de Irema Curto)

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Allgemeiner Eindruck vom Typ: Sehr trockene, rüdenhafte Hündin, mit sehr starkem Kopf, die allerdings insgesamt etwas zu lose ist und eine etwas steilgewinkelte Hinterhand aufweist

Bewertung: Formwertnote 2 (mit deutlichen Abstrichen)

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Name: J7’s  Cruz (J7’s Ebony x M’Loco de Irema Curto)

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Allgemeiner Eindruck vom Typ: Sehr typvoller, trockener Rüde, mit sehr schönem, starkem allerdings etwas spitzen Rüdenschädel. Hinterhand leicht überwinkelt.

Bewertung: Formwertnote 1 (mit deutlichen Abstrichen)

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Name: Arreba de la Cruz (Bader’s Rocky x Knautschlack Matarife)

Allgemeiner Eindruck vom Typ: Typvolle, rüdenhafte Hündin trockene Hündin, die trotz ihres hohen Alters noch den korrekten Typ erkennen lässt.  (Die Hündin wurde im Alter von ca.12 Jahren vorgestellt) 

Bewertung: Formwertnote 1 (mit deutlichen Abstrichen)

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Nach den positiven Resultaten der Formwertprüfungen war dann der Aufbau der Nachübung dran. Hier hatten wir wieder eine unnötige Verzögerung, die uns das wartende Publikum voller Vorfreude, allerdings nachsah. Hier müssen wir für kommende Veranstaltungen ebenfalls bessere Vorbereitungen treffen und vorab eine Gruppe zum Aufbau der Nachtübungsstationen bestimmen. Es kann nicht sein, dass sich zwar schnell helfende Hände finden, doch keiner so genau weiß wo er denn nun anpacken soll. Beim nächsten Treffen werde ich im Vorfeld um Mithilfe bitten und vorher bereits bestimmen wer wann welche Station aufbaut. Dies ermöglicht uns ein enormes Zeitersparnis. Denn dann können auch während das Tages-Programm noch läuft, schon einige Stationen aufgebaut werden, die ich hinterher nur noch kontrollieren bzw. in der Planreihenfolge einbauen muss. Ich würde mich freuen, wenn sich vor dem nächsten Treffen schon unsere Hilfsbereiten Freunde, bei mir melden würden um die Nachtübungspläne zu besprechen und festzulegen, wer wann was aufbaut. Dann schaffen wir es vielleicht auch mal ohne Verzögerung bei Einbruch der Dunkelheit beginnen zu können. 

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Wobei ich hier diese (üblichen) Verzögerungen auch nicht negativ überbewerten will, da es schließlich schlimmeres gibt als mal eine Dreiviertelstunde mit Gleichgesinnten bei einem Kaffee im Vereinsheim zu warten, oder noch einmal die Hunde zur „Gassigehrunde“ aus dem Wagen zu holen. 

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Die Nachtübung wurde diesmal mit nur 7 Stationen versehen. Da wir das Vereinsheim als Überfallstation nutzten und wir vor dem Vereinsheim, unter der Überdachung, sowieso schon recht viele Leute hatten, verzichtete der Wettkampfleiter (F.N.) auf die übliche Personengruppe. Die Personengruppe hätte nämlich in diesem Fall draußen auf dem Trainingsgelände jeden einzelnen Hund in Empfang nehmen müssen und dies wäre bei den Witterungsverhältnissen nicht gerade angenehm geworden. Beziehungsweise hätten wir sicher das Resultat gehabt, dass bei der Junghundklasse noch eine riesige Personengruppe da gewesen wäre, allerdings spätestens in der Silberklasse hätten sich die meisten dann doch lieber vor dem warmen Ofen im Vereinsheim „abgesetzt“…

Es wurde allerdings angeregt, bei kommenden Nachtübungen wieder mehr wirkliche Sozialstationen einzubauen. Nur diese Stellen eben auch das größte Unfallrisiko bei Nachtwettkämpfen da. Ich werde es aber mit unseren bewiesenen und erfahrenen Nachtübungs-Leiter Frank Nedel erörtern wie weit wir hier gehen können ohne unnötige Risiken zu erzeugen. Frank Nedel ist neben dem Ablauf nämlich löblicher Weise auch sehr auf die Sicherheit bedacht. Das Vergeben der Punkte in diesem Nachtübungsparcour wurde von vier verschiedenen Vereinsmitgliedern übernommen. So haben wir (im Gegensatz zur allgemeinen Annahme) keiner Bewertung von nur einem Richter, sondern faktisch immer von mehreren, die auch nur das richten was sie tatsächlich bewerten und beurteilen 

können. Anmerken will ich hier allerdings trotz dieses Fakts, dass Frank Nedel für mich der unparteiischste und korrekteste Richter ist, den ich mir nur vorstellen kann. Ich selbst habe unter seiner Gradlinigkeit beim richten von Hunden auch schon öfters schlucken müssen, da auch ich selbstverständlich mein „Fett“ weg bekommen habe. Unserer englische und wettkampferprobte Freund Sati (5K) meinte anerkennend, er hätte lange keinen Richter getroffen, der so gut, schnell und exakt Hunde beurteilen könne wie dies Frank Nedel kann. Ich selbst denke dass Frank als Richter für jegliche Sportart bzw. jeglichen Wettkampf eine faire Bereicherung wäre. Die Gleichbehandlung geht bei Frank soweit, dass ich in einem Nachtwettkampf drei Hunde nacheinander holen kann und er mir exakt vor jeder Station erneut mit den selben Worten, erklärt was ich zu tun habe. Als ich ihm einmal gesagt hatte, dass ich dies doch nun langsam wüsste, antwortete er nur entgeistert, dass es doch sonst nicht für jeden Hund gleich wäre, wenn er nicht auch jeden Hundeführer exakt in das gleiche Gespräch „verwickeln“ würde…

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So zurück zum Nachtwettkampf. Der Wettkampf wurde, wie ich es vor Jahren eingeführt habe, in vier verschiedenen Klassen eingeteilt, damit auch für jeden Hund eine gerechte Klasse dabei ist. 

Die Nachtübung heißt zwar auch bei uns Nachtübung, ist aber genau genommen keine reine Übung sondern ein Nacht-Pokalkampf. Diese Art der Hundeüberprüfung auf Wesen und Charakter wirkt sicher interessant, ist aber für mich kynologisch betrachtet als Instrument zur Zuchtselektion nicht geeignet bzw. gesondert zu beachten. Der gravierenste Unterschied zu einer Überprüfung die den charakterlichen Zuchtwert des Hundes ermitteln könnte, ist die Tatsache dass der Hund während der Nachtübung (aus Sicherheitsgründen) an der Leine, der Nabelschnur zum Hundeführer, bleibt. Gerade Hunde die hier im engen Kontakt mit ihrem „Alphawolf“ leben, zehren natürlich sehr von dem Vorteil der Leinenpflicht. So haben wir häufig ein verschobenes Bild, was vom Profi zwar schnell gerade zu rücken ist, allerdings vom Laien werden hier häufig völlig falsche Schlüsse gezogen. Selbstredend ist eine traditionelle „Henz´sche Mutprobe“ auf dem Waldweg oder auch blanken Acker weit aussagekräftiger über den Zuchtwert des Hundes als jegliche Nachtübung an der Nabelschnur… Noch deutlicher sehen wir die reine, untrainierbare Wertigkeit beim zuchtrelevanten Leistungszeichen S/

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Ich wollte hier jetzt sicher nicht Nachtübungen und schon gar nicht unsere Nachtwettkämpfe als „schlecht“ darstellen, sicher nicht. Doch in erster Linie sollen sie Spaß machen und Trainingsdefizite aufdecken und den nicht zu punkte-verbissenen Hundeführern machen sie auch großen Spaß – und dies freut mich dann wieder persönlich. 

Bei unserer kynolgischen Selektion dürfen sie uns allerdings nicht beeinflussen, bzw. geben uns die Ergebnisse der Nachtwettkämpfe keine objektiven Aussagen über einen zuchtwertvollen oder weniger zuchtwertvollen Hund. (In einer Diskussion würde ich hier als bedingte Ausnahme eventuell die Goldklasse stehen lassen). 

Ok zurück zur Nachtübung:

Hier gab es Überfälle auf den Hundeführer, hartes Bedrängen von Scheintätern gegen den Hund, Feuertonnen, enge Tunnel, gruselige Megaphon-Geräusche, Lagerfeuer, fiese Druckluft aus einem Profikompressor, Kanisterattacken, anrüchige Aufblaspuppen aus dem Erotikbedarf und  einen Traktor der einen Anhänger zog um den Hund auf eine kleine rumpelnde Fahrt mitzunehmen (eine neue, wie ich finde sehr schöne Idee). Theos freundlicher Weise zur Verfügung gestellte Nebelmaschine, konnten wir bedingt durch die schwache Absicherung der Stromversorgung auf dem Hundeplatz, leider nicht in Betrieb nehmen.

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Bei den Nachtübungen hatten wir diesmal einige, normaler weise deutlich souveräner wirkenden Hunde, die sich bei diesem Wettkampf nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben – aber was soll’s so ist es eben, ein Fun-Wettkampf – Wer so etwas zu ernst nimmt ist selbst schuld… Vor allem die Scheintäter haben versucht auch Starter die bei Überfällen leider nur mit null Punkten versehen werden konnten, sofort an Ort und Stelle wieder aufzubauen und dies gelang erfreulich gut.

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Hier die Treppchenplatzierungen der Nachtübung:

Jugend-Klasse:

1.Platz: A’Patrasch von der Lönshütte (Malinois)

2.Platz: El Muerte de la Arena

3.Platz: Franja de la Guardia

Bronze-Klasse:

1.Platz: Yacanto de la Arena

2.Platz: Zora (Malinois)

3.Platz: Ramera de la Arena

Silber-Klasse:

1.Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

2.Platz: Oso de la Arena

3.Platz: Ajax (DSH)

Gold-Klasse:

1.Platz: Buaro de la Guardia

2.Platz: Lenny 

3.Platz: Pia (Malinois)

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Die Nachtübung endete trotz mageren 35 Startern mitten in der Nacht, weshalb sich die meisten nach der Siegerehrung auf den Weg machten. Insgesamt muss ich aber von einem freundlichen und fairen Publikum bzw. Teilnehmern sprechen. Trotz einiger kleiner Defizite  im organisatorischen Ablauf (die wohl überall mal vorkommen), kann ich aber erfreut berichten, dass das Treffen bei den Teilnehmern im Gros einen sehr guten Anklang fand, bzw. habe ich bereits eine Reihe positiver Nachrichten von Neulingen erhalten, die uns hier ein freundliches und motivierendes Feedback gaben. 

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Also packen wir es an, nach einem Brainstorming zur Verbesserung der Abläufe, werden wir bald die nächsten Veranstaltungen in Angriff nehmen. 

Ich grüße mit meinen obligatorischen „Gut Griff“ und verbleibe mit besten Wünschen

Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

AVD e.V.-Sommertreffen 2011

AVD e.V. – Alano Verein Deutschland e.V.  – Sommertreffen 2011

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Wir waren wieder auf unserem angestammten Hundeplatz des Polizeihundevereins Essen zu Gast, den wir nun schon seit einigen Jahren für das alljährliche Sommertreffen nutzen. Hierfür gilt unser besonderer Dank an unsere langjährigen Freunde Hannes und Claudia.

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Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir diesen Tag ungetrübt begehen.  Es waren durch die Bank sehr nette, offene, seriöse und gute Hundeführer, sowie Besucher zu gegen. Neben den spanischen Doggen des AVD e.V. waren auch einige Hunde aus Fremdlienen, sowie eine hohe Anzahl von anderen Hunde- und Gebrauchsrassen dabei. So hatten wir auf diesem Treffen neben Dogos  Canarios auch Dobermänner, Rottweiler, Malinois, Hollandse Herder, Staffs, Deutsche Schäferhunde, Mini Bully, Boxer etc. auch einen Chihuahua, der sogar in der Nachtübung gestartet ist.

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Neben dem üblichen Umwelt- und  Stress-Parcours wurde natürlich ausgiebiger und individueller Schutzdienst für alle Teilnehmer geboten. Hier waren neben meiner Person auch unsere mittlerweile etablierten Nachwuchsfiguranten am Ball. Besonders möchte ich hier Marius B. lobend hervorheben, der ohne zu murren eine größere Reihe Hunde am Stück bedient hat. Ich denke nicht dass jemand so schnell meinen persönlichen Rekord der am Stück gehetzten Hunde übertrifft (Früher war ich in dieser Beziehung wirklich schon recht grenzwertig). Und war ich sonst doch häufig etwas „enttäuscht“ bzw. verwundert was die Kondition unserer Nachwuchshelfer angeht, hat sich Marius hier mit einer sportlich motivierten und zähen Arbeitseinstellung präsentiert – so dass ich denke das auch alteingesessene Figuranten hier ihren Hut lüften dürften. Da ich mir zuvor eine Verletzung am Bein zugezogen hatte, war ich froh, dass nicht die ganze Schutzdienstarbeit an mir lastete.

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Selbstverständlich will ich aber allen Figuranten, (auch den nicht genannten) danken, denn ohne versierte und vor allem motivierte Figuranten ist eine erfolgreiche Schutzdienstveranstaltung schlicht nicht durchführbar.

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Neben altbekannten Gesichtern waren auch eine ganze Reihe neue Teilnehmer zu begrüßen. Generell war bei diesem Treffen mal wieder viel Zulauf, ob nun vom schüchternen Zaungast, über den aktiven Hundeführer, über KNPV-Helfer bis zu wirklichen Sport-Gebrauchshundeexperten. So hat es mich natürlich gefreut, dass auch Knut Fuchs (IPO-Weltmeister) uns mal wieder mit einem Besuch beehrte. Natürlich liegt unser Hauptaugenmerk bei den AVD e.V.-Aktiven und ihren Dogos Canarios, doch freut es uns natürlich auch, dass Interesse in den herkömmlichen Gebrauchshundelager für unsere Veranstaltungen nicht nur geweckt sondern stetig gefestigt zu wissen.

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Zu zuchtrelevanten Prüfungen waren dieses Mal nicht gerade viele Hunde gemeldet, allerdings werden wir dieses Jahr noch 3 Termine für Prüfungen bereithalten.

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Bei diesem Sommertreffen konnte an „Delano (Moselhla)“ die Formwertnote „1 (mit deutlichen Abstrichen)“ vergeben werden. (1 bedeutet im vorzüglichen Bereich). Gerichtet vom firmen Formwerttrichter Timm Barche.

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Die Zuchtwertprüfung Stufe 2 konnte von folgenden Hunden uneingeschränkt bestanden werden, beide lieferten eine gute Vorführung ihrer Wesensqualitäten ab:

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-Pantera de la Arena, AVD-227

-„Delano (Moselhla)“

 

(Richter Nedel, Scheintäter Pohlmeyer)

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“Delano” (Arnold von Baden x Anja de la Guardia)

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Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass es doch möglich sein sollte sich den AT-Namen, das Geburtsdatum, sowie die Zuchtbuchnummer des eigenen Hundes zu merken, bzw. einfach die Ahnentafel des Hundes mitzuführen. Die Ahnentafeln sind nämlich genau aus diesem Grund eingeschweißt damit man sie ohne Sorge vor Beschädigung mitführen kann. Da es sich noch um eine überschaubare Anzahl von Vereins-Hunden handelt, lässt sich zwar für die Prüfer die Identität des Hundes einfach ermitteln, doch wenn ich dann hier sitze und die Bögen sortiere, abhefte und z.B. in diesem Bericht erwähne, habe ich gelinde gesagt keine Lust erst bei der Zuchtbuchstelle nachzufragen wie denn der jeweilige „Wauzi“ mit richtigen Namen heißt, welche Zuchtbuchnummer er hat etc. , das sollte beim ausfüllen auf sämtliche Prüfungsbögen bitte in Zukunft vorher korrekt vermerkt werden.  Anderenfalls schreibe ich in den Berichten halt auch nur noch von „Müller‘s Wauzi“ o.ä. ….

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Nach den Prüfungen wurden noch einige Nachzügler am Vollschutz bedient, während die anderen Helfer bereits die Stationen des Nachtparcours fertigstellten. Die Nachtübung wurde wieder als Wettkampf ausgetragen, in diesem sich die Hunde in Umwelt-, Stress- und Schutzdienst-Situationen beweisen und miteinander messen konnten. Gestartet wurde in vier Klassen. Die absolute Eliteklasse war die sogenannte Goldklasse, eine Starterklasse die den Hunden besonders im Punkto Härte, Belastbarkeit und Durchsetzungswillen alles abverlangt. Mir ist weltweit keine Diensthundeprüfung , keine Gebrauchshunde-Körung, Schutzhundewettkampf oder ähnliches bekannt, bei denen den Hunden so viel abverlangt wird (wir sprechen hier also über innere Werte) wie dies bei den Nachtübungswettkämpfen des AVD e.V. in der Goldklasse der Fall ist.

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Nur die AVD-Zuchtwertprüfung 3 (ZWP3) übertrifft die Anforderung in der Reizlage noch deutlich, aber diese hat auch nur ein kleiner, elitärer Kreis von Hunden bislang abgelegt. .

Die anderen Klassen der Nachtübung von „Junghund-Klasse“ bis „Silber-Klasse“ sind natürlich auch immer sehr anspruchsvoll und spannend, fordern ausgeprägten Durchsetzungswillen, doch verlangen sie nicht den hohen Härtegrad der erfolgreichen Goldklasse-Starter.

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Hier die Treppchen-Platzierungen der Nachtübung:

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Junghundklasse:

  1. Platz: Cali de la Arena
  2. Platz: Amparo la Casa de Locos
  3. Platz: El Nino de la Arena

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Bronzeklasse:

  1. Platz: Zorro de la Arena (volle Punktzahl)
  2. Platz: Quina de la Arena
  3. Platz: Lara Croft vom Teufelshaus (Min.Bull.Ter.)

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Silberklasse:

  1. Platz: Digger (Mix)
  2. Platz: Pantera de la Arena
  3. Platz: Oso de la Arena

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Goldklasse:

  1. Platz: Thekla Pohlmeyer ( Malinois)
  2. Platz: Buaro de la Guardia
  3. Platz: Lenny (Lauß)

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Obwohl wir tagsüber doch wesentlich mehr Hunde und Besucher auf dem Platz hatten, wurden dann doch „nur“ 45 Starter zur Nachtübung gemeldet. Einerseits hätte man gern noch einige Kandidaten, die sich tagsüber sehr vielversprechend gezeigt hatten  bei der Nachtübung wieder gesehen, andererseits hat auch diese Teilnehmerzahl schon gereicht, so dass wir mit den letzten Startern der Goldklasse schon nicht mehr weit vom Morgengrauen entfernt waren. Die Nachtübung bestand aus kreativ zusammengesetzten und für die jeweiligen Klassen sensibel gesteigerten Anforderungen. So gab es, Luftgebläse, engen Räumen, Folientunnel, den Feuertonnengang, Gespenster im Fackelschein die über ein Megaphon grusselige Töne abgaben etc. und natürlich 3 Scheintäter die es galt zu stellen und deren Angriffe und Gegenwehr zu unterbinden. In der finalen Goldklasse setzten die Scheintäter dann alles gegen den Hund ein was sie nur irgend aufzubringen hatten. In einer Station gab es ein „Kettensegen-Massaker“, was nur ein Hund gemeistert hat, die anderen fühlten sich wohl doch zu sehr in einen Horrorfilm versetzt ;-)

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Wobei ich im Nachhinein denke, dass neben der extremen Geräuschkulisse die Abgase der Kettensäge keine unbeachtliche Rolle spielten. In einer anderen Station überfiel Marcel mit vollem und harten Körpereinsatz das Starterteam, welches just in diesem Moment aus dem Tunnel ins freie wechseln wollte. Und „last but not least“ sei die letzte Reizlagen-Station erwähnt, bei der Timm als Täter (in der Goldklasse) alles gab. Es handelte sich um einen Pferdeanhänger,  dessen Eingang (halbhoch) mit einer Wand aus Kennelboxen und Kanistern versperrt war. Diese Wand galt es zu überwinden oder zu durchbrechen, während der Scheintäter mit zwei großen Kanistern bewaffnet den Hunden so zusetzte, dass es für die Hunde ein äußerst schweres Unterfangen war, überhaupt erst einmal in den Anhänger zu gelangen.  Selbst die schweren Brocken  wie Parko, Lenny und Buaro flogen bei dem Versuch den Täter hinter der Barrikade zu erwischen mehrfach spektakulär wieder raus und mussten neu ansetzten. Und auch im Anhänger angekommen (durchgekämpft)  gelang es den Hunden nicht ohne große Mühe den Täter zu fassen, da dieser es den Hunden wirklich extrem schwer machte einen Griff zu setzen. Der Scheintäter hat sich so vehement „gewehrt“ , dass man den Eindruck gewinnen konnte er sei wohlmöglich gar nicht durch Vollanzug geschützt und müsse deshalb „auf Teufel komm raus“  den Hunden den Einbiss versperren…

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Und zuvor waren noch einige Insider am diskutieren ob die Goldklasse denn überhaupt hart genug sein kann, wenn ich selbst nicht mitfigurieren würde… Ich wollte selbst aber seit langen mal wieder einen Hund in der Goldklasse starten lassen, weshalb es doch ungerecht gewirkt hätte wenn ich selbst mitfiguriert hätte.   Wie auch immer bei dieser Station hat Timm uns gezeigt „wo der Hammer hängt“  und dass er sehr wohl in der Lage ist maximalen Druck auf den Hund aufzubauen.  Auf der anderen Seite will ich aber auch erwähnen das alle Starter der Goldklasse diese harte Station gemeistert haben und alle in der Lage waren (natürlich unterschiedlich schnell) den Täter im Endeffekt sicher zu binden.  Von dieser Hundequalität könnten sich definitiv eine Reihe der Militär- und Polizei-Diensthunde eine dicke Scheibe abschneiden!

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Aber auch in den anderen Klassen gab es gute und zum Teil auch überraschende Vorführungen und Platzierungen. Die Junghundklasse (mit nur einem Punkt Abzug) konnte “Cali de la Arena“ mit Frank Koppe, souverän für sich entscheiden. Cali de la Arena  ist momentan (i.m.Augen) der beste Junghund seiner Altersklasse. Cali de la Arena stammt aus der zweiten Verpaarung “Hampa de la Arena x Quina de la Arena“ und ist somit aus derselben Verbindung, aus dem ein Jahr zuvor z.B. der hochveranlagte Nachwuchs-Deckrüde “Zorro de la Arena“ hervorging.

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“Cali de la Arena”

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Wen haben wir noch? Digger – den müßen wie erwähnen! Digger ist ein Mix der in seinen Adern verschiedene Rassen führt, er gehört Marius Brecht und hat (und dies nicht unspektakulär) die Nachtübung in der Silberklasse gewonnen. Mir ist kein Hund bekannt der so einen Wandel vollzogen hat. Natürlich gibt es mal „mäßige“ Hunde die dann doch ganz gut werden etc. , doch „Digger“ ist wirklich ein Phänomen. Viele konnten sich noch gut daran erinnern, wie Marius zu Beginn seiner Nachtübungskarriere, häufig völlig betrübt den NÜ-Parcours verlies, da sich sein „Digger“ hierfür scheinbar nicht geeignet zeigte. Probleme waren in Ruhe- wie in Reizlage zu sehen. Doch nun nach einer psychischen Ausreifung, sowie konsequenter Ausbildung und Training  kämpft “Digger“ immer in den vorderen Reihen der Silberklasse – und diesmal war ihm sogar der Sieg zueigen. Deshalb wünsche ich Marius (und ich denke hier werden sich einige anschließen) weiterhin viel Erfolg mit seinem „Digger“ und gratuliere zum Pokal der Silberklasse.

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Gefolgt wurde „Digger“ übrigens (mit nur 1,5 Punkten abstand) auf dem zweiten Platz von “Pantera de la Arena“. Pantera hat (wie oben nachzulesen) bei diesem Treffen auch die ZWP2 erfolgreich bestanden. Pantera de la Arena hat ja schon früh gezeigt, dass Nachtübungen genau ihr “Ding“ sind. Trotzdem ist vielen die Hündin gar nicht so präsent im Gedächniss wie es mir manchmal scheint, doch nach dieser Vorstellung auf diesem Event dürfte sich dies geändert haben. Hatten wir noch weitere spektakuläre Einlagen? Hmm ja ich denke schon, doch die eigenen Hunde zu loben wirkt für mein Verständnis immer etwas unglücklich, doch will ich nicht verleugnen, dass ich schon recht stolz bin das “Zorro de la Arena“ seinen Nachtübungspokal ohne nur einen einzigen Punkt zu verlieren gewann. Sowie dass meine Malinoishündin “Thekla“ mit hohen Einsatz von Härte, Kampftrieb und Durchsetzungswillen die Goldklasse für sich entschied, obwohl ich schon aus Sicherheitsgründen auf die Punkte in der Personengruppe verzichtete. Auch war die Konkurrenz mehr als ernst zu nehmen, gerade „Buaro de la Guardia“(Goldklasse 2. Platz) ist z.B. ein Hund der immer ganz vorn mit streitet und sicherlich nicht von vielen Hunden geschlagen werden kann.

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“Thekla”

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Wie auch immer, mir haben eine ganze Reihe weiterer Hunde bei dieser Nachtübung sehr gut gefallen, weshalb ich einfach einmal allen pauschal zu ihren Hunden und zu ihrer sportlichen Einstellung gratulieren möchte. Denn es gibt immer auch wieder Hundeführer die dann doch kurz vor Beginn der Nachtübung einen Rückzieher machen und sich nicht trauen ihren Hund im Wettkampf starten zu lassen. Dies begründet sich häufiger auf ein etwas gestörtes Ego des Hundeführers, denn auf Mängel des jeweiligen Hundes. Natürlich soll die Nachtübung in erster Linie Spaß machen und sollte nicht zu ernst gesehen und bewertet werden. Diese sind zwar sehr interessant und aufschlussreich, doch natürlich nicht so aussagekräftig, was die wirkliche Qualität des Hundes betrifft, wie z.B. die Zuchtwertprüfungen, die (insbesondere durch die Mutprobe) schon deutlich eher den genetischen Wert des Hundes rausstellen.

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Ich hoffe und denke, dass dieses AVD-Event den Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern wieder viel Freude gemacht hat und hoffe wir sehen uns auf den kommenden Veranstaltungen wieder!

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Helfende Hände: Heine Diekau & Maik Lauß

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Freuen würde ich mich, wenn die zufriedenen Besucher, uns beim bewerben der kommenden Veranstaltungen hilfreich zur Seite stehen werden, denn Lobbyarbeit gibt es noch viel zu tun.

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Unser Dank geht an die Figuranten, an alle Helfer, alle helfenden Hände und natürlich der gesamten PSV-Gruppe!

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Somit verbleibe ich mit besten Grüßen und meinem obligatorischen “Gut Griff“

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Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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Die Fotoausbeute scheint diesmal recht mager gewesen zu sein. Falls der ein oder andere doch noch ein paar schöne Bilder gemacht hat, würde ich mich freuen diese hier veröffentlichen zu können. Meine Adresse dürfte bekannt sein…

AVD e.V.-Pfingsttreffen 2011

AVD e.V. – Alano Verein Deutschland e.V.

Pfingsttreffen 2011

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Das diesjährige Pfingsttreffen fand in Berlin statt. Da ich hier ja in der Regel eine Art „lonley writer“ bin, werde ich diesen Bericht etwas kurz halten, da es sich natürlich nicht vermeiden lässt, dass sich die Berichte der Treffen sonst doch etwas ähneln…

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Das Wetter war super, die Besucher und Hundeführer waren durch die Bank alles seriöse und anständige Leute, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn Vorurteile gegen „starke Hunderassen“ sowie gegen Schutzhundesportler gibt es in Deutschland ja bereits zu genüge. Insgesamt muss man aber sagen, was wir auch schon einen Monat zuvor beim Ostertreffen in Hessen positiv feststellen durften, hat sich der Verein bzw. die „Event-Gruppe“ wirklich von allem negativen Erscheinungsbildern (die es in den letzten zwei Jahren doch hin und wieder gab) freigeschwommen. Eine gewisse Erneuerung und eine gerader Linie (im Punkto seriöse Hundeführer, Besinnung auf das korrekte Balance-Wesen der Hunde und nicht etwa die Huldigung des überdrehten und unkontrollierten) hat uns schon jetzt merklich viel gebracht! 

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Hatte ich noch im letzten Jahr vereinzelt Anrufe von verunsicherten Besuchern, erhalte ich in diesem Jahr durch weg ein positives Feedback, ja teilweise sogar erstauntes Lob für die Durchführung, Organisation und die seriösen Teilnehmer… Natürlich gehöre ich zu den letzten Menschen die Personen an ihrem Aussehen abmachen bzw. bewerten doch ist es einfach so, dass der Schutzdienst an sich, die Rasse Dogo Canario und erst recht nicht der AVD e.V. daran gewinnen können, wenn auf Treffen irgendwelche Machogrüppchen auftreten die nur ein vollkommen überzogenes Öffentlichkeitsvorurteil bedienen.    

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Selbstverständlich und dies muss natürlich auch deutlich herausgestellt werden, sind durchschnittlich ca. 80% der Besucher eines AVD e.V. Treffens (da wir natürlich immer wieder viele neuer Besucher begrüßen dürfen) nicht Mitglied im AVD e.V.   und somit kann der AVD e.V. natürlich auch nicht durch diese präsentiert werden. Doch immerhin liegt es in der Hand des AVD e.V. durch eine gewisse strenge und andererseits eine gewisse Förderung von positiven Kontakten das Gesamt-Bild seiner Besucher deutlich zu beeinflussen. Und wie gesagt das klappt schon immer besser ;-)

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Aber zurück zu den Details, die in der Regel interessant für diejenigen sind, die aus verschiedenen Gründen verhindert waren. 

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Wir hatten Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich. Eine große Gruppe von internationalen Züchtern die sich eigentlich angemeldet hatte, war aus organisatorischen Gründen leider nicht in der Lage zu erscheinen, ich habe aber die Zusage dass sie in Essen (AVD-Sommertreffen im August) auf jeden Fall kommen wollen. Da dann wohl sogar in einer multinationalen Kombination (Spanien, Polen, USA und England) – na da sind wir schon mal sehr gespannt.

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Wir hatten bei diesem Treffen verschiedene Rassen dabei vom Mali, über Dobermann, Am. Bulldog, AST,   Hollandse Herder, Ca de Bou, Bullterrier etc. und natürlich in der dominierenden Mehrzahl Dogos Canarios (die anderen gab es übrigens auch in Mehrzahl, doch vermied ich zugegeben gerade diese Schreibform, da ich immer noch unschlüssig wie die Mehrzahl von Dobermann ist ;-)  

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Erfreulich war die gute Durchschnittsqualität der vorgestellten „Leistungs-Dogos Canarios“ (ja ich weiß für den Neuling bzw. für einen Laien ist der Unterschied auf unseren Treffen zwischen den Hunden aus unserer Linie und den „Schönheits-„ oder „Schwarzzucht-Hunden“ nicht automatisch bewusst, doch bei genauer Betrachtung doch ersichtlich). Mit den vielen guten Nachwuchshunden die in den letzten 2,5 Jahren nachgekommen sind, können wir mehr als positiv in die Zukunft blicken. 

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Wesensschwache Hunde waren die Ausnahme, keine cholerischen Anfälle, keine ängstlichen oder gestressten Nerven-Hunde. Statt dessen offenes Wesen, saubere und sichere Ruhelagen (etwas worauf wir verstärkt achten) kombiniert mit sehr hohem Durchsetzungsvermögen.   

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Und was ich ebenfalls positiv erwähnen will, (auch wenn dies jetzt kein züchterischer Fakt ist), dass sich der Ausbildungsstand vieler Hunde enorm gesteigert hat. Gerade was die Allroundverwendung im Schutzdienst betrifft. Da sehe ich „plötzlich“ Hunde die sich weder durch massives Einwirken, oder durch Psychotricks wie Wasser, Luftgebläse, Feuer, Gruselkostüme, Kanister, Luftballons, etc. etc. etc. noch durch sämtlich erdenkliche Geräuschkulissen beeindrucken lassen. Wurde vor 15 Jahren noch ein Hund hochgelobt der „welch eine Leistung“ sich nicht von einem geworfenen Kanister in der Nachtübung am Einbiss in einen Ärmel abhalten lies, oder ein Hund der tatsächlich den Täter am Hosenbein des Vollschutz hielt – welche zivile Überleistung ;-) 

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Ist dies heute alles nur noch als Minimalbelastung abzutun, bzw. ausbilderischer Standard. Natürlich hat diese Verbesserung der Hunde nicht nur genetischen Hintergrund, wobei die konsequente Leistungszucht des AVD e.V. von über einem Jahrzehnt selbstverständlich den größten Teil hierbei verbucht, ist es doch so dass die Ausbildungsmethoden und die lernbereitschaft von den Figuranten und Hundeführern deutlich zugenommen hat. Ein wichtiger Punkt waren und sind unsere Figurantenlehrgänge (in Theorie und Praxis). Natürlich kommt nicht jeder der sich dieser Ausbildung unterzieht immer gleich voll ran an den „Ball“ doch muss man sagen, fallen bei jedem Lehrgang doch einige sehr wichtige neue Figuranten und Ausbilder oder deutlich verbesserte  für unseren Verein ab…

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Dann kommt noch die Komponente hinzu, dass wir dynamisch bleiben, nicht festgefahren agieren sondern immer über den Tellerrand hinüber schauen. So haben wir eine Reihe Trainingselemente aus anderen Hundesportsystemen (vornehmlich aus dem belgischen und franz. Ringsport) zugefügt. 

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Dies hat natürlich auch dazu geführt,  dass wir plötzlich Hunde haben, die einen „normalen“ durchschnittlichen Figuranten trotz, Klapperstock, Motorsäge, Flaschenknäul etc. von den Beinen fegen können.

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Nun gut, mal wieder zurück zum Treffen – Gute Hunde gute Leute und insgesamt ein fairer Umgang miteinander.

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ZWP’s gab es diesmal nicht, da wir diese eine Woche zuvor bei einem separaten Prüfungstag abgenommen haben. Dies führte dazu dass wir sehr viel Zeit über hatten und so deutlich länger mit den Besucherhunden trainieren konnten.

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Neben dem individuellen Schutzdiensttraining gab es einen sehr schönen Umwelt, Ruhelagen, und Stresssituationen-Übungsparcours. Der Platz wurde schon zuvor von der Berliner AVD-AG wirklich sehr schön vorbereitet. Viele neue Ideen, neue Geräte – wirklich super!  

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Mit Einbruch der Dunkelheit begann dann die Nachtübung: Die Nachtübung war für unsere Verhältnisse nicht besonders stark gefüllt, doch können wir mit über 40 startenden Hunden schon zufrieden sein. (Ich fand den Tag kräftezerrend genug).

Die Nachtübung war sehr anspruchsvoll gestaltet, die vier verschiedenen Starter-Klassen deutlich differenziert, und insgesamt als hart zu bezeichnen (eine Reihe Reizlagen mussten ab der Silberklasse mit 0 Punkten bewertet werden, da schon in der Silberklasse richtig Gas gemacht wurde – aber so ist es nun mal, nicht jede Nachtübung ist gleich – fair ja aber nie im Vorfeld genau zu definieren). 

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Was für mich neben den zum Teil sehr guten Hunden und überdurchschnittlich guten Welpen bei diesem Treffen für mich am erfreulichsten war, ist dass ich weder den Tages-Übungsparcours mitgestalten musste noch die Nachtübung. Dies ist für mich wenn ich mich recht erinnern kann eine Premiere. Da ich den ganzen Tag gehetzt habe war ich zwar vollkommen „groogi“, doch habe ich mich im Nachhinein wirklich sehr darüber gefreut. Für die Tatsache dass es mal nicht alleine auf meine Kreativität ankam, sondern ich tatsächlich nicht eine einzige Station „erfinden“ musste,  sind unsere fleißigen berliner Helfer und natürlich Frank Nedel verantwortlich. Was dies betrifft streiche ich mir dieses Treffen ganz dick in positiver Erinnerung   in meinem Kalender an!

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Ich selbst fand (für mich persönlich) die Nachtübung wie aber auch schon den Übungsparcours sehr spannend und wenn man ihn (ausnahmsweise) mal nicht selbst geplant hat auch tatsächlich viel erfrischender und überraschender. 

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Hier die Treppchen-Platzierungen des Nachtübungs-Wettkampfes:

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Junghundklasse:

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1. Platz: Cali de la Arena

2. Platz: Kafka vom Hellerwald (Dobermann)

3. Platz: Amparo la Casa de Locos (2 Monate alt)

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Bronzeklasse:

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1.Platz: Zorro de la Arena,

1.Platz: Quina de la Arena

1.Platz: Lara Croft vom Teufelshaus (Minibully)

2.Platz: Delano

3.Platz: Xante de la Arena 

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Silberklasse:

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1.Platz: Oso de la Arena

2.Platz: Antik von den brennenden Herzen (Malinois)

3.Platz: Honra de la Arena

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Goldklasse

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1.Platz: Buaro de la Guardia

2.Platz: Lenny

3.Platz: Parko

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Der Nachtübungswettkampf war fair, wurde hart und streng gerichtet und forderte den Hunden viel Charakterstärke ab. Zwei Hundeführer zogen in der Goldklasse Ihre Meldung wieder zurück, etwas was wir als Ausrichter voll akzeptieren können, nur nicht dass wieder mal etwas gemunkelt wird, die Goldklasse ist eine harte Nummer und kein kleine „Spaßrunde mit dem Hund“. Ich persönlich besitze momentan „nur“ zwei Hunde die in dieser Klasse voll konkurrenzfähig wären, und doch vermeide ich es jetzt sie zu starten, da mir mein eigener Spaß dabei doch etwas abgeht… Eine „blöde“ Sache ist doch noch passiert, ich spreche sie nur an da „Dank Internet“ die Gerüchteküche schon wieder brodelt. Trotz immer wiederkehrender Ermahnung und deutlichsten Anweisungen unseres sehr fairen aber auch sehr strengen Prüfungsrichters Frank Nedel, ließ ein Hundeführer die Leine los und schickte den Hund somit unangeleint/frei. Da dies natürlich einen deutlichen Regelverstoß darstellt, sowie eine massive und vollkommen unnötige Gefährdung darstellen kann (muss nicht – kann aber, liegt immer an der Reizschwelle des jeweiligen Hundes) wurde der Hund disqualifiziert. Natürlich kann ich gerade bei unseren häufig sehr aufgeregten Hundeführern (i.d.R. aufgeregter als die Hunde selbst) schon verstehen, dass dies ärgerlich ist. Doch darf so ein eigener Fehler, in meinen Augen nicht passieren und schon gar nicht zu einem unsportlichen Verhalten führen. Man kann sich ja ruhig mal ärgern, und es liegt für viele immer schnell auf der Hand „die Fehler machen immer die anderen“, doch ein Richter der einen Hundeführer disqualifiziert der einen (x-mal zuvor erklärten) Regelverstoß (aus Sicherheitsgründen!) disqualifiziert, hat sicher vollkommen korrekt reagiert. (Übrigens denke ich dass es sich beim Hundeführer sowie beim Richter eigentlich sogar um Freunde handelt). Frank und Ich selbst (und eine wirklich kleine wechselende Gruppe) reißen sich jedes Jahr den A. auf (Entschuldigung bitte) um ca. 5 glattlaufende Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Warum? Weil wir etwas bieten wollen, und auch etwas zu bieten haben. Der AVD e.V.-Vorstand gehört nicht zu der Liga die reines Internetgepose  als rassefördernd erachtet. Wir organisieren seit mittlerweile über 10 Jahren Schutzdienstevent und es gab bei uns noch nie einen Beißvorfall und so soll es auch bleiben, deswegen und nur deswegen gibt es bei uns eben auch sehr strenge Regeln, die für alle gelten, und zwar immer!    

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Und da ich keinerlei Interesse habe meinen wichtigsten Helfer zu vergrämen, werde ich auch zukünftig die Autorität des Prüfungsrichters (übrigens sollte dies doch im Umgang mit jedem Richter selbstverständlich sein) unterstützen. Wir hatten in der Vergangenheit immer mal wieder Leute die mit dem Prüfungsrichter über Punkte, über Abläufe, über Wiederholungen etc. diskutieren wollten, dies ist aber nicht angebracht, führt zu nichts und ist auch nicht gerade sportlich. (Mit dem Schiedsrichter diskutiert man nicht, in keinem Sport). Dies war jetzt nicht oder nicht nur auf dieses Treffen bezogen, sondern mal eine allgemein gültige Klärung. Keine Privatperson verdient an den AVD e.V.-Treffen Geld, alle die helfen machen dies ehrenhalber und deshalb gebührt auch diesen angemessener Respekt. Natürlich ist es auch Ok einfach als Zuschauer zu kommen, oder mit seinen Hund mit zu machen, alles zu nutzen und sich an der Veranstaltung zu erfreuen. Und wenn es einem nicht gefällt, dann muss man halt auch nicht bleiben. Aber über Kleinigkeiten bis ins penibelste Minidetail diskutieren zu wollen und optimaler weise noch verzweifelt zusammen zurechnen ob bei einem reinen Spaßwettkampf (den wir zur reinen Freud für die Leute ausrichten) eventuell ein Punkt zu viel oder zu wenig vergeben wurde, ist dies schlicht nicht angebracht. Wenn jemand selbst Veranstaltungen ausrichtet, selbst als Prüfer tätig ist, oder selbst bei 50 Hunden im Vollanzug steht…dann aber nur dann wäre ich geneigt genauer zuzuhören. Es hat sich übrigens noch nie, wirklich noch nie, jemand beschwert dass sein eigener Hund einen Punkt zu viel bekommen hat – merkwürdig warum dies nur andersherum funktioniert ;-)       

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Noch mal klar gestellt bei diesem Treffen hatten wir diese Diskutiererei eigentlich nicht, ich wollte es schlicht allgemein einmal ausgesprochen und erklärt und somit geklärt haben… 

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Welche Hunde mich persönlich besonders beeindruckt haben, waren folgende (dies ist keine Wertung wer der beste ist, sondern schlicht wer mir für seine Verhältnisse besonders positiv auffiel): 

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Buaro, der hat mal wieder eine echt gute Show geliefert. Gewann souverän die Goldklasse mit extremen Punktevorsprung. Ich muss zugeben als ich die ersten Male diesen Rüden sah fand ich ihn nicht besonders beindruckend, dass ich dies jetzt sage wundert eventuell den ein oder anderen aber ich will hier fair berichten. Wo Peter ihn (da war er auch noch recht jung) zurückbekam zeigte er einen eher schlechten Ausbildungsstand, das Griffverhalten war  nicht besonders und ich wusste eigentlich nicht was die Bayern an diesem Hund (neben der Blutlinie) so besonders fanden. Aber ich muss zugeben ich hab mich verschätzt, jetzt wo er erwachsen geworden ist überzeugt er durch enorme Durchsetzungskraft, sehr hohe Härte, Schreckunempfindlichkeit und extreme Angriffe gegen den Täter. Er ist auf Demonio de la Arena ingezogen und tatsächlich erinnert er mich immer mehr an ihn. Wer war noch sehr interessant? Ja Lenny, Maik Lauß startet schon seit „ewigigen Zeiten“ mit seinem Lenny, am Anfang war er nicht sonderlich spektakulär, auch der Ausbildungsstand war nicht wirklich gut, aber er wurde immer besser und besser, hart war er eigentlich schon recht früh und nun hat sich Maik getraut ihn in der Goldklasse starten zu lassen, und zwar wirklich mit einer schönen Vorstellung, Glückwunsch zu dieser wirklichen Steigerung. Honra de la Arena war auch gut drauf, war nur in einer Station etwas „verwirrt“. Oso de la Arena war extrem gut drauf, legte eine fast fehlerfreie Vorstellung hin und dass obwohl er nur äußerst selten trainiert wird – aber er ist halt eine „coole Sau“. Yacanto von Marius gefiel mir auch sehr gut. Am Beginn seiner Schutzdienst-Kariere zweifelte doch der ein oder andere an seinen Qualitäten. Nun ist er lange noch nicht fertig zeigt aber doch sehr schöne Arbeit, und mit Maulkorb geht er wie ein Geschoß.  Ansonsten fand ich mehrere Welpen Klasse, ganz besonders einen falben Rüden von Requisa x Oso der bei dem Treffen an seinen neuen Besitzer abgegeben wurde und den ganzen Tag ein super Wesen an den Tag gelegt hat. Und natürlich auch den neuen Welpen von Daniel aus Risa x Buaro, der zeigte sich auch außergewöhnlich gut und früh. Ja der Daniel, der hatte dann sogar noch so einen Überraschungshund ausgepackt, seinen Minibully. Mittlerweile sehr gut an der Beinmanschette trainiert, legte einen nahezu fehlerfreien Durchgang hin, was ihm auch den (geteilten) ersten Platz in der Bronzeklase einbrachte. Wirklich eine super Leistung vom kleinen Hund und auch vom Hundeführer! 

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So genug der Lobhudelei ;-) 

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Ich hoffe die Teilnehmer des Treffens sind auch in Essen dabei, dann auch mit einigen neuen und spannenden Dogos Canarios und wie in Essen eigentlich immer mit einer Reihe Starter aus dem Mali- & Gebrauchshundelager.

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Beste Grüße Euer

Arne Pohlmeyer

(Präsident AVD e.V.)

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P.S. mein besonderer Dank geht an die gesamte berliner AVD-AG, die wirklich einen super Job (auch schon im Vorfeld) abgeliefert hat, sowie an Frank Nedel der sich mal wieder die Füße platt gelaufen hat und natürlich an alle Figuranten die sich nicht zu fein waren in vollgeschwitzten Hetzanzügen die Hunde ausdauernd zu bedienen…